SV Titania Kruge e.V.
Stolz & Treu

OSV Eberswalde - SV Titania Kruge  3:1 (0:1)

 


Spielbericht


Am 27. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem OSV Eberswalde mit 3:1 (0:1). Nach einer starken ersten Halbzeit, in der die Titanen eine höhere Führung mehrfach verpassten, gab man die Begegnung in der Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts komplett aus der Hand und ging am Ende als Verlierer vom Platz. Trotz der Niederlage verbleibt die Prüßing-Elf vorerst auf dem 12. Tabellenplatz.  


Revanche lautete das Stichwort auf Seiten der Kruger vor der Partie gegen den OSV Eberswalde. Schließlich wurden die Titanen im Hinspiel mit 0:5 von den Ostendern bezwungen und bekamen somit zeitgleich die höchste Saisonniederlage zugefügt. Dementsprechend wollte der SVT nun Wiedergutmachung leisten und nach dem Unentschieden aus der Vorwoche, möglichst auch in diesem Spiel einen Punktgewinn verzeichnen.


Die Begegnung startete furios, wobei die Mannschaft von Trainer Prüßing von Beginn an enorm präsent war und folgerichtig in der 7. Spielminute mit dem frühen Führungstreffer belohnt wurde. Nach einem Freistoß von Kurz legte Petzold den Ball im gegnerischen Strafraum quer auf E. Papenfuß. Dieser behielt die Übersicht und köpfte zum verdienten 0:1 ein. Auch im Anschluss blieben die Gäste das spielbestimmende Team und drückten der Partie ihren Stempel auf. Dabei verpassten es sowohl Rau, als auch J. Papenfuß die Kruger Führung auszubauen und ließen beste Tormöglichkeiten ungenutzt. Den Hausherren gelang im ersten Durchgang kaum etwas. Erst kurz vor der Halbzeitpause hatte Tokaji die Gelegenheit für sein Team auszugleichen. Doch Titanias Schlussmann Müller parierte im Eins-gegen-Eins glänzend.


Nach dem Seitenwechsel bekam der SVT aus unerklärlichen Gründen keinerlei Zugriff mehr auf das Spiel, sodass die Gastgeber fortan das Zepter in die Hand nahmen und auf den Ausgleichstreffer drückten. Konnte Torhüter Müller die Kruger Führung zunächst noch mit mehreren Großtaten aufrecht erhalten, war in der 60. Spielminute auch er machtlos, als ein Freistoß von Raband im langen Eck zum 1:1 einschlug. Leider diente dieses Gegentor den Titanen nicht als Weckruf, denn auch im weiteren Verlauf fanden die Gäste nicht zurück ins Spiel. Eine Kontersituation sollte schließlich für den Eberswalder Führungstreffer zum 2:1 durch Path sorgen. Als wenig später Pubanz mit einem direkten Freistoß zum 3:1 traf, hatten die Kruger die Begegnung endgültig aus der Hand gegeben. Erst jetzt holte der SVT nochmals zum Gegenschlag aus und hatte nach Kopfbällen von Franke und Neumann die Chance, den Spielstand wieder zu verkürzen. Aber OSV-Keeper Falz zeigte sich hellwach, verhinderte einen weiteren Gegentreffer und hielt somit den 3:1 Heimsieg für seine Elf fest.


Ein ausführlicher Spielbericht entfällt !



 

 

 

 

 

Aufstellung



Durchschnittsalter:  25,5 Jahre

 

Auswechslungen:  75. Min. E. Papenfuß <-> Riethling, 83. Min. J. Papenfuß <-> Wirt, 85. Min. Schwarz <-> Weinknecht








Tore

0:1 E. Papenfuß (7. Min.), 1:1 Raband (60. Min.), 2:1 Path (63. Min.), 3:1 Pubanz (67. Min.)









Schiedsrichter

Andreas Schmidt



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Unsportliches Verhalten)

OSV:  /



Besondere Vorkommnisse

/

 








 

  

SSC Eberswalde - SV Titania Kruge  2:2 (0:0)


 

Spielbericht


Am 26. Spieltag kam die Kruger Männermannschaft beim Tabellenschlusslicht SSC Eberswalde nicht über ein 2:2 (0:0) hinaus. Dabei gaben die Titanen, den bereits sicher geglaubten Sieg in der Nachspielzeit noch aus der Hand und mussten sich am Ende mit einer Punkteteilung begnügen. Dennoch blieb die Prüßing-Elf mit diesem Unentschieden zum dritten Mal in Folge unbezwungen und konnte auf die aktuellen Abstiegsränge weiteren Boden gut machen.


Mit der Partie gegen den SSC Eberswalde stand den Titanen das wohl schwierigste Spiel der Rückrunde bevor. Schließlich rangierte der Gegner aus der Clara-Zetkin-Siedlung vor dem Spiel mit lediglich 11 Saisonpunkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, was dazu führte, dass die Kruger in diesem Duell eindeutig die Favoritenrolle einnahmen. Ein ungewohntes Gefühl für die Mannschaft von Trainer Prüßing, die sich an diesem Tag noch mit einer anderen Herausforderung konfrontiert sah. Nach dem der Sportplatz des SSC im vergangenen Jahr von Wildschweinen heimgesucht wurde, befindet sich dieser derzeit in einem katastrophalen Zustand, sodass ein Fussballspiel unter normalen Umständen nur schwer zu realisieren ist. Den Gastgebern, denen man an dieser Stelle keinerlei Vorwurf machen kann, bleibt zu wünschen, dass man diesem Problem schnell Abhilfe verschaffen kann. 


Die Platzbeschaffenheit konnte jedoch nicht als Ausrede für das schwache Auftreten der Titanen in den ersten Spielminuten herhalten, denn hierfür fanden sich ganz andere Gründe. Von Beginn an präsentierten sich die Gäste lethargisch und ohne den notwendigen Einsatzwillen. Diesen Umstand machten sich die Hausherren wiederum zu Nutze und drängten bereits in der Anfangsphase der Partie auf den Führungstreffer. Dabei setzte die Mannschaft des SSC immer wieder auf ihren agilen Angreifer Timirbulatov, der ein stetiger Unruheherd für die Kruger Hintermannschaft war und die gegnerische Defensive somit häufig in Bedrängnis brachte. Die Titanen mussten einzig und allein ihrem Schlussmann Plein danken, dass man nicht bereits zu diesem frühen Zeitpunkt ins Hintertreffen geraten war. Der Kruger Keeper konnte sich gleich mehrfach mit starken Paraden im Eins-gegen-Eins auszeichnen und hielt sein Team somit vorerst im Spiel. Selbst, fiel den Titanen in der Offensive bis dato nur wenig ein. Der eigene Spielaufbau gestaltete sich ohne Tempo und Ideen, sodass man das Mittelfeld immer wieder mit langen Bällen überbrückte und auf Einzelaktionen der Stürmer Wieland, Rau und J. Papenfuß hoffte. Doch den Angreifern fehlte oftmals die Unterstützung aus dem nachrückenden Mittelfeld, sodass man sich in der gegnerischen Spielhälfte zumeist allein auf weiter Flur befand und nur wenig Durchschlagskraft entwickeln konnte. Erst nach gut 30 Spielminuten wurde das Angriffsspiel der Gäste zwingender, wodurch man sich in der Folge desöfteren in eine entscheidende Torabschlussposition bringen konnte. Dabei verfehlten ein Volleyschuss von Rau und ein Kopfball von Derwanz ihr Ziel nur denkbar knapp, sodass es vorerst weiterhin beim torlosen Unentschieden blieb. Dieses hatte letztendlich auch bis zum Halbzeitpfiff Bestand, denn im weiteren Verlauf verflachte die Begegnung zunehmend und keine der beiden Mannschaften konnte sich im ersten Durchgang nochmals entscheidend in Szene setzen. 


Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich im Kruger Spiel zunächst kaum etwas. Die Mannschaft um Spielführer Schwarz agierte weiterhin mutlos und erweckte nicht den Eindruck, dass man in dieser Partie unbedingt den nächsten Auswärtserfolg einfahren wollte. Folgerichtig gingen die Hausherren, die mit viel Tempo aus der Kabine kamen und sich endlich den ersten Sieg in der Rückrunde sichern wollten, mit 1:0 in Führung. Nach einem leichtfertigen Ballverlust des SVT in der Vorwärtsbewegung schalteten die Gastgeber schnell ins eigene Offensivspiel um. Angetrieben von Spielmacher Zinke rückte man schließlich bis in den gegnerischen Strafraum vor und suchte dort den finalen Torabschluss. Konnte der erste Schussversuch noch von Titanias Rechtsverteidiger Belack geblockt werden, war Zinke im Nachschuss erfolgreich und traf aus Nahdistanz zur verdienten Führung. Dieser Rückstand diente der Prüßing-Elf scheinbar als Weckruf, denn in der Folge zeigten die Gäste ein komplett anderes Gesicht. Mit erkennbarem Ehrgeiz und großem Engagement war man nun um den Ausgleich bemüht. Dabei zeigte man sich im Spielaufbau fortan stark verbessert. Schließlich besaß Wieland in der 60. Spielminute die große Möglichkeit um den wichtigen Ausgleichstreffer zu markieren. Nach Zuspiel von Groh versuchte er den Ball im gegnerischen Sechzehner über die Torlinie zu spitzeln, aber SSC-Torwart Dahme war auf dem Posten und parierte Wielands Schussversuch stark. Leider verletzte sich Wieland bei dieser Aktion am Fuß, sodass er das Spielfeld im Anschluss verlassen musste. Für ihn rückte jetzt Siewert ins Sturmzentrum, der sich wenig später bereits im Mittelpunkt des Geschehens befand, als er bei einem Zweikampf an der gegnerischen Strafraumgrenze nur per Foulspiel gestoppt werden konnte. Den nachfolgenden Freistoß wollte Belack auf das Gehäuse der Gastgeber bringen, allerdings wurde sein Schussversuch von SSC-Spieler Sekandari per Handspiel geblockt. Folgerichtig entschied der gut agierende Schiedsrichter Granzow auf Strafstoß für die Titanen. Dieses Mal legte sich Libero Derwanz die Kugel auf den Elfmeterpunkt und verwandelte den ruhenden Ball sicher zum 1:1. Die Kruger waren nun zurück in der Partie und verlagerten das eigene Angriffsspiel im weiteren Verlauf immer mehr in die gegnerische Spielhälfte. Dadurch ergaben sich für die Heimelf jedoch vermehrt Räume für Kontersituationen und diese wusste der SSC durchaus zu nutzen. Nach 70 Spielminuten hatten die Hausherren schließlich die Gelegenheit erneut in Führung zu gehen. Dabei konnte die Kruger Hintermannschaft den schnellen Vogler letztendlich nicht am Torabschluss hindern, sodass wiederum Torhüter Plein eingreifen musste und den Schussversuch mit einem großartigen Reflex abwehrte. Den anschließenden Nachschuss setzte der aufgerückte Timirbulatov lediglich an den Außenpfosten des Gästetores. Glück für die Titanen, die im direkten Gegenzug selbst zum Torerfolg kamen und das 1:2 erzielten. Nach dem E. Papenfuß das Leder auf der linken Außenbahn behaupten konnte, brachte er den Ball hoch vor das gegnerische Tor und fand dort in J. Papenfuß einen Abnehmer. Dieser scheiterte zunächst an SSC-Keeper Dahme, aber sein Sturmpartner Rau setzte erfolgeich nach und verwandelte die Kugel doch noch ins linke untere Toreck zur Führung für sein Team. Der SVT wollte nun zwingend den Vorsprung über die Zeit bringen und brachte mit Riethling für Schwarz und Wirt für J. Papenfuß nochmals frische Kräfte in die Partie. Mittlerweile liefen die Schlussminuten und die Titanen besaßen in dieser Phase durchaus gute Chancen, um für die endgültige Vorentscheidung in diesem Spiel zu sorgen. Doch die Schussversuche von Siewert und Wirt fanden nicht den erhofften Weg ins Tor. Es war bereits die Nachspielzeit eingeläutet, als die Gastgeber nochmals einen Freistoß zugesprochen bekamen. Dieser wurde aus dem Halbfeld hoch in den Kruger Strafraum getreten, wo die Prüßing-Elf die Situation in der Folge nicht entscheidend klären konnte. Über Umwege landete der Ball schließlich am langen Pfosten bei SVT-Spieler Franke, der sich zu einem völlig unnötigen Handspiel hinreißen ließ. Somit blieb dem Unparteiischen Granzow nichts anderes übrig, als erneut auf den Punkt zu zeigen und auf Strafstoß zu entscheiden. Diese Chance ließ sich der selbstbewusste Zinke nicht nehmen und so traf er abschließend zum wohl verdienten, wenn auch glücklichen 2:2 Endstand.









Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  25,8 Jahre


Auswechslungen:  61. Min. Wieland <-> Siewert, 81. Min. Schwarz <-> Riethling, 86. Min. J. Papenfuß <-> Wirt

im Kader:  Weinknecht







Tore

1:0 Zinke (51. Min.), 1:1 Derwanz (65. Min., Handelfmeter), 1:2 Rau (75. Min.), 2:2 Zinke (90+3 Min., Handelfmeter)








Schiedsrichter

Gunnar Granzow



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania:  Belack (Handspiel)

SSC:  Sekandari (Handspiel)



Besondere Vorkommnisse

/


 

 




 




Friedrichswalder SV - SV Titania Kruge  3:3 (1:2)


 

Spielbericht

 

Am 25. Spieltag errang die Kruger Männermannschaft beim Friedrichswalder SV ein 3:3 (1:2). Eine Punkteteilung, mit der die Titanen sicher gut leben können, auch wenn man in der Schlussphase der Partie sogar den Sieg in den eigenen Händen hielt. Durch das Unentschieden konnte die Elf von Trainer Prüßing den Abstand zur Abstiegszone wieder ein wenig vergrößern.


Intensive Wochen stehen den Titanen bevor. Schließlich hat man mit den Begegnungen gegen den Friedrichswalder SV, den SSC Eberswalde und den OSV Eberswalde drei schwere Auswärtsaufgaben vor der Brust. Zudem neigt sich die aktuelle Spielzeit allmählich dem Ende entgegen und somit startet nun endgültig die heiße Phase der Saison. Dabei steht für den SVT immer noch der pure Abstiegskampf auf der Tagesordnung, wobei jeder Punktgewinn weiterhin von Nöten sein wird. Das Aufeinandertreffen mit dem Friedrichswalder SV war hierfür natürlich alles andere als ein leichtes Unterfangen, denn die Schorfheider gelten als besonders heimstark und sind vor allem für ihre enorme Präsenz in den Zweikämpfen bekannt. Desweiteren hat man mit Cristoph Heidrich einen der torgefährlichsten Angreifer der Liga in seinen Reihen. Viele Gründe, welche die Hausherren zu einem unangenehmen Gegner machen.


Umso überraschender war es, wie die Kruger direkt nach Spielbeginn auftraten. Völlig unbeeindruckt von der gegnerischen Stärke fanden die Titanen bereits früh die Ordnung im Defensivverhalten und schalteten nach der Balleroberung immer wieder schnell ins eigene Angriffsspiel um. Dabei war insbesondere der agile Neumann ein stetiger Unruheherd, der die Hintermannschaft des FSV gleich mehrfach mit seinen Tempodribblings in Bedrängnis brachte. Verfehlten Neumanns erste Schussversuche noch ihr Ziel, sorgte nach 10 Spielminuten ein Pfostenschuss vom Kruger Stürmer für den ersten Aufreger des Spiels. Auf der Gegenseite taten sich die Gastgeber bis dato sichtlich schwer in die Partie zu finden. Viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau prägten das Friedrichswalder Spiel, sodass man in der Anfangsphase nur selten ins letzte Angriffsdrittel vorrücken konnte. Ganz anders sah es da beim SVT aus. Die Prüßing-Elf hielt den eigenen Offensivdruck auch in der Folge aufrecht. Verpasste Wieland nach einem Eckball von Kurz zunächst noch die Führung, wurde der SVT in der 18. Spielminute endlich mit dem Treffer zum 0:1 für die eigenen Mühen belohnt. Nach einem Ballgewinn auf der linken Außenbahn bediente Groh wiederum den laufstarken Neumann. Dieser enteilte im Anschluss der gegnerischen Verteidigung, sodass sich FSV-Spieler Lange im eigenen Strafraum nur noch mit einem Foulspiel zu helfen wusste. Dem Unparteiischen Bull blieb nichts anderes übrig, als auf Strafstoß zu entscheiden. Nach dem Titanias Libero Derwanz zuletzt verschossen hatte, legte sich nun Wieland die Kugel zurecht und verwandelte im Anschluss sicher zur Kruger Führung. Diese gab den Gästen weiteres Selbstvertrauen, wobei man sich im weiteren Verlauf weniger offensiv ausrichtete und das Hauptaugenmerk fortan vor allem auf die eigene Defensive legte. Folgerichtig übernahm nun die Heimelf, durch einen hohen Anteil an Ballbesitz, vermehrt die Spielkontrolle. Vor allem Spielmacher T. Günter trieb das Spiel seiner Mannschaft unermüdlich an. Doch die Kruger Abwehrreihe um Libero Derwanz leistete weiterhin hervorragende Arbeit und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen, sodass die Angriffsversuche der Hausherren weiterhin nur wenig Gefahr ausstrahlten. Gegenüber setzten die Titanen immer wieder Nadelstiche und zeigten dabei viele gute Ballstaffetten. In der 39. Spielminute war man dann erneut erfolgreich und markierte das 0:2. Dieses Mal kamen die Kruger über frühes Pressing zum Erfolg. Dabei setzte Schwarz seinen Gegenspieler T. Günter an der gegnerischen Strafraumgrenze unter Druck und entschied den Zweikampf letztendlich für sich. Im Anschluss legte er den Ball auf Rau quer, der nicht lange zögerte und den direkten Torabschluss suchte. FSV-Schlussmann Jäger machte in dieser Szene keine gute Figur und lenkte den Schussversuch von Rau unorthodox an die Unterkante der Latte. Von dort senkte sich das Leder schließlich hinter die Torlinie und sorgte für großen Jubel auf Seiten der Gäste. Diese scheinbar komfortable Führung hatte allerdings nicht lange Bestand, denn wenig später bekamen die Gastgeber auf der Gegenseite ebenfalls einen Foulelfmeter zugesprochen. Nach dem die Titanen eine gegnerische Einwurfsituation komplett verschlafen hatten, konnte Friedrichswaldes Köhler ungehindert in den gegnerischen Strafraum eindringen. Dort war sein Gegenspieler Kurz nochmals um Schadensbegrenzung bemüht, wobei er Köhler jedoch unglücklich zu Fall brachte und der Pfiff von Schiedsrichter Bull erneut ertönte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Heidrich, der Toptorjäger der Hausherren eiskalt zum 1:2. Mit diesem Spielstand traten beide Mannschaften kurze Zeit später den Gang in die Halbzeitpause an.


Auch nach dem Seitenwechsel wollte sich der SVT nicht gänzlich auf das Verteidigen der eigenen Führung konzentrieren, sondern weiterhin für Entlastung durch eigene Offensivaktionen sorgen. Dabei taten sich die Titanen jetzt allerdings deutlich schwerer, da Friedrichswalde in der Folge wesentlich kompakter stand und die Kruger Angriffsversuche oftmals früh im Keim erstickte. Die Einwechslung von Riethling für Kurz sollte nochmals neue Kräfte auf Seiten der Gäste mobilisieren. Doch die Hausherren zeigten im zweiten Spielabschnitt ein verändertes Gesicht und wurden im weiteren Verlauf immer dominanter. Nur noch selten gelang es den Titanen, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, sodass das Spiel der Gastgeber von Minute zu Minute druckvoller wurde und der Ausgleichstreffer nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Sowohl Heidrich, als auch der ebenfalls eingewechselte C. Strey besaßen beste Tormöglichkeiten, um die Kruger Führung zu egalisieren und das 2:2 zu markieren. Doch entweder scheiterten sie am Aluminium oder am gut aufgelegten Keeper Müller. Auf der Gegenseite mussten die Titanen dem laufintensiven Spiel der ersten Halbzeit immer mehr Tribut zollen. Lediglich über Standardsituationen fand die Mannschaft von Trainer Prüßing hin und wieder den Weg vor das gegnerische Tor, wobei man jedoch nicht nennenswert zum Torabschluss kam. Gegenüber ein unverändertes Bild. Der FSV verlagerte das Spiel jetzt immer weiter in die Kruger Spielhälfte und versuchte den nächsten Treffer zu erzwingen. Dieser Offensivdrang birgte allerdings auch Gefahren, denn Titanias Außenstürmer Rau und Neumann konnten bei Kontersituationen jederzeit Unruhe stiften. Die große Gelegenheit zum 1:3 ergab sich schließlich in der 70. Spielminute. Dieses Mal wurde Neumann auf der Außenbahn von Franke in Szene gesetzt, wobei er im Anschluss wiederum der gegnerischen Hintermannschaft enteilte. Leider übersah er vor dem gegnerischen Tor den besser postierten Wieland und suchte selbst den Torabschluss, der allerdings nicht den erhofften Weg ins Tor fand. Aber wenig später stellten die Kruger den Spielverlauf des zweiten Durchgangs doch noch auf den Kopf und erzielten nach einer Standardsituation das 1:3. Ein Freistoß aus dem Halbfeld trat Libero Derwanz hoch in den Strafraum des FSV. Am langen Pfosten stieg Rau am höchsten, behauptete sich gegen zwei Gegenspieler und köpfte die Kugel abschließend ins Netz. Riesen Jubel bei allen Mannschaftsmitgliedern des SVT und den mitgereisten Anhängern ! Die Titanen motivierten sich jetzt noch einmal geschlossen untereinander und versuchten nochmals die letzte Energie aus sich heraus zu holen. Jedoch konnte man deutlich erkennen, dass die Gäste mittlerweile stehend k.o. waren und jeder Zweikampf zur wahren Mammutaufgabe wurde. Folgerichtig konnten die Schorfheider in der 80. Spielminute den Spielstand auf 2:3 verkürzen. Nach einem Flankenball des FSV war die Defensive der Titanen zunächst zur Stelle und klärte die Situation. Das allerdings nur ungenügend, denn der Abpraller landete an der Strafraumgrenze bei C. Strey, der mit einem platzierten Schuss ins linke untere Toreck traf. Die Gastgeber warfen nun in den Schlussminuten natürlich nochmals alles in die Waagschale und kämpften verbissen um den Ausgleichstreffer. Auch die Kruger versuchten mit allen Mitteln dagegen zu halten und zeigten großes Engagement. Dabei sah man sich jedoch mehrfach zu Foulspielen gezwungen, welche zu Freistößen führten, die im Anschluss stets für Gefahr sorgten. So geschehen auch in der 87. Spielminute. Der ruhende Ball nach einem Kruger Foulspiel wurde von Torhüter Müller zuerst glänzend pariert, aber die Heimelf setzte erfolgreich nach und brachte die Kugel erneut vor das Gehäuse der Gäste. Dort kam es zu einem Missverständnis zwischen Torwart Müller und Rechtsverteidiger Belack, sodass I. Strey keine Mühe hatte, den Ball zum 3:3 über die Torlinie zu drücken. Kurz darauf beendete der gute Unparteiische Bull eine temporeiche Partie, die beiden Mannschaften alles abverlangte.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  25,8 Jahre


Auswechslungen:  57. Min. Kurz <-> Riethling

im Kader:  Weinknecht, Wirt








Tore

0:1 Wieland (18. Min., Foulelfmeter), 0:2 Rau (39. Min.), 1:2 Heidrich (43. Min., Foulelfmeter), 1:3 Rau (73. Min.), 2:3 C. Strey (80. Min.), 3:3 I. Strey (87. Min.)









Schiedsrichter

Hans-Jörg Bull



Zuschauer

35



Gelbe Karten

Titania:  Kurz (Foulspiel), Petzold (Foulspiel), Belack (Foulspiel), Franke (Foulspiel)

Friedrichswalde:  Lange (Foulspiel), Ströbele (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

/








 

 

 

SV Titania Kruge - 1. FV Stahl Finow II  3:0 (0:0)


 

Spielbericht

 

Die Titanen taten sich gegen eine stark ersatzgeschwächte Reservemannschaft von Stahl Finow lange Zeit schwer und kamen zunächst nur selten zum Torabschluss. Erst nach dem Seitenwechsel wurde das Kruger Offensivspiel temporeicher und variabler, wodurch man nun vermehrt ins letzte Angriffsdrittel vorrückte. Auf der Gegenseite kämpfte Stahl aufopferungsvoll und zeigte trotz der Personalprobleme eine engagierte Leistung. Nach 58 Spielminuten war der Bann dann endlich gebrochen und Wieland erzielte nach starker Vorarbeit von J. Papenfuß das erlösende 1:0. Der SVT trat im weiteren Verlauf wesentlich selbstbewusster auf und ließ nun Ball und Gegner laufen. Folgerichtig baute man die eigene Führung durch Treffer von E. Papenfuß und Franke auf 3:0 aus. Damit waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt. In der Schlussphase wusste die Prüßing-Elf dann kaum noch zu glänzen, sodass es letztendlich bei einem hart erkämpften 3:0 Heimerfolg blieb.


Ein ausführlicher Spielbericht entfällt !



 

 

 

 


 

Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,9 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Riethling <-> Schwarz, 66. Min. Belack <-> Wirt, 83. Min. J. Papenfuß <-> Weinknecht








Tore

1:0 Wieland (58. Min.), 2:0 E. Papenfuß (61. Min.), 3:0 Franke (64. Min.)








Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

30



 

 

Gelbe Karten

Titania:  Plein (Unsportliches Verhalten), E. Papenfuß (Foulspiel), Wirt (Foulspiel)

Stahl:  /



Besondere Vorkommnisse

/


 

 

 

 





 

SV Biesenthal II - SV Titania Kruge  1:0 (0:0)

 

  

Spielbericht


Am 23. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Biesenthal II unglücklich mit 1:0 (0:0). In einer Begegnung, in der beide Mannschaften nur selten ihr fussballerisches Potential abriefen, gelang den Gastgebern kurz vor Ende der Partie der spielentscheidende Treffer. Für die Prüßing-Elf war es die erste Niederlage nach drei Siegen in Folge. Dabei verpasste man einen Vereinsrekord nur knapp.


