SV Titania Kruge e.V.
Stolz & Treu

1. Spieltag: SV Titania Kruge - Eberswalder SC 1:9 (0:6)


 

Spielbericht

 

Das Ergebnis spricht für sich. Trotz zahlreicher Spielerausfälle war der Auftritt der Kruger Männermannschaft absolut inakzeptabel. Nach einer schwachen Anfangsphase, in der man durch individuelle Fehler früh in Rückstand geriet, ließ die Prüßing-Elf ein Aufbäumen vermissen und fand zu keinem Zeitpunkt in die Partie. Hinzu kam, dass den Gästen in dieser Begegnung scheinbar alles gelang und nahezu jeder Torabschluss zum Torerfolg führte.

Hier findet ihr die Highlights der Partie in der Video-Zusammenfassung:

https://www.fupa.net/tv/match/sv-titania-kruge-eberswalder-sc-5112324-50464/  






Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Weinknecht <-> Gallert






Tore

0:1 Schwalm (3. Min.), 0:2 Jendrzeyewski (6. Min.), 0:3 Mechelke (9. Min.), 0:4 Schwalm (19. Min.), 0:5 Deutsch (30. Min.), 0:6 Ninnemann (36. Min.), 0:7 Safi (49. Min.), 0:8 Ziemann (66. Min.), 0:9 Schwalm (76. Min.), 1:9 Rau (81. Min.)






Schiedsrichter

Rico Pissarius



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Unsportliches Verhalten), Stegemann (Foulspiel), Neumann (Foulspiel)

ESC:  /



Besondere Vorkommnisse

/




 

 



 

 

 

Saison-Vorschau 2017/18

 

 

Die Spielzeit 2016/17 zählt für die Kruger Männermannschaft rückblickend wohl zu den lehrreichsten der jüngeren Vereinsgeschichte. Am Ende war es eine Saison mit zahlreichen Höhen und Tiefen, die für die Titanen viele neue Erkenntnisse hervor brachte und mit dem erreichten Klassenerhalt absolut gewinnbringend war.

Somit bestreitet der SVT nun sein zweites Jahr in Folge in der 1. Kreisklasse. Wir wollen einen Ausblick auf die kommende Spielzeit wagen.

 


Die Gegner

 

Gleich 6 neue Gegner erwarten die Titanen in der Saison 2017/18.

 

Dazu zählt neben den vier ambitionierten Aufsteigern aus der 2. Kreisklasse und dem Absteiger aus der Kreisliga, auch die neu gegründete Spielgemeinschaft SG Finow/Lichterfelde II, die sich aus den Teams des 1. FV Stahl Finow und des SV Lichterfelde formiert hat. Auch wenn die Spielgemeinschaft in ihrer Zusammensetzung sicher eine gewisse Findungsphase benötigen wird, kann die Mannschaft von Trainer Schön im Saisonverlauf sicher das ein oder andere Achtungszeichen setzen, wobei man am Saisonende wohl ein Kandidat für das gesicherte Mittelfeld sein wird.

 

Mit dem FSV Basdorf kehrt in diesem Jahr ein Absteiger aus der Kreisliga in die 1. Kreisklasse Ost zurück. Die Mannschaft von Dan Steinhagen und Marcel Teske musste in der Sommerpause zwar zahlreiche Spielerabgänge verkraften, dennoch zählt das Team wohl zu den eingespieltesten der Liga und wird vor allem von seinen Routiniers profitieren. Ein direkter Wiederaufstieg ist allerdings wohl nur schwer umsetzbar.

 

Der heißeste Kandidat für den Aufstieg in die Kreisliga dürfte wohl der SV Rot-Weiß Werneuchen sein, denn die Mannschaft um Spielführer Kiesewetter kommt nicht als typischer Aufsteiger daher. Kickte man doch bis vor einem Jahr noch in der Kreisoberliga, ehe ein kurzfristiger Rückzug der 1. Männermannschaft aus dem Spielbetrieb den Verein dazu zwang, in der 2. Kreisklasse einen Neustart zu wagen. Dort gab man sich wie erwartet keine Blöße und meisterte den Aufstieg nahezu problemlos.

