SV Titania Kruge e.V..
Stolz & Treu

SV Titania Kruge - SV Melchow/Grüntal 2:2 (2:0)



Spielbericht


Am 22. Spieltag trennten sich die Kruger Männermannschaft und der SV Melchow/Grüntal mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. In einer Partie, welche zahlreiche Torraumszenen bot, markierten die Gäste kurz vor dem Schlusspfiff noch den Ausgleichstreffer.


In der finalen Phase der Spielzeit 2021/22 zeichnet sich in der 1. Kreisklasse Ost mit dem SV Tornow, der Spielgemeinschaft Biesenthal/Marienwerder II und dem SV Titania Kruge ein Dreikampf um den Klassenerhalt ab. Für die Titanen stehen mit den beiden Heimspielen gegen die unmittelbaren Konkurrenten im Saisonendspurt noch zwei enorm wichtige Begegnungen an. Zusätzlich bot die anstehende Partie gegen den SV Melchow/Grüntal dem SVT die Möglichkeit, sich ein kleines Polster auf die Gegner im Abstiegskampf zu erarbeiten. Dabei stand Coach Prüßing abermals vor einer personellen Herausforderung. Die reaktivierten Altstars Bredereck und Wirt, die beide das 50. Lebensjahr bereits überschritten haben, stellen aktuell einen wahren Faustpfand dar und machen die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes überhaupt möglich.


Wenngleich die Ausgangslage aus Kruger Sicht erneut miserabel war, starteten die Hausherren überraschend schwungvoll in die Partie. Als Angreifer Rau in der 10. Spielminute nach Zuspiel von Peschke über die linke Außenbahn bis in den gegnerischen Sechzehner vorrückte und sein Schussversuch aus spitzem Winkel an den Außenpfosten knallte, wurde deutlich, dass das Team um Spielführer Petzold an diesem Tag ein anderes Gesicht zeigte. Direkt im Anschluss erlitt das Kruger Personalkonstrukt einen weiteren Rückschlag. Bredereck verletzte sich nach einem Zweikampf im Mittelkreis schwer, sodass mit Derwanz die erste von zwei Wechseloptionen gezogen werden musste. Während die Gäste mit einem hohen Ballbesitzanteil bemüht waren, das Spielgeschehen zu kontrollieren, aktivierten die Titanen alte Stärken. Nach Ballgewinnen im Zentrum schalteten die Gastgeber direkt ins eigene Angriffsspiel um. In der 14. Spielminute gelangte man wiederum per Direktspiel in den Strafraum der Melchower. Dort behauptete Neumann das Leder mit dem Rücken zum Tor. Während alle Beteiligten das Passspiel auf Peschke erwarteten, wurde Neumann von seinem Gegenspieler regelwidrig zu Fall gebracht. Der Unparteiische Schmidt entschied ohne zu zögern auf Strafstoß, wobei sich ihm die Frage nach einem möglichen Elfmeter an diesem Tag noch häufiger stellen sollte. Mittelfeldakteur Prüßing legte sich Kugel zurecht und vollendete zum 1:0. Die Gäste waren im Nachgang sichtlich gewillt, den Makel des Rückstandes schnellstmöglich auszumerzen. Die Defensive der Hausherren erwies sich jedoch als enorm willensstark und bekam immer mehr Bindung zum Spiel. Folgend kamen die Melchower fast ausschließlich über Distanzschüsse zum Torabschluss. Diese strahlten allerdings kaum Torgefahr aus. Auf der Gegenseite wurde der SVT in der 32. Spielminute für seinen engagierten Auftritt ein weiteres Mal belohnt. Dieses Mal schaltete sich Kapitän Petzold ins Offensivspiel mit ein und legte den Ball an der Strafraumgrenze auf Neumann quer. Der Stürmer verarbeitete das hohe Anspiel perfekt und drosch das Spielgerät mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 2:0 in die Maschen. Auch im weiteren Verlauf zeigte sich die Prüßing-Elf als ebenbürtiger Gegner und behauptete die Zwei-Tore-Führung bis zur Halbzeitpause.


Der zweite Spielabschnitt war erst wenige Sekunden alt, da war es wiederum ein Elfmeterpfiff, der für Aufsehen sorgte. In dieser Szene kam Melchows Angreifer Hitzel nach einem Zweikampf mit Derwanz zu Fall. Schiedsrichter Schmidt wertete das Ganze als Foulspiel und zeigte erneut auf den Strafstoßpunkt. Als sich die Anzeichen verdeutlichten, dass es sich hierbei um eine Fehlentscheidung zu handeln scheint, suchte der Unparteiische nochmals das Gespräch mit dem „gefoulten“ Hitzel. Dieser konnte sich leider nicht dazu durchringen, die Situation als üblichen Zweikampf zu bewerten, sodass Schmidt seine Entscheidung aufrecht erhielt und den Elfmeter ausführen ließ. Dabei zeigte sich Fricke kompromisslos und verwandelte sicher zum 2:1. Zeitgleich mit dem Treffer wurde eine temporeiche zweite Halbzeit eingeläutet, die zahlreiche Torraumszenen zu bieten hatte. Zwischen den Strafräumen ging es fortan unvermindert hin und her. In der 55. Spielminute besaß Hitzel die große Gelegenheit für seine Farben den Ausgleich zu markieren. Nach einem Flankenball von Stegmann kam der Angreifer am zweiten Pfosten allerdings nicht mehr entscheidend mit dem Kopf hinter den Ball und verpasste den Torerfolg. Doch auch die Hausherren stellten ihr Offensivspiel nicht ein, sondern mühten sich um einen dritten Treffer. Nach einem Steilpass war Prüßing den entscheidenden Moment schneller am Ball, als Melchows Schlussmann Schulze. Der Youngster befand sich nun am linken Strafraumeck und sah sich dem leeren Gehäuse gegenüber. Dabei wurde er jedoch prompt von der gegnerischen Abwehrreihe unter Druck gesetzt, sodass sein Schuss aus der Drehung knapp am linken Pfosten vorbei rollte. Wenig später war es eine Kruger Kontersituation, welche für den nächsten Aufreger sorgte. Nach Zuspiel von Belack trieb Neumann die Kugel in die Melchower Spielhälfte. Dort bewies der Topscorer die Übersicht und legte das Leder auf den aufgerückten Peschke quer, der nun mutterseelenallein auf den gegnerischen Kasten zulief. Allerdings unterband Schiedsrichter Schmidt die aufkeimenden Hoffnungen auf einen Torerfolg, in dem er überraschend auf eine Abseitsposition entschied. In der 72. Spielminute musste Garreis das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen. Für ihn rückte Legende Wirt in die Defensive. Die Schlussviertelstunde lief und die Gäste versuchten nun insbesondere mit hohen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken und in den gegnerischen Sechzehner vorzudringen. Geschlossen warf sich die Heimelf in jeden Zweikampf und in jedes Laufduell, in der 88. Spielminute sollte der Bann jedoch brechen. Nach einem Diagonalball in den Kruger Strafraum grätschten sowohl Hitzel, als auch Belack zum Ball, wobei der Melchower das bessere Ende für sich hatte und zum 2:2 ins linke untere Toreck traf. Damit sollte die Begegnung allerdings noch nicht ihren Schlusspunkt erhalten haben. Es lief bereits die 3-minütige Nachspielzeit, als Hitzel ein weiteres Mal die Kugel im Strafraum behauptete. Dabei suchte der Stürmer erneut den Zweikampf mit Derwanz und lag anschließend abermals am Boden. In dieser Szene handelte es tatsächlich um ein Foulspiel, jedoch blieb die Pfeife des Unparteiischen dieses Mal stumm. Vermutlich eine Konzessionsentscheidung und Glück für die Titanen. Im Anschluss trieben die Gastgeber das Spielgerät nochmals nach vorne und verzeichneten eine letzte Chance auf den Siegtreffer. Ein feiner Steckpass von Prüßing fand Rau am 5-Meter-Raum. Sein Schussversuch verfehlte aber das Tor und landete am Außennetz. Im Nachgang beendete Schiedsrichter Schmidt die intensive Begegnung beim Spielstand von 2:2.



Aufstellung



Durchschnittsalter: 34,9 Jahre


Auswechslungen: 10. Spielminute Marek Bredereck <-> Patrick Derwanz, 72. Spielminute Michael Garreis <-> Waldemar Wirt




Tore

1:0 Mark Prüßing (14. Min., Foulelfmeter), 2:0 Florian Neumann (32. Min.), 2:1 Marcel Fricke (47. Min., Foulelfmeter), 2:2 Adrian Hitzel (88. Min.)




Schiedsrichter

Olaf Schmidt



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania: /

Melchow: Richard Stegmann (Foulspiel)





BSV Blumberg - SV Titania Kruge 4:0 (2:0)



Spielbericht


Spielbericht entfällt!




Aufstellung



Durchschnittsalter: 32,0 Jahre


Auswechslungen: /




Tore

1:0 Justin Bosch (21. Min.), 2:0 Elias Materna (40. Min.), 3:0 Tayib Lange (72. Min.), 4:0 Max Nowak (85. Min.)




Schiedsrichter

Christian Korpal



Zuschauer

73



Gelbe Karten

Titania: Thomas Groh (Foulspiel), Florian Neumann (Foulspiel), Oliver Rau (Foulspiel)

Blumberg: /






SV Titania Kruge - SV Grün-Weiß Ahrensfelde III 1:6 (0:3)



Spielbericht


Spielbericht entfällt!




Aufstellung



Durchschnittsalter: 33,6 Jahre


Auswechslungen: 46. Spielminute Paul Littig <-> Marek Bredereck, 74. Spielminute Manuel Rau <-> Waldemar Wirt




Tore

0:1 Oliver Bergau (7. Min.), 0:2 Toni Müller (12. Min.), 0:3 Dean Pleikies (40. Min.), 0:4 Marcel Adamowicz (52. Min.), 1:4 Lukas Wieland (66. Min.), 1:5 Marvin Knaak (81. Min.), 1:6 Robert Schmidt (90. Min.)




Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

35



Gelbe Karten

Titania: /

Ahrensfelde: /





SV Titania Kruge - OSV Eberswalde 1:3 (1:1)



Spielbericht


Während in der englischen Premier League seit Monaten diskutiert wird, wie häufig gewechselt werden darf (die englische Liga ist die letzte verbleibende Topliga, in der lediglich 3 Wechsel erlaubt sind), so freut man sich in der aktuellen Zeit, wenn bei Titania Kruge überhaupt mehr als 11 Spieler zur Verfügung stehen. Seit dem Beginn der Rückrunde konnte die Mannschaft von Trainer Prüßing in 3 Spielen insgesamt 3 Wechsel vornehmen und keinen einzigen Punktgewinn verbuchen.


So sollte das 4. Spiel der Rückrunde unter einem ähnlichen Gesichtspunkt stehen und man konnte zufrieden sein, dass 11 Spieler den Weg zum Kruger Sportplatz gefunden haben. Gegner der Partie am 19. Spieltag war der OSV Eberswalde. Die Mannschaft um Trainer Christian Rauch konnte in den letzten Wochen beweisen, dass sie gegen die Top-Mannschaften wie SV Blau-Weiß Ladeburg und FV Preußen Eberswalde II punkten, aber auch gegen Mannschaften aus dem unterem Tabellendrittel patzen können (1:2 Heimniederlage gegen SV Grün-Weiß Ahrensfelde III).


Während zu Beginn der Partie die Titanen damit beschäftigt waren eine gewissen Grundordnung in das eigene Spiel reinzubringen, nutzte Walter in der 6. Minute eine Unaufmerksamkeit am Strafraumrand des Gastgebers und schoss unbedrängt aus 16 Metern ins rechte untere Eck. Auch wenn die Zeichen auf einen erneuten Rückschlag im Abstiegskampf nicht gut waren, so fokussierte man sich in Folge des Rückstandes auf die eigenen Stärken und konnte einige gute Chancen herausspielen. In der 10. Minute war es Neumann, der nach Zuspiel von Groh nur knapp das Gehäuse von Keeper Falz verfehlte. Vier Minuten später setzte sich L. Wieland im Mittelfeld im Zweikampf durch und konnte Prüßing in die Spitze schicken. Der Linksaußen der Titanen blieb gelassen, ging am letzten Verteidiger vorbei und bezwang den herauseilenden Torwart der Gäste - 1:1!
Mit gestärktem Selbstbewusstsein verteidigte man bis zur Halbzeit das Unentschieden und ließ wenig Chancen zu. Hervorzuheben ist hier die Leistung von Meißner, der den Top-Torschützen Pubanz (3. der Torjägerliste mit 15 Toren) der Gäste keinen Raum zur Entfaltung ließ und beherzt verteidigte.