Nach einem spielfreien Wochenende stand für die Titanen, mit der Begegnung gegen den SV Biesenthal II, bereits das nächste Auswärtsduell an. Die osterbedingte Spielpause kam für den SVT zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Schließlich konnte man die letzten drei Partien allesamt für sich entscheiden und blieb dabei jeweils ohne Gegentor. Diesen Lauf wollte man natürlich fortsetzen. Die Elf von Trainer Prüßing besaß im Spiel gegen den SV Biesenthal zudem die Möglichkeit, einen neuen Vereinsrekord aufzustellen. Die Vereinshistorie zeigt, dass es nach der Wende noch keinem Kruger Team im Punktspielbetrieb gelungen war, vier Mal in Serie ohne Gegentor zu bleiben. Zuletzt stand in der Saison 2003/04 drei Mal in Folge die Null (4:0 Sieg gegen den FC Wacker Herzfelde III / 11:0 Sieg gegen den SV Grün-Weiß Letschin II / 0:0 Unentschieden gegen den SV Jahn Bad Freienwalde II). Die Vorzeichen für das heutige Aufeinandertreffen standen dabei durchaus gut, denn die Gäste hatten nur wenige Ausfälle zu verzeichnen und so konnte man personell nahezu aus dem Vollen schöpfen.

 

Auf dem Spielfeld waren es aber erst einmal die Hausherren, die mehr Präsenz zeigten. Insbesondere in den Zweikämpfen besaß die Mannschaft um Spielführer Felsberg immer wieder die Oberhand und erspielte sich dadurch in der Anfangsphase deutliche Feldvorteile. Folgerichtig rückte Titanias Keeper Plein in den ersten Spielminuten gleich mehrfach in den Blickpunkt des Geschehens. Doch der Schlussmann erwies sich als aufmerksamer Rückhalt seines Teams, erkannte Spielsituationen früh und bewahrte die Titanen somit vor einem möglichen Rückstand. Der SVT ließ hingegen zunächst die nötige Willensstärke und Ruhe im Spielaufbau vermissen, wodurch man nur selten ins letzte Angriffsdrittel vorrücken und Torgefahr ausstrahlen konnte. Von der aktuellen Siegesserie und dem dadurch vorhandenen Selbstvertrauen war bei der Prüßing-Elf zu diesem Zeitpunkt nur wenig zu spüren. Erst nach 20 Spielminuten gelang es den Krugern, sich aus der gegnerischen Umklammerung zu befreien, sodass man jetzt ebenfalls zu ersten Torabschlüssen kam. Verfehlten die Schussversuche von Rau und Neumann ihr Ziel noch deutlich, war es wenig E. Papenfuß, der dafür sorgte, dass die Titanen erstmals den Torschrei auf den Lippen hatten. Doch sein Kopfball nach Freistoß von Derwanz fand nicht den erhofften Weg ins Tor, sondern klatschte lediglich an den Querbalken. Im weiteren Verlauf verflachte die Partie zunehmend und beide Mannschaften brachten nur noch wenig produktives zu Stande. Trotz aller Mühen blieben nahezu alle Angriffsversuche Stückwerk und Torraumszenen gerieten zur absoluten Seltenheit. Kurz vor der Halbzeitpause sahen sich dann die Titanen zur ersten Auswechslung gezwungen. Bei einem Pressschlag zwischen den Mannschaftskapitänen Felsberg und Schwarz zog Kruges Schwarz den Kürzeren, sodass er das Spielfeld anschließend verletzungsbedingt verlassen musste. Für ihn rückte J. Papenfuß fortan ins defensive Mittelfeld.

 

Auch nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Begegnung ereignisarm und beide Mannschaften konnten sich offensiv kaum nennenswert in Szene setzen. Allerdings zeigte der SVT im zweiten Durchgang ein komplett verändertes Gesicht. Man ging in der Folge wesentlich aggressiver zu Werke und die eigene Körpersprache gestaltete sich nun deutlich positiver. Insbesondere Stürmer Wieland trieb seine Mitspieler jetzt unermüdlich an und appelierte an deren Kampfgeist. Folgerichtig übernahmen die Kruger im weiteren Verlauf zunehmend die Spielkontrolle, jedoch waren die eigenen Angriffsversuche weiterhin nicht von Erfolg gekröhnt. Die beste Chance zur Gästeführung besaß erneut E. Papenfuß nach einer Standardsituation. Dieses Mal war es Kurz, der einen Eckball auf den langen Pfosten trat. Biesenthals Torwart Wichert verpasste die hohe Hereingabe, sodass Papenfuß die Kugel eigentlich nur noch über die Torlinie drücken musste. Doch Titanias Linksaußen war vom Fehler des gegnerischen Keepers scheinbar so überrascht, dass er den Ball nicht im Biesenthaler Gehäuse unterbringen konnte und die Tormöglichkeit ungenutzt blieb. Danach hatte auch die Heimelf die große Gelegenheit, den womöglich spielentscheidenden Treffer zu erzielen. Dabei blieben Standardsituationen weiterhin ein probates Mittel. Nach einem leichtfertigen Kruger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schalteten die Gastgeber schnell ins eigene Offensivspiel um. Letztendlich musste Titanias Libero Derwanz an der eigenen Strafraumgrenze Kopf und Kragen riskieren, um den gegnerischen Torerfolg zu verhindern, wobei er sich allerdings nur durch ein Foulspiel zu helfen wusste. Den nachfolgenden Freistoß brachte SVB-Spieler Müller direkt auf den Kruger Kasten, aber Titanias Torhüter Plein zeigte sich handlungsschnell und parierte den Torschuss mit einem starken Reflex. Im Anschluss vollzog der SVT seine zweite Auswechslung. Dabei wurde Neumann, der nach einer Schulterprellung erstmals wieder zum Einsatz kam und im Angriff jederzeit bemüht war, durch Riethling ersetzt. Mittlerweile stand die Partie auf Messers Schneide und es schien klar zu sein, dass der erste Torerfolg an diesem Tag voraussichtlich über Sieg und Niederlage entscheiden würde. Diesen Vorteil verschafften sich in der 81. Spielminute schließlich die Hausherren. Nach einem weiten Einwurf von Spielführer Felsberg setzte sich Kunisch im Zentrum des Kruger Strafraums durch und traf per Kopf zum 1:0. Auch wenn sich die Gastgeber damit vermeintlich bereits auf der Siegerstraße befanden, warf die Prüßing-Elf in den letzten Spielminuten nochmals alles nach vorne und setzte dabei alles auf eine Karte. Dieser Mut sollte belohnt werden und so ergaben sich durchaus gute Gelegenheiten, um wiederum den Ausgleichstreffer zu markieren. Nach dem die Biesenthaler einen gegnerischen Flankenball nicht final klären konnten, kam Titanias Spielmacher Groh an der gegnerischen Strafraumgrenze zum Torabschluss. Sein Schussversuch wurde entscheidend abgefälscht und klatschte danach an die Unterkante der Latte. Erneut nur ein Alutreffer für den SVT ! Es lief bereits die Nachspielzeit, als die Titanen einen letzten Freistoß zugesprochen bekamen. Diesen trat Libero Derwanz hoch in den gegnerischen Sechzehner, wo Riethling die Kugel auf seinen Sturmpartner Rau quer legte. Rau zögerte nicht lange und traf per Volleyschuss zum vermeintlichen 1:1 ins Tor. Doch bevor die Titanen zum Jubelsturm ansetzen konnten, ertönte der Pfiff von Schiedsrichter Pissarius, der den Treffer aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannte. Auch wenn die Gäste die Entscheidung des Unparteiischen reklamierten, beendete Pissarius die Begegnung direkt im Anschluss ohne weitere Diskussionen und somit blieb es beim 1:0 Heimerfolg für den SV Biesenthal.

 

 



 

 

 

 


Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  26,9 Jahre


Auswechslungen:  42. Min. Schwarz <-> J. Papenfuß, 77. Min. Neumann <-> Riethling

im Kader:  Müller, Weinknecht, Wirt







Tore

1:0 Kunisch (81. Min.)


 




 

 

 

Schiedsrichter

Rico Pissarius



Zuschauer

35



Gelbe Karten

Titania:  Wieland (Foulspiel), Derwanz (Unsportliches Verhalten)

Biesenthal:  /



Besondere Vorkommnisse






 

 

 

  

SV Titania Kruge - SG Einheit Zepernick II  2:0 (1:0)



Spielbericht


Am 22. Spieltag entschied die Kruger Männermannschaft ihr Heimspiel gegen die SG Einheit Zepernick II mit 2:0 (1:0) für sich. In einer turbulenten Begegnung erwiesen sich die Titanen als das effektivere Team, welches im Spielverlauf zudem das nötige Quäntchen Glück besaß. Für die Prüßing-Elf war es bereits der dritte Sieg in Folge, was dennoch zur Bodenhaftung aufrufen sollte.


Auch vor der Partie gegen die SG Einheit Zepernick II entspannte sich die Personalsituation beim SVT nicht, sodass Trainer Prüßing erneut nur auf einen begrenzten Spielerkader zurückgreifen konnte und mit Plein (Ersatztorhüter) und Wirt lediglich zwei Wechselspieler zur Verfügung hatte. Die vergangenen Siege gegen den SV Glienicke-Nordbahn und den FSV Lok Eberswalde sorgten bei den Titanen jedoch dafür, dass man auch die kommende Aufgabe, trotz Personalmangels, voller Selbstvertrauen und mit großer Motivation anging. 


Auf dem Spielfeld waren es zunächst allerdings die Gäste, die das Zepter in die Hand nahmen und die Begegnung in den Anfangsminuten kontrollierten. Dabei besaß die SG insbesondere in den entscheidenden Zweikämpfen im zentralen Mittelfeld stets die Oberhand und setzte nach eigenem Ballgewinn die schnellen Außenspieler Elgt und Kottwitz immer wieder gekonnt in Szene. Außerdem profitierte man in der Anfangsphase davon, dass die Hausherren jegliche Präsenz vermissen ließen und in den ersten Spielminuten nur wenig Gegenwehr leisteten. Lediglich in der Chancenverwertung wiesen die Zepernicker zu diesem frühen Zeitpunkt Schwächen auf, wodurch die eigenen Feldvorteile nicht in einen Torerfolg umgemünzt werden konnten. Dabei hatten sowohl Hirche, als auch Nikolaus durchaus gute Gelegenheiten, um ihr Team in Front zu bringen. Aufgrund der anfänglichen Überlegenheit der Gäste, fiel der Führungstreffer der Titanen in der 11. Spielminute umso überraschender, wobei letztendlich eine Standardsituation für das viel umjubelte 1:0 sorgte. Nach dem Titanias Libero Derwanz einen Freistoß aus dem Halbfeld hoch vor das gegnerische Tor trat, setzte sich E. Papenfuß im nachfolgenden Kopfballduell gegen seinen Gegenspieler durch und beförderte die Kugel an den Innenpfosten und anschließend ins Tor. Damit glückte Papenfuß endlich sein erster Saisontreffer, welcher von Trainer Prüßing in der Besprechung vor der Partie sogar noch hellseherisch vorausgesagt wurde. Doch trotz der glücklichen Führung stabilisierte sich das Kruger Spiel auch in der Folge nicht. Weiterhin war es die Gästeelf, die der Begegnung ihren Stempel aufdrückte und die Defensive der Gastgeber unvermindert unter Druck setzte. So musste sich der SVT gleich mehrfach bei Glücksgöttin Fortuna und Torhüter Müller bedanken, dass die eigene Führung weiterhin Bestand hatte und die Zepernicker gleich eine Vielzahl an Tormöglichkeiten ungenutzt ließen. Besonders Stürmer Nikolaus geriet dabei mehrfach in den Blickpunkt des Geschehens und war mittlerweile das Gesicht der Zepernicker Abschlussschwäche. Auf der Gegenseite konnten die Hausherren nur vereinzelt für Entlastung sorgen, wobei der laufstarke Rau im Angriff zumeist auf sich allein gestellt war und die übrigen Offensivakteure nur wenig Unterstützung leisten konnten. Als dann bereits alle Beteiligten mit einer 1:0 Halbzeitführung der Titanen rechneten, nahm die Partie in den Schlussminuten des ersten Durchgangs noch einmal Fahrt auf. Dabei rückte zunächst Kruges Franke in den Mittelpunkt, als er sich bei einem gegnerischen Eckball am kurzen Pfosten nur mit einem offensichtlichen Handspiel zu helfen wusste. Folgerichtig entschied der Unparteiische Duwe auf Strafstoß und verwarnte Franke mit der Gelben Karte. Zepernicks Kapitän Schnittke legte sich den Ball anschließend zurecht und scheiterte mit seinem nachfolgenden Schussversuch an Titanias Keeper Müller, der das Leder mit einem starken Reflex an den Pfosten lenkte und die Kruger Führung somit aufrecht erhielt. Im direkten Gegenzug unterlief ausgerechnet Schnittke, der soeben noch den Ausgleichstreffer verpasst hatte, im eigenen Strafraum ebenfalls ein Handspiel. Wieder zögerte Schiedsrichter Duwe nicht und zeigte korrekterweise erneut auf den Punkt. Dieses Mal allerdings auf der Gegenseite. Zudem erhielt auch Schnittke die Gelbe Karte für sein absichtliches Handspiel und diese sollte im weiteren Verlauf noch Folgen haben. Beim SVT ist Libero Derwanz für die Elfmeter zuständig und dieser wollte die Führung seiner Mannschaft mit dem fälligen Strafstoß noch vor der Halbzeitpause ausbauen. Aber auch er scheiterte an Schlussmann Zimmer, der die Ecke ahnte und den Schussversuch von Derwanz ebenfalls glänzend parierte. Somit traten beide Mannschaften wenig später, beim Spielstand von 1:0 für die Heimelf, den Gang in die Kabine an.

 

Nach der hektischen Schlussphase versuchte man auf Kruger Seite die Gemüter während der Halbzeitpause erst einmal wieder zu beruhigen, sodass man den Fokus voll und ganz auf den zweiten Spielabschnitt richten konnte. Schließlich war allen Beteiligten klar, dass sich im Spiel der Titanen einiges ändern musste, wenn man nach dem Schlusspfiff etwas zählbares in den Händen halten wollte. Leider konnten die Hausherren dieses Vorhaben nur bedingt in die Tat umsetzen. Folgerichtig dominierten die Gäste auch nach dem Seitenwechsel das Spielgeschehen, wobei die Kruger fortan kaum noch zur Entfaltung kamen und sich nur selten aus der gegnerischen Umklammerung befreien konnten. In den entscheidenden Situationen zeigte sich Einheit stets handlungsschneller und zielstrebiger. Zudem wies das Spiel der Titanen an diesem Tag schlichtweg eine viel zu hohe Fehlerquote auf, wodurch die Gäste immer wieder leichtfertig den Weg vor das Tor der Kruger fanden. Dort hatte der SVT das Glück allerdings weiter auf seiner Seite und auch die Abschlussschwäche der Zepernicker blieb konstant, sodass die 1:0 Führung vorerst Bestand hatte. Die Gastgeber wussten bis dato nur durch mannschaftliche Geschlossenheit zu überzeugen und konnten im weiteren Verlauf nur gelegentlich eigene Offensivaktionen verzeichnen, wobei vor allem Standardsituationen weiterhin ein probates Mittel blieben. Dabei besaß letztendlich Rau die beste Gelegenheit, um einen weiteren Kruger Treffer zu erzielen. Doch sein Kopfball aus zentraler Position strich am Ende denkbar knapp über den Querbalken. Der enge Spielverlauf sorgte schließlich dafür, dass das Geschehen auf dem Platz in der verbleibenden Spielzeit immer umkämpfter wurde. Beide Mannschaften schenkten sich auch in der Folge nichts und insbesondere die Gäste präsentierten sich aufgrund des Spielstandes jetzt immer ungeduldiger. Außerdem haderte man nun vermehrt mit den Entscheidungen des Unparteiischen Duwe, dem man abschließend jedoch eine gute Leistung attestieren muss. Besonders der Platzverweis von Spielführer Schnittke, der Wieland nach 73 Spielminuten an der Mittellinie von den Beinen holte und nach seinem Handspiel im ersten Spielabschnitt bereits verwarnt war, verursachte große Diskussionen. Dennoch war die Entscheidung des Schiedsrichters durchaus vertretbar. Da die SG nun in Unterzahl agieren musste, wirkte das Angriffsspiel der Gäste fortan nicht mehr so zwingend. Die Partie war mittlerweile von vielen kleineren Nickligkeiten geprägt, wodurch in der Schlussphase auf beiden Seiten kein wirklicher Spielfluss mehr zustande kam. In der 89. Spielminute war es schließlich Wieland, der für die Erlösung aus Kruger Sicht sorgte und sein Team mit dem Treffer zum 2:0 endgültig auf die Siegerstraße brachte. Nach Balleroberung im Mittelfeld durch E. Papenfuß legte dieser den Ball auf die linke Außenbahn zu Rau. Titanias Stürmer behielt auch danach die Übersicht und fand im Zentrum wiederum den aufgerückten Papenfuß, der das Leder direkt auf Wieland weiterleitete. Wieland zeigte sich vor dem gegnerischen Tor nervenstark. Zunächst überwand er Torwart Zimmer per Heber, um den Ball im Anschluss per Kopf im gegnerischen Tor unterzubringen. Der nachfolgende Jubel war grandios, denn kurze Zeit später beendete Schiedsrichter Duwe die Partie und somit war der Kruger Erfolg endgültig gesichert.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,3 Jahre


Auswechslungen:  /

im Kader:  Wirt, Plein








Tore

1:0 E. Papenfuß (11. Min.), 2:0 Wieland (89. Min.)









Schiedsrichter

Andree Duwe



Zuschauer

35



Gelbe Karten

Titania:  Franke (Handspiel), E. Papenfuß (Unsportliches Verhalten), Wieland (Foulspiel)

Einheit:  Schnittke (Handspiel), Zimmer (Unsportliches Verhalten), S. Krüger (Unsportliches Verhalten), K. Krüger (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

43. Min. Müller (SV Titania Kruge) hält Handelfmeter von Schnittke (SG Einheit Zepernick II)

44. Min. Zimmer (SG Einheit Zepernick II) hält Handelfmeter von Derwanz (SV Titania Kruge)

73. Min. Gelb-Rote Karte Schnittke (SG Einheit Zepernick II)











FSV Lok Eberswalde II - SV Titania Kruge  0:1 (0:1)



Spielbericht


Am 21. Spieltag gewann die Kruger Männermannschaft beim FSV Lok Eberswalde II mit 1:0 (1:0) und festigte somit vorerst den 13. Tabellenplatz. Bei sommerlichen Temperaturen war es erneut Daniel Wieland, der den goldenen Treffer erzielte und den Titanen gleichzeitig den zweiten Sieg in Serie bescherte. Die Prüßing-Elf sollte nun weiterhin gewillt sein, an die jüngsten Erfolge anzuknüpfen.


Bereits die Spielvorbereitung beider Mannschaften offenbarte, dass sowohl die Hausherren, als auch die Gäste an diesem Tag mit argen Personalproblemen zu kämpfen hatten. Auf Kruger Seite musste Trainer Prüßing gleich auf eine Vielzahl von Akteuren verzichten, wobei der Ausfall von Toptorjäger Neumann, der sich in der Begegnung gegen den SV Glienicke-Nordbahn II eine Schulterprellung zuzog, sicherlich am schwersten ins Gewicht fiel. Dennoch wollte der SVT den Abstand zu Lok in der Tabelle wahren und die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten.


Der Auftakt der Partie verlief für die Titania-Elf dann allerdings recht holprig. Die Gäste präsentierten sich zunächst stark verunsichert und zeigten immer wieder Probleme in der Spieleröffnung. Gleich mehrfach setzten die Kruger den Gegner mit leichtfertigen Ballverlusten unfreiwillig in Szene und sorgten dafür, dass dieser stets schnell ins eigene Angriffsspiel umschalten konnte. Folgerichtig waren es die Gastgeber, die sich in der Anfangsphase deutliche Feldvorteile erspielten und die ersten offensiven Achtungszeichen setzten. Dabei besaßen sowohl Rütz, als auch Hagen durchaus gute Gelegenheiten, um ihr Team in Führung zu bringen. Doch ihre Torabschlüsse waren letztendlich zu unplatziert und fanden somit nicht den erhofften Weg ins Kruger Tor. Erst nach dem die Anfangsviertelstunde absolviert und die erste Scheu abgelegt war, drängte auch die Gästemannschaft vermehrt in die gegnerische Spielhälfte vor. Dabei verstand man es fortan, die Größe des Spielfeldes zu nutzen, sodass man den Spielaufbau in der Folge wesentlich breiter anlegte und auf den Außenbahnen immer wieder die eigenen Tempovorteile nutzte. Beim finalen Pass agierte man jedoch häufig zu ungenau, sodass man sich letztendlich nur vereinzelt in eine entscheidende Torabschlussposition bringen konnte. Im weiteren Verlauf war das Spielgeschehen vor allem von zahlreichen Zweikämpfen und kleineren Foulspielen geprägt, wodurch Torraumszenen in der Folge eine absolute Seltenheit blieben und kaum eine Mannschaft wirkliche Torgefahr ausstrahlen konnte. Mittlerweile lief bereits die Schlussphase des ersten Spielabschnitts, als die Titanen allmählich die Oberhand im Mittelfeld gewannen und die Hintermannschaft der Heimelf vermehrt in Bedrängnis brachten. Dabei war es schließlich Riethling, der dafür sorgte, dass der SVT erstmals den Torschrei auf den Lippen hatte. Doch bei der Hereingabe von Rau kam er am kurzen Pfosten den einen berühmten Schritt zu spät, sodass Lok-Libero Schröder die Situation im letzten Moment entschärfen konnte und die Kruger Führung vorerst verhinderte. Wenige Augenblicke später war dann allerdings auch Schröder machtlos und die Titanen markierten den, zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten, Führungstreffer zum 1:0. Dabei rückten die Kruger erneut über die rechte Außenbahn in die gegnerische Spielhälfte vor. Als sich Rechtsverteidiger Belack ins Offensivspiel mit einschaltete, wurde er von Groh mit einem mustergültigen Pass bedient. Belacks anschließender Flankenball fand im Sturmzentrum Wieland, der sich aufmerksamer als die Lok-Defensive zeigte und den Ball gegen die Laufrichtung von Keeper Beyfuss über die Torlinie drückte. Der Knoten bei der Mannschaft von Trainer Prüßing schien nun geplatzt zu sein. Folgerichtig besaß man bereits kurze Zeit später die Möglichkeit, die eigene Führung auszubauen. Dieses Mal setzte Kurz seinen Mitspieler Wieland mit einem starken Pass in Szene, sodass dieser im Anschluss unbedrängt auf das Gehäuse von Lok-Schlussmann Beyfuss zulief. Anstatt selbst den Torabschluss zu suchen, wollte Wieland die Kugel uneigennützig auf Rau quer legen. Sein Zuspiel gestaltete sich jedoch viel zu ungenau, sodass die große Chance zum 2:0 letztendlich verpuffte. Im Anschluss beendete der Unparteiische Dauhs den ersten Durchgang beim Spielstand von 1:0 für die Gästeelf.


Nach dem Seitenwechsel wollte man beim SVT unbedingt an die gute Schlussphase der ersten Halbzeit anknüpfen und die gegnerische Abwehrreihe weiterhin beschäftigen, um somit weitere Fehler des Gegners zu erzwingen. Diesen Vorsatz konnten die Kruger allerdings nicht mal ansatzweise in die Tat umsetzen. Im Angriff konnte man den Ball jetzt nur noch selten in den Zweikämpfen behaupten. Zudem ging die Grundordnung im eigenen Defensivspiel nach Wiederanpfiff komplett verloren, sodass die Hausherren jetzt immer mehr Druck auf die Hintermannschaft um Libero Derwanz ausübten. Besonders der eingewechselte Löpke kurbelte das Offensivspiel der Eberswalder in der Folge unermüdlich an und war durch die Kruger Verteidigung nur schwer in den Griff zu bekommen. Glück für den SVT, dass die Gastgeber weiterhin deutliche Schwächen im Torabschluss offenbarten und selbst beste Möglichkeit sträflich liegen ließen. Dabei wurde Titanias Torwart Plein allerdings kaum ernsthaft geprüft, da die Torabschlüsse der Heimelf ihr Ziel zumeist verfehlten. Im weiteren Verlauf fand die Mannschaft um Spielführer Schwarz nur schwer zurück in die Partie. Dennoch stemmte man sich geschlossen gegen den drohenden Ausgleichstreffer und versuchte immer wieder im Kollektiv zu verteidigen. Zumindest dabei zeigten sich die Gäste erfolgreich. Der Lok-Elf lief nun allmählich die Zeit davon. Dieser Druck sorgte scheinbar dafür, dass die Hausherren in der Folge häufig übereifrig agierten und sich insbesondere beim Passspiel viele Ungenauigkeiten leisteten. Dadurch ebbte der Angriffsdruck des FSV zunehmend ab und die Titanen konnten sich wieder mehr aus der gegnerischen Umklammerung befreien. Mittlerweile wurde die Schlussviertelstunde eingeläutet und die Gastgeber verlagerten ihr Spiel nun immer mehr in die Offensive. Für den SVT ergaben sich dadurch vermehrt Kontersituationen, wobei Stürmer Rau in den folgenden Spielminuten zum tragischen Helden avancierte. Nach dem er sich in einem Zweikampf am Knöchel verletzte, biss er dennoch auf die Zähne und war darum bemüht, mit einem weiteren Kruger Treffer für die Vorentscheidung in dieser Begegnung zu sorgen. Dabei wurde er im Anschluss gleich mehrfach von seinen Mitspielern mustergültig bedient, sodass er in der Folge immer wieder allein auf das Tor von Schlussmann Beyfuss zulief. Dort versagtem ihm jedoch stets die Nerven, sodass er bei allen Versuchen am gegnerischen Keeper scheiterte und in diesem seinen Meister fand. Wenig später wurde er dann von Trainer Prüßing nach großartiger Laufarbeit erlöst und ausgewechselt. Für ihn rückte Gallert für die verbleibende Spielzeit ins Sturmzentrum. Die tropischen Temperaturen sorgten schließlich dafür, dass beide Mannschaften mittlerweile stehend k.o. waren. Dennoch setzten die Gastgeber nochmals zur Schlussoffensive an und wollten mit dem Ausgleichstreffer eine Punkteteilung erzwingen. Dabei besaß letztendlich M. Horstmeyer in der Schlussminute die große Chance das 1:1 zu erzielen, aber sein Torschuss von der Strafraumgrenze strich denkbar knapp am rechten Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit vollzogen die Titanen ihren letzten Spielerwechsel und brachten Wirt für Riethling in die Partie. Wenige Augenblicke später war es dann soweit und Schiedsrichter Dauhs besiegelte mit dem Schlusspfiff den hart erarbeiteten Kruger Auswärtserfolg.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,3 Jahre


Auswechslungen:  83. Min. Rau <-> Gallert, 90. Min. Riethling <-> Wirt








Tore

0:1 Wieland (40. Min.)