 

Ärgster Verfolger der Werneuchener in der vergangenen Saison war die SG Minerva Zerpenschleuse, die sich zwar letztendlich nicht den Staffelsieg sichern konnte, aber dennoch verdient in die höhere Spielklasse aufstieg und dabei nur wenige Schwächen offenbarte. Größter Garant für den Triumphzug der SG war der Ex-Zepernicker Ricardo Taubenheim, der seine Mannschaft quasi im Alleingang in die 1. Kreisklasse schoss und sich mit 35 Treffern die Torjägerkrone der 2. Kreisklasse Ost sicherte. Mit ihm wird Zerpenschleuse wohl ohne weiteres im gesicherten Mittelfeld der Tabelle landen.

 

Dritter Aufsteiger aus der 2. Kreisklasse Ost ist der SV Blau-Weiß Ladeburg. Der Aufstieg der Blau-Weißen stand letztendlich erst nach dem Ende der vergangenen Saison fest, wobei man vom Umdenken des FSV Forst Borgsdorf profitierte, der seine 2. Mannschaft nach Meldeschluss aus der Kreisliga zurückzog. Dadurch konnten andere Verein nach oben nachrücken, was auch den Ladeburgern zu Gute kam. Sie nahmen die Situation dankbar an und konnten sich während der Sommerpause weiter verstärken. Namhaftester Neuzugang ist dabei sicher Christopher Knoll, der vom Kreisoberligisten BSV Rot-Weiß Schönow nach Ladeburg kam und mit seiner Torgefahr ein entscheidender Schlüsselspieler im Abstiegskampf sein kann.

 

Letzter Aufsteiger im Bunde ist der SV Grün-Weiß Ahrensfelde III. Die Randberliner konnten sich in der Mitte-Staffel der 2. Kreisklasse den Meistertitel sichern und feierten dort ebenfalls einen souveränen Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Grün-Weißen werden als dritte Vertretung ihres Vereins eventuell ihr Nutzen aus einigen "Kaderspringern" der anderen beiden Mannschaften ziehen. Mit dieser Qualität zählt man sicher zu den Kandidaten für einen Platz in der oberen Tabellenregion.

 

Doch nicht nur die Neulinge der Staffel stellen eine große Konkurrenz für die Kruger Männermannschaft dar. Auch die Teams, die sich bereits in der abgelaufenen Saison mit der Prüßing-Elf duellierten, stellten ihr Können in den jeweiligen Aufeinandertreffen immer wieder unter Beweis und sie werden den Titanen auch in dieser Spielzeit wieder alles abverlangen.

 

 

 

Die Mannschaft

 

Nur wenig Bewegung gab es während der Sommerpause im Spielerkader der Titanen.

Immens wichtig war, dass der Kern der Mannschaft erhalten bleibt und die vielen Leistungsträger weiterhin an den Verein gebunden werden konnten.

Mit Martin Reichow hatte man nach Saisonende lediglich einen Abgang zu verzeichnen, wobei dieser wohl nicht allzu schwer ins Gewicht fallen wird.

Desweiteren konnte das Team auch einen Neuzugang für sich gewinnen. Mit Lukas Wieland wechselt ein ballsicherer Spieler, der in der Fussballjugend des Falkenberger SV ausgebildet wurde, nach Kruge.

Auch die Rückkehr des langzeitverletzten Stürmers Stegemann kann als Gewinn bezeichnet werden. Schließlich zählte Stegemann in der Aufstiegssaison mit seinen Toren zu den großen Stützen des SVT und gehört mittlerweile zu den erfahrensten Spielern des Teams.

Bleibt zu hoffen, dass nicht nur Stegemann, sondern auch die übrigen Spieler im Saisonverlauf von schweren Verletzungen verschont bleiben.