Zu Beginn der zweiten Hälfte, die eine Mischung aus Regen, Schnee und Hagel mit sich brachte, wurde klar, dass der OSV sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden gab. Die aufkommenden Witterungsbedingungen machten den Platz rutschig und die gespielten Bälle wurden schneller. In der 53. Minute war es Weinknecht der nach einer Standardsituation der Gäste aus kürzester Distanz einen Kopfball von Pubanz herausragend parieren konnte. Doch dieser Weckruf kam bei den Kruger Spielern nicht an und man konnte in den anschließenden Minuten kaum noch für Entlastung sorgen. Bis zur 75. Minute konnte man dem Druck der Gäste Stand halten. Eine kurze Unkonzentriertheit der Kruger Hintermannschaft nutzte der eingewechselte Path und konnte im Zusammenspiel mit Walter aus 5 Metern in die linke untere Ecke einschieben. Keine zwei Minuten später konnte der stark aufspielende Path den Doppelpack und die vorzeitige Entscheidung klarmachen. Der Treffer zum 1:3 war eine Kopie der vorhergegangen Führung und ließ die Kruger Köpfe nach unten hängen. Bis zum Ende der Partie verwalteten die Gäste ihre Führung und konnten die letzten Bemühungen des Kruger Angriffsspiel im Keim ersticken.


Zu den bestehenden Personalproblemen und Verletzungssorgen der Titanen (Daniel Wieland - Achillessehnenriss, M. Stegmann  - Knieprobleme, S. Schwarz - Bänderriss und Oliver Rau - Außenbandzerrung) gesellt sich jetzt Kapitän Petzold mit einem gebrochenem Nasenbein (entstanden nach einem Kopfballduell in Hälfte zwei) hinzu. Gute Besserung an unseren Kapitän.


Ungemütliche Zeiten stehen im Lager der Titanen an, und man kann nur hoffen, dass sich die Personalsituation langsam entspannt und in Zukunft die Qualität und Quantität des Kaders besser wird.


Autor: Lukas Wieland



Aufstellung



Durchschnittsalter: 31,2 Jahre

Auswechslungen: Keine Wechselspieler




Tore

0:1 Raphael Tobias Walter (6. Min.), 1:1 Mark Prüßing (14. Min.), 1:2 Kevin Path (75. Min.), 1:3 Kevin Path (77. Min.)




Schiedsrichter

Henry Reinicke



Zuschauer

37



Gelbe Karten

Titania: Lukas Wieland (Unsportliches Verhalten), Alexander Petzold (Unsportliches Verhalten)

OSV: Leon Borchert (Unsportliches Verhalten)





SV Titania Kruge - FV Preußen Eberswalde II 1:7 (1:3)



Spielbericht


Spielbericht entfällt!




Aufstellung



Durchschnittsalter: 30,6 Jahre




Tore

0:1 Abdalmhymn Kablawi (11. Min.), 1:1 Florian Neumann (16. Min.), 1:2 Abdalmhymn Kablawi (19. Min.), 1:3 Abdalmhymn Kablawi (35. Min.), 1:4 Abdalmhymn Kablawi (56. Min.), 1:5 Anton Jur (57. Min.), 1:6 Niklas Bauschke (70. Min.), 1:7 Bara Kablawi (80. Min.)




Schiedsrichter

Hugo Dittmann



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania: /

Preußen: Paul Schuster (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

Titania absolvierte die Partie lediglich mit zehn Spielern





SV Blau-Weiß Ladeburg - SV Titania Kruge 1:0 (1:0)



Spielbericht


Am 16. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Blau-Weiß Ladeburg mit 1:0 (1:0). Dabei wurden die Gastgeber ihrer Favoritenrolle jederzeit gerecht, verpassten gegen aufopferungsvoll kämpfende Titanen jedoch einen höheren Erfolg.


Es liegen schwere Wochen hinter der Mannschaft aus dem Bernauer Ortsteil. Nach knappen Niederlagen gegen die Eberswalder Delegationen vom FV Preußen und vom Ostender SV scheint der Traum vom Aufstieg vorerst in weite Ferne gerückt zu sein. Folglich traf vor der Partie gegen den SV Titania einmal mehr die Metapher des angeschlagenen Boxers zu.

Auch im Kruger Lager ist es momentan stets ein zähes Ringen, allerdings im Hinblick auf den Spielerkader. Während der Kern des Teams bemüht ist, für das Wochenende eine schlagkräftige Truppe auf das Spielfeld zu bekommen und dabei teilweise sogar trotz Verletzung oder Krankheit den Platz betritt, mangelt es aktuell an Unterstützung einiger Mannschaftsmitglieder. Dementsprechend angespannt gestaltet sich die Personalsituation vor den jeweiligen Begegnungen. Umso erfreuter nahmen die Titanen die Verpflichtung vom 18-jährigen Paul Littig zur Kenntnis, der durch seine bisherige Vereinslosigkeit unmittelbar zur Verfügung steht.


Aufgrund der derzeitigen Witterungsbedingungen wurde das Spiel auf den benachbarten Kunstrasenplatz des FSV Bernau verlegt. Mit Anpfiff der Partie machten die Ladeburger deutlich, dass sie in Punkto Ergebnis an diesem Tag zu keinem Kompromiss bereit waren. Dabei schob die Mannschaft von Trainer Benndorf den Spielaufbau immer wieder über die Außenbahnen an und suchte unvermindert Lücken in der gegnerischen Defensive. Auf der Gegenseite hatte der Abwehrverbund um Kapitän Petzold sichtlich Mühe dem Angriffsdruck der Hausherren standzuhalten. Hinzu kamen leichtfertige Ballverluste bei der eigenen Spieleröffnung, sodass Schlussmann Weinknecht bereits in den ersten Spielminuten mehrfach gefordert wurde. Nach 20 Spielminuten gelang es den Gästen erstmals sich aus der blau-weißen Umklammerung zu befreien. Nach Zuspiel von Prüßing war es Wieland, der im Zentrum mit einer Körpertäuschung für den notwendigen Raumgewinn sorgte. Den finalen Pass verwerte Papenfuß von der Strafraumgrenze. Sein Torschuss landete jedoch unplatziert in den Armen von Lutze, der auf Ladeburger Seite als Ersatztorhüter fungierte. Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich für die Titanen mehr und mehr zur Leidensprobe. Während die Heimelf den Ball kontrolliert durch die eigenen Reihen laufen ließ, versuchten die Kruger kompakt zu stehen. Dabei galt es eine enorme Laufarbeit zu leisten. Dennoch fanden die Gastgeber vereinzelt Schnittstellen, um zum Torabschluss zu kommen. Hierbei behielt Keeper Weinknecht allerdings die Oberhand und bewahrte sein Team vor dem überfälligen Rückstand. In der Folge probierten es die Ladeburger vermehrt mit der Brechstange. Dabei klatschten sowohl der Distanzschuss von Dumke, als auch von Schmidt an den Außenpfosten. Nach 37 Spielminuten brach jedoch der Bann, als ein Volleyschuss von Duce, nach einer zu kurz geklärten Ecke, aus 18 Metern zum 1:0 in den rechten oberen Torwinkel segelte und zeitgleich den Halbzeitstand herstellte.


Nach dem die Titanen die Spielunterbrechung nutzten, um nochmals einzelne Korrekturen vorzunehmen, startete der SVT energisch in den zweiten Spielabschnitt. Verzichten musste die Elf von Trainer Prüßing dabei allerdings kurze Zeit später auf Spielmacher Groh, der aufgrund einer Oberschenkelverletzung die Partie vorzeitig beenden musste. Für ihn betrat Allrounder Bobermin das Spielfeld. Wenngleich die Gäste weiterhin dem stetigen Offensivdrang der Blau-Weißen gegenüber standen, bewiesen die Kruger im weiteren Spielverlauf einen enormen Einsatzwillen. Gegenüber verzweifelten die Hausherren inzwischen an ihrer schwachen Chancenverwertung. Entweder war es Torhüter Weinknecht oder das Aluminium, das die leise Kruger Hoffnung auf einen eventuellen Punktgewinn aufrecht erhielt. Diese Hoffnung sollte in der 70. Spielminute weitere Nahrung bekommen. Nach einer Balleroberung im Zentrum schalteten die Gäste gedankenschnell um und schickten O. Rau per Steilpass auf die Reise. Der Stürmer sah sich vor dem Tor lediglich Torwart Lutze gegenüber, scheiterte bei seinem Abschlussversuch aber kläglich. Je mehr sich das Spielgeschehen dem Schlusspfiff näherte, umso größer wurde das offensive Risiko auf Seiten der Titanen. Nach 75 Spielminuten war es Wieland, der nach einer Freistoßflanke von Prüßing den Ball im Sechzehner behauptete und aus spitzem Winkel abschloss. Sein Schussversuch landete jedoch am Außennetz und rief nicht den erhofften Torschrei hervor. In der Schlussphase konnten die Kruger kaum mehr Kraftreserven für eigene Angriffe aufbringen, da man dem laufintensiven Spiel nun deutlich Tribut zollen musste. Die Einwechslung von Littig für M. Rau sollte hierbei nochmals etwas Abhilfe schaffen. Die Begegnung pendelte nun zwischen den jeweiligen Strafräumen hin und her und verblieb letztendlich ohne weiteren Torerfolg, sodass nach Schlusspfiff ein 1:0 für den SV Blau-Weiß Ladeburg zu Buche stand.



Aufstellung



Durchschnittsalter: 26,8 Jahre


Auswechslungen: 55. Spielminute Thomas Groh <-> Oliver Bobermin, 81. Spielminute Manuel Rau <-> Paul Littig




Tor

1:0 Eduardo Duce (37. Min.)




Schiedsrichter

Maurice Schmidt



Zuschauer

33



Gelbe Karten

Titania: /

Ladeburg: /





SV Titania Kruge - SG Schwanebeck 2:4 (2:1)



Spielbericht


Spielbericht entfällt!




Aufstellung



Durchschnittsalter: 30,0 Jahre


Auswechslungen: 67. Spielminute Oliver Bobermin <-> Erik Papenfuß




Tore

0:1 Jano Wanke (6. Min.), 1:1 Florian Neumann (9. Min.), 2:1 Florian Neumann (25. Min.), 2:2 Maximilian Anter (55. Min.), 2:3 Florian Denz (65. Min.), 2:4 Vincent Pekrul (88. Min.)




Schiedsrichter

Klaus-Peter Hilbig



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania: /

Schwanebeck: /





SV Tornow - SV Titania Kruge 1:3 (1:0)



Spielbericht


Im Nachholspiel des 13. Spieltages entführte die Kruger Männermannschaft durch einen 3:1 (0:1) Erfolg drei Punkte aus Tornow. In einer intensiv geführten Partie trotzte die Prüßing-Elf sowohl den widrigen Witterungsverhältnissen, als auch einem zwischenzeitlichen Rückstand und verbuchte einen wichtigen Sieg im aktuellen Abstiegsrennen.


Lange war unklar, ob die Begegnung zwischen dem SV Tornow und den Gästen aus Kruge an diesem Tag planmäßig stattfinden würde. Ein anhaltendes Sturmtief sorgte vielerorts dafür, dass Partien abgesagt wurden. Letztendlich gaben jedoch der Staffelleiter und der Schiedsrichter grünes Licht, sodass das letzte Hinrundenspiel ordnungsgemäß ausgetragen werden konnte.

Auf Seiten des SVT strotzte man nach den beiden, durchaus erfolgreichen, Testspielen gegen die Spielgemeinschaft Oderberg/Lunow (4:0) und den Eberswalder SC (3:3) regelrecht vor Selbstvertrauen. Einzig die dünne Personaldecke, wobei sich mit L. Wieland lediglich ein angeschlagener Spieler auf der Reservebank der Titanen wiederfand, trieb den Kruger Anhängern einige Sorgenfalten auf die Stirn.