Schiedsrichter

Guido Dauhs



Zuschauer

37



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Foulspiel)

Lok:  /



Besondere Vorkommnisse

/











SV Titania Kruge - SV Glienicke-Nordbahn II  1:0 (0:0)



Spielbericht


Am 20. Spieltag bezwang die Kruger Männermannschaft den SV Glienicke-Nordbahn II mit 1:0 (0:0) und sorgte mit dem Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten für eine faustdicke Überraschung. In einer Begegnung, die vor allem von ihrer Spannung lebte, gelang Daniel Wieland kurz vor dem Schlusspfiff der Lucky Punch für die Titanen. Die Prüßing-Elf sollte diesen Erfolg nun richtig einordnen und die kommenden Aufgaben ebenfalls voller Konzentration angehen.


Mit dem SV Glienicke-Nordbahn II trafen die Titanen am 20. Spieltag auf eine Mannschaft, die in dieser Saison bisher zwei unterschiedliche Gesichter zeigt. In den Auswärtspartien präsentierten sich die Randberliner bis dato relativ schwach, sodass man im Kampf um die vorderen Tabellenplätze bereits einige wichtige Punkte liegen ließ. Dem gegenüber steht eine nahezu makellose Heimbilanz. Schließlich verbuchte die Mannschaft von Trainer Rompel in den zehn bisher absolvierten Heimspielen ganze neun Siege und konnte erst ein einziges Mal auf eigenem Platz bezwungen werden. Dieses Kunststück gelang ausgerechnet den Krugern, als man im Hinspiel mit 4:1 gewann und den ersten Auswärtserfolg der Saison erringen konnte. Somit war allen Titanen klar, dass die Gäste in jedem Fall Wiedergutmachung leisten und sich mit einem weiteren Sieg im oberen Tabellendrittel festsetzen wollten. Doch auch der SVT wollte möglichst schnell in die Erfolgsspur zurückkehren, wobei Trainer Prüßing seine Startelf erneut auf mehreren Positionen umstellen musste.

 

Trotz der veränderten Anfangsformation starteten die Hausherren mit großem Engagement in die Partie und übten bereits in den ersten Spielminuten viel Druck auf das gegnerische Tor aus. Verfehlte ein Distanzschuss von Neumann zunächst noch sein Ziel, war es wenig später Petzold, der Glienickes Keeper Rechenberg mit einem Volleyschuss erstmals prüfte. Doch dieser zeigte sich hellwach und klärte die Situation mit einer starken Parade zur Ecke. Die gute Kruger Anfangsphase sorgte letztendlich dafür, dass die Titanen auch in der Folge mit enormem Selbstvertrauen auftraten und die Defensive der Gäste immer wieder in Bedrängnis brachten. Nach 20 Spielminuten bot sich der Heimelf schließlich erneut die Gelegenheit zum Führungstreffer. Dabei behauptete Belack die Kugel zunächst im Zweikampf auf der rechten Außenbahn und legte das Leder im Anschluss quer ins Zentrum zu Schwarz. Dieser leitete den Ball direkt weiter auf Neumann, der nun ungehindert auf das gegnerische Gehäuse zulaufen konnte. Doch sein abschließender Torschuss fand nicht den erhofften Weg ins Tor, sondern klatschte an den linken Pfosten. Leider konnte der SVT auch den anschließenden Abpraller nicht entscheidend verwerten und so strich der nachfolgende Schussversuch von Riethling lediglich über den Querbalken des gegnerischen Tores. Auf der Gegenseite wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle bis dato absolut nicht gerecht. Nur selten zeigte man gute Ansätze im Spielaufbau, woran auch die Kruger Abwehrreihe, die zu diesem Zeitpunkt sehr diszipliniert verteidigte, ihren Anteil hatte. Einzig und allein durch Standardsituationen konnten die Randberliner hin und wieder für Torgefahr sorgen. Doch auch Titanias Schlussmann Müller war jederzeit aufmerksam und bewahrte seine Mannschaft somit vor einem möglichen Rückstand. Im weiteren Verlauf verflachte die Begegnung zunehmend und beide Mannschaften konnten sich kaum mehr entscheidend in Szene setzen. Erst zum Ende des ersten Spielabschnitts, als die Gäste das Tempo gelegentlich forcierten und die Titanen vermehrt mit den Entscheidungen des Unparteiischen Schmidt haderten, gewann die Partie wieder an Attraktivität. Dabei hatte sich das Blatt mittlerweile gewendet und der SVG übernahm fortan die Spielkontrolle. Besonders die Offensivakteure Feta und K. Schickersinsky setzten sich jetzt immer wieder gut in Szene und beschäftigten die Kruger Hintermannschaft ein ums andere Mal. Besagter Schickersinsky war es dann auch, der kurz vor der Halbzeitpause die größte Chance zur Glienicker Führung besaß. Nach einem starken Tempodribbling, bei dem er gleich mehrere Gegenspieler stehen ließ, lief Schickersinsky auf den SVT-Kasten zu. Vor dem gegnerischen Tor übersah er jedoch seinen besser postierten Mitspieler Feta, wodurch er es im Anschluss selbst gegen Torhüter Müller versuchte. Dieses Duell entschied Titanias Schlussmann allerdings für sich, sodass beide Mannschaften wenig später beim Spielstand von 0:0 den Gang in die Kabine antraten.


Nach Wiederanpfiff waren die Hausherren sichtlich bemüht, zurück zum eigenen Spiel zu finden, wobei man den Fokus fortan wieder auf das Fussballspielen legen und Abstand von Schiedsrichterdiskussionen nehmen wollte. Diese Vorgabe setzten die Titanen in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs wiederum gut um, sodass sich die Begegnung in der Folge sehr ausgeglichen gestaltete. Die Kruger verteidigten nun wieder im Kollektiv und zeigten in den Zweikämpfen deutlich mehr Präsenz, was dazu führte, dass die Gäste nur wenig Freiräume geboten bekamen und sich im Mittelfeld kaum entfalten konnten. Allerdings wies auch das Spiel der Gastgeber durchaus Mängel auf und so fehlte es den Titanen im Angriff an der nötigen Zielstrebigkeit, um sich weitere Tormöglichkeiten zu erarbeiten und somit den möglichen Führungstreffer zu markieren. Mit der Einwechslung von Wieland für Riethling, der an diesem Tag eine starke Leistung zeigte und immer wieder weite Wege für die eigene Mannschaft ging, wollte man im Offensivsspiel nochmals etwas variabler werden. Doch beide Mannschaften agierten im weiteren Verlauf sehr bedacht, denn mittlerweile schien klar zu sein, dass die Mannschaft, welche den ersten Treffer erzielt, voraussichtlich als Sieger vom Platz gehen würde. Dementsprechend versuchten sowohl die Hausherren, als auch die Gäste aus einer kontrollierten Defensive heraus zum Torerfolg zu kommen und möglichst wenige Fehler zu verursachen. Viel produktives entstand dabei jedoch nicht und so hatte die Partie nur noch wenige fussballerische Höhepunkte zu bieten. Mittlerweile lief bereits die Schlussviertelstunde. Schienen die Kruger mit einer möglichen Punkteteilung durchaus zufrieden zu sein, wollten die Glienicker unbedingt den eigenen Sieg erzwingen, um mit drei weiteren Punkten den Anschluss an den vorderen Tabellenplätzen zu halten. Daher richtete die Gästemannschaft sich in der verbleibenden Spielzeit jetzt deutlich offensiver aus, um den Druck auf die gegnerische Abwehrreihe zu erhöhen und wieder vermehrt zum Torabschluss zu kommen. Die große Chance zum vermeintlichen Glienicker Siegtreffer ergab sich schließlich in der 78. Spielminute. Nach einem weiten Einwurf in den Kruger Strafraum kam K. Schickersinsky am langen Pfosten an den Ball. Der Flügelflitzer zögerte nicht lange und suchte den direkten Torabschluss, aber sein Schussversuch konnte auf der Torlinie von Belack geblockt werden. Doch auch der Abpraller landete vor den Füßen von Schickersinsky, der erneut zum Torschuss ansetzte. Allerdings war dieses Mal Torwart Müller zur Stelle und parierte den Torschuss mit einer bärenstarken Fußabwehr. In dieser Situation hatten die Titanen Glücksgöttin Fortuna eindeutig auf ihrer Seite und entkamen einem Rückstand nur denkbar knapp. Wenig später ereignete sich dann eine sehr unglückliche Szene. Im Kopfballduell rasselten Kruges Wieland und SVG-Spieler Sievert heftig zusammen. Während Wieland mit einer schmerzhaften Beule davonkam, musste Sievert das Spielfeld mit einer offenen Platzwunde verlassen, welche nach dem Spiel ärztlich behandelt wurde (Anmerkung: Der SV Titania Kruge wünscht dem verletzten Spieler Sievert eine schnelle Genesung). Es liefen nun die letzten Spielminuten und die Spannung auf dem Kruger Sportplatz war deutlich greifbar, sodass es jetzt auch immer wieder zu einigen hektischen Spielsituationen kam. Angetrieben von den Zuschauern bewahrten die Titanen letztendlich den kühleren Kopf und erzielten in der 88. Spielminute den entscheidenden Treffer zum 1:0. Nach einem Steilpass konnte Rau im gegnerischen Strafraum gleich mehrere Gegenspieler binden. Im Anschluss behielt er die Übersicht und legte den Ball quer auf Wieland, der Keeper Rechenberg überwand und die Kugel per Linksschuss im Glienicker Gehäuse unterbrachte. Jetzt brachen bei den Gastgebern alle Dämme und scheinbar jeder, der es mit dem SVT hält, lag sich in den Armen. Mit den Einwechslungen von Wirt und Weinknecht bewies man in der Nachspielzeit noch etwas taktisches Geschick und durfte kurze Zeit später einen hart erkämpften 1:0 Heimsieg feiern.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,2 Jahre


Auswechslungen:  55. Min. Riethling <-> Wieland, 90. Min. Neumann <-> Wirt, 90. Min. Rau <-> Weinknecht

im Kader:  Plein








Tore

1:0 Wieland (88. Min.)









Schiedsrichter

Andreas Schmidt



Zuschauer

40



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Unsportliches Verhalten), Weinknecht (Unsportliches Verhalten)

Glienicke:  /



Besondere Vorkommnisse

/











Eberswalder SC - SV Titania Kruge  2:0 (1:0)



Spielbericht


Am 19. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem Eberswalder SC mit 2:0 (1:0). In einer ereignisarmen Partie fehlte es den Titanen letztendlich an der nötigen Durchschlagskraft, um etwas zählbares mit auf die Heimreise zu nehmen. Für die Prüßing-Elf gilt es nun, den Fokus auf die kommenden Aufgaben zu richten.


Nach dem wichtigen Erfolg in der Vorwoche beim SV Tornow hatte die Mannschaft von Trainer Prüßing, mit der Begegnung gegen den Eberswalder SC, bereits die nächste schwere Auswärtsaufgabe vor der Brust. Schließlich hatte der ESC im ersten Aufeinandertreffen einen starken Eindruck bei den Titanen hinterlassen, sodass man im Hinspiel nur mit enormen Einsatzwillen und einer gehörigen Portion Glück ein 2:2 erringen konnte. Dementsprechend gewarnt gingen die Kruger in die Partie, dennoch wollte man den Gastgebern möglichst viel Paroli bieten und am Ende erneut einen Punktgewinn verzeichnen.


Doch weder die Hausherren, noch die Gäste standen in den ersten Spielminuten im Blickpunkt. Hauptakteur war an diesem Tag eindeutig der böige Wind, der das Spiel in der Anfangsphase zur wahren Lotterie werden ließ. So gerieten hohe Bälle immer wieder zum Glücksspiel und fanden nur selten den gewünschten Abnehmer. Im weiteren Verlauf stellten sich beide Mannschaften besser auf die äußeren Umstände ein und versuchten fortan über ein präzises Kurzpassspiel den Weg vor das gegnerische Tor zu finden, wobei sich der SVT vorerst effektiver zeigte. Dabei profitierte man stets von den Tempodribblings der agilen Sturmspitzen Neumann und Rau, die sich oftmals gut in Szene setzen konnten und die Hintermannschaft der Gastgeber somit vermehrt in Bedrängnis brachten. Jedoch strahlten die Torabschlüsse der Titanen letztendlich nur wenig Gefahr aus, sodass ESC-Keeper Prieß bei den Schussversuchen von J. Papenfuß und Rau nicht ernsthaft geprüft wurde und das torlose Unentschieden noch weiterhin Bestand hatte. Tat sich der Eberswalder SC im Spielaufbau zunächst noch schwer, fand die Mannschaft um Spielführer Schmude in der Folge besser in die Partie und rückte jetzt häufiger ins letzte Angriffsdrittel vor. Die beste Möglichkeit zur Führung vergab Detert, dessen Torschuss nach Zuspiel von Ziemann zu unpräzise war und letztendlich in den Armen von Titanias Schlussmann Plein landete. Ansonsten hatte die Partie nur wenige fussballerische Höhepunkte zu bieten. Beide Teams schenkten sich in den Zweikämpfen nichts und agierten beim finalen Pass oftmals zu ungenau, sodass man sich weitesgehend im Mittelfeld neutralisierte und Torraumszenen absolute Mangelware blieben. In der 38. Spielminute verbuchte dann der SVT seine größte Chance der ersten Halbzeit. Nach dem Franke den Ball auf der rechten Außenbahn im Zweikampf behaupten konnte, leitete er die Kugel direkt auf J. Papenfuß weiter. Dieser behielt im Anschluss die Übersicht und steckte das Leder auf Rau durch, der nun ungehindert auf das gegnerische Gehäuse zulief. Doch sein abschließender Schussversuch sorgte nicht für den erhofften Torschrei, sonderte konnte von Torhüter Prieß pariert werden. Fast im Gegenzug waren dann die Hausherren zur Stelle und sorgten mit dem ersten Treffer des Tages für die Führung. Dabei konnte ESC-Spieler Schulze an der Grundlinie nicht entscheidend gestellt und vom Ball getrennt werden. In der Folge tankte er sich geschickt bis in den Kruger Strafraum vor, wo er den Ball aus spitzem Winkel zum 1:0 verwandelte. Das Gegentor hinterließ bei den Titanen deutliche Spuren. Die Gäste wirkten jetzt verunsichert und so drängte die Heimelf in den letzten Spielminuten der ersten Halbzeit sogar auf das 2:0. Dabei hatte die Prüßing-Elf das Glück schließlich auf ihrer Seite, als der Unparteiische Blum einen Treffer von Schwalm nicht anerkannte und fälschlicherweise auf Abseits entschied. Somit traten letztendlich beide Mannschaften beim Spielstand von 1:0 den Gang in die Halbzeitpause an. 


Die Kruger schenkten die Begegnung trotz des Rückstandes keineswegs ab und dementsprechend wollte man nach Wiederanpfiff nochmals zum Gegenschlag ausholen. Doch der Beginn des zweiten Durchgangs war alles andere als verheißungsvoll. Nach dem die Titanen einen Eberswalder Freistoß aus dem Halbfeld nicht entscheidend klären konnten, setzte ESC-Spieler Schwalm erfolgreich nach und flankte den Ball erneut auf den langen Pfosten. Dort stand Schulze wiederum goldrichtig und traf mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 2:0. Auch wenn die Voraussetzungen für einen eigenen Punktgewinn mittlerweile deutlich erschwert waren, versuchte sich der SVT weiterhin aufzubäumen. Die Einwechslung von Groh für Franke sollte dabei neue Möglichkeiten im Spielaufbau schaffen. Zudem sahen sich die Gäste zu einem weiteren Spielerwechsel gezwungen. Bei Torhüter Plein brach eine alte Oberschenkelverletzung auf, sodass er das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen musste und Weinknecht fortan zwischen die Pfosten des Kruger Tores rückte. Die Titanen wollten jetzt mit aller Macht den Anschlusstreffer erzwingen, um wieder zurück in die Partie zu finden und den Druck auf den Gegner zu erhöhen. Leider gelang es der Mannschaft von Trainer Prüßing dabei nicht, an das teilweise gute Kombinationsspiel der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Im Gegenteil – die Gäste legten die Verantwortung nun ab und setzten jetzt vermehrt auf die Unterstützung des Windes. Viel zu häufig agierte man in der Folge mit langen Bällen in die Spitze, welche zumeist keinen geeigneten Abnehmer fanden und wodurch man keine wirkliche Durchschlagskraft entwickeln konnte. Zudem hatte sich die Defensive der Hausherren mittlerweile auf den einfachen Spielaufbau der Kruger eingestellt und somit hatte der ESC nur wenig Mühe, die einzelnen Angriffsversuche zu unterbinden. Rückten die Gäste dann doch mal, vor allem über den schnellen Neumann, bis weit in die gegnerische Spielhälfte vor, setzten die Gastgeber immer wieder auf taktische Fouls und brachten ihren Gegenüber unsanft zu Fall. Hierbei muss man dann wohl oder übel von Cleverness sprechen. In jedem Fall ging somit keine weitere Gefahr von den Kruger Angriffen aus. Durch das offensiv ausgerichtete Spiel der Titanen ergaben sich für den Gegner immer wieder Räume im Mittelfeld und somit besaßen die Eberswalder gleich mehrfach die Gelegenheit, mit einem dritten Treffer für die endgültige Vorentscheidung zu sorgen. Doch sowohl Ziemann, als auch Malle versagten vor dem gegnerischen Tor die Nerven, sodass es weiterhin beim 2:0 blieb. Mit der Einwechslung von Riethling für Kurz zog der SVT schließlich alle Register und setzte in der Schlussphase nochmals alles auf eine Karte. Zwar hatte man durch einen Freistoß von Petzold und einen Heber von J. Papenfuß nochmals die Möglichkeit den Spielstand zu verkürzen, aber die jeweiligen Torabschlüsse waren letztendlich nicht von Erfolg gekrönt. Folgerichtig blieb es bis zum Schlusspfiff beim wohl verdienten 2:0 Heimerfolg für den Eberswalder SC. 


-> Einen Spielbericht aus Sicht des Eberswalder SC findet ihr hier !









Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,0 Jahre


Auswechslungen:  60. Min. Franke <-> Groh, 60. Min. Plein <-> Weinknecht, 77. Min. Kurz <-> Riethling

im Kader:  Wirt








Tore

1:0 Schulze (40. Min.), 2:0 Schulze (52. Min.)









Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

35



Gelbe Karten

Titania:  /

ESC:  Prieß (Unsportliches Verhalten), Stein (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/











SV Tornow - SV Titania Kruge  1:3 (0:2)



Spielbericht


Am 18. Spieltag siegte die Kruger Männermannschaft beim SV Tornow mit 3:1 (2:0) und sicherte sich somit den ersten Sieg der Rückrunde. In einer rassigen Begegnung erwies sich die Prüßing-Elf als das willensstärkere Team und ging letztendlich als verdienter Sieger vom Platz. Ein wichtiger Erfolg, der den Titanen Selbstvertrauen für die zukünftigen Aufgaben geben sollte.


Die Dörfer Kruge und Tornow trennen gerade einmal 10 Kilometer. Wenn die Fussballmannschaften beider Orte aufeinander treffen, will jedoch trotz der kurzen Entfernung keine richtige Derbystimmung aufkommen. Zu lange waren beide Mannschaften in unterschiedlichen Fussballkreisen aktiv, sodass die heutigen Duelle keinen gesonderten Anreiz haben und die Partien als alltägliche Pflichtspiele gelten. 

Die Begegnung am 18. Spieltag birgte allerdings eine besondere Brisanz. Schließlich finden sich beide Mannschaften in der aktuellen Saison mitten im Abstiegskampf wieder, wobei letztendlich jeder Punktgewinn von hoher Bedeutung ist. Daher wurde das anstehende Aufeinandertreffen von vielen Außenstehenden berechtigterweise als 6-Punkte-Spiel bezeichnet.


Dementsprechend fokussiert wirkten sowohl die Hausherren, als auch die Gäste in den Anfangsminuten. Konnte doch am Ende jeder Fehler ausschlaggebend über Sieg oder Niederlage sein. Doch auch wenn die Teams die Partie mit hoher Konzentration angingen, offenbarten beide Seiten im Spielaufbau auch immer wieder ihre Nervosität, sodass zunächst vieles Stückwerk blieb und kein wirklicher Spielfluss zustande kam. Nach zerfahrenem Beginn waren es schließlich die Titanen, die sich erste Feldvorteile erspielten und vermehrt den Weg vor das Tor der Heimelf fanden. Dabei sollte eine Standardsituation für das erste Kruger Achtungszeichen sorgen. Nach dem Franke an der gegnerischen Strafraumgrenze von den Beinen geholt wurde, legte sich Linksverteidiger Petzold die Kugel zurecht. Sein Freistoß aus 18 Metern strich jedoch denkbar knapp am rechten Pfosten vorbei, wobei Tornows Torhüter Thiemann in dieser Situation wohl machtlos gewesen wäre. Auch nach dieser ersten Torgelegenheit des Spiels blieben die Gäste das zielstrebigere Team. In der 15. Spielminute sollten die Kruger Offensivbemühungen dann erstmals von Erfolg gekrönt sein. Dabei brachte Kurz einen Freistoß aus dem Halbfeld vor das Tor der Gastgeber. Im Zentrum kam Petzold freistehend zum Torabschluss, aber Tornows Keeper Thiemann war auf dem Posten und parierte Petzolds Schussversuch per Fußabwehr. Der Abpraller landete bei E. Papenfuß, dessen Torschuss ebenfalls geblockt wurde. Im Anschluss stand dann Titanias Derwanz goldrichtig und drückte das Leder zum 0:1 über die Torlinie. Dieser Treffer gab den Titanen offensichtlich Selbstvertrauen, denn die Elf von Trainer Prüßing rückte in der Folge immer häufiger in die gegnerische Spielhälfte vor. Dabei verzichteten die Kruger weitesgehend aufs Kurzpassspiel und agierten fast ausschließlich mit Steilpässen in die Spitze, um dort ihre Tempovorteile gegenüber der Tornower Hintermannschaft auszuspielen. Auf der Gegenseite gelang den Hausherren bis dato nur wenig. Die Tornower Angriffsversuche erstickten oftmals früh im Keim und strahlten zu diesem Zeitpunkt nur wenig Gefahr aus. Lediglich bei Standardsituationen besaßen die Gastgeber die Lufthoheit, wodurch man sich im Kopfballduell zumeist behaupten konnte. Doch die Torabschlüsse blieben letztendlich harmlos und sorgten nicht für den erhofften Ausgleichstreffer. In der 22. Spielminute konnten dann wiederum die Titanen einen ihrer Angriffe in einen Torerfolg ummünzen. Nach starker Einzelleistung von Groh, der dieses Mal in ungewohnter Manier als Rechtsverteidiger agierte und in dieser Szene mit einem mustergültigen Pass die komplette gegnerische Defensive aushebelte, lief Stürmer Rau allein auf das Tornower Gehäuse zu. Scheiterte er im ersten Versuch noch an Schlussmann Thiemann, der zunächst erneut glänzend parierte, setzte er im Anschluss engagiert nach und brachte den Ball per Kopf im gegnerischen Kasten unter. 0:2 und großer Jubel auf Seiten der Gäste ! Mit der scheinbar komfortablen Führung im Rücken ließ die Zielstrebigkeit der Titanen im weiteren Verlauf jedoch deutlich nach. Die Prüßing-Elf gewährte dem Gegner jetzt vermehrt Freiräume im Zentrum des Mittelfelds, welche die Tornower durchaus zu nutzen wussten. Besonders Spielführer Vorpal riss das Spielgeschehen nun immer mehr an sich, behauptete die Bälle in den Zweikämpfen und leitete sie anschließend auf die agilen Außenspieler Buse und Schkurpat weiter. Folgerichtig drückte die Heimelf nun auf den Anschlusstreffer, der sie wieder zurück ins Spiel brächte. Durch eine Strafstoßentscheidung kurz vor der Halbzeitpause bot sich den Tornowern schließlich die große Möglichkeit, den Spielstand zu verkürzen. Eine Unachtsamkeit sorgte dafür, dass Groh seinen Gegenspieler J. Buse im eigenen Strafraum regelwidrig zu Fall brachte. Dem Unparteiischen Schönwetter blieb nichts anderes übrig, als Groh mit der Gelben Karte zu verwarnen und auf Elfmeter zu entscheiden. SVT-Spieler Buse missachtete im Anschluss eine alte Fussballerweisheit, wonach der Gefoulte nicht selbst zum Strafstoß antreten soll und legte sich die Kugel ohne zu zögern auf den Punkt. Und er sollte Recht behalten, denn er traf sicher ins linke untere Eck und markierte somit scheinbar den Anschlusstreffer. Doch Schiedsrichter Schönwetter ließ den Strafstoß berechtigterweise wiederholen, da gleich mehrere Tornower Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen waren. Somit musste Buse erneut gegen Torhüter Plein antreten und im zweiten Versuch entschied Titanias Schlussmann das Duell für sich. Plein blieb lange stehen und klärte Buses Schuss letztendlich per Fußabwehr. Eine starke Szene, die den Krugern die 2:0 Halbzeitführung sicherte.