 

Für die Elf von Trainer Prüßing wird es im kommenden Fussballjahr insbesondere darum gehen, aus den gemachten Fehlern der letzten Spielzeit zu lernen und diese zu minimieren. Fussballerisch steckt dabei definitiv noch großes Potential in der Mannschaft, welches sich jedoch nur mit großer Bereitschaft aller Beteiligten hervorrufen lässt und in diesem Punkt besteht auf Kruger Seite teilweise noch Nachholbedarf.

 

Das große Plus kann für die Titanen auch in der neuen Saison der starke Teamgeist sein. Gerade in der Rückserie der vergangenen Spielzeit konnte man daraus viel Kraft ziehen und sich letztendlich gemeinsam aus der misslichen Lage des drohenden Abstiegs befreien. Ein Punkt, der durchaus entscheidend sein kann und den es weiterhin zu erhalten gilt.

 

 

 

Das Saisonziel

 

Für die Titanen ist das vorrangige Ziel auch in diesem Jahr wieder der Klassenerhalt, der im Endeffekt nur über gute Resultate in den Spielen zu erreichen ist. Dennoch geht es beim SVT neben dem Ergebnisfussball natürlich auch darum, die Mannschaft in fussballerischer Hinsicht weiterzuentwickeln und den vielen Wegbegleitern eine weitere Leistungssteigerung gegenüber der letzten Saison aufzuzeigen.

In gut 10 Monaten wissen wir, wohin die Reise unserer Titanen geht. Auf eine erfolgreiche Saison 2017/18 !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Runde Kreispokal: SV Titania Kruge - 1. FC Finowfurt 2:4 (1:3)



Spielbericht

 

In der 1. Runde des Kreispokals unterlag die Kruger Männermannschaft dem 1. FC Finowfurt mit 2:4 (1:3). Nach einer misslungenen Anfangsphase fand die Elf von Trainer Prüßing im weiteren Verlauf zunehmend besser in die Partie und setzte den Favoriten vermehrt unter Druck. Doch trotz aller Mühen blieb die Pokalüberraschung am Ende aus.


Das vielzitierte Duell "David gegen Goliath" erwartete die Zuschauer beim Aufeinandertreffen des SV Titania Kruge mit dem 1. FC Finowfurt. Als ranghöherer Kreisligist hatten die Schorfheider in dieser Partie eindeutig die Favoritenrolle inne, wodurch das ambitionierte Team um Spielführer Hörnicke bereits im Vorfeld der Begegnung zum Siegen verdammt war. Gegenüber wollten die Titanen das erste Pflichtspiel der Saison vor allem als weitere Standortbestimmung vor dem kommenden Ligastart nutzen. Dabei wollte man jedoch nicht nur die Rolle des Sparringspartners einnehmen, sondern nach Spielschluss eventuell auch eine kleinere Pokalüberraschung für sich verbuchen.