Bei den Hausherren ließ sich, gegenüber den Vorjahren, eine deutliche Verjüngungskur feststellen. Mit Akteuren wie Schröter (FSV Lok Eberswalde), Döbel (SpG Finow/Lichterfelde) und Spulsky (FSV Fortuna Britz) verzeichneten die Tornower in den vergangenen Monaten einige Neuzugänge, welche das Potential des Teams deutlich steigern. Wenngleich die Gastgeber die berühmte Rote Laterne aktuell in ihrem Besitz wissen, zeigte sich im Verlauf der Hinrunde, dass man vielen Gegnern derzeit auf Augenhöhe begegnet und ein Erfolg gegen Tornow kein Selbstverständnis ist. Beispielhaft dafür steht der überraschende Punktgewinn beim Ligaprimus vom FV Preußen Eberswalde II.


Diese Wertsteigerung setzte die Heimelf, unmittelbar nach Anpfiff der Partie, auch auf dem Spielfeld um. Während die Titanen noch darum bemüht waren, die eigene Grundordnung herzustellen, trieben die Tornower das Spielgerät unvermindert zielstrebig nach vorne. Folgerichtig stand Kruges Schlussmann Weinknecht bereits frühzeitig im Fokus des Geschehens, als er in der 5. Spielminute erstmals einen Kopfball von Spulsky aus Nahdistanz über den Querbalken lenkte. Auch im Anschluss bekamen die Kruger das Angriffsspiel der Hausherren zu keiner Zeit in den Griff. In der nächsten Szene war es Röhl, der nach einem Flankenball von Stehr in Höhe des Elfmeterpunktes unbedrängt zum Kopfball kam. Glück für die Gäste, dass Röhl davon völlig überrascht schien und das Leder deutlich über die Latte setzte. Zwar waren insbesondere Kapitän Petzold und Groh in der Folge bemüht, die eigene Elf wachzurütteln, allerdings verhallten ihre Worte offensichtlich ungehört. Nach dem die Titanen im Mittelfeld abermals keinen Zugriff auf den Ball bekamen, forcierten wiederum die Tornower ihr Offensivspiel. Dabei fand man erneut über die Stationen Spulsky und Röhl den Weg bis zur gegnerischen Grundlinie, wo Letzterer die Kugel per Flachpass in den Kruger Strafraum beförderte. Dort bewies Schröter seine bekannten Stürmerqualitäten und vollendete am kurzen Pfosten zum 1:0 und schon jetzt war klar, dass sich die Gästemannschaft an diesem Tag mächtig strecken musste, um einen Punktgewinn verzeichnen zu können. Zumindest den Willen konnte man auch der Prüßing-Elf zu diesem Zeitpunkt nicht absprechen. Folgend rang der SVT im weiteren Verlauf um mehr Spielkontrolle und Ballbesitz. Speziell Groh zeigte sich fortan stets anspielbar, jedoch fehlte es auch dem Spielmacher, ähnlich wie seinen Mitspielern, in den entscheidenden Umschaltmomenten oftmals an der nötigen Schärfe und Präzision beim Passspiel. Somit blieb ein Treffer von E. Papenfuß aus klarer Abseitsposition zunächst das einzige offensive Achtungszeichen. Auf der Gegenseite verpassten es die Gastgeber nach dem Torerfolg an ihre Drangphase aus den ersten Spielminuten anzuknüpfen. Auch das Angriffsspiel der Tornower gestaltete sich nun zunehmend fahrig und bot nur noch wenig konstruktives. Ein Distanzschuss von Döbel, welchen SVT-Keeper Weinknecht stark um den Pfosten lenkte, blieb lange Zeit die einzige Torannäherung. In der 20. Spielminute sorgte eine Standardsituation dafür, dass die Gäste erstmals den Torschrei auf den Lippen hatten. Der ruhende Ball von Rau fand den Kopf von Spielführer Petzold, der das Leder allerdings denkbar knapp am langen Pfosten vorbei setzte. Zeitgleich läuteten die Titanen damit ihre erste starke Angriffsphase ein. Dabei drang man vermehrt bis ins letzte Drittel vor, wo die Kruger Akteure jedoch eine Vielzahl an Tormöglichkeiten ungenutzt ließen. Nach 30 Spielminuten war es J. Papenfuß, der in der Begegnung gegen Tornow im Übrigen sein 100. Pflichtspiel für Titania bestritt, welcher den Ball präzise in den Lauf von Rau legte. Doch auch dessen finaler Torabschluss verfehlte das anvisierte Ziel. Der Ausgleichstreffer schien jetzt mehr als überfällig, aber auch weitere aussichtsreiche Chancen von Petzold, Rau und Stegemann wurden teilweise kläglich vergeben, sodass zur Halbzeitpause ein knapper Rückstand zu Buche stand.


Nach dem Seitenwechsel kehrten beide Mannschaften personell unverändert auf den Rasen zurück. Aus Kruger Sicht schien klar zu sein, dass ein eigener Torerfolg in dieser umkämpften Begegnung in irgendeiner Weise erzwungen werden muss. Dieses Vorhaben setzte das Team um Kapitän Petzold in der 50. Spielminute in die Tat um. Während sich die Hausherren im Spielaufbau befanden, setzte Titanias Stegemann die gegnerische Hintermannschaft auf der rechten Außenbahn unter Druck und zwang die Abwehrreihe somit zu einem Diagonalball unmittelbar vor dem eigenen Gehäuse. Bevor der Querpass den Tornower Akteur Krause erreichen konnte, spritzte Kruges Stürmer Rau dazwischen und markierte per Direktschuss das wichtige 1:1. Mit diesem Treffer schien der Knoten im Angriffsspiel der Gäste nun endlich geplatzt zu sein. Fortan machte der SVT vom Selbstvertrauen, welches man in den Testspielen getankt hatte, Gebrauch und entwickelte die notwendige Durchschlagskraft. Es lief die 55. Spielminute als Prüßing die Kugel im Zweikampf in der eigenen Spielhälfte behauptete und auf Groh weiterleitete. Titanias Mittelfeldmotor steckte den Ball in den Sechzehner auf Rau durch, der zunächst von seinem Gegenspieler abgedrängt wurde. Rau setzte entschlossen nach und brach letztendlich bis zur Grundlinie durch, wo er das Leder per Querpass ins Zentrum legte. Der mitgelaufene Stegemann stand goldrichtig und drückte den Ball zum viel umjubelten 2:1 über die Torlinie. Die Gäste wirkten fortan wie entfesselt und waren drauf und dran die Weichen endgültig auf Sieg zu stellen. Ein Lattenkracher von Groh, sowie eine verpasste Gelegenheit von E. Papenfuß sorgten allerdings dafür, dass noch keine Entscheidung in diesem Duell herbeigeführt werden konnte. Im Gegenteil, gegenüber besaßen die Gastgeber urplötzlich die Möglichkeit, den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich zu markieren. Nach einem Eckball klatschte ein Kopfball der Heimelf an das Lattenkreuz und ließ die Titanen einmal kräftig durchatmen. In der 75. Spielminute betrat L. Wieland das Spielfeld für Stegemann. Die Hausherren warfen in der, inzwischen eingeläuteten, Schlussphase nochmals alles in die Waagschale und fanden sich keineswegs mit der drohenden Niederlage ab. Nach 80 Spielminuten schien der Bann aus Tornower Sicht schließlich gebrochen zu sein und der agile Gast traf nach einem Eckstoß scheinbar per Kopf zum 2:2. Während der Großteil der Kruger Akteure die Köpfe, aufgrund des Gegentreffers, hängen ließ, protestierten Neumann und Petzold lautstark, da sie ein Handspiel von Gast gesehen haben wollen. Gast wandte sich mittlerweile auch eigenständig an den Unparteiischen Toron und gab zu, den Ball vor dem Tor mit der Hand gespielt zu haben. Darauf annullierte Toron den Treffer und sprach der Prüßing-Elf einen Freistoß zu. Eine sehr faire Geste des Tornower Spielers, insbesondere im Hinblick auf den Spielstand und die Tabellenkonstellation. In den Schlussminuten wurde es ein zähes Ringen zwischen den jeweiligen Strafräumen. Beide Mannschaften waren gewillt einen weiteren Treffer zu erzielen und suchten stets den direkten Weg zum gegnerischen Tor. In der 90. Spielminute war es schließlich Prüßing, der heute auf der ungewohnten Position des Rechtsverteidigers agierte und sich an der Mittellinie ein Herz fasste. Sein anschließender Sololauf, wobei er gleich 5 Gegenspieler kaltstellte, sollte erst im gegnerischen Sechzehner enden, wo Prüßing mit dem Schlusspfiff zum spielentscheidenden 3:1 traf und für finalen Jubel von Mannschaft und Fans sorgte.



Aufstellung



Durchschnittsalter: 33,2 Jahre


Auswechslungen: 75. Spielminute Marcel Stegemann <-> Lukas Wieland




Tore

1:0 Benjamin Schröter (9. Min.), 1:1 Oliver Rau (50. Min.), 1:2 Marcel Stegemann (55. Min.), 1:3 Mark Prüßing (90. Min.)




Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

38



Gelbe Karten

Titania: /

Tornow: /



Besondere Vorkommnisse

Der Tornower Spieler Tommy Gast erzielt in der 80. Spielminute den vermeintlichen Ausgleichstreffer zum 2:2. Bevor die Partie wieder angepfiffen wird, wendet sich Gast an den Schiedsrichter und gibt an, den Ball vor dem Tor mit der Hand gespielt zu haben. Schiedsrichter Toron annulliert den Treffer.





SV Titania Kruge - SC Althüttendorf 1:4 (1:2)



Spielbericht


Im letzten Heimspiel des Jahres 2021 unterliegt die Kruger Männermannschaft dem SC Althüttendorf mit 1:4 (1:2). In einer Partie, die nur wenige Torraumszenen bot, waren die Gäste immer dann zur Stelle, wenn im Lager der Titanen Hoffnung aufkeimte. Beim SVT richten sich nun alle Blicke auf das Tornow-Spiel.


Das Aufeinandertreffen am 12. Spieltag sollte zeitgleich das erste Duell zwischen den Titanen und dem SC Althüttendorf in der Historie sein. Die Schorfheider traten nach dem Abbruch der vergangenen Spielzeit freiwillig den Gang in die 1. Kreisklasse an und verzichteten somit auf ihr Startrecht in der Kreisliga. Unterhält man sich mit den Beteiligten über die Hintergründe, kann man hierbei wohl vom klassischen Umbruch innerhalb des Teams sprechen. Dieser macht es notwendig, dass man beim SC vorerst wieder kleinere Brötchen backt.

Für die Elf von Trainer Prüßing stellte die Begegnung gegen Althüttendorf gleichzeitig den Heimspielabschluss im Jahr 2021 dar. War bereits die komplette Hinrunde des SVT von Verletzungen und langfristigen Ausfällen geprägt, muss sich die Mannschaft nun zusätzlich auch noch mit Quarantäne Maßnahmen auseinandersetzen, wodurch sich der Kader nochmals reduzierte. Wenngleich der Gegner eine Spielverlegung im Vorfeld ablehnte, scheint es generell derzeit kaum möglich zu sein, Partien auf einen späteren Termin umzudatieren. Schließlich möchte der Fussballverband diese Saison zwingend werten, sodass jedes verlegte Spiel ein Risiko darstellt. Faktoren wie Wettbewerbsverzerrung oder ähnlich gelten dabei nicht als konstruktives Argument. Aber dazu vielleicht an anderer Stelle mehr.