Direkt nach Wiederbeginn wurde dann nochmals deutlich, dass es in dieser Begegnung für beide Mannschaften um immens wichtige Punkte ging. Die Partie gestaltete sich in der Folge immer umkämpfter, wobei sich beide Seiten nichts schenkten und mitunter sehr aggressiv zu Werke gingen. Dabei verpasste es der Unparteiische Schönwetter gleich mehrfach die Vergehen einzelner Spieler mit Gelben Karten zu sanktionieren, wodurch die Zweikämpfe im weiteren Verlauf immer hitziger wurden. Die Titanen wechselten in der 59. Spielminute vorsorglich und nahmen den Gelb-Rot gefährdeten Groh vom Spielfeld. Er wurde fortan durch Wirt ersetzt. Fussball wurde zu diesem Zeitpunkt zwar auch noch gespielt, aber sowohl die Hausherren, als auch die Gäste konnten sich offensiv kaum mehr entscheidend in Szene setzen, sodass Torraumszenen durchaus rar gesät waren. Es dauerte bis zur 70. Spielminute bis Tornows Schkurpat für den nächsten fussballerischen Höhepunkt sorgte. Sein Distanzschuss aus 20 Metern verfehlte sein Ziel nur knapp und klatschte lediglich an den linken Pfosten. Somit blieb es weiterhin beim 0:2 aus Tornower Sicht. Im Anschluss nahm das Spiel noch einmal Fahrt auf, wobei die Partie allerdings weiterhin vom Kampf und von der Spannung lebte. Die Gastgeber warfen jetzt noch einmal alles nach vorne und setzten in der Schlussphase alles auf eine Karte. Der Lohn dafür war der Anschlusstreffer in der 77. Spielminute. Nach dem die Titanen einen Konter des Gegners nicht unterbinden konnten, drängte Tornow auf der linken Außenbahn bis zum Kruger Strafraum vor. Der anschließende Flankenball fand im Sturmzentrum Vorpal, der aus Nahdistanz zum 1:2 traf. In den Schlussminuten begegneten sich beide Teams dann mit offenem Visier, sodass es zwischen den Strafräumen immer wieder hin und her ging. Die Tornower richteten ihr Spiel aufgrund des Rückstandes weiterhin sehr offensiv aus, wodurch sich für die Gäste jetzt vermehrt Kontersituationen ergaben. Diese spielte man jedoch nicht konsequent zu Ende und so verpasste man es gleich mehrfach mit dem möglichen Treffer zum 1:3 für die Vorentscheidung zu sorgen. Dabei versagten den Kruger Offensivakteuren Rau, J. Papenfuß und Neumann vor dem gegnerischen Tor jeweils die Nerven und man vergab beste Einschussmöglichkeiten. Mittlerweile waren nur noch wenige Minuten zu absolvieren und das Spielgeschehen wurde jetzt immer hektischer. Als Tornows Buse seinen Gegenspieler Wirt an der Mittellinie rüde zu Fall brachte, kam es schließlich noch zur Rudelbildung und etlichen Diskussionen, woraus später die Nachspielzeit von 6 Minuten resultierte. Nach dem sich beide Parteien wieder beruhigt hatten, musste der gefoulte Wirt das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen. Für ihn kam Reichow in die Partie. In der 90. Spielminute war es dann Neumann, der für die Entscheidung in dieser hart geführten Begegnung sorgte und das wichtige 1:3 erzielte. Nach dem Kruges Rau den Ball an der gegnerischen Eckfahne behaupten konnte, flankte er die Kugel hoch vor den Kasten der Hausherren. Dort verpasste Reichow die Hereingabe zunächst per Kopf. Doch am langen Pfosten stand Neumann goldrichtig und traf per Volleyschuss ins Netz. Bei den Titanen brachen nun alle Dämme, denn mit diesem Torerfolg war der Auswärtssieg besiegelt und der Jubel dementsprechend groß. Im Anschluss rückte Weinknecht noch für Kurz ins defensive Mittelfeld und kurze Zeit später ertönte dann endlich der Schlusspfiff von Schiedsrichter Schönwetter.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,0 Jahre


Auswechslungen:  59. Min. Groh <-> Wirt, 86. Min. Wirt <-> Reichow, 90. Min. Kurz <-> Weinknecht








Tore

0:1 Derwanz (15. Min.), 0:2 Rau (22. Min.), 1:2 Vorpal (77. Min.), 1:3 Neumann (90. Min.)









Schiedsrichter

Roger Schönwetter



Zuschauer

40



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Foulspiel), Schwarz (Unsportliches Verhalten), Wirt (Unsportliches Verhalten), Kurz (Foulspiel)

Tornow:  C. Buse (Foulspiel), J. Buse (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Plein hält Foulelfmeter von J. Buse (37. Min.)











SV Titania Kruge - SV Rüdnitz/Lobetal II  1:4 (0:4)



Spielbericht


Am 17. Spieltag verlor die Kruger Männermannschaft ihr Heimspiel gegen den SV Rüdnitz/Lobetal II mit 1:4 (0:4). Dabei legte eine unterirdische 1. Halbzeit den Grundstein für die verdiente Niederlage. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Titanen zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, dennoch blieb ein Punktgewinn der Prüßing-Elf am Ende aus. Der Blick richtet sich nun auf die wichtige Begegnung gegen den SV Tornow.


Recht positiv waren die Vorzeichen auf Kruger Seite vor der Partie gegen den SV Rüdnitz/Lobetal II. Verbuchte man doch in der Vorwoche beim 0:0 gegen den Tabellenführer SV Waldhof Spechthausen einen unerwarteten Punktgewinn. Desweiteren konnte Trainer Prüßing in der heutigen Begegnung personell nahezu aus dem Vollen schöpfen und auf einen großen Spielerkader zurückgreifen. Somit durften die Titanen das Heimspiel gegen die spielstarken Rüdnitzer hoch motiviert und voller Selbstvertrauen angehen.


Auf dem Spielfeld zeigten die Hausherren zunächst jedoch ein komplett anderes Gesicht. Von Beginn an mangelte es der Mannschaft um Spielführer Schwarz an der nötigen Aggressivität und an Leidenschaft, sodass die Gäste das Spielgeschehen in der Anfangsphase nach Belieben kontrollierten und die Titanen in den entscheidenden Zweikämpfen immer wieder das Nachsehen hatten. Folgerichtig drängten die Rüdnitzer bereits in den ersten Spielminuten auf den Führungstreffer, der nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Diese Vermutung sollte sich bereits in der 10. Spielminute bestätigen. Nach einem leichtfertigen Kruger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schalteten die Gäste schnell ins eigene Angriffsspiel um. Letztendlich drängten sie über die rechte Außenbahn bis zur gegnerischen Strafraumgrenze vor, wo der agile Fodjo den Ball behauptete und mit einem sehenswerten Außenristschuss zum 0:1 in den rechten Torwinkel traf. Der verdiente Führungstreffer nach schwachen Anfangsminuten des SVT. Durch eine Standardsituation sollte sich allerdings schon wenig später die Chance zum Kruger Ausgleich ergeben. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde von Libero Derwanz vor das Tor der Gästeelf getreten. Dort stieg Stürmer Rau am höchsten und verlängerte die Hereingabe per Kopf. Am langen Pfosten kam Neumann jedoch einen Schritt zu spät und verpasste das Zuspiel nur denkbar knapp. Auch wenn die Hausherren mittlerweile ihre erste Tormöglichkeit verzeichnen konnten, bekam die Prüßing-Elf auch im weiteren Verlauf kein Zugriff auf das Spiel. Somit blieb Rüdnitz/Lobetal weiterhin das spielbestimmende Team, welches zudem in den nächsten Spielminuten von krassen Aussetzern in der gegnerischen Hintermannschaft profitierte. Dadurch konnten die Gäste ihre Führung innerhalb kürzester Zeit auf 0:4 ausbauen und bereits zu diesem frühen Zeitpunkt eine Entscheidung über Sieg und Niederlage herbeiführen. Erst jetzt begannen die Titanen Gegenwehr zu leisten und verhinderten somit bis zur Halbzeitpause einen höheren Rückstand.


Zur zweiten Halbzeit vollzogen die Gastgeber ihren ersten Spielerwechsel. Dabei wurde Groh fortan durch Kurz ersetzt. Auch wenn ein eigener Punktgewinn mittlerweile sehr unwahrscheinlich war, wollte sich der SVT im zweiten Durchgang zumindest gut verkaufen und nach dem Schlusspfiff erhobenen Hauptes den Platz verlassen. Das den Titanen das gelang, daran hatte vor allem der eingewechselte Kurz großen Anteil. Er war es, der dem Kruger Spiel nun seinen Stempel aufdrückte. Immer wieder entschied Kurz die Zweikämpfe im defensiven Mittelfeld für sich und setzte seine Mitspieler im Anschluss gekonnt in Szene. Dadurch gestaltete sich die Partie jetzt wesentlich ausgeglichener. Allerdings fehlte es dem Offensivspiel der Hausherren weiterhin an Durchschlagskraft, sodass man auch in der Folge nur selten zum Torabschluss kam. Doch auch Rüdnitz/Lobetal trat im Angriff nun nicht mehr so engagiert auf und schaltete sichtbar einen Gang zurück. Folgerichtig ergaben sich im zweiten Spielabschnitt auf beiden Seiten kaum noch Torraumszenen und die Begegnung verlief nun recht ereignisarm. Auf Kruger Seite sollte die Einwechslung von Riethling für J. Papenfuß nochmals frischen Wind ins Angriffsspiel bringen, denn die Titanen wollten zwingend noch den Ehrentreffer markieren. Die nächste nennenswerte Torgelegenheit konnten die Gastgeber nach einem Freistoß von Petzold verzeichnen. Aber Gästekeeper Jeremisch zeigte sich in dieser Situation wachsam und lenkte den ruhenden Ball im letzten Moment über den Querbalken. Der nachfolgende Eckball sorgte dann jedoch für den Treffer zum 1:4, welchen sich die Titanen aufgrund der Leistungssteigerung durchaus verdient hatten. SVT-Spieler Kurz brachte den Eckstoß hoch in den gegnerischen Strafraum, wo sich Petzold im Zentrum gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und per Kopf ins lange Eck traf. Mit diesem Tor war der 1:4 Endstand und der verdiente Sieg der Gäste besiegelt. 









Aufstellung



Durchschnittsalter:  25,3 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Groh <-> Kurz, 70. Min. J. Papenfuß <-> Riethling

im Kader:  Weinknecht, Wirt, Siewert








Tore

0:1 Fodjo (10. Min.), 0:2 Fodjo (15. Min.), 0:3 Klimek (17. Min.), 0:4 Thiel (23. Min.), 1:4 Petzold (76. Min.)









Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

40



Gelbe Karten

Titania:  /

Rüdnitz/Lobetal:  Schuelke (Foulspiel), Thiel (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/











SV Waldhof Spechthausen - SV Titania Kruge  0:0



Spielbericht


Am 16. Spieltag konnte die Kruger Männermannschaft dem aktuellen Tabellenführer SV Waldhof Spechthausen ein 0:0 abringen. In einer umkämpften Partie mit wenigen fussballerischen Höhepunkten zeigte die Prüßing-Elf eine couragierte Leistung und wendete somit eine Niederlage zum Rückrundenauftakt ab. Nach der Punkteteilung rücken die Titanen auf den 15. Tabellenplatz vor und geben die Rote Laterne vorerst wieder an den SSC Eberswalde ab.


Im Vorfeld des Spiels war lange unklar, ob die Kruger nach der zweimonatigen Winterpause bereits an diesem Wochenende in die Rückrunde starten können. Der eisige Winter und die anhaltenden Regenfälle der letzten Tage führten dazu, dass zahlreiche Begegnungen im Land Brandenburg abgesagt werden mussten. Dementsprechend stand auch der Rückrundenauftakt des SVT auf der Kippe. Doch am Freitagnachmittag gaben die Spechthausener Gastgeber schließlich Entwarnung und signalisierten, dass die Partie wie geplant stattfinden kann.


Dabei hätten die Titanen eine Spielabsage durchaus begrüßt. Musste man doch, gegenüber dem Testspielerfolg beim MTV Altglietzen (2:5), auf wichtige Schlüsselspieler verzichten und erneut eine veränderte Startelf aufbieten. Dennoch lastete kein Druck auf den verbliebenden Gästespielern. Schließlich trat die Prüßing-Elf beim derzeitigen Ligaprimus an und ging dabei als krasser Außenseiter in die Partie, da wohl nur die wenigsten mit einem Kruger Punktgewinn rechneten.


Bereits in den Anfangsminuten wurden die Hausherren ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit einem hohen Anteil an Ballbesitz dominierte das Team um Kapitän Klatt das Geschehen und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Dabei versuchte man immer wieder die Sturmspitzen Beimler und Wenzel mit langen Diagonalbällen in Szene zu setzen. Doch im letzten Angriffsdrittel fehlte den Gastgebern oftmals die nötige Präzision, sodass man nur selten zum Torabschluss kam. Fand dann doch ein Spechthausener Schussversuch den Weg in Richtung Gästetor, war Kruges Schlussmann Plein in seinem ersten Pflichtspiel für den SVT stets auf dem Posten und verhinderte einen frühen Rückstand. Zudem zeigte auch die Verteidigung der Kruger von Beginn an viel Präsenz und ein gutes Zweikampfverhalten, wodurch man zahlreiche Angriffsversuche des Gegners bereits früh im Keim ersticken konnte. Offensiv konnten die Titanen zwar nur vereinzelt für Entlastung sorgen, doch die Kontersituationen der Gäste strahlten jederzeit Gefahr aus. Eine der wenigen Tormöglichkeiten zur Kruger Führung vergab Rau, der ebenfalls sein erstes Pflichtspiel für die Titanen absolvierte, in der 15. Spielminute nach Zuspiel von Riethling. Sein Torschuss aus spitzem Winkel konnte von Waldhofs Keeper Müller zur Ecke geklärt werden. In der Folge sahen die gut 40 Zuschauer ein unverändertes Bild. Die Heimelf war stets bemüht Ideen im Spielaufbau zu kreieren, wobei man allerdings häufig an der vielbeinigen Hintermannschaft der Gäste scheiterte. Gegenüber wollten die Kruger nach dem eigenen Ballgewinn schnell umschalten und über Tempogegenstöße zum Torerfolg kommen, aber auch die Titanen zeigten sich beim finalen Pass oftmals zu unpräzise, wodurch ihnen der Führungstreffer ebenfalls verwehrt blieb. Somit neutralisierten sich beide Mannschaften weitesgehend und traten beim Spielstand von 0:0 den Gang in die Halbzeitpause an.


Direkt nach Wiederanpfiff wurde offensichtlich, dass sowohl die Hausherren, als auch die Gäste fortan mehr in das eigene Angriffsspiel investieren wollten. Mittlerweile war wohl beiden Seiten klar, dass der erste Treffer der Partie durchaus spielentscheidend sein kann und von diesem Vorteil wollte man natürlich Gebrauch machen. Beide Mannschaften agierten jetzt wesentlich druckvoller und mit mehr Zug zum Tor. Folgerichtig ergaben sich nun vermehrt Torraumszenen und die Begegnung gewann deutlich an Tempo. Dabei blieb Waldhof weiterhin spielbestimmend, schaffte es jedoch nicht, sich in eine entscheidende Torabschlussposition zu bringen. Die Defensivreihe der Titanen wurde jetzt zwar mehrfach in Bedrängnis gebracht, aber die Hintermannschaft um Libero Derwanz war in den wichtigen Situationen stets zur Stelle und konnte das Unentschieden weiter behaupten. Auf der Gegenseite setzte der SVT die gegnerische Verteidigung nun früher unter Druck, womit man Fehler seitens der Spechthausener erzwingen wollte. Diese Taktik ging in der 60. Spielminute erstmals auf. Nach einem Ballgewinn durch J. Papenfuß, schalteten die Kruger schnell ins Offensivspiel um. Doch der abschließende Torschuss von Franke strich am langen Pfosten vorbei und verfehlte sein Ziel. Der favorisierten Heimelf lief nun allmählich die Zeit davon, was dazu führte, dass der SVW nun immer wieder die Brechstange herausholte und mit langen Bällen das Mittelfeld überbrückte. Den Titanen, die bis dato viel Laufarbeit geleistet hatten, fiel es nun von Minute zu Minute schwerer konsequent zu verteidigen, sodass die Angriffsversuche der Gastgeber jetzt immer gefährlicher wurden. In der 75. Spielminute bot sich schließlich Spielführer Klatt die große Chance zur Spechthausener Führung. Aber sein Torschuss aus Nahdistanz konnte von Titanias Torhüter Plein glänzend per Fußabwehr pariert werden. Da Waldhof in der Folge weiter aufrückte, ergaben sich für den SVT vermehrt Räume zum Kontern. Diesen nutzte Rau nach Pass von Kurz in der 80. Spielminute zu einem Sololauf, der erst im gegnerischen Strafraum durch einen SVW-Verteidiger gestoppt werden konnte. Dabei wurde Rau unsanft von den Beinen geholt. Doch zur Überraschung aller Beteiligten entschied der Unparteiische Burdajewicz auf Freistoß für die Hausherren, womit er völlig falsch lag. In den letzten Spielminuten war es dann eine absolute Abwehrschlacht, wobei sich die Gäste in jeden Ball warfen und jeder gewonnene Zweikampf von den Kruger Anhängern wie ein Torerfolg gefeiert wurde. Zum Schluss nahm man mit der Einwechslung von Wirt für Kurz noch etwas Zeit von der Uhr und wenig später besiegelte Schiedsrichter Burdajewicz mit dem Schlusspfiff den unerwarteten Punktgewinn für die Titanen.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,4 Jahre


Auswechslungen:  89. Min. Kurz <-> Wirt

im Kader:  Reichow








Tore

Fehlanzeige









Schiedsrichter

Thomas Burdajewicz



Zuschauer

40



Gelbe Karten

Titania:  E. Papenfuß (Foulspiel), Derwanz (Unsportliches Verhalten)

Waldhof:  M. Müller (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

/











Hinrunden-Rückblick



"Nach 20 Jahren in der untersten Liga - Endlich wieder Staffelsieger !" lautete das Motto der Kruger Männermannschaft zum Aufstieg im Juni 2016. Gut 7 Monate sind seitdem vergangen. Wir blicken auf die abgelaufene Hinrunde der Titanen in der höheren Spielklasse zurück und ziehen ein kurzes Zwischenfazit.


Saisonstart bremst Aufstiegseuphorie

Mit einer nahezu unveränderten Mannschaft, die nach dem Aufstieg durch die Rückkehrer Kurz und Siewert nur punktuell verstärkt wurde, startete das Kruger Team in die Saisonvorbereitung. Diese konnte nach Abschluss als durchwachsen bezeichnet werden, da insbesondere die absolvierten Testspiele viel Licht und Schatten aufwiesen. Letztendlich konnte man aus der Vorbereitung aber nur wenige Rückschlüsse für die kommende Spielzeit ziehen. Somit sollten die ersten Pflichtspiele als Gradmesser dienen und den Titanen ihren fussballerischen Status Quo aufzeigen. Und das geschah recht schnell. Unterlag die Elf von Trainer Prüßing im Kreispokal gegen den Kreisoberligisten FSV Bernau II noch erwartungsgemäß, zeigten die klaren Auftaktniederlagen in der Liga gegen den SV Waldhof Spechthausen und den SV Rüdnitz/Lobetal II doch deutlich, wie viel Arbeit noch vor der Mannschaft liegt.


Zwischenzeitlicher Aufschwung

Trotz der ersten Dämpfer zu Saisonbeginn resignierte man beim SVT keineswegs und zeigte sich sowohl in der Trainingsarbeit, als auch in den kommenden Begegnungen hoch motiviert. Lohn dafür war der erste Saisonerfolg am 3. Spieltag gegen den SV Tornow, mit dem man im weiteren Verlauf eine kleine Serie starten konnte. Und so folgte eine Punkteteilung gegen den Eberswalder SC und der erste Auswärtssieg gegen den SV Glienicke-Nordbahn II. Die Mannschaft um Kapitän Schwarz schien mittlerweile in der 1. Kreisklasse angekommen zu sein.


Leistungsabfall

Diese ersten Erfolgserlebnisse hatten jedoch auch negative Begleiterscheinungen und führten wohl dazu, dass bei der Kruger Elf nun ein wenig Leichtsinn aufkam. Denn bei den folgenden Niederlagen gegen den FSV Lok Eberswalde II, den SV Biesenthal II und den 1. FV Stahl Finow II ließen die Titanen grundlegende Tugenden wie Willen und Einsatzbereitschaft größtenteils vermissen. Allerdings hatte man noch einmal Glücksgöttin Fortuna auf seiner Seite, da Stahl Finow in der Partie einen nicht spielberechtigten Spieler einsetzte. Folgerichtig wurde dem SVT der Sieg nachträglich am grünen Tisch zugesprochen. Somit hatten die Titanen zu diesem Zeitpunkt 10 Punkte auf dem Konto, womit man sich in jedem Fall im Soll befand. Die schwachen Vorstellungen sorgten jedoch dafür, dass innerhalb der Mannschaft bereits die ersten Alarmglocken schrillten.


Negativserie ungebrochen

Und das durchaus zu Recht wie die kommenden Wochen beweisen sollten, denn schließlich konnte die Kruger Mannschaft bis zum Ende der Hinrunde keinen weiteren Punktgewinn verzeichnen. Dabei schwankten die jeweiligen Leistungen immer wieder und es entwickelte sich eine wahre fussballerische Achterbahnfahrt. Neben deutlichen und verdienten Niederlagen, gab es auch Begegnungen in denen man sich stark verbessert zeigte und teilweise einfach glücklos agierte.


Offensivschwäche

Mit 43 Gegentreffern weist die Defensive der Titanen einen durchschnittlichen Wert auf und zählt keinesfalls zu den Schießbuden der Liga. Jedoch zeigt sich die Elf von Trainer Prüßing in der Offensive zu harmlos und ist mit 19 Toren der zweitschwächste Angriff der Liga. Lediglich Florian Neumann (7 Saisontore) und Jonas Papenfuß (3 Saisontore) gelang es in dieser Spielzeit mehr als zwei Treffer zu erzielen. Zusammen haben beide mehr als die Hälfte der Kruger Saisontore markiert. Der langfristige Ausfall von Kruges einstigem Toptorjäger Marcel Stegemann fiel hierbei ebenfalls schwer ins Gewicht und vergrößerte die Angriffssorgen.


Fussball wird im Kopf entschieden

Scheinbar nur eine Phrase, die sich in der Hinrunde des SVT allerdings bestätigte. Besonders zum Ende der Hinserie, als der Negativtrend die Mannschaft immer weiter Richtung Tabellenende trieb, wurde deutlich, dass es den Titanen vor allem an mentaler Stärke fehlt. Nur die wenigsten Spieler waren bereits höherklassig aktiv und mussten sich mit dem Thema Abstiegskampf auseinandersetzen. Zudem ist die Kruger Mannschaft mit einem Gesamt-Durchschnittsalter von 26 Jahren sehr jung. Dementsprechend groß war der Druck, der auf einigen Schultern lastete, was im Misserfolg dazu führte, dass die Angst vor eigenen Fehlern wuchs. Aber auch bei den etablierten Spielern zerrte die Situation an den Nerven, sodass auch sie während der Hinrunde nicht ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen konnten.


Teamgefüge stabil

Durchaus beachtlich war, wie geschlossen sich das Team trotz der zahlreichen Negativerlebnisse präsentierte. Zwar gab es einige Undiszipliniertheiten und einige Spieler setzen immer noch andere Prioritäten als den Fussballsport, aber der Kern der Mannschaft zeigte sich geschlossen wie lange nicht. Eine ordentliche Trainingsbeteiligung und einheitliche Mannschaftsabende unterstreichen das. Auch während der langen Schwächephase machte man sich untereinander immer wieder Mut und zog an einem Strang.


Blick in die Zukunft

Zur Zeit dreht sich bei den Titanen das Personalkarussell, was zu einigen Änderungen im Spielerkader führen wird. Hauptaufgabe für die Rückrunde sollte sein, den Spaß am Fussballspielen wiederzufinden und den starken Teamgeist zu erhalten. Zudem gilt es die Erfahrungen der Hinrunde richtig zu verarbeiten und aus den gemachten Fehlern zu lernen. Sollte man all diese Dinge als Mannschaft unter einen Hut bekommen, wird eine Weiterentwicklung stattfinden und der Klassenerhalt möglich sein.










SV Melchow/Grüntal - SV Titania Kruge  3:0 (2:0)



Spielbericht


Am 15. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft beim SV Melchow/Grüntal mit 3:0 (2:0). Dabei entschieden letztendlich zwei Standardsituationen die Partie, wobei die Gastgeber während der kompletten Begegnung spielbestimmend waren und als verdienter Sieger vom Platz gingen. Die Mannschaft von Trainer Prüßing kann nun die Winterpause nutzen, um neue Kraft zu tanken und in der Rückrunde nochmals anzugreifen.


Die Hausherren unterstrichen ihre Favoritenrolle bereits früh in der Partie und markierten in der 2. Spielminute den Führungstreffer zum 1:0. Dabei kam Mlynek nach einem Eckball am langen Pfosten an den Ball und brachte das Leder per Kopf im gegnerischen Gehäuse unter. Mit der Führung im Rücken dominierten die Gastgeber zunehmend das Spielgeschehen und setzten sich immer wieder offensiv in Szene. Auf der Gegenseite hatten die Titanen sichtlich Mühe, dem Angriffsdruck der Heimelf standzuhalten. Dabei fand der SVT nur selten fussballerische Lösungen, um sich aus der gegnerischen Umklammerung zu befreien. Zudem fehlte es dem Kruger Spiel schlichtweg an Aggressivität und Laufbereitschaft. Trotz der deutlichen Überlegenheit der Melchower, sorgte letztendlich erneut eine Standardsituation für den zweiten Treffer der Hausherren. Einen Freistoß aus 18 Metern schlenzte Dietloff sehenswert zum 2:0 ins Tor. Erst danach fand die Prüßing-Elf besser ins Spiel. Doch die Gäste konnten in der Offensive keine wirkliche Durchschlagskraft entwickeln, sodass die Hintermannschaft der Gastgeber zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Bedrängnis gebracht wurde. Somit ging es beim Spielstand von 2:0 in die Halbzeitpause.


Während der Pause vollzogen die Titanen ihren ersten Spielerwechsel und brachten Kurz für Reichow in die Partie. Das Spiel der Kruger gewann in der Folge an Ballsicherheit, wodurch man jetzt wesentlich selbstbewusster auftrat. Außerdem störte man den Gegner nun früher in der Spieleröffnung und zeigte sich in den Zweikämpfen jederzeit präsent. Somit kamen die Melchower nur noch vereinzelt zum Torabschluss, welche dann weitesgehend harmlos blieben. Sorgte dann doch mal ein Angriff der Heimelf für Gefahr, hatten die Titanen mit Weinknecht, der die beiden etatmäßigen SVT-Keeper ersetzte, einen bärenstarken Rückhalt zwischen den Pfosten. Die Begegnung bot im weiteren Verlauf nur wenige fussballerische Höhepunkte. Als alle Beteiligten sich bereits auf ein 2:0 Endergebnis eingestellt hatten, überbrachte Schiedsrichter Damrow den Hausherren noch ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Nach einem Melchower Eckball zeigte der Unparteiische plötzlich auf den Punkt und sorgte damit auf beiden Seiten für Verwunderung. Titanias Kurz soll seinen Gegenspieler in dieser Szene gefoult haben. Diese Meinung hatte Damrow allerdings exklusiv. Melchows Römmert nahm das Geschenk dennoch dankbar an, traf zum 3:0 und stellte somit den Endstand her.


Ein ausführlicher Spielbericht entfällt dieses Mal aus zeitlichen Gründen !









Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,8 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Reichow <-> Kurz

im Kader:  Wirt








Tore

1:0 Mlynek (2. Min.), 2:0 Dietloff (28. Min.), 3:0 Römmert (Foulelfmeter, 86. Min.)









Schiedsrichter

Lothar Damrow



Zuschauer

80



Gelbe Karten

Titania:  Kurz (Foulspiel)

Melchow/Grüntal:  /



Besondere Vorkommnisse

/









SV Titania Kruge - FSV Groß Schönebeck  2:3 (0:0)



Spielbericht


Am 14. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem FSV Groß Schönebeck mit 2:3 (0:0). Im letzten Hinrunden-Heimspiel zeigte die Prüßing-Elf wiederum einen guten Auftritt. Allerdings erwiesen sich die Schorfheider vor dem gegnerischen Tor als das effektivere Team, sodass die Effizienz letztendlich die Entscheidung über Sieg und Niederlage herbeiführte. Trotz der erneuten Schlappe kam es nach der Partie in einer Besprechung zum Schulterschluss der Kruger Mannschaft. Ein wichtiges Zeichen für die Zukunft.


Mit der Begegnung gegen den FSV Groß Schönebeck stand den Titanen das letzte Hinrunden-Heimspiel bevor. Daher wollte man auf Kruger Seite nochmals alle Kräfte bündeln, um sich vor der anstehenden Winterpause möglichst mit einem Erfolg vom eigenen Publikum zu verabschieden. Dabei traf der SVT erstmals in seiner 84-jährigen Vereinsgeschichte auf eine Mannschaft des FSV Groß Schönebeck.


Bevor die Partie begann, ereignete sich jedoch eine kuriose Situation. Beim Auflaufen war aufgefallen, dass Groß Schönebeck mit 12 Spielern und somit einem Spieler zu viel das Spielfeld betreten hatte. Dazu muss erwähnt werden, dass die Gäste Probleme bei der Anreise hatten und ein Teil der Mannschaft in einen Unfall verwickelt war. Daher lief die komplette Spielvorbereitung etwas hektisch ab. Leider konnte im Anschluss nicht genau geklärt werden, welcher der 12 Spieler denn als Auswechselspieler vorgesehen war. Somit musste erneut der Spielberichtsbogen aufgerufen werden, wodurch sich der Anpfiff der Begegnung um etwa 10 Minuten verzögerte. Dann rollte aber endlich der Ball und beide Mannschaften gingen direkt engagiert zu Werke, wobei sich die Hausherren in der Anfangsphase etwas zielstrebiger zeigten. Folgerichtig waren es die Titanen, die in der 10. Spielminute die erste Tormöglichkeit des Spiels verzeichnen konnten. Nach einem Ballgewinn durch E. Papenfuß auf der linken Außenbahn, schalteten die Gastgeber schnell ins Angriffsspiel um. Dabei setzte sich Franke im Mittelfeld gleich gegen zwei Gegenspieler durch und legte die Kugel im Anschluss quer auf J. Papenfuß. Diesem versagten vor dem gegnerischen Tor allerdings die Nerven, sodass er seinen Torschuss aus Nahdistanz über den Querbalken setzte. Doch auch die Schorfheider versteckten sich keineswegs und kamen wenig später ebenfalls zu ihrer ersten Torgelegenheit. Dabei profitierten die Gäste von einem Abstimmungsfehler in der Kruger Hintermannschaft, infolgedessen Titanias Schlussmann Gallert gegen Groß Schönebecks Stürmer Wehrmann im eigenen Strafraum einen Schritt zu spät kam und ihn zu Fall brachte. Glück für die Mannschaft von Trainer Prüßing, dass der Unparteiische Blum die Szene anders bewertete und das Foulspiel nicht ahndete. Doch auch nach dieser heiklen Situation waren es weiterhin die Hausherren, die mehr für das Spiel taten und den Druck auf das gegnerische Gehäuse immer mehr erhöhten. Somit bot sich in der 20. Spielminute die nächste Chance, um den Kruger Führungstreffer zu markieren. Nach dem der FSV den Ball bei einem Eckstoß nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte, setzten die Gastgeber entscheidend nach und behaupteten das Leder am gegnerischen Strafraum. Im Anschluss wurde Franke von Schwarz freigespielt, aber der nachfolgende Torschuss verfehlte sein Ziel und strich am linken Pfosten vorbei. Trotz der vergebenen Möglichkeiten steckte der SVT nicht auf und war auch in der Folge bemüht, sich für den eigenen Aufwand zu belohnen. Nach 25 Spielminuten war es eine Einzelaktion von Neumann, welche Gästekeeper Reimann erneut in Bedrängnis brachte. Doch der Schussversuch des Kruger Stürmers war letztendlich zu unplatziert, sodass er ebenfalls nicht den Weg ins gegnerische Tor fand. Im weiteren Verlauf ebbte der Angriffsdruck der Heimelf etwas ab, wodurch sich die Partie jetzt weitaus ausgeglichener gestaltete. Zudem kamen die Schorfheider nun über Standardsituationen vermehrt zum Torabschluss. Die beste Gelegenheit zur Führung vergab Röhl nach einem Freistoß von Wehrmann per Kopf. Fussballerische Höhepunkte waren in der Schlussphase der ersten Halbzeit rar gesät, da sich beide Seiten neutralisierten. Der letzte Aufreger des ersten Durchgangs blieb jedoch wiederum den Titanen vorbehalten, als ein Freistoß von Petzold gegen die Oberkante der Torlatte klatschte. Somit blieb es bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Blum beim torlosen Unentschieden.


Nach dem Seitenwechsel waren beide Mannschaften etwas offensiver ausgerichtet, wodurch sich in der Folge wieder vermehrt Torraumszenen ergaben. Die erste Torchance im zweiten Spielabschnitt verzeichneten die Gastgeber. Nach einem Eckball von Kurz versuchte es J. Papenfuß am langen Pfosten per Direktabnahme. Doch Pelzer, der mittlerweile für Reimann zwischen die Pfosten des Groß Schönebecker Tores gerückt war, zeigte sich reaktionsschnell und konnte den Volleyschuss parieren. In der 53. Spielminute stellten dann die Schorfheider erstmals ihre große Effizienz unter Beweis. Dabei trafen sie bereits mit ihrem ersten Torschuss in der zweiten Halbzeit zum 0:1. Nach einem Einwurf behaupteten die Gäste den Ball auf dem rechten Flügel und verlagerten das Spiel im Anschluss ins Zentrum. Dort kam der eingewechselte M. Buchholz aus 20 Metern freistehend zum Torschuss. Sein Schussversuch schlug letztendlich im linken unteren Eck des Kruger Tores ein und sorgte für den ersten Treffer des Tages. Nach dem Rückstand zeigten sich die Hausherren kurzzeitig geschockt, fanden aber dennoch schnell zurück zu ihrem Spiel und wurden bereits wenige Minuten später mit dem Torerfolg zum 1:1 belohnt. Mit einem mustergültigen Pass wurde J. Papenfuß von Neumann bedient. Im Anschluss legte Papenfuß den Ball an FSV-Torhüter Pelzer vorbei und traf abschließend aus spitzem Winkel ins Tor der Gäste, was bei den Titanen für großen Jubel sorgte. Der SVT bäumte sich nun nochmals auf, jedoch hatte der Ausgleich nicht lange Bestand und so musste man auf Kruger Seite einen weiteren Rückschlag verdauen. Nach dem die Hausherren einen Eckball der Groß Schönebecker nicht entscheidend klären konnten, landete die Kugel über Umwege bei Röhl. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und stocherte den Ball zum 1:2 ins Tor. Mit der Führung im Rücken traten die Gäste jetzt immer selbstbewusster auf. Dabei wusste besonders der agile Stockmann zu überzeugen, der in Titanias Riethling allerdings einen ebenbürtigen Gegenspieler fand. Doch schließlich sorgte erneut eine Standardsituation für das Tor zum 1:3. Dabei setzte sich M. Buchholz im Zentrum gegen seine Kruger Gegenspieler durch und wuchtete den Ball per Kopf ins Netz. Hierbei zeigte sich abermals die Effektivität des FSV. Auch wenn viele jetzt schon an eine Vorentscheidung glaubten, gaben sich die Titanen keineswegs auf und wussten dabei auch im weiteren Verlauf durch Engagement und Einsatzwillen zu überzeugen. In der verbleibenden Spielzeit schränkten die Schorfheider ihre Angriffsbemühungen auf das nötigste ein, sodass die Gastgeber in den letzten Spielminuten immer mehr Räume geboten bekamen. Diese nutzte man gleich mehrfach, um sich offensiv in Szene zu setzen. Doch die Torabschlüsse von Groh und Neumann waren letztendlich nicht von Erfolg gekröhnt. Es dauerte bis zur 85. Spielminute, bis man den Spielstand auf 2:3 verkürzen konnte. Dabei hebelte Groh die gegnerische Verteidigung mit einem starken Pass auf Franke aus. Dieser überwand Pelzer mit letztem Einsatz und erzielte somit seinen ersten Saisontreffer. Die Titanen warfen fortan natürlich nochmals alles nach vorne, aber das Glück war ihnen in mehreren Szenen nicht hold, sodass es am Ende beim 2:3 Auswärtssieg für den FSV Groß Schönebeck blieb. Die Effektivität im Torabschluss machte an diesem Tag den Unterschied aus.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,4 Jahre


Auswechslungen:  /

im Kader:  Wirt, Weinknecht, Reichow








Tore

0:1 M. Buchholz (53. Min.), 1:1 J. Papenfuß (60. Min.), 1:2 Röhl (70. Min.), 1:3 M. Buchholz (75. Min.), 2:3 Franke (85. Min.)









Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  /

Groß Schönebeck:  H. Buchholz (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/









SG Brodowin - SV Titania Kruge  4:1 (3:0)



Spielbericht


Am 13. Spieltag verlor die Kruger Männermannschaft ihr Auswärtsspiel bei der SG Brodowin mit 4:1 (3:0). Dabei war eine Schwächephase in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit letztendlich spielentscheidend. Die Titanen wurden in dieser Phase zudem durch einen fragwürdigen Platzverweis geschwächt und konnten in Unterzahl lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben. Dennoch musste man der Prüßing-Elf nach der Partie eine gute Leistung bescheinigen, da die Mannschaft besonders im zweiten Durchgang sehr geschlossen auftrat und zumindest in Punkto Moral als Sieger vom Platz ging.


Die Heimniederlage gegen den OSV Eberswalde war in den Köpfen der Titanen schnell abgehakt. Zu deutlich war die Überlegenheit der Gäste gegen eine stark ersatzgeschwächte Kruger Mannschaft, die in dieser Begegnung trotz großem Engagement nur bedingt auf einen Erfolg hoffen durfte. Zudem sollten Themen wie Punkteanzahl, aktueller Tabellenstand und Abstieg in den Köpfen des SVT vorerst keine Rolle mehr spielen. Vielmehr wollte man den Fokus fortan auf andere Dinge lenken, wobei vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und die grundsätzliche Freude am Fussball spielen im Mittelpunkt stehen sollten. Mit dieser Vorgabe ging man schließlich auch die schwere Auswärtsaufgabe bei der SG Brodowin an.


Die Titanen setzten diese Marschroute in der Anfangsphase hervorragend um. Mit viel positiver Kommunikation und gegenseitiger Motivation hielt man dem Brodowiner Angriffsdruck in den ersten Spielminuten stand und verhinderte dadurch einen zeitigen Gegentreffer. Dennoch musste die Elf von Trainer Prüßing bereits früh in der Partie einen ersten Rückschlag hinnehmen. Nach dem Kruges Wirt an der eigenen Strafraumgrenze gefoult wurde, blieb Titanias Libero mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Nach einer kurzen Behandlungspause gab es schließlich die endgültige Gewissheit, dass es für ihn in dieser Begegnung nicht mehr weitergehen würde. Somit sahen sich die Gäste bereits zu diesem Zeitpunkt zu ihrem ersten Spielerwechsel gezwungen. Wirt wurde in der Folgezeit durch Derwanz ersetzt. Auch danach blieb das Spielgeschehen erst einmal unverändert. Brodowin zeigte sich mit einem hohen Anteil an Ballbesitz weiterhin spielbestimmend und drückte auf den Führungstreffer. Dabei fand man jedoch zunächst keinen Weg durch die vielbeinige Kruger Hintermannschaft, welche durch große Laufbereitschaft und viel Einsatzwillen zu überzeugen wusste. Dieser Umstand gab den Titanen scheinbar neues Selbstvertrauen, denn im Laufe der ersten Halbzeit trat der SVT vermehrt den Weg in die Offensive an und kam immer wieder über Kontersituationen vor das gegnerische Gehäuse. Besonders Rechtsverteidiger Belack mit seinen Flankenläufen war hierbei ein entscheidender Faktor. Doch letztendlich brachte man Schlussmann M. Krause im Tor der Hausherren nur selten ernsthaft in Bedrängnis. Konnten die Kruger die Partie somit lange Zeit offen gestalten, geriet man schließlich durch einen Stellungsfehler bei einer Standardsituation ins Hintertreffen. Dabei behielt Brodowins D. Krause im Kopfballduell die Oberhand und nickte die Kugel platziert zum 1:0 ein. Die Gäste verdauten diesen Gegentreffer sichtbar schlecht, denn die Titanen offenbarten im Anschluss immer weider Zuordnungsprobleme in der Verteidigung. Das machten sich die Gastgeber zu Nutze und erhöhten wenig später durch Fuchs auf 2:0. Erst danach fand die Mannschaft um Spielführer Schwarz zurück ins Spiel und stellte die eigene Ordnung im Defensivverhalten wieder her. Doch mittlerweile war auch der Unparteiische Baierl um Aufmerksamkeit bemüht und die sollte er in den nächsten Spielminuten auch bekommen. Als Titanias Torhüter Gallert die Situation nach einem Distanzschuss nicht entscheidend klären konnte, kam es zum Zweikampf zwischen Kruges Derwanz und Brodowins Wolbrink, an dessen Ende Baierl auf Foulelfmeter für die Heimelf und Gelbe Karte für Derwanz entschied. Eine durchaus harte Strafstoß Entscheidung, wie auch der "Gefoulte" selbst befand. Infolgedessen reklamierten die Gäste Baierls Entscheidung heftig, der aber natürlich keine Korrektur vornahm. Als sich die Gemüter, in der ansonsten sehr fair geführten Partie, wieder beruhigt hatten und SG-Spieler Gesse zum Strafstoß antreten wollte, rückte Schiedsrichter Baierl nochmals in den Blickpunkt. Dabei traf er seine Entscheidungen jetzt ziemlich willkürlich. Dieses Mal ahndete er eine harmlose Aussage von Derwanz erneut mit einer Gelben Karte, was einen Platzverweis für Kruges Libero zur Folge hatte. Somit bestritt der SVT die verbleibende Spielzeit in Unterzahl. Gesse war es egal, er verwandelte den Foulelfmeter sicher zum 3:0. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit wurde dann auch wieder Fussball gespielt, wobei die Titanen die Möglichkeit hatten, das Ergebnis nochmals zu verkürzen. Doch der gut getretene Freistoß von Weinknecht konnte von Keeper Krause pariert werden, sodass beide Mannschaften beim Spielstand von 3:0 den Gang in die Kabine antraten.


In der Halbzeitpause stellte die Prüßing-Elf ihre taktische Formation um und Petzold übernahm fortan die Rolle des Liberos. Zudem stand mit J. Papenfuß mittlerweile ein weiterer Wechselspieler zur Verfügung. Er ersetzte Weinknecht im zweiten Durchgang und ordnete sich für die verbleibende Spielzeit im offensiven Mittelfeld ein. Auch wenn die Entscheidung über Sieg und Niederlage in dieser Begegnung wohl bereits gefallen war, steckten die Titanen im zweiten Spielabschnitt keinesfalls auf. Lohn dafür war der Treffer zum 3:1 durch Neumann kurz nach Wiederanpfiff. Nach dem Groh einen Zweikampf im Mittelfeld für sich entscheiden konnte, leitete der den Ball auf J. Papenfuß weiter. Dieser steckte die Kugel im Anschluss auf den einlaufenden Neumann durch. Neumann bewies vor dem gegnerischen Tor viel Übersicht und überwand Torhüter Krause mit einem sehenswerten Heber. Durch den Torerfolg ging ein weiterer Ruck durch die Kruger Mannschaft, die im weiteren Spielverlauf immer wieder im Verbund verteidigte und nur noch wenig zuließ. Trotz personeller Unterzahl stemmte man sich geschlossen gegen eine höhere Niederlage, woran auch der Treffer von Fuchs zum 4:1 nichts ändern konnte. Der Wille der Gäste war ungebrochen und so konnte man zumindest in Punkto Moral einen Teilerfolg verzeichnen. In der Schlussphase hatte J. Papenfuß sogar die Gelegenheit, einen weiteren Kruger Treffer zu erzielen. Doch sein Schussversuch von der Strafraumgrenze konnte von Keeper Krause abgewehrt werden, sodass es bis zum Schlusspfiff beim Spielstand von 4:1 blieb und letztendlich ein verdienter Erfolg für die Gastgeber zu Buche stand. Wenngleich dieser durch den fragwürdigen Platzverweis einen faden Beigeschmack hatte.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,5 Jahre


Auswechslungen:  8. Min. Wirt <-> Derwanz, 46. Min. Weinknecht <-> J. Papenfuß








Tore

1:0 D. Krause (36. Min.), 2:0 Fuchs (40. Min.), 3:0 Gesse (Foulelfmeter, 43. Min.), 3:1 Neumann (49. Min.), 4:1 Fuchs (64. Min.)









Schiedsrichter

Michael Baierl



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Foulspiel), E. Papenfuß (Foulspiel)

Brodowin:  Czadseck (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Derwanz (SV Titania Kruge, Unsportliches Verhalten), 42. Min.











SV Titania Kruge - OSV Eberswalde  0:5 (0:3)



Spielbericht


Am 12. Spieltag hatte die Kruger Männermannschaft gegen den OSV Eberswalde mit 0:5 (0:3) das Nachsehen. Trotz der höchsten Saisonniederlage, zeigte die stark ersatzgeschwächte Prüßing-Elf einen couragierten Auftritt und steckte in keiner Phase der Partie auf. Ein Umstand, der den Titanen zwar nicht die nötigen Punkte bringt, aber zumindest weitere Hoffnung für die Zukunft gibt.


Enttäuschung pur ! Anders lässt sich das Gefühl, welches nach der Niederlage gegen den SSC Eberswalde auf Seiten der Kruger vorherrschte, wohl nicht beschreiben. Und dennoch galt auch nach diesem Rückschlag einmal mehr der Leitspruch "Mund abputzen und weitermachen". Schließlich war man für die Niederlage selbst verantwortlich und diese war hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass man besonders in der Schlussphase der Begegnung viel zu ängstlich agierte. Das es für dieses Verhalten überhaupt keinen Grund gibt, machte sich die Mannschaft vor dem Spiel gegen den OSV wieder bewusst:

  • Saison 2010/11 - Tabellenletzter 2. Kreisklasse ! 
  • Saison 2011/12 - Tabellenletzter 2. Kreisklasse ! 
  • Saison 2015/16 - Staffelsieg 2. Kreisklasse und nach 20 Jahren in der untersten Spielklasse die Chance zum Aufstieg. 

Diese wollte man wahrnehmen, um sich der Herausforderung 1. Kreisklasse zu stellen. Dafür wurde man von vielen belächelt und dennoch trat man die schwere Aufgabe an. 

Somit sollte nochmals allen Beteiligten klar gemacht werden, in welcher Lage sich der Verein noch vor kurzer Zeit befand und dass die Kruger in dieser Spielzeit absolut nichts zu verlieren haben. Angst ist also bei den Titanen absolut fehl am Platz.


Mit dieser Devise ging man in das Duell gegen den OSV. Leider standen die Vorzeichen für die Begegnung nicht besonders gut, da man beim SVT auf zahlreiche Stammkräfte verzichten musste. Doch die Gastgeber hatten im Vorfeld des Spiels auch positives zu berichten, denn Titanias Stegemann stand nach 11-wöchiger Verletzungspause (Außenbandriss) erstmals wieder auf dem Platz und gab sein Comeback in der Startelf.


Dementsprechend motiviert starteten die Hausherren in die Partie und besaßen bereits früh die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Einen Belack-Einwurf in den gegnerischen Strafraum verlängerte Stegemann per Kopf. Seine Vorlage landete im Zentrum bei Papenfuß, der sich im Zweikampf mit seinem Gegenspieler behauptete und vor dem OSV-Tor freistehend zum Torabschluss kam. Doch sein Volleyschuss aus Nahdistanz verfehlte das Gehäuse und strich denkbar knapp über die Querlatte. Auch wenn die Kruger die erste Torgelegenheit des Spiels verzeichnen konnten, waren es im weiteren Verlauf die Gäste, die das Spielgeschehen bestimmten und folgerichtig den Führungstreffer markierten. Nach dem die Titanen im Mittelfeld keinen Zugriff auf Eberswaldes Hanov bekamen, legte dieser den Ball auf die Außenbahn. Die anschließende Flanke von Engel fand im Zentrum den Kopf von Pubanz, der überlegt zum 0:1 einnickte. Die Gastgeber schienen den frühen Rückstand jedoch gut zu verkraften und so lief die Kugel in der Folgezeit immer wieder gut durch die Kruger Reihen. Allerdings wies die defensive Grundordnung nach eigenen Ballverlusten häufig Schwächen auf, sodass der OSV im Umschaltspiel zu viele Freiräume geboten bekam. Diesen nutzte auch Tokaji, als er sich in der 13. Spielminute ein Herz fasste und es aus 20 Metern per Distanzschuss probierte. Sein Schussversuch landete schließlich unhaltbar für Kruges Schlussmann Gallert zum 0:2 im rechten oberen Toreck. Wenig später war es dann nochmals Pubanz, der seine Mannschaft mit dem Treffer zum 0:3 frühzeitig auf die Siegerstraße brachte. Wiederum war es ein Flankenball von der rechten Außenbahn, der in Pubanz einen Abnehmer fand und dieser traf erneut mit einem platzierten Kopfball ins Kruger Tor. Auch wenn ein möglicher Punktgewinn für den SVT zu diesem Zeitpunkt bereits in weite Ferne gerückt war, spielte man auf Seiten der Hausherren weiterhin unaufgeregt nach vorn und brachte sich vermehrt in Torabschlussposition. Doch die Schussversuche von Neumann und Franke brachten OSV-Keeper Falz nicht ernsthaft in Bedrängnis, sodass die deutliche Führung der Gäste weiterhin Bestand hatte. In der Defensive stand die Kruger Hintermannschaft um Ersatz-Libero Wirt nun wesentlich stabiler, sodass die Ostender nur noch selten entscheidend zum Torabschluss kamen. Beide Mannschaften neutralisierten sich jetzt weitesgehend im Mittelfeld und strahlten dabei nur wenig Torgefahr aus. Kurz vor der Halbzeitpause rückte dann noch der Unparteiische Toron in den Mittelpunkt, als Titanias Neumann im gegnerischen Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde und der fällige Pfiff und die Entscheidung auf Strafstoß ausblieb. Somit blieb es zur Halbzeitpause beim Spielstand von 0:3.