Trotz aller Personalprobleme begannen die Hausherren durchaus engagiert. Die taktische Marschroute wurde dabei von Beginn an gut umgesetzt und so lauerte man in der eigenen Spielhälfte auf gegnerische Ballverluste, um anschließend offensive Nadelstiche zu setzen. Es waren erst wenige Augenblicke gespielt, da verzeichneten die Gastgeber ihren ersten Torabschluss. Nach einem Zusammenspiel zwischen J. Papenfuß und Schwarz bediente Letzterer den kreuzenden Neumann, dessen Schussversuch von der Strafraumgrenze nur knapp am linken Pfosten vorbei segelte. Mitten in die Kruger Anfangseuphorie markierten die Althüttendorfer in der 6. Spielminute den Führungstreffer zum 0:1. Dabei muss man die Einzelleistung von SC-Spieler Schröder hervorheben, der sich im Zweikampf mit Meißner behauptete, das Spielgerät abschirmte und die Kugel anschließend aus 18 Metern unhaltbar ins rechte untere Toreck nagelte. Das Tor erwies sich als Dämpfer für die Heimelf. Die Gäste waren in der Folge drückend überlegen. Die Mannschaft um Spielführer Keller besetzte jederzeit die Flügelpositionen, womit man die Titanen stets ins Laufen brachte und Lücken in der Defensive riss. Mit dem 0:2 durch Döbler in der 16. Spielminute unterstrich der SC seine Druckphase und befand sich zu diesem Zeitpunkt scheinbar bereits auf der Siegerstraße. Nach 20 Spielminuten schalteten die Schorfheider allerdings einen Gang zurück. Während man auf Seiten der Gäste fortan die nötige Zielstrebigkeit vermissen ließ, bissen sich die Hausherren mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Partie. Mangelte es dem Kruger Angriffsspiel dabei zunächst noch an der notwendigen Präzision beim finalen Zuspiel, belohnte sich das Team von Trainer Prüßing in der 43. Spielminute mit dem Torerfolg zum 1:2. Einen Diagonalball von Derwanz verlängerte E. Papenfuß per Kopf auf Stegemann. Der Routinier spielte das Leder kurz hinter der Mittellinie per Volleyschuss in den Lauf von Neumann. Der Stürmer blieb vor dem gegnerischen Gehäuse eiskalt und legte den Ball mit viel Übersicht an Torhüter Balck vorbei ins linke untere Toreck. Somit wechselten beide Mannschaften beim Spielstand von 1:2 die Seiten.


Auch unmittelbar nach Wiederbeginn präsentierte sich der SVT auf Augenhöhe und suchte sein Heil in der Flucht nach vorne. In der 55. Spielminute war es ein Pass von Prüßing, der Neumann am gegnerischen Sechzehner fand, wo der Angreifer das Leder an Gegenspieler Voigt vorbei legte und in Richtung Gästetor lief. Voigt versuchte seinen Stellungsfehler wettzumachen, kam beim anschließenden Tackling jedoch den entscheidenden Schritt zu spät und brachte Neumann regelwidrig zu Fall. Der gute Unparteiische Korpal zögerte nur kurz und entschied im Nachgang auf Strafstoß. Prüßing, der bereits beim Auswärtserfolg in Ahrensfelde vom Punkt erfolgreich war, legte sich die Kugel zurecht. Der Mittelfeldakteur verzögerte kurz, in der Hoffnung Althüttendorfs Schlussmann Balck würde sich frühzeitig für eine Ecke entscheiden. Diesen Gefallen tat ihm der Keeper allerdings nicht. Balck blieb lange stehen und wehrte den zentralen Schuss von Prüßing im letzten Moment mit dem Fuß ab. Zeitgleich leitete der Fehlschuss die entscheidende Phase der Partie ein. In der 60. Spielminute war es SC-Spieler Mazusch, der ähnlich wie Schröder beim 0:1 mit einem satten Schuss aus 20 Metern ins rechte untere Toreck traf und Torwart Weinknecht in dieser Szene keinerlei Abwehrchance ließ. Der Freistoßtreffer von Wilke in der 63. Spielminute zum 1:4 sollte schließlich für die endgültige Entscheidung sorgen und auch die letzte Kruger Hoffnung im Keim ersticken. Während die Titanen mit der Einwechslung von Franke für Schwarz noch ihre einzige Wechseloption zogen, plätscherte die Begegnung in der Schlussphase ohne nennenswerte Höhepunkte dahin. Folgerichtig blieb es bis zum Schlusspfiff beim 1:4 Auswärtserfolg der Schorfheider. Die Titanen richteten den Blick bereits direkt nach dem Abpfiff auf das folgende wichtige Auswärtsspiel in Tornow.




Aufstellung



Durchschnittsalter: 30,5 Jahre


Auswechslung: 67. Spielminute Stephan Schwarz <-> Justin Franke




Tore

0:1 Oliver Schröder (7. Min.), 0:2 Patrick Döbler (16. Min.), 1:2 Florian Neumann (43. Min.), 1:3 Sebastian Mazuch (60. Min.), 1:4 Nick Wilke (63. Min.)




Schiedsrichter

Christian Korpal



Zuschauer

35



Gelbe Karten

Titania: Florian Neumann (Foulspiel), Erik Papenfuß (Unsportliches Verhalten), Marcel Stegemann (Foulspiel), Justin Franke (Foulspiel)

Althüttendorf: Marcel Voigt (Unsportliches Verhalten), Lukas Gaedeke (Foulspiel), Sascha Werlitz (Foulspiel), Florian Thöns (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Kevin Balck (SC Althüttendorf) hält Foulelfmeter von Mark Prüßing (SV Titania Kruge) in der 55. Spielminute







SpG Biesenthal/Marienwerder II - SV Titania Kruge 3:2 (1:0)



Spielbericht


Spielbericht entfällt!




Aufstellung



Durchschnittsalter: 29,2 Jahre


Auswechslung: 83. Spielminute Marcel Stegemann <-> Marco Meißner




Tore

1:0 René Zenker (40. Min.), 2:0 Thomas Sonntag (65. Min.), 2:1 Manuel Rau (73. Min.), 3:1 Robert Alscher (80. Min.), 3:2 Marco Meißner (90. Min.)




Schiedsrichter

Roger Schönwetter



Zuschauer

43



Gelbe Karten

Titania: Marcel Stegemann (Foulspiel)

Biesenthal/Marienwerder: Stev Tegge (Foulspiel), David Schwarz (Foulspiel), André Ackermann (Foulspiel)







SV Melchow/Grüntal - SV Titania Kruge 2:2 (1:0)



Spielbericht


Am 9. Spieltag trennten sich der SV Melchow/Grüntal und der SVT mit einem 2:2 (1:0) Unentschieden. Dabei verhinderte erst ein bitterer Gegentreffer in der Nachspielzeit den Kruger Auswärtserfolg. Zeitgleich war es für die Prüßing-Elf die dritte Partie in Folge ohne Niederlage.


Es gehört mittlerweile zur guten Tradition, dass wenn der SV Melchow/Grüntal und der SV Titania Kruge im direkten Duell aufeinandertreffen, es eine stets rassige und hart umkämpfte Begegnung wird. Die Vergangenheit liefert zahlreiche nennenswerte Beispiele dafür. Dabei wurde es zwischen den beiden Teams jedoch nie unsportlich und daher hatten auch die fast 100 Zuschauer allen Grund zur Freude auf das anstehende Spiel.

Mit 5 Siegen, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen gehörte der Vorteil vor der Partie den Titanen, wobei auch das Torverhältnis von 21:20 ein weiteres Indiz dafür liefert, wie eng es in den Aufeinandertreffen beider Mannschaften zu Werke geht.


Unmittelbar nach Anpfiff des 10. Duells übernahmen zunächst die Hausherren das Zepter. Auf Kruger Seite fand man sich in den ersten Spielminuten nur schwer zurecht. Insbesondere in der defensiven Umschaltbewegung kam man beim SVT nur selten geschlossen hinter den Ball, wodurch die Heimelf immer wieder die Gelegenheit geboten bekam, Kontersituationen in Überzahl auszuspielen. Einen dieser Tempogegenstöße nutzte Spielführer Stieglitz in der 6. Spielminute, um das Angriffsspiel seiner Mannschaft anzukurbeln. Mit einem präzisen Pass bediente der Mittelfeldakteur abschließend seinen Mitspieler Bartoszynski, der das Leder von der Strafraumgrenze zum 1:0 ins linke untere Toreck beförderte. Ein erster Schreckensmoment für die Gäste, die diesen vermeintlichen Rückschlag allerdings schnell verdauten. In der Folge entwickelte das Team von Trainer Prüßing im Spielaufbau deutlich mehr Ballsicherheit. Bereits in der 10. Spielminute besaß O. Rau die Möglichkeit, die Melchower Führung zu egalisieren. Nach Zuspiel von Wieland war es Neumann, der sich auf der rechten Außenbahn durchsetzte und die Kugel im Nachgang mustergültig vor das gegnerische Tor flankte. Der finale Kopfball von O. Rau strich jedoch am linken Pfosten vorbei. Doch auch im weiteren Verlauf entwickelten sich die Titanen mehr und mehr zum dominanten Team, allein die Kruger Chancenverwertung blieb mangelhaft. In der 20. Spielminute schickte Peschke den Youngster Prüßing per Steilpass auf die Reise. Dieser drang vom linken Flügel in den Melchower Sechzehner ein, wo der Angreifer jedoch den besser postierten Neumann übersah und stattdessen selbst den Torabschluss suchte. Prüßings Schussversuch verfehlte aber ebenfalls denkbar knapp das anvisierte Ziel und segelte am langen Pfosten vorbei. Inzwischen schien ein Torerfolg des SVT nur eine Frage der Zeit zu sein, wobei sich der gegnerische Schlussmann Kemming gleich mehrfach gegen Neumann und O. Rau auszeichnen konnte. Die Gastgeber konnten in dieser Phase nur selten für Entlastungsangriffe sorgen und sich aus der Kruger Umklammerung befreien. Es dauerte bis zur 35. Spielminute bis eine Standardsituation für die nächste Torgelegenheit der Gastgeber sorgte. Einen Eckball von Hitzel konnte Titanias Groh nur ungenügend aus der Gefahrenzone befördern, sodass sich für den Melchower Spieler Heer plötzlich die Chance zum 2:0 ergab. Bei seinem Torschuss zeigte sich SVT-Keeper Weinknecht allerdings hellwach und klärte die Situation reaktionsschnell. Während sich die Kruger Anhänger am Spielfeldrand, aufgrund der vergebenen Möglichkeiten, zunehmend die Haare rauften, liefen die Akteure der Gäste auf dem Platz nochmals an, um noch vor der Halbzeitpause den wichtigen Ausgleich zu erzielen. Glücksgöttin Fortuna hielt es jedoch scheinbar auch in der Schlussphase des ersten Durchganges nicht mit den Titanen und so wurde ein Kopfball von Petzold in höchster Not durch die Hausherren auf der Torlinie geklärt. Den Schlusspunkt setzte dann Verteidiger Derwanz, der einen Freistoß aus 20 Metern sehenswert in den linken oberen Torwinkel schlenzte. Doch Torhüter Kemming reagierte auch in dieser Szene glänzend und lenkte das Leder per Flugeinlage über das Gehäuse. Folgerichtig musste sich der SVT zur Halbzeitpause mit einem knappen Rückstand begnügen.