Auch nach Wiederanpfiff blieb die erste Torchance zunächst den Hausherren vorbehalten. Doch Stegemann konnte die Hereingabe von Kurz nicht im gegnerischen Tor unterbringen und setzte den Aufsetzer links neben den Kasten. Danach gestaltete sich die Begegnung zunächst ausgeglichen. Jedoch sorgte ein individueller Fehler von Verteidiger Wirt dafür, dass die Gäste ihre Führung auf 0:4 ausbauen konnten. Sein ungenaues Abspiel landete direkt vor den Füßen von Pubanz, der im Anschluss keine Mühe hatte, seinen dritten Treffer an diesem Tag zu erzielen. Kurz danach sahen sich die Titanen zum Wechseln gezwungen, sodass Weinknecht und Stegemann durch Reichow und den angeschlagenen Derwanz ersetzt werden mussten. Zwar schaffte es die Mannschaft von Trainer Prüßing auch in der Folge nur selten offensive Nadelstiche zu setzen, aber sie kämpfte auch in der verbleibenden Spielzeit mit großer Leidenschaft und Engagement. Daran konnte auch das 0:5 durch den agilen Engel nichts ändern, welches der OSV mit einer mustergültigen Kombination herausspielte. In der Schlussphase der Partie waren fussballerische Höhepunkte weiterhin rar gesät, sodass sich auch in den letzten Spielminuten nur noch wenig nennenswertes ereignete. Die Gäste taten nur noch das nötigste und der SVT zeigte sich zwar bemüht, aber letztendlich fehlte es dem Kruger Angriffsspiel eindeutig an Durchschlagskraft. Die letzte Tormöglichkeit des Spiels konnten allerdings wiederum die Titanen verzeichnen. Doch OSV-Torhüter Falz zeigte sich bei Neumanns Schussversuch von der Strafraumgrenze wachsam und parierte diesen zur Ecke, sodass es bis zum Schlusspfiff beim verdienten 0:5 Auswärtserfolg für die Ostender blieb.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,2 Jahre


Auswechslungen:  59. Min. Weinknecht <-> Derwanz, 64. Min. Stegemann <-> Reichow









Tore

0:1 Pubanz (6. Min.), 0:2 Tokaji (13. Min.), 0:3 Pubanz (18. Min.), 0:4 Pubanz (56. Min.), 0:5 Engel (69. Min.)









Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania:  /

OSV:  /



Besondere Vorkommnisse

/









SV Titania Kruge - SSC Eberswalde  1:2 (1:0)



Spielbericht


Am 11. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SSC Eberswalde mit 1:2 (1:0). Dabei gab man den eigenen möglichen Sieg in der Schlussphase noch aus der Hand und brachte sich somit um einen vermeintlichen Punktgewinn. Für die Titanen gilt es nun noch enger zusammenzurücken, die aktuelle Situation wieder offen zu analysieren und die Wende herbeizurufen, sodass die derzeitige Durststrecke endlich ein Ende findet.

 

Mit der Begegnung gegen den SSC Eberswalde stand der Elf von Trainer Prüßing erneut ein 6-Punkte-Spiel bevor. Dabei wollte man die Lehren aus den vergangenen Niederlagen ziehen und die lang ersehnte Wende schaffen, um im Abstiegskampf wieder zu punkten. Dementsprechend motiviert ging die Kruger Mannschaft in die Partie. Doch bevor auf dem Platz der Ball rollte, gedachten alle Beteiligten noch einer lokalen Fussballgröße in einer Schweigeminute. Hans Kulicke verstarb in der vergangenen Woche im Alter von 82 Jahren und nach kurzer Krankheit. Kulicke, der unter anderem als Schiedsrichter in der DDR-Oberliga aktiv war, galt im regionalen Fussball als Ikone und war für legendäre Sätze wie "Hier pfeifen nur Zwei. Der Wind und ich." bekannt. Eine echte Fussball-Type wie es sie heutzutage nur noch selten gibt. Danke Hans !

 

Im Anschluss stand dann wieder das runde Leder im Mittelpunkt. Nach einer ersten Abtastphase waren es zunächst die Gäste, die mehr Präsenz zeigten und im Spielaufbau druckvoller agierten. Allerdings kam die Mannschaft um Spielführer Neumeister dabei nicht entscheidend zum Torabschluss, sodass das Tor der Titanen zu diesem Zeitpunkt nur selten in Bedrängnis geriet. Nach der anfänglichen Überlegenheit des SSC, fiel der Kruger Führungstreffer in der 8. Spielminute zum 1:0 umso überraschender. Nach dem die Hausherren einen Freistoß an der gegnerischen Strafraumgrenze zugesprochen bekamen, legte sich Wieland die Kugel zurecht. Sein anschließender Schussversuch fand den Weg durch die Mauer und wurde dabei von einem SSC-Spieler entscheidend abgefälscht, wodurch der Ball unhaltbar im linken unteren Toreck landete. Großer Jubel bei den Titanen. Schließlich hatte man das Glück endlich mal wieder auf seiner Seite und wurde mit einem frühen Torerfolg belohnt. Doch dieser gab den Gastgebern keinesfalls Sicherheit, sodass die Gäste auch nach dem Rückstand das aktivere Team waren und in den entscheidenden Momenten zumeist die Oberhand behielten. Der schnelle Ausgleichstreffer blieb ihnen jedoch verwehrt. Dabei hatten sowohl Baatzsch, als auch Becker nach Standardsituationen gute Möglichkeiten, den Spielstand wieder zu egalisieren. Doch ihre Kopfbälle kamen zu unplatziert auf das Kruger Gehäuse und stellten somit für Titanias Schlussmann Gallert keine ernsthafte Gefahr dar. Erst ab der 25. Spielminute gelang es dem SVT, die Begegnung ausgeglichener zu gestalten, wobei man in der Folge gleich mehrfach die Gelegenheit hatte, die eigene Führung auszubauen. Doch die Hausherren fanden in SSC-Keeper Dahme immer wieder ihren Meister. Dahme parierte die Bälle in den Eins-gegen-Eins Situationen gegen Franke und Neumann stark und verhinderte dadurch einen weiteren Eberswalder Gegentreffer. Trotz der Kruger Torchancen blieb die Partie im ersten Spielabschnitt weitesgehend ereignisarm. Beide Mannschaften konnten sich offensiv nur vereinzelt in Szene setzen, sodass Torraumszenen zumeist Mangelware blieben. Folgerichtig gingen die Gastgeber mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

 

Auch nach Wiederanpfiff zeigte sich ein unverändertes Bild. Sowohl die Titanen, als auch die Gäste boten vorwiegend fussballerische Magerkost und wussten spielerisch kaum zu überzeugen. Zudem wurde deutlich, wie wichtig die Punkte für beide Mannschaften waren, denn auf beiden Seiten agierte man mittlerweile sehr vorsichtig und war darauf bedacht, eigene Fehler zu vermeiden. In der Folge wurde es in den Zweikämpfen teilweise sehr hitzig, wodurch es immer wieder zu kleineren Scharmützeln zwischen den einzelnen Beteiligten kam und der Spielfluss zusätzlich unterbrochen wurde. Dabei war es für den Unparteiischen Duwe schwer, die Übersicht zu behalten. Folgerichtig blieben Vergehen einzelner Spieler ungeahndet, sodass diese ohne einen fälligen Platzverweis davonkamen. Nach 60 Spielminuten war es schließlich Kruges Neumann, der dann mal wieder für einen fussballerischen Höhepunkt sorgte. Seinen Schussversuch aus halbrechter Position konnte Torhüter Dahme allerdings wiederum per Fußabwehr parieren. Im Anschluss vollzogen die Gastgeber ihren ersten Wechsel und J. Papenfuß betrat das Spielfeld für Wieland. Die Kruger wurden im weiteren Verlauf allerdings nachlässiger im Zweikampfverhalten und agierten hierbei oftmals zu verhalten. Der SSC fand dadurch besser ins Spiel und gewann zunehmend Feldvorteile. Diese konnten die Gäste jedoch nicht zwingend in Tormöglichkeiten ummünzen, sodass finale Torabschlüsse weiterhin eine Seltenheit blieben. Zudem zeigte sich SVT-Schlussmann Gallert an diesem Tag sehr aufmerksam und so konnte er zahlreiche Angriffsversuche der Eberswalder bereits früh im Keim ersticken. Die Titanen fanden hingegen in der Offensive kaum noch statt und kamen lediglich über Kontersituationen vor das gegnerische Tor. Doch die Papenfuß-Brüder vergaben die mögliche Vorentscheidung jeweils in aussichtsreicher Position. Mit den Einwechslungen von Wirt und Riethling sollten bei den Gastgebern nochmals frische Kräfte mobilisiert werden, aber auch diese konnten nicht verhindern, dass das Spiel der Kruger in der Schlussphase zunehmend schwächer wurde. Man konnte beim SVT die Angst vor einem erneuten Rückschlag förmlich spüren und das, obwohl die Mannschaft von Trainer Prüßing zu diesem Zeitpunkt immer noch in Führung lag. Alle Motivationsversuche innerhalb des Teams blieben wirkungslos, was die Eberswalder in der 80. Spielminute mit dem Treffer zum 1:1 bestraften. Erneut agierte man im Zweikampf zu zaghaft, was sich SSC-Spieler Jann zu Nutze machte und mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze ins linke untere Toreck traf. Dieses Tor gab den Gästen nochmals Aufschwung und folgerichtig konnte man wenig später durch Bartel sogar noch das 1:2 markieren. Auch wenn der Treffer aus abseitsverdächtiger Position fiel, fehlte den Titanen auch in dieser Szene die nötige Entschlossenheit, um die Situation entscheidend zu klären. In den Schlussminuten warf der SVT zwar nochmals alles nach vorne, aber ein weiterer Torerfolg blieb am Ende aus. Damit war die unglückliche Niederlage der Titanen besiegelt.

 









Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,2 Jahre


Auswechslungen:  61. Min. Wieland <-> J. Papenfuß, 77. Min. Kurz <-> Wirt, 84. Min. Franke <-> Riethling

im Kader:  Weinknecht, Reichow








Tore

1:0 Wieland (8. Min.), 1:1 Jann (80. Min.), 1:2 Bartel (86. Min.)









Schiedsrichter

Andree Duwe



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Franke (Unsportliches Verhalten), Derwanz (Unsportliches Verhalten), Groh (Unsportliches Verhalten)

SSC:  Sharafi (Foulspiel), Becker (Unsportliches Verhalten), Neumeister (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

/











SV Titania Kruge - Friedrichswalder SV  0:4 (0:0)



Spielbericht


Am 10. Spieltag verlor die Kruger Männermannschaft ihr Heimspiel gegen den Friedrichswalder SV mit 0:4 (0:0). In einer kampfbetonten Partie mit wenigen fussballerischen Höhepunkten waren es letztendlich die Titanen, die sich die spielentscheidenden Fehler leisteten und die Gäste somit auf die Siegerstraße brachten. Nach dem engen Spielverlauf fiel der Sieg des FSV am Ende allerdings etwas zu hoch aus.


Eine turbulente Woche lag hinter der Mannschaft von Trainer Prüßing. Grund dafür war die Partie gegen Stahl Finow II und der anschließende Kruger Einspruch gegen die Spielwertung. Dieser sorgte für viel Diskussion im Umfeld des SVT und blieb letztendlich auch der lokalen Presse nicht verborgen (Hier der Artikel -> http://www.fupa.net/berichte/finower-spielt-unter-falschem-namen-583520.html). Doch der voraussichtliche Sieg am berühmten "Grünen Tisch", sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Titanen auch in der Begegnung gegen Stahl ihrer Form hinterherliefen und dabei nicht ihr volles fussballerisches Potential ausschöpften. Besonders in der Defensive wies man zuletzt eklatante Schwächen auf und bot den Gegnern zu viele Freiräume, was die Anzahl der jeweiligen Gegentore verdeutlicht. Dementsprechend eindeutig war die Marschroute für das Aufeinandertreffen mit dem Friedrichswalder SV. Man wollte das Spiel aus einer kompakten Verteidigung heraus angehen und somit Sicherheit und Stabilität gewinnen. Schließlich sollten Kontersituationen den erhofften Torerfolg bringen.


Die Titanen begannen sichtlich nervös und fanden in der Folge nur schwer ins Spiel. Zudem wurde in der Anfangsphase deutlich, dass der Elf von Trainer Prüßing momentan wohl auch ein wenig das nötige Selbstvertrauen und der Glaube an die eigene Stärke fehlt. Ein Umstand, der wohl auf die derzeitige Niederlagenserie zurückzuführen ist. Folgerichtig waren es die Gäste, die zunächst mehr Präsenz zeigten und sich leichte Feldvorteile erspielten. Im Angriffsspiel agierten die Friedrichswalder jedoch oftmals zu ungenau, sodass eigene Torabschlüsse eine Seltenheit blieben. Nach 15 Spielminuten konnten dann plötzlich die Hausherren die erste Torchance des Spiels verzeichnen. Nach einem Doppelpass zwischen Petzold und Neumann, tauchte Titanias Linksverteidiger freistehend vor dem gegnerischen Tor auf. Doch sein abschließender Torschuss strich denkbar knapp am linken Pfosten vorbei. Ein erstes Achtungszeichen, welches dafür sorgte, dass die Kruger im weiteren Verlauf mutiger auftraten und sich nun auch in den Zweikämpfen behaupteten. In der Folgezeit entwickelte sich eine hart umkämpfte Begegnung, die nur wenige fussballerische Höhepunkte zu bieten hatte. Dabei standen die Abwehrreihen beider Mannschaften gut geordnet und erstickten die Angriffsversuche des Gegners bereits früh im Keim. Es dauerte bis zur 30. Spielminute bis ein Distanzschuss von Kruges Kurz für einen Weckruf sorgte. Nach dem der FSV einen Eckball der Gastgeber nicht entscheidend klären konnte, behauptete J. Papenfuß den Ball auf der linken Außenbahn. Anschließend legte er die Kugel quer ins Zentrum zu Kurz, der sich aus 20 Metern ein Herz fasste und direkten Abschluss suchte. Sein Schussversuch klatschte an die Unterkante der Latte und der nachfolgende Abpraller landete im Anschluss wohl hinter der Torlinie. Der gute Schiedsrichter Schlünz gab den Treffer jedoch nicht, da er den Ball nicht im Tor gesehen hatte. Ärgerlich für die Titanen, dem Unparteiischen kann man hierbei allerdings keinen Vorwurf machen, da die Szene sehr schwer zu beurteilen war. Nach diesem Aufreger investierte der SVT mehr ins eigene Offensivspiel, was jedoch dazu führte, dass man die taktischen Vorgaben vernachlässigte und die eigene defensive Grundordnung zeitweise außer Acht ließ. Das machten sich die Gäste zu Nutze und so kam die Mannschaft um Spielführer Günter in der Schlussphase der ersten Halbzeit vermehrt zum Torabschluss. Zunächst war es Bertram, der per Fernschuss an Titanias Schlussmann Müller scheiterte. Und auch in der nächsten Szene geriet Keeper Müller in den Blickpunkt, als er bei einem Kopfball von Ströbele mit einem bärenstarken Reflex den Kruger Gegentreffer verhinderte. Bei dieser Rettungstat prallte Müller allerdings gegen den Pfosten, wobei er sich am Rücken verletzte. In der Halbzeitpause wurde er längere Zeit behandelt, in der Hoffnung er könne auch die zweite Halbzeit absolvieren. 


Leider verbesserte sich sein Zustand dadurch nicht, sodass er kurz nach dem Seitenwechsel das Spielfeld verlassen musste. Für ihn rückte Gallert zwischen die Pfosten des Kruger Tores. Hatte der erste Durchgang schon kaum Torraumszenen zu bieten, waren diese im zweiten Spielabschnitt noch rarer gesät. Nur selten gelang es eine Mannschaft, sich offensiv in Szene zu setzen. Zudem war mittlerweile scheinbar beiden Mannschaften klar, dass in dieser Partie womöglich das erste Tor über Sieg oder Niederlage entscheiden wird. Nach 60 Spielminuten waren es dann wiederum die Hausherren, die den Führungstreffer auf dem Fuß hatten. Nach dem E. Papenfuß mit einer starken Balleroberung eine Kontersituation der Friedrichswalder unterbinden konnte, leitete er im Anschluss mit einem Steilpass den Gegenangriff ein. Dieses Zuspiel fand Siewert, dessen Torabschluss in aussichtsreicher Position allerdings das gegnerische Gehäuse verfehlte. Wenig später konnte der FSV nach einem weiten Ball bis in den Kruger Strafraum vordringen. Bei einem Zweikampf an der Grundlinie wurde Friedrichswaldes Bertram durch Derwanz unsanft von den Beinen geholt, sodass Schiedsrichter Schlünz nichts anderes übrig blieb, als auf Strafstoß zu entscheiden. Diesen verwandelte Spielführer Günter sicher zum 0:1. Die Titanen versuchten im Anschluss mit der Einwechslung von Groh für Kurz nochmals frische Kräfte ins Spiel zu bringen. Zwar drängten die Gastgeber in der Folge auf den Ausgleichstreffer, brachten dabei aber den Kasten von Friedrichswaldes Torhüter Maaß nur selten in Gefahr. Auf der Gegenseite sorgte ein Abstimmungsfehler in der Kruger Hintermannschaft schließlich für den spielentscheidenden Treffer zum 0:2. Dabei tankte sich Heidrich bis in den gegnerischen Strafraum durch und schloss den Angriff mit einem platzierten Schuss ins linke untere Toreck ab. Damit war der Wille des SVT wohl gebrochen. Die Titanen gaben das Spiel im weiteren Verlauf komplett aus der Hand und verfielen wieder in ihr altes Muster. Folgerichtig erhöhten die Gäste das Ergebnis innerhalb kürzester Zeit durch Tore von Bertram und Heidrich auf 0:4. Erst in den Schlussminuten waren die Gastgeber wieder um eine Ergebniskorrektur bemüht. Doch bei den Torabschlüssen von Groh und Siewert blieb den Hausherren der Ehrentreffer verwehrt, sodass der Spielstand von 0:4 aus Kruger Sicht bis zum Schlusspfiff Bestand hatte.


Auch wenn einige Außenstehende die Kruger schon abgeschrieben haben, wird die Mannschaft sich noch lange nicht aufgeben. Nach dem 10. Spieltag wirft man die Brocken keineswegs hin, denn man hat sich nach dem hart erkämpften Aufstieg dazu entschieden, dass man sich der Herausforderung in der 1. Kreisklasse stellen möchte und da gehören nunmal auch Negativerlebnisse dazu. Bei der Elf von Trainer Prüßing steckt weiterhin Leben drin, das hat auch wieder einmal die Situation nach dem Spiel gezeigt. Man muss da jetzt zusammen durch und dann wird es auch endlich wieder gelingen, den Bock umzustoßen !









Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,2 Jahre


Auswechslungen:  47. Min. Müller <-> Gallert, 66. Min. Kurz <-> Groh, 88. Min. Derwanz <-> Wirt

im Kader:  Riethling, Weinknecht, Reichow









Tore

0:1 Günter (64. Min., Foulelfmeter), 0:2 Heidrich (71. Min.), 0:3 Bertram (74. Min.), 0:4 Heidrich (79. Min.)









Schiedsrichter

Frank Schlünz



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania:  /

Friedrichswalde:  Lange (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/










1. FV Stahl Finow II - SV Titania Kruge  0:2 (nach Sportgerichtsurteil)



Spielbericht


Spielbericht entfällt aus folgendem Grund:

Die Partie wurde durch das Sportgericht mit 2:0 Toren und 3 Punkten für unsere Männermannschaft gewertet, da Stahl Finow in der Begegnung einen nicht spielberechtigten (gesperrten) unter falschem Namen einsetzte !









Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,6 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Weinknecht <-> Wirt, 88. Min. E. Papenfuß <-> Reichow









Schiedsrichter

Stefan Kotte



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Unsportliches Verhalten), Derwanz (Foulspiel), Siewert (Unsportliches Verhalten)

Stahl:  Weinberg (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Krell (1. FV Stahl Finow II, Wiederholtes Foulspiel), 73. Min.










SV Titania Kruge - SV Biesenthal II  2:5 (1:2)



Spielbericht


Am 8. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Biesenthal II mit 2:5 (1:2) und durchlebt somit die erste Schwächephase der aktuellen Saison. In einer zerfahrenen Partie fanden die Titanen nur selten zu ihrem eigenen Spiel und leisteten den Gästen zudem zu wenig Gegenwehr. Die Elf von Trainer Prüßing muss jetzt Teamqualitäten beweisen, um sich gemeinsam aus der misslichen Lage zu befreien und sich das nächste Erfolgserlebnis zu erarbeiten.


Auch wenn sich die Anfangsphase der Begegnung recht ausgeglichen gestaltete und die Titanen bei Torabschlüssen von Wieland und Petzold durchaus die Möglichkeit besaßen in Führung zu gehen, musste man bereits früh im Spiel feststellen, dass den Hausherren an diesem Tag die nötige Leidenschaft und Aggressivität fehlte. Hinzu kam, dass man fussballerisch nur selten zu überzeugen wusste und nur wenige Ideen im Spielaufbau entwickelte. Dennoch war der Treffer, der Mitte der ersten Halbzeit zum 0:1 Rückstand führte, mehr als unglücklich. Dabei fand ein abgefälschter Schuss von T. Müller den Weg ins Kruger Tor. Die Titanen hatten jedoch zunächst die richtige Antwort parat und so glich Neumann wenig später per Kopf zum 1:1 aus. In der Folge nahmen die Gäste wieder das Zepter in die Hand und blieben insbesondere bei Kontersituationen gefährlich. Doch auch der SVT hatte die Chance zur Führung, aber Groh vergab in aussichtsreicher Position. Als dann alle Beteiligten bereits mit dem Pausenpfiff rechneten, sorgte ein ungeschicktes Rückspiel für den zweiten Kruger Gegentreffer zum 1:2. Dabei traf Reimold aus Nahdistanz.


Die Mannschaft um Spielführer Schwarz startete motiviert in den zweiten Durchgang. Allerdings änderte sich im Spiel der Titanen nur wenig. Weiterhin hatte man in den Zweikämpfen das Nachsehen und schaffte es kaum, die gegnerische Defensive unter Druck zu setzen. Das machte sich Biesenthal zu Nutze und erhöhte per Doppelschlag von Edel und F. Müller auf 1:4. Damit sorgte man zeitgleich wohl für die Vorentscheidung in dieser Partie. Erst jetzt erwachten die Gastgeber und zeigten zumindest in der Schlussphase eine ansprechende Leistung. Der Lohn war das Tor zum 2:4 durch Wieland. Im weiteren Verlauf hätte man den Spielstand noch weiter verkürzen können, jedoch blieben weitere Gelegenheiten ungenutzt. In der Schlussminute traf Biesenthals T. Müller nach einer Standardsituation zum 2:5 Endstand und sicherte seiner Mannschaft den verdienten Auswärtssieg.


Ein ausführlicher Spielbericht entfällt dieses Mal aus zeitlichen Gründen !









Aufstellung



Durchschnittsalter:  25,5 Jahre


Auswechslungen:  68. Min. Kurz <-> Riethling, 78. Min. Schwarz <-> Franke

im Kader:  Wirt, Reichow









Tore

0:1 T. Müller (24. Min.), 1:1 Neumann (27. Min.), 1:2 Reimold (45. Min.), 1:3 Edel (60. Min.), 1:4 F. Müller (64. Min.), 2:4 Wieland (80. Min.), 2:5 T. Müller (90. Min.)









Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  /

Biesenthal:  /



Besondere Vorkommnisse

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SG Einheit Zepernick II - SV Titania Kruge  2:1 (1:0)



Spielbericht


Am 7. Spieltag hatte die Kruger Männermannschaft im Auswärtsspiel bei der SG Einheit Zepernick II mit 2:1 (1:0) das Nachsehen. Dabei zeigte sich die Elf von Trainer Prüßing, gegenüber der letzten Partie, stark verbessert und betrieb einen enormen Aufwand. Dennoch blieb man am Ende des Tages ohne Punktgewinn, da sich Zepernick als die clevere Mannschaft erwies.


Das spielfreie Wochenende sollte bei den Titanen genutzt werden, um nach den ersten absolvierten Pflichtspielen ein wenig den Kopf frei zu bekommen. Schließlich offenbarten die ersten Begegnungen, dass die Liga sehr ausgeglichen ist und daher auch die mentale Stärke hin und wieder über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Dementsprechend gewappnet wollte man für die kommenden Aufgaben sein. Die nächste hohe Hürde stellte die Partie bei der SG Einheit Zepernick II dar. Die Panketaler gelten als enorm heimstark und waren bis dato zu Hause noch ungeschlagen. Folgerichtig rangierte man nach dem 6. Spieltag auf dem dritten Tabellenplatz. Ungeachtet dessen, wollten sich die Kruger auch in diesem Spiel keineswegs verstecken und den Gastgebern möglichst viel Paroli bieten.


Diesen Plan setzten die Titanen von Beginn an in die Tat um. Immer wieder behielt man in den Zweikämpfen die Oberhand und ließ den Ball anschließend gut durch die eigenen Reihen laufen. Dabei trat man den Hausherren mit großer Präsenz und viel Ballsicherheit entgegen. Zepernick tat sich in der Anfangsphase mit dem druckvollen Spiel der Gäste sichtlich schwer und konnte sich selbst nur vereinzelt in Szene setzen. Folgerichtig war es der SVT, der die ersten Tormöglichkeiten verzeichnen konnte. Dabei brachte Neumann die gegnerische Hintermannschaft nach 10 Spielminuten gleich zweimal in Bedrängnis. Zunächst scheiterte er, nach Zuspiel von Wieland, per Volleyschuss am Zepernicker Schlussmann Sieling. In der nächsten Situation erlief er einen Steilpass von Schwarz, umkurvte Keeper Sieling und setzte die Kugel im Anschluss nur knapp neben das verwaiste Tor. Die Gastgeber schienen in der Folge gewarnt zu sein, sodass sie ihre Gangart änderten. Es mehrten sich die harten Foulspiele, mit denen man häufig Kruger Kontersituationen unterband. Leider verpasste es der Unparteiische Schönwetter hier frühzeitig ein Zeichen zu setzen, sodass die SG-Spieler nur selten regelkonform für ihre Vergehen bestraft wurden und weitere überharte Foulspiele im weiteren Verlauf nicht ausblieben. Dennoch fanden die Titanen weiterhin fussballerische Mittel, um sich Torchancen zu erspielen. Infolgedessen blieb man die spielbestimmende Mannschaft, denn Zepernick strahlte auch nach 20 Spielminuten nur wenig Torgefahr aus. Die nächste Gelegenheit zum Kruger Führungstreffer besaß Groh, als einen Freistoß von Derwanz mit dem Hinterkopf verlängerte. Doch auch in dieser Szene war Torhüter Sieling zur Stelle und parierte den Ball im letzten Moment zur Ecke. Aber die Gäste setzten nach und hatten wenig später erneut den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Sololauf von J. Papenfuß und anschließender Hereingabe, verpasste Neumann die Kugel am langen Pfosten jedoch denkbar knapp. Nach einer guten halben Stunde setzten dann schließlich auch die Hausherren ihr erstes offensives Achtungszeichen. Nach einem starken Dribbling, flankte Werdin den Ball abschließend in den gegnerischen Strafraum, wo Kähms, der aktuelle Toptorjäger der 1. Kreisklasse Ost, allerdings ebenfalls einen Schritt zu spät kam und die Führung für sein Team vergab. Die Begegnung wurde fortan immer abwechslungsreicher. Bei einsetzendem Nieselregen entwickelte sich jetzt eine umkämpfte Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Eine Standardsituation sollte kurz vor der Halbzeitpause zur nächsten Kruger Chance führen. Erneut war es ein Freistoß von Derwanz, der vor dem gegnerischen Gehäuse für Gefahr sorgte. Doch der Kopfball von E. Papenfuß strich knapp am linken Pfosten vorbei. Im direkten Gegenzug traf dann Einheit, mit dem eigentlich ersten eigenen Torabschluss, zum 1:0 und stellte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Nach dem die Titanen einen gegnerischen Eckball abwehren konnten und anschließend ins Offensivspiel umschalten wollten, sorgte ein unnötiger Ballverlust auf der linken Außenbahn dafür, dass die SVT-Verteidigung plötzlich in Not geriet. Zepernick nutzte diesen Umstand und brachte das Leder direkt in den gegnerischen Sechzehner, wo Kähms mit einem artistischen Seitfallzieher sein 10. Saisontor erzielte und Torhüter Weinknecht keine Abwehrchance ließ. Mit diesem Spielstand ging es kurze Zeit später in die Halbzeitpause.


Trotz des Rückstandes wollten die Titanen auch nach Wiederanpfiff die Geduld bewahren, auf eigene Torgelegenheiten lauern und den Gastgebern nicht zu viel Raum zum Kontern bieten. Das gelang der Elf von Trainer Prüßing in den ersten Spielminuten des zweiten Durchgangs nur bedingt, denn zu viele leichte Ballverluste in der eigenen Vorwärtsbewegung führten dazu, dass Einheit immer wieder über Kontersituationen in die Kruger Spielhälfte vorrücken konnte. Glück für die Gäste, dass Zepernick diese Angriffe häufig nicht konsequent zu Ende spielte und die SVT-Defensive somit nicht ernsthaft in Bedrängnis brachte. Es dauerte bis zur 55. Spielminute bis die Titanen ihr eigenes Offensivspiel wieder geordnet hatten und in der Folge wieder zielstrebiger nach vorne spielten. Verpasste Titanias Kurz mit einem Kopfball zunächst noch den Ausgleichstreffer, machte es J. Papenfuß wenig später besser und traf nach 60 Spielminuten zum 1:1. Nach dem sich Wieland auf dem rechten Flügel gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte und den Ball im Anschluss in den gegnerischen Strafraum flankte, konnten die Hausherren seine Hereingabe nicht entscheidend klären. Der Abpraller landete bei J. Papenfuß, der den Ball aus 16 Metern ins linke obere Toreck schlenzte. Großer Jubel bei den Gästen, aber die Freude sollte nur kurz währen, denn bereits mit dem nächsten Angriff ging die SG wiederum in Führung. Bei einem weiten Einwurf stimmte die Zuordnung in der Kruger Hintermannschaft nicht. Zepernicks Hirche legte den Ball anschließend quer auf den eingewechselten Viertel. Dieser enteilte nun der Titania Defensive und schob überlegt zum 2:1 ein. Ein Rückschlag für den SVT, von dem man sich aber relativ schnell erholte, denn auch in der Folgezeit steckten die Kruger nicht auf und waren bemüht, den erneuten Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch auch wenn man im Spielaufbau weiterhin gut kombinierte, wurde deutlich, dass bei der Mannschaft von Trainer Prüßing zunehmend die Kräfte schwanden. Das Spiel auf dem tiefen Geläuf hatte offensichtlich seine Spuren hinterlassen. Zudem zog sich Titanias Belack in der 73. Spielminute nach einem Zweikampf mit Gegenspieler Kähms eine Knöchelverletzung zu, sodass er das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen musste. Er wurde für die verbleibende Spielzeit durch Wirt ersetzt, der an diesem Tag der einzige Kruger Ersatzspieler war. Glück für Belack, dass seine verbale Entgleisung in Richtung Kähms nach dem Zweikampf von Schiedsrichter Schönwetter nur mit der Gelben Karte geahndet wurde. Anschließend wurde wieder Fussball gespielt und der SVT warf in der Schlussviertelstunde nochmals alles nach vorne. Dadurch boten sich vermehrt Räume für die Zepernicker Offensivabteilung, die nun gleich mehrfach die Möglichkeit hatte, für die Vorentscheidung in dieser Partie zu sorgen. Doch Torjäger Kähms fand seinen Meister in Keeper Weinknecht, der die Kruger mit starken Paraden im Spiel hielt. Mittlerweile liefen die letzten Spielminuten und den Titanen bot sich noch eine letzte Gelegenheit. Nach einem weiten Ball von Derwanz, kam J. Papenfuß im gegnerischen Sechzehner freistehend zum Abschluss, aber sein Volleyschuss aus Nahdistanz wurde vom Zepernicker Schlussmann Sieling ebenfalls glänzend pariert, sodass es schließlich beim 2:1 für die Gastgeber blieb und der SVT letztendlich für seine gute Leistung nicht belohnt wurde.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  25,5 Jahre


Auswechslungen:  73. Min. Belack <-> Wirt









Tore

1:0 Kähms (40. Min.), 1:1 J. Papenfuß (60. Min.), 2:1 Viertel (62. Min.)









Schiedsrichter

Roger Schönwetter



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Belack (Unsportliches Verhalten), Groh (Unsportliches Verhalten), Derwanz (Foulspiel)

Einheit:  Schnittke (Foulspiel), Krüger (Foulspiel), Kähms (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

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SV Titania Kruge - FSV Lok Eberswalde II  0:3 (0:2)



Spielbericht


Am 6. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem FSV Lok Eberswalde II mit 0:3 (0:2) und blieb, nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage, erstmals wieder ohne Punktgewinn. Dabei war für die Elf von Trainer Prüßing in dieser Begegnung durchaus mehr möglich. Doch trotz einer couragierten Leistung, fehlte den Titanen an diesem Tag im Angriff das nötige Quäntchen Glück. Hinzu kamen zu viele individuelle Fehler in der Defensive, welche letztendlich auch die Ursache für die Niederlage waren. 


Eine enorme Freude herrschte bei den Titanen nach der Partie beim SV Glienicke-Nordbahn II. Grund war der überraschende Auswärtssieg gegen die heimstarken Randberliner, den die Elf von Trainer Prüßing mithilfe einer geschlossenen Mannschaftsleistung einfahren konnte. Doch auf Kruger Seite war man sich recht schnell darüber bewusst, dass auch dieser Erfolg nur ein Etappensieg für das Saisonziel Klassenerhalt sein kann. Dementsprechend frühzeitig richtete man den Blick auf die kommende Begegnung gegen den FSV Lok Eberswalde II. Schließlich gilt die Lok-Reserve bei den Titanen mittlerweile als eine Art Angstgegner, denn in den bisherigen drei Duellen beider Mannschaften behielten die Eberswalder stets die Oberhand und gingen jeweils als verdienter Sieger vom Platz. Diese Serie wollte der SVT nun endlich beenden, auch wenn einem vor der Begegnung Offensivprobleme plagten.


Mit Stegemann (2 Saisontore),Neumann (5 Saisontore) und J. Papenfuß (1 Saisontor) mussten die Gastgeber zunächst auf alle ihre etatmäßigen Stürmer verzichten. Daraus resultierte eine defensive taktische Ausrichtung, welche die Grundlage sein sollte, um nach der Balleroberung schnell ins eigene Angriffsspiel umzuschalten. Jedoch fiel es den Titanen zunächst sichtlich schwer, diese Vorgabe umzusetzen. Zu selten konnte man den Ball im Zweikampf mit dem Gegner behaupten, sodass die Gäste ihr eigenes Spiel stets neu ordnen konnten und in der Anfangsphase der Begegnung kaum ernsthaft in Bedrängnis gebracht wurden. Gegenüber suchte Lok immer wieder Lücken in der dicht gestaffeleten Kruger Hintermannschaft, was ihnen allerdings nur vereinzelt gelang. Folgerichtig blieb es lange Zeit ein Spiel ohne nennenswerte Torraumszenen. In der 19. Spielminute sollte dann eine Einzelaktion von Eberswaldes Kollin für den ersten Höhepunkt der Partie und den Führungstreffer der Gäste sorgen. Dabei ließ Kollin auf der linken Kruger Abwehrseite gleich mehrere Gegenspieler stehen und vollendete den Angriff mit einem platzierten Schuss in den rechten oberen Torwinkel zum 0:1. Auch nach dem Gegentreffer änderte sich die taktische Marschroute des SVT nicht. Man blieb weiterhin geduldig und versuchte über Kontersituationen zum Torerfolg zu kommen. Doch wenngleich das Kruger Offensivspiel in der Folge ballsicherer wurde und man vermehrt über den lauffreudigen Rechtsaußen Wieland in die gegnerische Spielhälfte vorrücken konnte, strahlte man nur wenig Torgefahr aus. Einzig nach Standardsituationen fand man hin und wieder den Weg vor das gegnerische Tor, jedoch waren die Kopfballversuche von Derwanz und E. Papenfuß leichte Beute für Lok-Schlussmann Beyfuss. Auch im weiteren Spielverlauf blieb die Begegnung relativ ereignisarm. Lok tat nach der Führung nur das nötigste und den Titanen fehlte die entscheidende Durchschlagskraft um zum Ausgleich zu kommen. In der 43. Spielminute begünstigte ein ungenaues Zuspiel in der Kruger Vorwärtsbewegung den zweiten Treffer für die Gäste. Nach der Balleroberung schalteten die Eberswalder schnell um und bedienten am Ende Spielführer M. Horstmeyer, der aus Nahdistanz das 0:2 markierte. Kurz vor dem Seitenwechsel ein weiterer Rückschlag für die Hausherren, den man in der Halbzeitpause erst einmal verdauen musste.


Nach Wiederanpfiff betraten auf Kruger Seite mit J. Papenfuß und Siewert zwei frische Kräfte das Spielfeld. Sie ersetzten in der Folge Riethling und Kurz. Beide belebten das Angriffsspiel sichtlich und läuteten eine erste Drangphase der Gastgeber ein. Dabei hatten die Titanen gleich mehrfach die Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen und nochmals für Spannung in dieser Begegnung zu sorgen. Zunächst war es ein Torabschluss von J. Papenfuß, der am rechten Pfosten landete und wenig später sollte auch Siewert die Gelegenheit haben, den Spielstand zu verkürzen. Sein Kopfball, nach einem Eckball von Schwarz, konnte auf der Torlinie von einem Lok-Spieler abgewehrt werden. Im Anschluss kam Franke an den Ball und setzte den Abpraller an die Oberkante der Querlatte. Auch im weiteren Spielverlauf blieb der SVT das spielbestimmende Team. Lok versuchte das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt lediglich zu verwalten und grenzte die eigenen Offensivbemühungen bis auf das nötigste ein. Die Angriffe der Kruger wurden nun immer zwingender, wobei die Anhänger der Titanen gleich mehrfach den Torschrei auf den Lippen hatten. In der nächsten Szene war es ein Sololauf von J. Papenfuß, der wieder für eine Kruger Torchance sorgte. Doch den abschließenden Torschuss aus spitzem Winkel konnte Torhüter Beyfuss im letzten Moment zur Ecke klären. Und auch in der nächsten Situation war Beyfuss zur Stelle, als er einen Freistoß von Siewert ebenfalls zur Ecke parierte. Bereits zu diesem Zeitpunkt musste die Mannschaft von Trainer Prüßing konsterniert feststellen, dass im Torabschluss heute auch ein wenig das nötige Quäntchen Glück fehlte. Dennoch steckte die Heimelf nicht auf und kämpfte verbissen um den Anschlusstreffer. Dadurch, dass die Titanen ihr Spiel nun immer mehr in die gegnerische Spielhälfte verlagerten, boten sich den Gästen in der Folge vermehrt Räume bei Kontersituationen. Diese nutzte man jedoch nicht effektiv, sodass Titanias Keeper Gallert nur noch selten ernsthaft geprüft wurde. Nach 71 Spielminuten vollzogen die Kruger ihren letzten Wechsel und brachten mit Peschke für Wieland einen weiteren Spieler von der Ersatzbank in die Partie. Die Hausherren setzten jetzt zur Schlussoffensive an und versuchten im weiteren Verlauf mit allen möglichen Mitteln zum Torerfolg zu kommen. Dabei erspielte man sich erneut eine Vielzahl an Torgelegenheiten. Zunächst vergab Groh in aussichtsreicher Positon und setzte seinen Schussversuch am langen Pfosten vorbei. Wenig später war es E. Papenfuß, der nach Pass von Siewert in einer Eins-gegen-Eins Situation am herauseilenden Torwart Beyfuss scheiterte. Dieser rückte auch in der nächsten Szene in den Mittelpunkt, als er einen Distanzschuss von Siewert nach vorne prallen ließ. Titanias Franke kam im Anschluss jedoch einen Schritt zu spät und konnte die Kugel im Nachsetzen nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. In einer Phase, in der die Kruger nochmals alles nach vorne warfen und alles auf eine Karte setzten, unterlief Rechtsverteidiger Stiffel einen langen Ball der Lok-Defensive und besiegelte somit den Sieg der Gäste, denn im Anschluss hatte der aufgerückte Pubanz keine Mühe aus Nahdistanz das 0:3 zu erzielen. Damit war dann auch der letzte Willen des SVT gebrochen. Die letzte Szene des Spiels stand dann beispielhaft dafür, dass der Fussballgott an diesem Tag ein Eberswalder war. Erneut konnte Torhüter Beyfuss einen Distanzschuss von Siewert nicht festhalten, sodass dieser ihm schließlich durch die Beine rutschte. Aber bevor die Titanen doch noch einen Treffer verzeichnen konnten, blieb der Ball auf der Torlinie liegen und fand nicht den Weg ins Tor. Kurze Zeit später beendete der gute Unparteiische Lehr die fair geführte Partie, womit die Kruger, nach drei Spielen ohne Niederlage, erstmals wieder ohne Punktgewinn blieben.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,8 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Riethling <-> J. Papenfuß, 57. Min. Kurz <-> Siewert, 71. Min. Wieland <-> Peschke

im Kader:  Weinknecht, Wirt, Reichow








Tore

0:1 Kollin (19. Min.), 0:2 M. Horstmeyer (43. Min.), 0:3 Pubanz (85. Min.)








Schiedsrichter

Sigmund Lehr



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  /

Lok:  /



Besondere Vorkommnisse

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SV Glienicke-Nordbahn II - SV Titania Kruge  1:4 (1:1)



Spielbericht


Am 5. Spieltag gewann die Kruger Männermannschaft mit 4:1 (1:1) beim SV Glienicke-Nordbahn II und sicherte sich drei weitere Punkte, die zum Gelingen der Mission Klassenerhalt beitragen sollen. Dabei sorgte vor allem eine furiose Schlussviertelstunde für den ersten Auswärtserfolg der Prüßing-Elf in der aktuellen Saison. Auch wenn der Sieg am Ende wohl etwas zu hoch ausfiel.


Das Wort "glücklich" machte innerhalb der Kruger Männermannschaft zuletzt vermehrt die Runde, denn treffender konnte man das Unentschieden gegen den Eberswalder SC wohl nicht beschreiben. Jedoch war es nach dem Zwei-Tore-Rückstand auch ein Punktgewinn für die Moral und das eigene Selbstvertrauen und beides konnte den Titanen, für die anstehende Auswärtsaufgabe beim SV Glienicke-Nordbahn II, sicherlich von Nutzen sein. Schließlich gelten die Randberliner als enorm heimstark und so konnte der SVG bis dato auch beide Heimspiele der laufenden Saison für sich entscheiden. Doch trotz der schweren Ausgangslage sollten bei den Krugern auch in dieser Begegnung, Leidenschaft und Einsatzwillen wieder oberste Priorität haben und dafür sorgen, dass man den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lässt. Diese Vorgabe galt es umzusetzen.


Allerdings fand man auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz zunächst nur schwer in die Partie. In den ersten Spielminuten leisteten sich die Titanen zu häufig Ungenauigkeiten im Spielaufbau, sodass die Hausherren oftmals leichtfertig zu Kontersituationen kamen und über die Außenbahnen den Weg vor das Kruger Gehäuse fanden. Doch zumindest dort strahlte der SVT in der Anfangsphase Stabilität aus, sodass die Hintermannschaft um Libero Derwanz die Fehler der eigenen Vorderleute zumeist bereinigen konnte und den Gegner entscheidend am Torabschluss hinderte. Besonders Rechtsverteidiger Belack war hierbei eine wichtige Stütze und zeigte enorme Präsenz. Erst mit zunehmender Spieldauer gewann auch das Angriffsspiel der Kruger an Sicherheit, wodurch es nun den Gästen gelang, vermehrt in die gegnerische Spielhälfte vorzudringen. Dabei verpasste man es jedoch, den sich bietenden Raum konsequent zu nutzen und sich nennenswerte Chancen zu erspielen. Folgerichtig blieben Torraumszenen auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Erst nach dem die Anfangsviertelstunde absolviert war, wurde insbesondere das Offensivspiel der Heimelf zwingender, sodass die Mannschaft um Spielführer Schirmer mehrfach gefährlich vor das Kruger Tor kam. Vor allem den agilen K. Schickersinsky mit seinen schnellen Dribblings bekamen die Titanen zu diesem Zeitpunkt nur schwer in den Griff. Besagter Schickersinsky war es dann auch, der in der 19. Spielminute für den Führungstreffer der Gastgeber sorgte. Dabei hebelte ein einfacher Doppelpass an der Strafraumgrenze die komplette SVT-Verteidigung aus und so hatte Schickersinsky nur wenig Mühe, aus Nahdistanz das 1:0 zu erzielen. Auffällig war, wie die Elf von Trainer Prüßing nach dem Rückstand agierte und Ruhe bewahrte. Man versuchte weiterhin lange Bälle zu vermeiden und über sicheres Kurzpassspiel in das letzte Angriffsdrittel vorzurücken. Dafür sollte man bereits in der 22. Spielminute mit dem Ausgleichstreffer belohnt werden. Nach einer gelungenen Kombination über Kurz und Wieland, fand die abschließende Hereingabe Neumann, den derzeitigen Toptorjäger der Titanen. Doch noch bevor dieser im gegnerischen Strafraum zum Torabschluss kam, wurde er von seinem Gegenspieler Scherge regelwidrig zu Fall gebracht. Folgerichtig entschied der umsichtige Unparteiische Wieland auf Foulelfmeter. Zu diesem trat wiederum Kruges Libero Derwanz an. Derwanz brachte auch diesen ruhenden Ball sicher im gegnerischen Tor unter und markierte somit das wichtige 1:1. In der Folge wurde die Partie wesentlich abwechslungs- und temporeicher. Nach 30 Spielminuten hatte Glienickes K. Schickersinsky erneut den Führungstreffer auf dem Fuß. Jedoch scheiterte er in dieser Szene am aufmerksamen Schlussmann Gallert, der den Schuss des Mittelfeldspielers zur Ecke abwehren konnte. Aber auch die Offensivabteilung des SVT trug seinen Teil dazu bei, dass die Begegnung im weiteren Verlauf immer mehr Tormöglichkeiten zu bieten hatte. Zunächst war es J. Papenfuß, dessen Torschuss nach starkem Sololauf am langen Pfosten vorbei strich und kurze Zeit später hatte dann auch Neumann die Gelegenheit, die eigene Elf in Führung zu bringen. Sein Schussversuch aus spitzem Winkel landete allerdings lediglich am Außennetz. Somit traten beide Mannschaften beim Spielstand von 1:1 den Gang in die Kabine zur Halbzeitpause an.


Kurz nach dem Wiederanpfiff folgten bei den Gästen die ersten Spielerwechsel. Mit Peschke und Siewert brachte Trainer Prüßing zwei Alternativen für das defensive Mittelfeld in die Partie. Sie ersetzten Schwarz und Kurz und sollten den eigenen Spielaufbau noch mehr beleben. Doch sowohl die Hausherren, als auch die Kruger agierten fortan etwas verhaltener und abwartender. Beide Mannschaften waren sich anscheinend bereits zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass der nächste Torerfolg womöglich für die Vorentscheidung in dieser Begegnung sorgen könnte. Torraumszenen waren in der Folgezeit erneut rar gesät und es entwickelte sich eher ein umkämpftes Spiel im Mittelfeld, sodass die jeweiligen Torhüter nur selten in den Mittelpunkt des Geschehens rückten. Erst bei einer Kontersituation in der 70. Spielminute hatten wiederum die Titanen den Torschrei auf den Lippen. Nach Zuspiel von Siewert, legte Wieland uneigennützig auf den mitgelaufenen J. Papenfuß ab, aber dessen abschließender Torschuss in aussichtsreicher Position kam zu zentral auf das gegnerische Gehäuse und war somit leichte Beute für SVG-Keeper Sobiella. Auch nach der verpassten Möglichkeit, waren es die Titanen, die mehr investierten und mehr für einen weiteren Torerfolg in diesem Spiel taten. Der Lohn für diesen Mut war der Treffer zum 2:1 in der 75. Spielminute. Ein Diagonalball von Derwanz fand in J. Papenfuß im gegnerischen Strafraum einen Abnehmer. Papenfuß legte die Kugel an Torwart Sobiella vorbei und traf schließlich per Volleyschuss ins Kruger Glück. Der Jubel der Gäste kannte im Anschluss kein Halten mehr und so lag sich beim SVT scheinbar jeder in den Armen, inklusive der mitgereisten Fans. Doch auch wenn die Freude groß war, wussten alle Titanen, welch schwere Schlussviertelstunde ihnen noch bevor stand. Mit frischen Kräften versuchte Trainer Prüßing dem entgegenzuwirken und so durfte Torschütze J. Papenfuß das Spielfeld verlassen. Er wurde für die verbleibende Spielzeit durch Riethling ersetzt. Die Hausherren agierten in den letzten Spielminuten vorwiegend mit der berühmten Brechstange und setzten hierbei vor allem auf die eigene Lufthoheit und das Kopfballspiel. Die Kruger hatten jetzt gleich mehrere kritische Situationen zu überstehen, denn sowohl der Torabschluss von Glienickes Krüger, als auch der Kopfball von C. Schickersinsky verfehlten das Tor der Gäste nur denkbar knapp. In der 87. Spielminute konnten die Titanen nochmals für Entlastung der eigenen Defensive sorgen. Durch eine starke Balleroberung von E. Papenfuß konnte der SVT den Konter einleiten. Der abschließende Torschuss von Neumann konnte zunächst von Schlussmann Sobiella pariert werden, aber Neumann setzte erfolgreich nach und erzielte ebenfalls per Volleyschuss das 3:1. Erneut riesen Jubel bei der Gästemannschaft, die damit die endgültige Vorentscheidung herbeigeführt hatte. Die Gegenwehr der Heimelf war nun gebrochen, sodass Neumann seine gute Leistung nach 89 Spielminuten mit einem weiteren Tor kröhnen konnte. Nach einem Dribbling traf er aus 16 Metern unhaltbar ins rechte untere Toreck und stellte somit den 4:1 Endstand her.








Aufstellung









Tore

1:0 K. Schickersinsky (19. Min.), 1:1 Derwanz (22. Min., Foulelfmeter), 1:2 J. Papenfuß (75. Min.), 1:3 Neumann (87. Min.), 1:4 Neumann (89. Min.)








Schiedsrichter

Uwe Wieland



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  /

Glienicke-Nordbahn:  Schirmer (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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SV Titania Kruge - Eberswalder SC  2:2 (1:2)



Spielbericht


Am 4. Spieltag erzwang die Kruger Männermannschaft mit großem Willen und viel Glück ein 2:2 (1:2) gegen den Eberswalder SC. Nach einer katastrophalen Anfangsviertelstunde, in der die Gäste das Spielgeschehen nach Belieben kontrollierten, kämpften sich die Titanen nach und nach in die Partie und sicherten sich am Ende mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Punktgewinn.


Spürbar groß war die Erleichterung auf Seiten der Kruger nach dem ersten Saisonerfolg gegen den SV Tornow. Sah man sich doch endlich für die vielen Mühen der vergangenen Wochen belohnt. Zudem machte der Sieg den Titanen bewusst, dass es auch in der 1. Kreisklasse Mannschaften gibt, mit denen man sich auf Augenhöhe befindet und gegen die man punkten kann. Gleichzeitig wurde allerdings auch nochmals deutlich, dass der SVT in jeder Begegnung gezwungen ist, an die eigene Leistungsgrenze zu gehen, wenn man am Ende eines Spiels nicht mit leeren Händen dastehen möchte. Dementsprechend eindeutig war die Marschroute für das Heimspiel gegen den Eberswalder SC. Mit den Grundtugenden Laufbereitschaft, Mut und Einsatzwillen wollte man sich in die Partie kämpfen und schließlich mit dem vorhandenen Selbstvertrauen zum Torerfolg kommen. 