Nach Wiederanpfiff präsentierte sich die Heimelf in der Defensive hingegen wesentlich stabiler. Nur selten ließ man die Kruger Angriffsformation jetzt noch zur Entfaltung kommen, was bei den Gästen sichtbare Spuren hinterließ. Mit zunehmender Spieldauer und jedem missglückten Angriff ließ die Körpersprache der Titanen nach. Zu allem Überfluss musste Mittelfeldspieler Groh in der 56. Spielminute das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen. Für ihn und M. Rau kamen Meißner und Harloff in die Partie. Als die Zeichen denkbar schlecht für den SVT standen und man vermehrt in Lethargie versank, war es ein Torschuss von O. Rau, der in der 60. Spielminute den überraschenden Ausgleich markierte und die Mannschaft um Kapitän Petzold endlich wieder wachrüttelte. Ein Flankenlauf von Wieland endete erst am gegnerischen Strafraumeck. Seine anschließende Hereingabe konnte durch die Melchower Hintermannschaft nur unmittelbar vor die Füße von O. Rau geklärt werden, der sich aus 18 Metern ein Herz fasste. Der Schussversuch wurde dabei entscheidend abgefälscht und flog als Bogenlampe in Richtung Tor der Gastgeber. In Höhe des Elfmeterpunktes gingen sowohl Titanias Neumann, als auch ein Melchower Verteidiger und Torwart Kemming zum Ball. Alle drei Akteure verpassten den Flugball, der im Strafraum aufsetzte und mit enormem Drall über die Beteiligten zum 1:1 ins Netz sprang. Ein absolut kurioser Treffer, was der Prüßing-Elf beim anschließenden Jubel jedoch völlig egal war, denn es war der erhoffte Hallo-Wach-Effekt! Die Titanen drängten fortan darauf, die Begegnung zu ihren Gunsten zu drehen. Dieser Wille sollte bereits in der 63. Spielminute mit dem Torerfolg zum 1:2 belohnt werden. Ein weiter Einwurf von O. Rau in den gegnerischen Sechzehner fand nicht den Kopf von Harloff, sondern landete über Umwege bei Neumann, der an der Strafraumgrenze auf den zweiten Ball lauerte. Ohne zu zögern, schoss der Stürmer das Spielgerät platziert ins linke untere Eck und erzielte den Führungstreffer für den SVT. Gleichzeitig läutete Neumann mit diesem Tor eine intensive Schlussphase ein, in der beide Parteien nochmals alles in die Waagschale warfen. Während die Kruger auf Kontersituationen warteten, um für die mögliche Vorentscheidung zu sorgen, setzten die Hausherren in der Offensive für den gewünschten Ausgleich alles auf eine Karte. In der 70. Spielminute bot sich wiederum dem Melchower Heer die Gelegenheit, seinen ersten Saisontreffer zu markieren. Scheiterte der Blondschopf im ersten Anlauf zunächst an Torhüter Weinknecht, setzte Heer den nachfolgenden Abpraller per Kopf über den Kasten. Wenngleich die Partie in dieser Phase stets zwischen den jeweiligen Strafräumen hin und her wog und beide Mannschaften durchaus ihre Nadelstiche setzen konnten, waren es dennoch die Gastgeber, die in der Schlussviertelstunde mehr Spielanteile besaßen. Als Kruges Harloff und sein Gegenüber Torwart Kemming in der 80. Spielminute nach einem Zweikampf noch einige Nettigkeiten austauschten, die anschließend zu einer kleineren Rudelbildung mit kurzzeitiger Spielunterbrechung führten, war klar, dass dieses Duell noch ein wenig andauern würde. Offensichtlich war allerdings auch, dass die Titanen mittlerweile kräftemäßig auf dem Zahnfleisch gingen und verbissen um jeden Meter kämpfen mussten. Die Einwechslungen von Stiffel und Franke für Wieland und Neumann sollten dabei nochmals ein wenig Abhilfe schaffen. Jedoch hatte die Heimelf mit der Einwechslung von Schulze den letzten Trumpf in der Hinterhand. Als gelernter Torhüter warf der bullige Angreifer sich in den Schlussminuten in jeden Ball, in der Hoffnung diesen in irgendeiner Form ins gegnerische Tor zu befördern. Dabei scheiterte Schulze in der 90. Spielminute vorerst noch an Keeper Weinknecht, der den Kopfball des Stürmers aus Nahdistanz per Faustabwehr klärte. Die angezeigte fünfminütige Nachspielzeit war inzwischen bereits um drei weitere Minuten überschritten, als Schulze erneut zum Torabschluss kam und per Volleyschuss mit dem Schlusspfiff zum 2:2 Endstand traf.


Natürlich direkt nach dem Abpfiff ein äußerst bitterer Moment für die Prüßing-Elf, da sich der Sieg mehr als in Reichweite befand. Dennoch lag man noch vor wenigen Wochen mit einem mageren Punkt am Tabellenende und konnte in den letzten drei Begegnungen gegen den SV Grün-Weiß Ahrensfelde, den BSV Blumberg und den SV Melchow/Grüntal ganze 7 Punkte einfahren, was zum damaligen Zeitpunkt sicher nur wenige für möglich hielten. Somit heißt es nach vorn zu schauen. Die Titanen werden in den übrigen drei Spielen der Hinrunde zeigen können, ob es für sie in dieser Spielzeit wirklich nur darum geht, den Abstieg zu verhindern oder ob man doch noch weiter zum direkten Tabellenmittelfeld aufschließen kann.




Aufstellung



Durchschnittsalter: 27,8 Jahre


Auswechslungen: 56. Spielminute Manuel Rau <-> Dennis Harloff, 56. Spielminute Thomas Groh <-> Marco Meißner, 89. Spielminute Lukas Wieland <-> Michél Stiffel, 90. Spielminute Florian Neumann <-> Justin Franke




Tore

1:0 Jan Bartoszynski (6. Min.), 1:1 Oliver Rau (60. Min.), 1:2 Florian Neumann (63. Min.), 2:2 Kevin Schulze (90. Min.)




Schiedsrichter

Steffen Gloge



Zuschauer

87



Gelbe Karten

Titania: Dennis Harloff (Unsportliches Verhalten), Alexander Petzold (Foulspiel)

Melchow/Grüntal: Michael Kemming (Unsportliches Verhalten), Adrian Hitzel (Unsportliches Verhalten)






SV Titania Kruge - BSV Blumberg 6:2 (3:2)



Spielbericht


Am 8. Spieltag rang die Kruger Männermannschaft den BSV Blumberg mit 6:2 (3:2) nieder. Gegen engagierte Gäste profitierten die Titanen von ihrer offensiven Kaltschnäuzigkeit. Durch den zweiten Sieg in Serie verschaffte sich die Prüßing-Elf erstmals etwas Luft im Abstiegskampf.


Sowohl der SVT, als auch die Blumberger tankten am vergangenen Spieltag durch einen Überraschungserfolg erstmals wieder Selbstvertrauen. Während die Titanen beim 3:2 gegen den SV Grün-Weiß Ahrensfelde III ihren ersten Saisonsieg einfuhren und das Tabellenende verließen, bezwangen die Randberliner den OSV Eberswalde unerwartet deutlich mit 4:1. Somit bot sich beiden Mannschaften in der folgenden Partie die Möglichkeit, den erlangten Schwung mitzunehmen und eine erste eigene Erfolgsserie zu starten.

Vor der Begegnung gedachte man jedoch zunächst dem verstorbenen Torsten "Rudi" Rudolf vom OSV Eberswalde in einer gemeinschaftlichen Schweigeminute (Kondolenzbekundung siehe Startseite).


Auf dem Spielfeld machten die Gäste schnell deutlich, welches Ziel sie an diesem Tag verfolgten. Hatte man auf Seiten der Hausherren noch sichtbar Schwierigkeiten, die eigene defensive Grundordnung herzustellen, marschierten die Blumberger bereits zielstrebig in Richtung gegnerisches Gehäuse. Dabei besaß das Team von Trainer Marko Ihl frühzeitig eine Vielzahl an Torgelegenheiten, um die Weichen auf Auswärtssieg zu stellen. Während die Titanen in der Rückwärtsbewegung stets den entscheidenden Schritt zu spät kamen, merzte Schlussmann Weinknecht die Unentschlossenheit seiner Vorderleute immer wieder aus und bewahrte seine Elf vor dem drohenden Rückstand. Ungläubige Gesichter machten sich hingegen breit, als O. Rau in der 9. Spielminute mit dem ersten Kruger Torabschluss zur, zu diesem Zeitpunkt, unverdienten 1:0 Führung traf. Mit einem starken Tempodribbling drang Neumann in den gegnerischen Sechzehner ein, wo er aus spitzem Winkel das lange Eck anvisierte. Als sich Keeper Naumann geschlagen zeigte und die Titania Anhänger bereits den Torschrei auf den Lippen hatten, kratzte BSV-Verteidiger Materna das Leder in höchster Not von der Torlinie. Seine Rettungstat klärte die Situation allerdings nur ungenügend, da der Ball unmittelbar vor den Füßen von O. Rau landete. Dieser nutzte die sich bietende Chance und schob aus Nahdistanz zum 1:0 ein. Ein Führungstreffer aus dem nichts, der den Gastgebern jedoch scheinbar weiteren Auftrieb gab. Bereits in der 12. Spielminute markierte der SVT seinen zweiten Treffer und stellte somit den bisherigen Spielverlauf weiter auf den Kopf. Ein Freistoß von Derwanz fand am langen Pfosten L. Wieland, der mit einem perfekten Timing hochstieg und das Spielgerät wuchtig zum 2:0 ins lange Eck köpfte. Wenngleich sich die Heimelf in kürzester Zeit eine komfortable Führung erspielt hatte, wirkte sich diese keineswegs vorteilhaft auf das eigene Defensivverhalten aus. Speziell im Zentrum behielt der BSV in den entscheidenden Zweikämpfen zumeist die Oberhand und behauptete insbesondere die zweiten Bälle. Diese Handlungsschnelligkeit machte sich die Mannschaft um Spielführer Latendorf zu Nutze, um weitere Torraumszenen zu kreieren. Hierbei erwies sich Titanias Torhüter Weinknecht ein weiteres Mal als sicherer Rückhalt und parierte sowohl gegen Bosch, als auch gegen Pätzold glänzend. Gegenüber konnten die Hausherren nur selten den eigenen Spielaufbau kontrollieren. Vielmehr lauerte man auf Kontersituationen gegen weit aufgerückte Gäste. In der 30. Spielminute nutzten Neumann und J. Papenfuß einen Diagonalball von Schwarz zum anschließenden Doppelpass. Neumanns finaler Torschuss strich allerdings knapp am Blumberger Kasten vorbei. Trotz offensiver Nadelstiche der Gastgeber sollten es die Randberliner sein, die das Spielgeschehen im weiteren Verlauf zunehmend kontrollierten. Dabei erarbeiteten sich die Gäste im ersten Spielabschnitt mehr als zehn Eckstöße. Die ruhenden Bälle, die allesamt von Bosch getreten wurden, sorgten jederzeit für Torgefahr. Nach 35 Spielminuten war es Mittelfeldakteur Baude, der eine der Hereingaben verwertete und zum 2:1 vollendete. Doch auch der SVT hatte an diesem Tag mit L. Wieland jemand in seinen Reihen, der bei Standardsituationen stets als offensiver Unruheherd auftrat. So dauerte es lediglich bis zur 41. Spielminute bis die Titanen den alten Zwei-Tore-Abstand wieder hergestellt hatten. Erneut war es ein Flankenball von Derwanz, der den Kopf von L. Wieland fand. Dieser war vor dem herauseilenden Keeper Naumann zur Stelle und köpfte die Kugel zum 3:1 ins verwaiste Tor. Mittlerweile entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei beide Defensivreihen kaum Ruhephasen hatten. Folgerichtig erschien es wenig verwunderlich, dass die Blumberger unmittelbar vor der Halbzeitpause nochmals zuschlugen und den erneuten Anschlusstreffer markierten. Wiederum war es ein Eckstoß von Bosch, welcher durch die Hintermannschaft des SVT nicht verteidigt werden konnte. BSV-Spieler Matschey zeigte sich dankbar und traf mit dem Halbzeitpfiff per Volleyschuss zum 3:2.


Coach Prüßing nutzte die Pause um seine erste Wechseloption zu ziehen. Der angeschlagene Prüßing betrat nach dem Seitenwechsel das Spielfeld und ersetzte E. Papenfuß auf der linken Außenbahn. Die Heimelf kam furios aus der Kabine. Ist man inzwischen bekannt dafür, die ersten Spielminuten des zweiten Durchganges zu verschlafen, zeigten sich die Gastgeber dieses Mal hellwach. Einen Einwurf von L. Wieland verlängerte Neumann in der 49. Spielminute per Kopf vor das gegnerische Gehäuse. Dort setzte sich J. Papenfuß gegen Materna durch und erhöhte mit einem platzierten Flachschuss auf 4:2. Es stellte sich die Frage, ob die Heimelf, die Zwei-Tore-Führung nun langfristig behaupten kann. Direkt nach dem Anstoß eroberten die Titanen den Ball an der Mittellinie, wo Neumann die Kugel per Steilpass auf J. Papenfuß durchsteckte. Der Angreifer legte den Ball im Sechzehner quer auf O. Rau, dessen Direktabnahme zum 5:2 im Blumberger Tor einschlug und jetzt alle Dämme brechen ließ. Ein enorm wichtiger Torerfolg für den SVT auf dem Weg zum ersten Heimsieg der Saison! Zeitgleich schien bei den Gästen der Wille und der Glaube an einen Punktgewinn nun gebrochen zu sein. Den Angriffsbemühungen des BSV mangelte es fortan an Durchschlagskraft, sodass nur noch selten Torgefahr im Kruger Strafraum entstand. In der 66. Spielminute wurde Schwarz für die verbleibende Spielzeit durch M. Rau ersetzt. Wenig später war es abermals eine Standardsituation, die zu einem Torerfolg der Hausherren führte und wieder war es das gleiche Schema. Flanke Derwanz, Kopfball L. Wieland. Am langen Pfosten stand O. Rau goldrichtig und drückte den Ball nach Kopfballverlängerung zum 6:2 über die Torlinie und sorgte somit für die endgültige Vorentscheidung in dieser hart umkämpften Partie. Anschließend verließ der dreifache Torschütze den Platz. Für ihn rückte der ebenfalls angeschlagene Groh ins zentrale Mittelfeld. Geschlossen brachten die Titanen den Sieg, der am Ende aufgrund der makellosen Kruger Chancenverwertung etwas zu hoch ausfiel, über die Zeit und feierten ihren zweiten Sieg in Serie.