Diese Devise schienen jedoch nur die wenigsten SVT-Akteure verinnerlicht zu haben, denn was die Elf von Trainer Prüßing in den ersten Spielminuten bot, musste schlichtweg als unterirdisch bezeichnet werden. Das Kruger Spiel kennzeichnete sich in der Anfangsphase durch fehlendes Engagement und mangelnde Aggressivität im Zweikampfverhalten und ließ wirklich jegliche Leidenschaft vermissen. Folgerichtig übernahm der Eberswalder SC von Beginn an die Spielkontrolle und rückte immer wieder mit viel Tempo in die gegnerische Spielhälfte vor. Die Titanen wirkten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt komplett überfordert und gerieten infolgedessen in der 5. Spielminute in Rückstand. Nach dem der SVT einen Angriffsversuch der Gäste wiederum nicht rechtzeitig unterbinden konnte, setzte sich ESC-Spieler Schwalm auf der linken Außenbahn gekonnt in Szene und bediente seinen Mitspieler Langanky im Sturmzentrum mit einem gut getimten Flankenball. Dieser überwand Titanias Schlussmann Weinknecht mit einem platzierten Kopfball ins rechte untere Toreck und markierte somit das 0:1 aus Kruger Sicht. Die Anhänger der Titanen hofften nun vergeblich darauf, dass dieser frühe Gegentreffer der eigenen Mannschaft als Weckruf dienen könnte, denn auch im weiteren Spielverlauf zeigte sich ein unverändertes Bild. Spielfreudige Eberswalder überrannten harmlose Kruger. So dauerte es auch nur bis zur 14. Spielminute bis der ESC seine Führung ausbaute und zum 0:2 traf. Dabei narrte Ziemann zunächst die Defensive der Hausherren und legte anschließend quer auf den mitgelaufenen Langanky, der aus Nahdistanz keine Mühe hatte, sein zweites Tor an diesem Tag zu erzielen. Mittlerweile musste man als Titane das schlimmste befürchten, denn in dieser Begegnung offenbarte sich scheinbar ein Klassenunterschied. Doch die Mannschaft um Spielführer Schwarz zeigte jetzt zumindest eine Reaktion und fand nun ebenfalls vermehrt den Weg in die gegnerische Spielhälfte. Übersah Neumann nach einem Sololauf zunächst noch den besser postierten Groh, fasste er sich wenig später ein Herz und probierte es aus der Distanz. Leider klatschte sein Schussversuch aus 20 Metern lediglich an den Außenpfosten, wobei Gästekeeper Prieß wohl machtlos gewesen wäre. Die Titanen wurden fortan deutlich mutiger im Angriffsspiel und dennoch wies das eigene Defensivverhalten weiterhin große Schwächen auf, welche sich der ESC stets zu Nutze machte. Doch mit ein wenig Glück und einem gut aufgelegten Torhüter Weinknecht gelang es, einen höheren Rückstand zu verhindern. Kurz vor der Halbzeitpause war es dann erneut der agile Neumann, der in den Mittelpunkt des Geschehens rückte. Nach dem die Gäste einen Freistoß von Petzold blocken konnten, landete der Ball im Rückraum bei Titanias Nr. 9. Wieder zögerte Neumann nicht lange und dieses Mal hämmerte er den Ball aus 25 Metern unhaltbar zum 1:2 in den linken oberen Torwinkel. Ein wahres Traumtor, welches dafür sorgte, dass bei den Gastgebern nochmals Hoffnung für den zweiten Spielabschnitt aufkeimte. 


Dieser begann für den SVT verheißungsvoll. Nach dem die Gäste in der Halbzeit einen Torwartwechsel vollzogen hatten und Prieß durch Mittelstädt ersetzt wurde, schien es so, als ob der neue Mann zwischen den Pfosten in der 52. Spielminute nocht nicht im Spiel angekommen war. Anders lässt sich die Situation, welche zum Kruger Ausgleich führte, nicht erklären. Ein scheinbar harmloser weiter Ball aus der Spielhälfte der Gastgeber landete in den Armen des Gästekeepers. Trotz dessen setzte Titanias Spielmacher Groh energisch nach, wofür er auch belohnt werden sollte, denn Torhüter Mittelstädt ließ den Ball unverhofft nach vorne prallen, sodass Groh doch noch an die Kugel kam. Groh zeigte sich im Anschluss handlungsschnell und köpfte das Leder über Mittelstädt hinweg. Doch bevor er den Ball ins leere Tor schieben konnte, wurde er vom Schlussmann des ESC zu Boden gerissen. Folgerichtig entschied der Unparteiische Burdajewicz auf Strafstoß. Diesen führte Kruges Libero Derwanz aus und er traf ins rechte untere Toreck zum glücklichen 2:2. Der Treffer gab der Heimelf neues Selbstvertrauen, denn direkt nach dem Ausgleich hatte die Elf von Trainer Prüßing sogar die Möglichkeit in Führung zu gehen. Zunächst wurde ein Schuss von Wieland vor der Torlinie geblockt und wenig später verfehlte J. Papenfuß nach einem starken Dribbling das gegnerische Tor nur denkbar knapp. In der 65. Spielminute betrat Riethling das Spielfeld für Kurz und übernahm seine Position im defensiven Mittelfeld. In der Folge kontrollierte der ESC wieder das Spielgeschehen und drückte auf den erneuten Führungstreffer. Die Titanen konnten im Angriff kaum noch für Entlastung sorgen und sahen sich in der verbleibenden Spielzeit ausschließlich in der Defensive beschäftigt. Dabei war insbesondere das Eberswalder Angriffstrio um Ziemann, Langanky und Schulze ein stetiger Unruheherd, welches die Titania Hintermannschaft nur schwer in den Griff bekam. Es entwickelte sich eine dramatische Schlussphase, in der die Gäste alles versuchten, um die drei Punkte einzufahren. Doch der SVT zeigte nun die wichtige Einsatzbereitschaft und stemmte sich geschlossen und mit aller Macht gegen den dritten Gegentreffer. Dabei hatte man auch das nötige Quäntchen Glück, als der ESC gleich mehrfach in bester Position vergab bzw. am starken Torhüter Weinknecht scheiterte. Schließlich retteten die Titanen das Unentschieden über die Zeit und sicherten sich einen glücklichen und nicht mehr für möglich gehaltenen Punktgewinn. 








Aufstellung









Tore

0:1 Langanky (5. Min.), 0:2 Langanky (14. Min.), 1:2 Neumann (43. Min.), 2:2 Derwanz (52. Min., Foulelfmeter)








Schiedsrichter

Thomas Burdajewicz



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Unsportliches Verhalten), Belack (Unsportliches Verhalten)

ESC:  Mittelstädt (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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SV Titania Kruge - SV Tornow  2:0 (2:0)



Spielbericht


Am 3. Spieltag bezwang die Kruger Männermannschaft den SV Tornow mit 2:0 (2:0) und sicherte sich die ersten Punkte der Saison 2016/17. Dabei avancierte Marcel Stegemann mit zwei Toren und einer schweren Bänderverletzung zum tragischen Helden des Spiels.


Nicht wenige behaupteten vor der Partie gegen den SV Tornow, dass die Titanen schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison mit dem Rücken zur Wand stehen würden. Nach zwei Auftaktniederlagen gegen den SV Waldhof Spechthausen und den SV Rüdnitz/Lobetal II fand sich die Elf von Trainer Prüßing am Tabellenende wieder und bereits jetzt wurden viele kritische Stimmen im Kruger Umfeld laut, dass die Entscheidung zum Aufstieg wohl eine Fehlentscheidung war. Umso erstaunlicher war es, wie gut die eigene Mannschaft die ersten Misserfolge einordnete und verarbeitete. Fehler wurden intern klar angesprochen und mithilfe einzelner Trainingsübungen nochmals analysiert. Dabei war insbesondere die hohe Trainingsbeteiligung ein wichtiger Grundstein, welche wohl auch für die Zukunft und das Unterfangen Klassenerhalt ein entscheidender Faktor sein könnte. Zudem sollte ein gemeinsamer Mannschaftstag das Team für die kommenden Aufgaben wappnen und als Einstimmung auf die Begegnung gegen Tornow dienen.


Was auch immer letztendlich die Ursache war, die Titanen wirkten von Beginn an hochmotiviert und starteten druckvoll in die Partie. Dieses Engagement sollte sich schon früh auszahlen und so markierte Stegemann bereits in der 3. Spielminute den Führungstreffer zum 1:0. Ursprung war ein weiter Abstoß von Torhüter Müller, der für Abstimmungsprobleme in der Tornower Hintermannschaft sorgte. Diese machte sich Stegemann zu Nutze. Er erlief den weiten Ball und traf mit einem Heber von der Strafraumgrenze ins verwaiste Tor der Gäste. Damit war auch bei Stegemann endlich der Knoten geplatzt, denn nun hatte auch er seinen ersten Treffer in der höheren Spielklasse erzielt. Die frühe Führung sollte den Hausherren Sicherheit und zusätzliches Selbstvertrauen geben. Das wurde bereits in den folgenden Spielminuten sichtbar. Immer wieder spielten die Titanen ihre Tempovorteile aus und drangen über ihre Flügelspieler Neumann und Franke in die gegnerische Spielhälfte vor. Dort agierte man jedoch nicht zielstrebig genug, sodass die Kruger Angriffsversuche häufig noch unterbunden werden konnten. Die Tornower brachten in der Offensive zunächst nur wenig zu Stande. Lediglich bei Standardsituationen besaß man die Lufthoheit und kam vereinzelt zum Torabschluss. Die beste Gelegenheit besaß Kapitän Vorpal in der 20. Spielminute, als sein Kopfball, nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, das Kruger Tor nur knapp verfehlte. Im weiteren Verlauf bestimmte die Elf von Trainer Prüßing allerdings zunehmend die Partie und drückte auf den zweiten Treffer. Besonders der reaktivierte Kurz bot bei seinem Startelfdebüt im defensiven Mittelfeld eine couragierte Leistung, wobei er die gegnerische Verteidigung immer wieder mit klugen Pässen aushebelte und seine Mitspieler gut in Szene setzte. Schließlich sollte es bis zur 42. Spielminute dauern, bis den Titanen der zweite Torerfolg an diesem Tag gelang. Wiederum war es der agile Neumann, der auf der linken Außenbahn gleich mehrere Gegenspieler stehen ließ und in die Spielhälfte der Gäste vorrückte. Dort steckte er den Ball geschickt auf J. Papenfuß durch. Dessen abschließender Torschuss konnte zunächst von Tornows Schlussmann Thiemann abgewehrt werden und auch der Nachschuss von Neumann wurde nochmals geblockt. Erst der dritte Versuch von Stegemann war von Erfolg gekröhnt. Er traf freistehend am langen Pfosten zum 2:0 und sorgte für großen Jubel bei der Heimelf. Mit diesem Ergebnis ging es für beide Mannschaften wenig später in die Halbzeitpause.


Zur Halbzeit wurde auf Kruger Seite der angeschlagene Kurz durch Peschke ersetzt. Nach dem Seitenwechsel taten sich die Titanen zunächst schwer darin, an das schwungvolle Spiel des ersten Durchgangs anzuknüpfen. Folgerichtig wurde das Angriffsspiel der Tornower zwingender und man setzte die Hausherren vermehrt unter Druck. Jedoch blieben die Torabschlüsse der Gäste weiterhin weitesgehend harmlos, sodass Titanias Keeper Müller nur selten ernsthaft geprüft wurde. Ab der 60. Spielminute wurden schließlich auch die Gastgeber wieder mutiger im Spiel nach vorn und Tornows Torhüter Thiemann sollte fortan vermehrt in den Mittelpunkt rücken. Die Titanen erspielten sich in der Folge eine Vielzahl an hochkarätigen Chancen, scheiterten aber entweder am starken Schlussmann oder am eigenen Unvermögen. Groh, Neumann, Stegemann, Franke und Petzold, sie alle vergaben in aussichtsreicher Position und verpassten es, für die mögliche Vorentscheidung zu sorgen. Nach dem man diese Tormöglichkeiten ungenutzt ließ, wurde man im Spielaufbau zunehmend passiver und ließ den Gegner nochmals zurück ins Spiel kommen. Die Einwechslung von E. Papenfuß für Franke sollte dem entgegenwirken. Dennoch setzte Tornow zur Schlussoffensive an und kam dabei gleich mehrfach gefährlich vor das Gehäuse der Kruger. Doch auch die Gäste offenbarten Schwächen im Torabschluss und so vergaben Folgmann und Vorpal die Gelegenheiten zum Anschlusstreffer, wobei das Abwehrverhalten der Titanen in diesen Szenen als mangelhaft bezeichnet werden konnte. In der 77. Spielminute dann ein bitterer Moment für alle Titanen. Nach einem Einwurf und ohne Einwirkung des Gegners blieb Stegemann mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Wie sich später herausstellte zog sich Stegemann in dieser Situation einen Außenbandriss zu und wird mindestens 6 Wochen ausfallen. Eine genauere MRT-Untersuchung steht noch aus und wird hoffentlich keine noch schlimmere Diagnose hervorbringen. In jedem Fall eine große Schwächung für den SVT  im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Bleibt zu hoffen, dass Titanias Stürmer eine gute Genesung wiederfährt und er schnell wieder auf den Beinen ist ! Für die verbleibenden Spielminuten wurde Stegemann durch Riethling ersetzt. Es geschah allerdings nur noch wenig nennenswertes, sodass der gute Unparteiische Lemke die Begegnung kurze Zeit später beim Stand von 2:0 für die Gastgeber beendete und den ersten Sieg der Kruger in der 1. Kreisklasse besiegelte.








Aufstellung









Tore

1:0 Stegemann (3. Min.), 2:0 Stegemann (42. Min.)








Schiedsrichter

Rico Lemke



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Belack (Foulspiel), Schwarz (Foulspiel), Peschke (Foulspiel), Müller (Unsportliches Verhalten)

Tornow:  Zielke (Foulspiel), Stolle (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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SV Rüdnitz/Lobetal II - SV Titania Kruge  5:1 (3:1)



Spielbericht

 

Am 2. Spieltag der Saison 2016/17 verlor die Kruger Männermannschaft beim SV Rüdnitz/Lobetal II mit 5:1 (3:1). Bei tropischen Temperaturen verhinderten eine schwache Chancenverwertung und eine zu hohe Anzahl an individuellen Fehlern, einen möglichen Punktgewinn.

 

 

Nach der Auftaktniederlage gegen den SV Waldhof Spechthausen, stand für die Titanen am 2. Spieltag das erste Auswärtsspiel der aktuellen Saison an. Dabei traf man mit dem SV Rüdnitz/Lobetal II auf einen alten Bekannten. Bereits in der Saison 2013/14, zu diesem Zeitpunkt noch in der 2. Kreisklasse, kreuzten sich die Wege beider Mannschaften. In den damaligen Begegnungen setzten sich die Rüdnitzer mit zwei deutlichen Siegen durch und krönten ihre erfolgreiche Saison am Ende mit dem Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Und auch in der aktuellen Partie nahmen die Gastgeber die Favoritenrolle gegenüber den Kruger Aufsteigern ein. Dennoch wollte die Elf von Trainer Prüßing beweisen, dass man in der neuen Spielklasse Schritt halten kann und nicht nur als Kanonenfutter dient.

 

Bei Temperaturen über der 30 Grad Marke zeigte sich prompt, dass die Titanen an diesem Tag über sich hinaus wachsen müssen, wenn man am Ende des Spiels nicht mit leeren Händen da stehen möchte. Druckvoll und mit hohem Tempo trugen die Hausherren ihre Angriffe vor, wodurch sich die Kruger von Beginn an in der Defensive beschäftigt sahen. Dabei fehlte es den Titanen vor allem an der nötigen Handlungsschnelligkeit, sodass man oftmals den einen berühmten Schritt zu spät kam. Konnte der SVT die ersten Offensivaktionen der Rüdnitzer zunächst noch im entscheidenden Moment unterbinden, war es schließlich ein klassischer Sonntagsschuss, der für den Kruger Rückstand sorgte. Eine Bogenlampe vom Rüdnitzer Trapp schlug in der 11. Spielminute im linken oberen Eck des Titania Tores ein und brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Auch danach konnten die Kruger nur vereinzelt für die notwendige Entlastung sorgen. Zwar kombinierte man stellenweise sehr ansehnlich, jedoch ließ man im letzten Angriffsdrittel die nötige Konsequenz vermissen und bereitete der gegnerischen Hintermannschaft dadurch kaum Probleme. So blieb ein Distanzschuss von Stegemann lange  Zeit das einzige offensive Achtungszeichen. Ein leichtfertiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung verursachte in der 20. Spielminute schließlich das zweite Kruger Gegentor und machte das Unterfangen Punktgewinn somit um ein vielfaches schwerer. Dieses Mal war der Rüdnitzer Köhler zur Stelle und vollendete aus Nahdistanz zum 2:0. Immerhin schien dieser Treffer den Titanen als Weckruf zu dienen, denn das Angriffsspiel des SVT wirkte in der Folgezeit wesentlich zielstrebiger. Gleich mehrfach kam man nun zum Torabschluss und besaß die Möglichkeit, durch einen eigenen Torerfolg zurück ins Spiel zu finden. Verpasste J. Papenfuß nach starkem Sololauf zunächst noch den Anschlusstreffer, war es wenig später Neumann, der nach mustergültigem Pass von Stegemann für das 2:1 sorgte und wieder Hoffnung im Kruger Lager aufkeimen ließ. Doch diese sollte nur kurz währen, denn ein erneuter unnötiger Fehler in der eigenen Vorwärtsbewegung brachte die Rüdnitzer wiederum mit 3:1 in Front. Wieder war es Köhler, der sich vor dem gegnerischen Tor eiskalt zeigte und für den dritten Treffer der Heimelf sorgte. In den verbleibenden Spielminuten des ersten Durchgangs hatten die Gastgeber durchaus die Gelegenheit, die eigene Führung weiter auszubauen. Dabei ließ man allerdings eine Vielzahl an Chancen ungenutzt, sodass beide Mannschaften beim Spielstand von 3:1 den Gang in die Halbzeitpause antraten.

 

Nach dem Seitenwechsel rückte Wieland für Peschke ins Mittelfeld, wodurch man sich mehr Unterstützung für die eigene Offensivabteilung erhoffte. Diese Taktik schien zunächst aufzugehen, denn bereits kurz nach Wiederanpfiff war es Wieland, der auf der rechten Außenbahn von Neumann freigespielt wurde und den Ball im Anschluss auf Stegemann weiterleitete. Dieser musste die Kugel am langen Pfosten eigentlich nur noch über die Torlinie drücken, doch er scheiterte am Rüdnitzer Schlussmann Vieweg. Mittlerweile musste man feststellen, dass sich die Titanen an diesem Tag selber schlagen. Denn in der 55. Spielminute machten sich die Hausherren erneut einen haarsträubenden Abspielfehler der Kruger zu Nutze, suchten mit viel Tempo den Weg zum gegnerischen Tor und trafen abschließend durch Klimek aus Nahdistanz zum 4:1. Auch wenn dieser Treffer gleichzeitig die Vorentscheidung bedeutete, steckten die Titanen nicht auf und waren in den folgenden Spielminuten zumindest um Ergebniskosmetik bemüht. Dabei wusste man im Angriffsspiel durchaus zu überzeugen und fand vermehrt den Weg vor das Gehäuse der Gastgeber. Dennoch blieb die eigene Chancenverwertung ein großes Manko in dieser Partie. Und so vergaben sowohl Stegemann, als auch der eingewechselte Franke beste Möglichkeiten, um den Abstand nochmals zu verkürzen. Die Begegnung verlor im weiteren Verlauf zunehmend an Tempo, was vor allem den tropischen Temperaturen geschuldet war. Somit plätscherte das Spiel lange Zeit ohne nennenswerte Ereignisse dahin. Dem bereitete der Rüdnitzer Köhler in der 78. Spielminute ein Ende, als er mit seinem dritten Tor an diesem Tag das 5:1 markierte. Nach einem ungeschickten Klärungsversuch der Kruger Hintermannschaft war Köhler zur Stelle und traf von der Strafraumgrenze mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Toreck. Damit befanden sich die Hausherren endgültig auf der Siegerstraße. Dennoch blieb die letzte Torgelegenheit des Spiels den Titanen vorbehalten und diese Szene kennzeichnete eigentlich den kompletten Spielverlauf aus Kruger Sicht. Nach einem Steilpass von Schwarz lief Stegemann allein auf das gegnerische Tor zu und hatte nur noch Keeper Vieweg vor sich. Doch anstatt den Angriff gezielt abzuschließen, setzte Stegemann zum Dribbling an und verpasste es, den Ball im Kasten der Gastgeber unterzubringen. Wenig später beendete der Unparteiische Kotte die Partie und besiegelte den 5:1 Erfolg der Rüdnitzer.








Aufstellung

 









Tore

1:0 Trapp (11. Min.), 2:0 Köhler (20. Min.), 2:1 Neumann (30. Min.), 3:1 Köhler (33. Min.), 4:1 Klimek (55. Min.), 5:1 Köhler (78. Min.)









Schiedsrichter

Stefan Kotte



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania: Groh (Unsportliches Verhalten), E. Papenfuß (Unsportliches Verhalten)

Rüdnitz/Lobetal:  /



Besondere Vorkommnisse

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SV Titania Kruge - SV Waldhof Spechthausen  1:4 (1:1)

 

 

 

 

 

Spielbericht


Am 1. Spieltag der Saison 2016/17 unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Waldhof Spechthausen mit 1:4 (1:1). Trotz großem Engagement und einer guten kämpferischen Leistung, hatte man am Ende das Nachsehen, da Waldhof die Fehler der Titanen eiskalt bestrafte.


Der 13.08.2016 wird als historisches Datum in die Geschichtsbücher des SV Titania Kruge eingehen. Nach 20 Jahren in der 2. Kreisklasse und einer starken Aufstiegssaison, endete die scheinbar ewige Durststrecke der Titanen und man konnte am 1. Spieltag der Saison 2016/17 erstmals wieder eine Partie in einer höheren Spielklasse bestreiten. Somit wird die kommende Spielzeit für die Elf von Trainer Prüßing eine ganz besondere werden, in die man als klarer Außenseiter geht und für die man den Klassenerhalt als wichtigstes Saisonziel ausgegeben hat.


Die Begegnung gegen den Vorjahressiebenten Waldhof Spechthausen begann durchaus vielversprechend. Nach dem die Titanen dem ersten Angriffsdruck der Gäste standhalten konnten, nutzte man auf der Gegenseite die erste eigene Tormöglichkeit zum frühen Führungstreffer. Dabei erlief Neumann einen Steilpass von Franke, narrte im Anschluss die gegnerische Verteidigung und traf mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 1:0. Ein Auftakt nach Maß für den SVT, der sich im Anschluss vorwiegend in der Defensive beschäftigt sah. Mit großem Tempo im Offensivspiel fand Waldhof immer wieder den Weg vor das Tor Hausherren, wo man jedoch an der vielbeinigen Hintermannschaft der Titanen oder am aufmerksamen Schlussmann Müller scheiterte. Die Kruger konnten in dieser Phase der Partie nur selten für Entlastung sorgen. Lediglich bei einem Distanzschuss von Groh in der 22. Spielminute hatten die Anhänger des SVT erneut den Torschrei auf den Lippen. Grohs Versuch strich allerdings denkbar knapp über das Gehäuse der Gäste. Zudem musste Titanias Weinknecht die Begegnung, nach einer Oberschenkelverletzung, in der 25. Spielminute frühzeitig beenden. Für ihn rückte Gallert ins defensive Mittelfeld. Mit enormer Laufbereitschaft und viel Einsatzwillen gelang es der Elf von Trainer Prüßing die eigene Führung bis zur 40. Spielminute zu verteidigen. Dann zeigte sich Spechthausen eiskalt, nutzte eine Kontersituation und markierte durch Beimler den Ausgleich zum 1:1.


In der Halbzeitpause klagte Kruges Wirt über Wadenbeschwerden, wodurch man sich auf Seiten der Gastgeber zur nächsten Auswechslung gezwungen sah. Wirt wurde fortan durch Torjäger Stegemann ersetzt. Stegemann war es auch, der direkt nach Wiederanpfiff in den Mittelpunkt des Geschehens rückte. Nach einer mustergültigen Flanke von Gallert, musste er den Ball am langen Pfosten eigentlich nur noch per Kopf über die Torlinie drücken. Stegemann versagten jedoch die Nerven, sodass sein Kopfball den gegnerischen Kasten verfehlte und er die erneute Kruger Führung verpasste. In der Folge dominierten weiterhin die Gäste das Spielgeschehen, wobei man gleich mehrfach die Gelegenheit hatte, die Partie zu drehen und erstmals die eigene Führung zu erzielen. Doch Titanias Keeper Müller präsentierte sich in großartiger Verfassung und bewahrte seine Mannschaft mit starken Paraden vor dem Rückstand. In der 55. Spielminute ereignete sich dann eine kuriose Szene. Nach einem Torabschluss der Spechthausener klatschte der Ball gegen den Querbalken und sprang zurück ins Feld, ohne die Torlinie dabei überschritten zu haben. Zur Überraschung aller Beteiligten entschied Schiedsrichter Toron dennoch auf Tor, was die Spieler des SVT natürlich heftig reklamierten. Nach einer langen Diskussion revidierte Toron seinen Fehler und nahm den Treffer zurück, sodass das Unentschieden vorerst weiterhin Bestand hatte. Trotz dieses Rückschlages spielte Waldhof weiter zielstrebig nach vorn und wurde in der 64. Spielminute mit dem überfälligen Führungstreffer belohnt. Bei einem Eckball verlor Kruges Schwarz seinen Gegenspieler Klatt aus den Augen, der diesen Fehler direkt bestrafte und mit einem satten Volleyschuss zum 1:2 traf. In der 65. Spielminute vollzogen die Titanen ihren letzten Wechsel. Dabei betrat Kurz das Spielfeld für Peschke. Kruge war in der verbleibenden Spielzeit zwar bemüht offensiv neue Akzente zu setzen, aber den Hausherren fehlte die nötige Spielidee und auch der Kräfteverschleiß wurde nun deutlich sichtbar. Infolgedessen konnte man nur noch vereinzelt für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen, jedoch ohne dabei einen weiteren Treffer zu markieren. In der Schlussphase warf der SVT dann nochmals alles nach vorn, in der Hoffnung doch noch den begehrten Punktgewinn zu schaffen. Das machten sich die Spechthausener wiederum zu Nutze und erhöhten das Ergebnis in den letzten Spielminuten auf 1:4, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.









Aufstellung












Tore

1:0 Neumann (9. Min.), 1:1 Beimler (40. Min.), 1:2 Klatt (64. Min.), 1:3 Beimler (81. Min.), 1:4 Klatt (88. Min.)








Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

30



Gelbe Karten

/



Besondere Vorkommnisse

Schiedsrichter Toron entscheidet in der 55. Spielminute auf Tor für Spechthausen, nimmt diesen Treffer nach langem Reklamieren der Kruger aber wieder zurück