Aufstellung



Durchschnittsalter: 28,7 Jahre


Auswechslungen: 46. Spielminute Erik Papenfuß <-> Mark Prüßing, 66. Spielminute Stephan Schwarz <-> Manuel Rau, 81. Spielminute Oliver Rau <-> Thomas Groh




Tore

1:0 Oliver Rau (9. Min.), 2:0 Lukas Wieland (12. Min.), 2:1 Morris Baude (35. Min.), 3:1 Lukas Wieland (41. Min.), 3:2 Erik Matschey (45. Min.), 4:2 Jonas Papenfuß (49. Min.), 5:2 Oliver Rau (50. Min.), 6:2 Oliver Rau (72. Min.)




Schiedsrichter

Martin Hörnicke



Zuschauer

32



Gelbe Karten

Titania: Lukas Wieland (Foulspiel)

Blumberg: Felix Latendorf (Foulspiel)







SV Grün-Weiß Ahrensfelde III - SV Titania Kruge 2:3 (0:1)



Spielbericht


Am 7. Spieltag gab die Kruger Männermannschaft die Rote Laterne der 1. Kreisklasse Ost nach einem 3:2 (1:0) Auswärtserfolg beim SV Grün-Weiß Ahrensfelde III vorläufig ab. In einer intensiv geführten Begegnung, die nur wenige fussballerische Höhepunkte bot, erwiesen sich die Titanen letztendlich als das willensstärkere Team.


In ihrer Spieltagsankündigung machten die Ahrensfelder die Ausgangslage und die Erwartungshaltung vor der folgenden Partie unvermittelt klar: ‘‘Unsere Dritte empfängt hierbei die Mannschaft vom SV Titania Kruge e.V., welche das derzeitige Tabellenschlusslicht bildet. Also Männer voller Fokus, Konzentration und dann sollte das eine machbare Aufgabe sein.“

Wenngleich die Tabellenkonstellation eine eindeutige Antwort auf die Frage nach der Favoritenrolle gab, wollte man auf Seiten der Gäste an die gute Leistung aus der Vorwoche gegen den OSV Eberswalde anknüpfen und sich bestenfalls mit einem Punktgewinn belohnen. Dabei sollte das Hauptaugenmerk erneut insbesondere auf der mannschaftlichen Geschlossenheit liegen.


Diese Vorgabe setzte die Prüßing-Elf bereits in der Anfangsphase eindrucksvoll um. Im Bewusstsein, dass niemand an diesem Tag fussballerische Raffinessen erwartete, sondern einzig und allein die eigene Präsenz im Blickpunkt stand, war der SVT mit Beginn des Spiels darauf bedacht, defensiv kompakt zu stehen und durch gewonnene Zweikämpfe das eigene Selbstvertrauen zu stärken. Folgerichtig taten sich die Hausherren, trotz Feldüberlegenheit, in den ersten Spielminuten schwer, den Weg hinter die Kruger Abwehrkette zu finden. Es dauerte schließlich bis zur 15. Spielminute ehe die Randberliner den ersten nennenswerten Torabschluss verzeichnen konnten. Nach schnellem Umschaltspiel gelang es Pleikies bis zur Grundlinie durchzubrechen, von wo der agile Mittelfeldakteur die Kugel per Flachpass vor das Gehäuse der Gäste brachte. Dort wirkte der eingelaufene Adamowicz ein wenig überrascht von der Narrenfreiheit, welche ihm die Hintermannschaft der Titanen bot, sodass sein abschließender Torschuss überraschend deutlich am langen Pfosten vorbei strich. Während die Gastgeber in der Folge immer zielstrebiger in ihren Angriffsbemühungen wurden, entwickelte der SVT inzwischen über Standardsituationen mehr und mehr Torgefahr. Verpasste Ahrensfeldes Koch zunächst aus spitzem Winkel den möglichen Führungstreffer für seine Elf, durften die Titanen auf der Gegenseite urplötzlich jubeln. Ein Eckball von Prüßing fand im Zentrum den Kopf des Grün-Weißen Bergau, welcher das Spielgerät wuchtig in die eigenen Maschen köpfte. Die Kruger Jubelschreie verstummten allerdings umgehend, da Schiedsrichter Eckbrett zuvor ein Foulspiel von Garreis korrekt ahndete. Speziell die ruhenden Bälle erwiesen sich für die Mannschaft um Spielführer Petzold im weiteren Verlauf jedoch zunehmend als probates Mittel. Somit war es wenig überraschend, dass in der 28. Spielminute ausgerechnet ein Freistoß den Krugern die Führung bescheren sollte. Der von Derwanz weit getretene Ball aus dem Halbfeld landete am langen Pfosten bei Kapitän Petzold, der die Hereingabe per Direktabnahme quer ins Zentrum legte, wo Wieland goldrichtig stand und die Kugel zum 0:1 über die Torlinie beförderte. Die anschließende Schlussviertelstunde des ersten Durchganges sollte insbesondere von zahlreichen Zweikämpfen und Spielunterbrechungen geprägt sein. Viele Ungenauigkeiten im Passspiel sorgten zusätzlich dafür, dass sowohl die Hausherren, als auch die Gäste sich kaum mehr offensiv entscheidend in Szene setzen konnten. Demzufolge bat der Unparteiische Eckbrett beide Mannschaften beim Spielstand von 0:1 zur Halbzeitpause.


Aller Motivationsversuche zum Trotz wurde die Prüßing-Elf unmittelbar nach Wiederanpfiff eiskalt erwischt. Nach dem die Grün-Weißen Gastgeber einen Sololauf von Prüßing in Person von Mittelfeldspieler Schulz auf Höhe der Mittellinie unterbinden konnten, schalteten die Randberliner gedankenschnell in den eigenen Angriffsmodus um. Dabei boten die Titanen ihren Gegenspielern lediglich Geleitschutz, wodurch es Ahrensfelde gelang, Pleikies zentral an der Strafraumgrenze freizuspielen. Dieser nutzte das passive gegnerische Abwehrverhalten und traf platziert ins rechte untere Toreck zum 1:1. Die Partie drohte nun vollständig zu Gunsten der Heimelf zu kippen, wobei das Team von Trainer Maiwald nun speziell auf der Außenbahn versuchte, die vorhandenen Tempovorteile auszuspielen. Doch der SVT stemmte sich mit großem Einsatzwillen gegen den Druck der Hausherren und bewies in der 55. Spielminute erstmals, dass ihm das runde Leder keineswegs fremd ist. Nach einer feinen Ballstafette zwischen Wieland und Prüßing spielte Letzterer Mitspieler Papenfuß auf der rechten Außenbahn frei. Dieser behielt im anschließenden Zweikampf die Oberhand und bediente seinen Sturmpartner Neumann im gegnerischen Sechzehner. Titanias Toptorschütze schloss den mustergültigen Angriff per Direktabnahme ab und überwand Torhüter Suhm zum 1:2. Was für ein wichtiger Torerfolg für den SVT, was auch beim nachfolgenden Jubel deutlich wurde! Das laufintensive Spiel hatte bei den Krugern jedoch mittlerweile sichtbare Spuren hinterlassen. Mit Belack und Garreis mussten im Anschluss gleich zwei Akteure der Gäste das Spielfeld angeschlagen verlassen. Sie wurden für die verbleibende Spielzeit durch Stegemann und Harloff ersetzt. Beide Joker sollten kurz nach ihrer Einwechslung bereits für Aufsehen sorgen. Es lief die 68. Spielminute als Harloff sich in der Zentrale im Zweikampf mit seinem Gegenspieler behauptete und den hohen Ball direkt auf Neumann weiterleitete. Dieser legte das Spielgerät in den Lauf von Stegemann. Kruges Routinier entwischte im Nachgang der gegnerischen Verteidigung und behielt am rechten Strafraumeck die nötige Übersicht, um im Zentrum Neumann per Querpass in Szene zu setzen. Neumann suchte nun abermals den direkten Torabschluss, wobei der Angreifer allerdings rüde im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Während die Ahrensfelder noch lebhaft mit Schiedsrichter Eckbrett über dessen folgende Strafstoßentscheidung diskutierten, legte sich SVT-Spieler Prüßing die Kugel zurecht. Der Youngster verlud Schlussmann Suhm und traf sicher zum 1:3. Zeitgleich mit diesem Treffer wurde eine spannungsgeladene Schlussphase eingeläutet, denn die Gastgeber hatten die Begegnung noch lange nicht für entschieden erklärt. Mit dem Mute der Verzweiflung rannten die Grün-Weißen nochmals an. Dabei scheiterte man jedoch abschließend entweder an Kruges Keeper Gallert, der eine tadellose Partie bot oder an der eigenen mangelnden Chancenverwertung. Hierbei avancierte vor allem Ahrensfeldes Urgestein Thomas Koch mit zunehmender Spieldauer vermehrt zum tragischen Helden. Koch präsentierte sich jederzeit als Zugpferd seines Teams, blieb beim finalen Torabschluss aber zumeist glücklos. So lief der Heimelf allmählich die Zeit davon, während die Titanen jeden gewonnenen Zweikampf frenetisch feierten. In der 87. Spielminute tauchte Angreifer Koch, nach Zuspiel von Schrader, allerdings doch noch in klassischer Stürmer-Marnier im Kruger Sechzehner auf und stellte aus Nahdistanz den 2:3 Anschluss her. Es entwickelten sich umkämpfte Schlussminuten, in denen die Titanen mit der Einwechslung von Franke für Schwarz ihre letzte Wechseloption zogen. Nach fünfminütiger Nachspielzeit beendete der Unparteiische Eckbrett die Begegnung mit dem Schlusspfiff und sorgte somit erstmals in dieser Spielzeit für Kruger Siegesfreude.




Aufstellung



Durchschnittsalter: 30,1 Jahre


Auswechslungen: 54. Spielminute Andy Belack <-> Marcel Stegemann, 64. Spielminute Michael Garreis <-> Dennis Harloff, 90. Spielminute Stephan Schwarz <-> Justin Franke




Tore

0:1 Lukas Wieland (28. Min.), 1:1 Dean Pleikies (46. Min.), 1:2 Florian Neumann (55. Min.), 1:3 Mark Prüßing (Foulelfmeter, 68. Min.), 2:3 Thomas Koch (87. Min.)




Schiedsrichter

Nico Eckbrett



Zuschauer

37



Gelbe Karten

Titania: Lukas Wieland (Foulspiel)

Ahrensfelde: /







OSV Eberswalde - SV Titania Kruge 5:0 (2:0)



Spielbericht


Am 6. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem OSV Eberswalde mit 5:0 (2:0). Im Hinblick auf den Spielverlauf ein mehr als enttäuschendes Resultat für den SVT, der insbesondere im ersten Spielabschnitt eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den Vorwochen zeigte.


Hört man in die Mannschaft des SV Titania Kruge hinein gibt es mit Sicherheit einen Konsens: es muss schnellstmöglich der Turnaround geschafft werden, um nicht abgeschlagen in den Tiefen der Liga zu versinken. Das es auf der Marschroute zu diesem erhofften Umschwung viele Hürden zu überwinden gibt und man sich aktuell stellenweise auch selbst im Weg steht, wurde in den vergangenen Partien offensichtlich. Hier gilt es nun intern den Hebel anzusetzen.

Mit der Begegnung gegen den OSV Eberswalde wartete das nächste Großkaliber auf die Titanen, wobei Trainer Prüßing, anders als in den vorherigen Partien, dieses Mal auf einen breiten Spielerkader zurückgreifen konnte.


Es waren gerade wenige Zeigerumdrehungen absolviert, als sich der SVT erstmals in der gegnerischen Spielhälfte festsetzte. Nach Zuspiel von Petzold war es Neumann, der über die rechte Außenbahn durchbrach und OSV-Keeper Falz im kurzen Toreck prüfte. Bereits zu diesem Zeitpunkt war spürbar, dass die Gastgeber ein wenig von der Kruger Gegenwehr überrascht wurden. Auch im weiteren Verlauf erwiesen sich die Gäste nicht als Sparringspartner, sondern stellten die Ostender jederzeit vor Herausforderungen. Gegenüber stand insbesondere das Sturmduo Thiessen/Pubanz im Fokus. Während Thiessen stets weite Wege ging, um das Spielgerät zu behaupten und nach vorne zu treiben, lauerte Pubanz jederzeit nahe der Abseitslinie in der Hoffnung auf einen Torerfolg. Diesen hatte der Angreifer in der 10. Spielminute erstmals auf dem Fuß. Dabei machte sich Seidler einen leichtfertigen Kruger Ballverlust an der Mittellinie zu Nutze und bediente im Anschluss Pubanz im gegnerischen Sechzehner. Sein abschließender Schussversuch konnte im letzten Moment von J. Papenfuß geblockt und zur Ecke geklärt werden. In der Folge konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidende Feldvorteile erspielen, sodass in der 22. Spielminute letztendlich ein individueller Fehler für das 1:0 sorgen sollte. Nach einem Zweikampf zwischen Wieland und Pubanz überquerte der Ball in Höhe der Mittellinie das Seitenaus. Für den Unparteiischen Pissarius eine unübersichtliche und schwer zu beurteilen Szene, sodass er die Begegnung im Zweifel weiterlaufen ließ. Während einige Spieler noch mit der Entscheidung des Schiedsrichters haderten, behauptete Titanias Groh im Nachgang das Leder und versuchte die Spielsituation mit einem Rückpass zu Torhüter Weinknecht aufzulösen. Das Abspiel geriet jedoch zu kurz, wodurch Thiessen den Ball erlaufen und im Gehäuse der Gäste zum 1:0 unterbringen konnte. Trotz unglücklichem Rückstand traten die Gäste im Angriffsspiel weiterhin mutig auf. Wenngleich es nur selten gelang geschlossen aus der eigenen Defensive nachzurücken und somit insbesondere wichtige zweite Bälle zu gewinnen, kam die Mannschaft um Spielführer Petzold immer wieder durch Pässe in die Schnittstelle der gegnerischen Hintermannschaft gefährlich vor das Tor der Gastgeber. In der 30. Spielminute war es O. Rau, der nach einem Diagonallball von Groh per Volleyschuss aus Nahdistanz verzog. Die Titanen rieben sich speziell in den Zweikämpfen mit viel Aggressivität auf, doch die Tore erzielte an diesem Tag der Gegner. In der 37. Spielminute fand ein Flankenball von Seidler in Walter einen Abnehmer. Dieser köpfte das Leder, entgegen der Laufrichtung von Schlussmann Weinknecht, unbedrängt zum 2:0 ins Netz. Nach 39 Spielminuten musste Garreis das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen. Prüßing bekleidete fortan die Liberoposition und E. Papenfuß rückte auf den linken Flügel. Die Gäste resignierten nicht, sondern waren bemüht, sich das eigene Glück zurück zu erarbeiten. Unmittelbar vor der Halbzeitpause bot sich dabei O. Rau gleich zweimal die Gelegenheit den Anschlusstreffer zu markieren. Hierbei fand der Stürmer allerdings jeweils seinen Meister in OSV-Keeper Falz, der beide Torabschlüsse stark parierte und die Zwei-Tore-Führung für seine Elf bis zum Halbzeitpfiff aufrecht erhielt.


Auch direkt nach Wiederanpfiff blieb die erste Tormöglichkeit dem SVT vorbehalten. In der 47. Spielminute war es Groh, der mit einem mustergültigen Pass von der Mittellinie die komplette Eberswalder Verteidigung aushebelte und E. Papenfuß in Szene setzte. Der Linksaußen spitzelte das Leder jedoch denkbar knapp am rechten Torpfosten vorbei. Im Gegenzug waren es wiederum die Hausherren, die aus dem Nichts zum Torerfolg kamen und durch Wenzel einen abgefälschten Distanzschuss im Kruger Tor unterbrachten. Zu allem Überfluss mussten auch noch Peschke, Petzold und Groh das Spielfeld angeschlagen verlassen. Sie wurden durch M. Rau, Belack und Franke ersetzt. Außerdem betrat Gallert das Spielfeld für Schwarz, womit das Wechselkontingent der Titanen vollständig ausgeschöpft war. Die Elf von Trainer Prüßing stemmte sich in der verbleibenden Spielzeit geschlossen gegen eine höhere Niederlage, die am Ende durch weitere Treffer von Naseri und Pubanz mit 5:0 deutlich zu hoch ausfiel und nicht dem Spielverlauf entsprach. Hinzu kommt eine völlig überflüssige Gelb-Rote Karte für O. Rau in der Nachspielzeit, welche dem Team einen zusätzlichen Dämpfer in der aktuell schweren Situation verpasste.




Aufstellung



Durchschnittsalter: 28,5 Jahre


Auswechslungen: 39. Spielminute Michael Garreis <-> Erik Papenfuß, 56. Spielminute Patrick Peschke <-> Manuel Rau, 56. Spielminute Stephan Schwarz <-> Marco Gallert, 56. Spielminute Alexander Petzold <-> Andy Belack, 61. Spielminute Thomas Groh <-> Justin Franke




Tore

1:0 Bela Thiessen (22. Min.), 2:0 Raphael Tobias Walter (37. Min.), 3:0 Tom Wenzel (56. Min.), 4:0 Mehr Ali Naseri (74. Min.), 5:0 Maik Pubanz (90. Min.)




Schiedsrichter

Rico Pissarius



Zuschauer

50



Gelbe Karten

Titania: /

OSV: Bela Thiessen (unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Oliver Rau (SV Titania Kruge) wegen unsportlichem Verhalten in der 90. Spielminute








FV Preußen Eberswalde II - SV Titania Kruge 4:0 (4:0)



Spielbericht


Spielbericht entfällt!




Aufstellung



Durchschnittsalter: 33,5 Jahre


Auswechslung: 56. Spielminute Stephan Schwarz <-> Erik Papenfuß




Tore

1:0 Bara Kablawi (25. Min.), 2:0 Paul Schuster (29. Min.), 3:0 Hannes Zucknick (45. Min.), 4:0 Dan Torben Schirrmeister (45+2 Min.)




Schiedsrichter

Christian Korpal



Zuschauer

57



Gelbe Karte

Titania: Thomas Groh (Foulspiel), Marco Gallert (Foulspiel)

Preußen: /



Besondere Vorkommnisse

Nach einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters verschießt Fadi Kammaz in der 15. Spielminute beim Spielstand von 0:0 absichtlich den folgenden Straßstoß







SV Titania Kruge - SV Blau-Weiß Ladeburg 0:6 (0:3)



Spielbericht


Am 3. Spieltag hatte die Kruger Männermannschaft gegen den SV Blau-Weiß Ladeburg mit 0:6 (0:3) das Nachsehen. Wenngleich man rückblickend von einem Klassenunterschied sprechen muss, konnten die Titanen der Partie auch durchaus positive Aspekte abgewinnen.


Gleiches Duell, gleicher Ort! Bereits vor einigen Wochen fand man die Begegnung des SV Titania Kruge gegen den SV Blau-Weiß Ladeburg auf dem Spielberichtsbogen wieder. Einziger Unterschied: ging es beim letzten Aufeinandertreffen noch um den Einzug in die 2. Runde des Kreispokals, stritten beide Teams nun um wichtige Punkte in der Liga.

Das die Reiseroute in die Kreisliga in dieser Saison nur über die Ausfahrt Ladeburg zu erreichen ist, machte die Mannschaft aus dem Bernauer Ortsteil schon in der vergangenen Spielzeit deutlich. Auch wenn mit dem OSV Eberswalde und dem FV Preußen Eberswalde II sicher zwei weitere Teams dem Favoritenkreis angehören, verfügt die Elf von Trainer Musterer unbestritten über das größte Potential.

Zogen die Titanen im Pokalduell mit 0:4 den Kürzeren, wobei die Gäste zahlreiche Möglichkeiten besaßen um das Ergebnis noch weitaus deutlicher zu gestalten, wollte man sich in der folgenden Partie weniger auf die Stärken des Gegners konzentrieren. Vielmehr sollte das eigene Spiel im Vordergrund stehen, insbesondere im Hinblick auf die kommenden Aufgaben gegen weitere Titelanwärter.


Das die Prüßing-Elf nicht abermals wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren, sondern durchaus eigene Lösungen finden wollte, um zum Torerfolg zu kommen, wurde unmittelbar nach Anpfiff des Spiels deutlich. L. Wieland erzwang nach einem Zweikampf an der Grundlinie bereits nach wenigen Augenblicken den ersten Eckball. Der ruhende Ball konnte von der Ladeburger Defensive nur unzureichend geklärt werden, sodass Titanias Groh das Leder erneut aufnahm und sich aus der zweiten Reihe ein Herz fasste. Seine Direktabnahme fand nicht den Weg auf das gegnerische Gehäuse, sondern landete über Umwege am langen Pfosten bei O. Rau, der sichtlich überrascht wirkte und freistehend die Führung vergab. Den Gästen war in der Anfangsphase anzumerken, dass sie ihre Grundordnung noch nicht gefunden hatten und zwingend den Ball am Fuß brauchen, um die notwendige Spielkontrolle zu erlangen. Diesen Gefallen taten ihnen die Hausherren zumindest in den ersten Spielminuten noch nicht, sodass auch die nächste offensive Szene dem SVT gehörte. Dabei schalteten die Gastgeber nach einem Ballgewinn im Zentrum erneut schnell um. Abschließend tauchte Angreifer Neumann frei vor Keeper Tietz auf, der im Nachgang nicht nur den versuchten Heber abwehrte, sondern auch Neumann abräumte. Durchaus strittige Elfmetersituation, wobei Schiedsrichter Toron die Szene in gewohnter Manier mit Ignoranz beurteilte und einfach gänzlich auf eine Reaktion verzichtete. Leider sollte der Unparteiische im Laufe der Partie noch eine Vielzahl von Fehlentscheidungen auf beiden Seiten treffen. Nach dem die Ladeburger die Anfangsphase schadlos überstanden hatten, profitierten sie in der Folge mehr und mehr von ihrer Athletik und ihrer Handlungsschnelligkeit. Konnte Kruges Schlussmannn Weinknecht einen Distanzschuss von Lutze zunächst noch in höchster Not zur Ecke parieren, war er in der 15. Spielminute beim 0:1 gegen Tzimoulis machtlos. Während die Titanen den verpassten Gelegenheiten der Anfangsviertelstunde nachtrauerten, übernahm die Mannschaft um Spielführer Knoll jetzt vollends die Kontrolle über die Partie. Speziell die Akteure Fieting und Noack spielten ihre Tempovorteile auf der rechten Außenbahn gnadenlos aus, woraus in der 23. Spielminute auch das 0:2 resultieren sollte. Fanden die Kruger doch den Weg vor das gegnerische Tor, erwies sich abermals die Chancenverwertung als großes Manko. Beispielhaft dafür steht der Kopfball von Kapitän Petzold nach Flanke von Prüßing in der 30. Spielminute, der erneut denkbar knapp am langen Pfosten vorbei streicht. Auf der Gegenseite machten die Ladeburger den Unterschied deutlich, als Fieting nach starkem Sololauf platziert ins linke untere Toreck zum 0:3 abschloss und somit den Halbzeitstand herstellte.

Der SVT musste die Unterbrechung nutzen, um zwei Auswechslungen zu vollziehen. Für Torhüter Weinknecht und Libero Garreis kamen Gallert und Derwanz in die Partie. Der zweite Spielabschnitt sollte allerdings keinerlei Spannung mehr aufkommen lassen. Während Ladeburg weiterhin zielstrebig nach vorn spielte und einmal mehr seine Ambitionen unterstrich, musste man den Titanen zu Gute halten, dass sie zu jeder Zeit bemüht waren, in der Offensive ebenfalls Akzente zu setzen. Dabei fehlte dann oftmals auch das nötige Quäntchen Glück. So klatschte unter anderem ein Kopfball von Neumann an den rechten Torpfosten. Folgerichtig blieb den Hausherren der Ehrentreffer bis zum Schlusspfiff verwehrt und die Blau-Weißen feierten letztendlich einen verdienten 6:0 Auswärtserfolg.

Auf Kruger Seite lassen die zahlreichen Gespräche und Diskussionen im Nachgang der Begegnung erkennen, dass noch viel Leben in der Mannschaft steckt und man trotz der zuletzt vielen Rückschläge noch lange nicht aufgesteckt hat. Wichtig wird es wohl sein, nicht auf Wunder zu hoffen, sondern die Geschlossenheit zu stärken und für den gewünschten Erfolg kräftig und eigenständig anzupacken. 




Aufstellung



Durchschnittsalter: 31,5 Jahre

Auswechslungen: 46. Spielminute Miguel Weinknecht <-> Marco Gallert, 46. Spielminute Michael Garreis <-> Patrick Derwanz, 62. Spielminute Erik Papenfuß <-> Manuel Rau, 84. Spielminute Jonas Papenfuß <-> Marcel Stegemann




Tore

0:1 Zisis Tzimoulis (14. Min.), 0:2 Philipp Noack (23. Min.), 0:3 Romano Fieting (37. Min.), 0:4 Christopher Knoll (47. Min.), 0:5 Sven Dammaschke (65. Min.), 0:6 Christopher Knoll (74. Min.)




Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

50



Karten

Titania: Michael Garreis (Foulspiel), Oliver Rau (Foulspiel), Florian Neumann (Foulspiel)

Ladeburg: Marcel Fricke (Foulspiel)







SG Schwanebeck - SV Titania Kruge 2:2 (2:1)



Spielbericht


Am 2. Spieltag errang die Kruger Männermannschaft durch ein 2:2 (2:1) bei der SG Schwanebeck ihren ersten Saisonpunkt. Ein wichtiger Teilerfolg für die Prüßing-Elf, insbesondere im Hinblick auf das folgende Mammutprogramm.

  

Das letzte Auswärtsspiel sollte zugleich auch das erste sein. Mit Abpfiff der Begegnung am 1. November 2020 bei der SG Schwanebeck trat für den SVT, wie für alle anderen Mannschaften im brandenburgischen Amateurfussball, der Lockdown in Kraft. Der damalige 4:2 Erfolg bei den Schwänen war seit jeher das letzte Duell auf fremden Platz für die Prüßing-Elf. Da der Fussball bekanntlich stets seine eigenen Geschichten schreibt, erschien es kein Zufall zu sein, dass die Titanen ihre erste Auswärtsreise in der neu aufgenommenen Spielzeit abermals nach Panketal antraten.

Wenngleich der personelle Engpass auf Kruger Seite vorerst weiterhin Bestand hat, konnte Coach Prüßing, gegenüber der Partie gegen den SV Waldhof Spechthausen, mit Manuel Rau zumindest einen Wechselspieler aufbieten. Zudem kehrten mit J. Papenfuß, Garreis und Peschke gleich drei etablierte Kräfte in die Startformation zurück, sodass durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen Punktgewinn bestanden.

  

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der beide Parteien ihre Spielanteile besaßen, traf die Gäste der frühe Gegentreffer und der Schock zum 1:0 in der 7. Spielminute umso überraschender. Dabei war es Daniel Seefeld, der speziell den Fussball-Experten im Landkreis Oder-Spree bekannt sein dürfte wo er bereits für eine Vielzahl an Teams im Raum Frankfurt/Oder kickte, der Titanias Schlussmann Weinknecht auf dem falschen Fuß erwischte und die frühe Führung markierte. In der Folge entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung, welche durch den einsetzenden Regen zusätzlich an Charakter gewann. Trotz Rückstand bewahrten die Titanen kühlen Kopf und verfielen nicht in Aktionismus. Mit kontrolliertem Kurzpassspiel erhöhte die Mannschaft um Spielführer Petzold den Druck auf die gegnerische Defensive. Der Lohn dieser Bemühungen folgte in der 15. Spielminute. Nach Zuspiel von Peschke war es O. Rau, der vor Keeper Feist die Nerven behielt und zum 1:1 Ausgleich ins lange Eck einnetzte. Der SVT war nun sichtbar gewillt die Partie zu seinen Gunsten zu drehen. Vor allem bei Standardsituationen besaßen die Kruger zumeist die Lufthoheit und kamen zum Torabschluss. Die größte Möglichkeit zur Führung vergab Gallert in der 20. Spielminute nach einem Eckball. Während der Regen auch in der Folgezeit den Platz bedeckte, sollten die Titanen in der 27. Spielminute eine weitere kalte Dusche erhalten. Unmittelbar in die Kruger Drangphase nutzten die Hausherren eine Kontersituation um die abermalige Führung zu erzielen, wobei es wieder Legionär Seefeld war, der für seine Farben zum 2:1 traf. Trotz Feldüberlegenheit und einem Chancenplus trat das Team von Coach Prüßing den Gang in die Halbzeit mit einem Rückstand an.

 

Unmittelbar nach Wiederanpfiff wurde bereits deutlich, dass die Gäste an diesem Tag noch lange nicht die weiße Fahne gehisst hatten. Schwungvoll und engagiert kam die Mannschaft aus der Kabine und verpasste nach einem Kopfball von E. Papenfuß den zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten Ausgleich. Im weiteren Verlauf entwickelte sich das Aufeinandertreffen zunehmend in eine Richtung, wobei es dem SVT nicht gelang die optische Überlegenheit in Torerfolge umzumünzen. Genau in dieser Phase rückten wieder urplötzlich die Gastgeber in den Blickpunkt des Geschehens und hätten bei ihrem Aluminiumtreffer in der 55. Spielminute für die vermeintliche Vorentscheidung sorgen können. Doch auch dieser Fingerzeig sollte die Kruger nicht in ihren Angriffsbemühungen einschränken. Im Gegenteil, die Gäste wurden in der Folge immer druckvoller. Allerdings erwies sich die Chancenverwertung im Laufe der Partie als das große Manko der Titanen. Torjäger O. Rau verzog gleich mehrfach in aussichtsreicher Position. In der 70. Spielminute vollzog Trainer Prüßing seine mögliche Auswechslung und brachte mit M. Rau für Gallert nochmals frische Kräfte auf das Feld. Wenig später war es schließlich endlich soweit und der Bann war gebrochen. Dauerläufer Neumann erzielte nach Pass von O. Rau das viel umjubelte und wichtige 2:2. Auch in der Schlussviertelstunde verzeichneten die Titanen eine Mehrzahl an Torabschlüssen. Jedoch blieb es Kapitän Petzold und O. Rau nicht vergönnt den alles entscheidenden Treffer zu markieren, sodass es bis zum Abpfiff, des guten Unparteiischen Gloge, bei einer Punkteteilung blieb.

 

Auf die Mannschaft von Trainer Prüßing wartet an den folgenden Spieltagen mit dem SV Blau-Weiß Ladeburg, dem FV Preußen Eberswalde II und dem OSV Eberswalde nun das vermeintliche Spitzentrio der Liga. Hierbei gilt es trotz der weiterhin angespannten Personalsituation viel Geschlossenheit, ähnlich der Partie gegen die SG Schwanebeck, zu zeigen und vielleicht für die ein oder andere Überraschung zu sorgen. Ab Oktober steht dann die heiße Phase der Hinrunde an, welche die Titanen dann hoffentlich wieder mit einem breiteren Spielerkader bestreiten können. 




Aufstellung



Durchschnittsalter: 30,9 Jahre

Auswechslungen: 70. Spielminute Marco Gallert <-> Manuel Rau




Tore

1:0 Daniel Seefeld (7. Min.), 1:1 Oliver Rau (15. Min.), 2:1 Daniel Seefeld (27. Min.), 2:2 Florian Neumann (74. Min.)




Schiedsrichter

Steffen Gloge



Zuschauer

25



Karten

Titania: Patrick Peschke (Foulspiel)

Schwanebeck: Nico Franz (Foulspiel), Marvin Anklam (Foulspiel)







SV Titania Kruge - SV Waldhof Spechthausen 0:10 (0:3)



Spielbericht


Zum Saisonauftakt unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Waldhof Spechthausen mit 0:10 (0:3). Während der deutlichen Niederlage spannte sich die Personalsituation der Titanen zudem weiter an.


Es gibt wohl nur wenige im Kruger Lager, die an Flüche, Hexerei oder ähnliches glauben. Im Laufe der Saisonvorbereitung des SVT könnte diese Gruppe jedoch weiteren Zuwachs erhalten haben. Schien der Achillessehnenriss von D. Wieland im Testspiel gegen die Spielgemeinschaft Oderberg/Lunow zunächst nur ein unglücklicher Zwischenfall zu sein, muss man mittlerweile durchaus an übernatürliche Kräfte glauben. Und diese scheinen es derzeit nicht gut mit der Prüßing-Elf zu meinen. Zahlreiche weitere Verletzungen ließen das Lazarett während der Vorbereitungsphase zunehmend anwachsen, sodass sich die Personalsituation zwischenzeitlich extrem anspannte. Vor der Partie gegen den SV Waldhof Spechthausen kamen weitere Absagen hinzu. Folgend konnte Coach Prüßing zum Saisonauftakt lediglich 11 Spieler aufbieten.


Diese Formation war sichtlich bemüht, die Gäste möglichst lange vom eigenen Tor fernzuhalten. Dabei gelang es den Hausherren in der Anfangsphase sogar vereinzelte Nadelstiche in der Offensive zu setzen, welche das Waldhof-Gehäuse jedoch nicht ernsthaft gefährdeten. Auf der Gegenseite zeigte sich Spechthausen oftmals zu übereifrig und verpasste es, die optische Überlegenheit in gezielte Torabschlüsse umzumünzen. In der 10. Spielminute traf den SVT schließlich die erste Hiobsbotschaft. Nach einem gewonnenen Zweikampf an der Außenlinie zog sich Abwehrchef Bobermin eine Bänderverletzung zu und musste das Spielfeld frühzeitig verlassen. Das hatte zur Folge, dass die Titanen in der verbleibenden Spielzeit in Unterzahl agieren mussten. Trotz dieses Umstandes hielten die Gastgeber das torlose Unentschieden bis zur 35. Spielminute aufrecht. Dann war es Spechthausens Beimler, der den Bann brach und aus Nahdistanz das 0:1 markierte. Bis zur Halbzeitpause bauten die Gäste ihre Führung auf 0:3 aus, womit die Begegnung bereits entschieden war. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel zog sich Kruges Rechtsverteidiger Belack eine Oberschenkelverletzung zu und musste ebenfalls vorzeitig den Gang in die Kabine antreten, sodass inzwischen nur noch neun Titanen auf dem Platz standen. Die verbliebenden Kruger konnten im Anschluss nur noch wenig Gegenwehr leisten. Nach Abpfiff stand ein 0:10 zu Buche und die Hoffnung, dass schnellstmöglich einige Spieler in den Kader zurückkehren.




Aufstellung



Durchschnittsalter: 30,3 Jahre




Tore

0:1 Vitali Beimler (35. Min.), 0:2 Andy Belack (Eigentor, 44. Min.), 0:3 Jan-Ole Boness (45. Min.), 0:4 Dominik Hochreuther (46. Min.), 0:5 Roland Klatt (56. Min.), 0:6 Igor Korotic (58. Min.), 0:7 Mairbek Timirbulatov (64. Min.), 0:8 Jan-Ole Boness (68. Min.), 0:9 Mairbek Timirbulatov (74. Min.), 0:10 Roland Klatt (81. Min.)




Schiedsrichter

Patrick-Pascal Zilm



Zuschauer

36



Karten

/