Allerdings erwischten die Hausherren einen katastrophalen Start, denn bereits in der 4. Spielminute konnte der FCF das frühe 0:1 erzielen. Bei einem Eckball kam Kruges Schwarz gegen seinen Gegenspieler Wehde den entscheidenden Schritt zu spät, sodass Wehde ungehindert zum Kopfball kam und aus Nahdistanz den Führungstreffer markieren konnte. Damit gestaltete sich das Vorhaben der Titanen natürlich deutlich schwieriger. Doch die Elf von Trainer Prüßing zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und hatte bereits in der 10. Spielminute die Gelegenheit, den Spielstand wiederum zu egalisieren. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte L. Wieland seinen Mitspieler Stegemann auf die Reise. Dieser konnte mit seinem anschließenden Torschuss zwar FC-Keeper Burghause überwinden, aber bevor der Ball die Torlinie überquerte, rettete ein gegnerischer Verteidiger in höchster Not und kratzte das Leder noch von der Linie. Auch wenn die Gastgeber in der Folge weiterhin Achtungszeichen im eigenen Angriffsspiel setzen konnten, ging die defensive Grundordnung im Kruger Spiel immer wieder verloren. Dadurch ergaben sich für die Gäste insbesondere bei Kontersituationen vermehrt Freiräume, die sie zumeist konsequent nutzten. Einen dieser Tempogegenstöße verwertete der FCF in der 23. Spielminute zum 0:2. Nach dem J. Papenfuß den Ball an der gegnerischen Strafraumgrenze vertändelte und es verpasste das taktische Foul zu ziehen, leiteten die Finowfurter den direkten Gegenangriff ein. Über die linke Außenbahn rückten sie schließlich bis in den Sechzehner der Gastgeber vor, wo Wegner die Kugel abschließend über die Torlinie drückte und somit die Führung für sein Team ausbaute. Der SVT ließ sich jedoch auch davon nicht beirren und steckte auch in der Folgezeit nicht auf. Lohn dafür war der Anschlusstreffer zum 1:2 in der 30. Spielminute. Nach einem Einwurf behauptete Stegemann den Ball in Höhe der Mittellinie und legte ihn direkt in den Lauf von J. Papenfuß. Dieser behielt vor dem gegnerischen Tor die Nerven und traf platziert ins rechte untere Toreck. Damit keimte auf Seiten der Hausherren wieder Hoffnung auf. Mittlerweile hatte sich eine intensive Partie entwickelt, die ein enormes Tempo zu bieten hatte. Daran hatten vor allem die Gäste ihren Anteil. Die Elf um Spielführer Hörnicke suchte nach der Balleroberung stets den direkten Weg zum gegnerischen Tor und setzte die SVT-Hintermannschaft mit einer hohen Laufbereitschaft unermüdlich unter Druck. Diesem konnte die Kruger Verteidigung letztendlich nur bis zur 37. Spielminute Stand halten. Dann war Finowfurts Mittelfeldakteur Diezel zur Stelle und traf per sehenswertem Heber in den rechten oberen Torwinkel. 1:3 - mit diesem Spielstand ging es für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

 

Zur Halbzeit nahm Coach Prüßing auf Kruger Seite gleich zwei Auswechslungen vor. Im Mittelfeld wurde Franke fortan durch Siewert ersetzt. Zudem musste Groh das Spielfeld aufgrund einer Oberschenkelverletzung frühzeitig verlassen. Für ihn rückte Routinier Wirt auf die Rechtsverteidigerposition. Und auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Titanen trotz der Umstellungen ein unverändertes Gesicht. Die Hausherren traten weiterhin mit großer Moral auf und ergaben sich noch lange nicht ihrem Schicksal. Dabei stand die Hintermannschaft jetzt wesentlich stabiler und im Angriff versuchte man unvermindert Nadelstiche zu setzen. Diese Mühen waren in der 55. Spielminute schließlich von Erfolg gekrönt. Einen Ballverlust der weit aufgerückten Finowfurter Defensive machte sich J. Papenfuß zu Nutze. Per Steilpass bediente er Stegemann, der im Anschluss ungehindert auf das Gästetor zulaufen konnte. Stegemann zeigte sich vor dem gegnerischen Gehäuse eiskalt und markierte mit dem 2:3 den erneuten Anschlusstreffer. In der Folgezeit schien das Spielgeschehen dann doch noch zu kippen. Während der FCF mit seinem eigenen Auftreten haderte und sich nun im Spielaufbau viele Ungenauigkeiten leistete, wuchs das Selbstvertrauen der Titanen und das Kruger Spiel gewann deutlich an Sicherheit. Dennoch konnte man in der Offensive letztendlich nicht die entscheidende Durchschlagskraft entwickeln, um in der aufkommenden Drangphase einen weiteren Treffer zu erzielen. Dabei fanden sowohl die Torabschlüsse von Neumann, als auch ein Kopfball von E. Papenfuß nicht den erhofften Weg ins Tor. Die Partie neigte sich nun allmählich dem Ende entgegen und das Geschehen auf dem Spielfeld wurde jetzt immer umkämpfter. Dem Unparteiischen Dauhs stellte das offensichtlich zunehmend vor Probleme. Ihm glitt die Spielleitung jetzt mehr und mehr aus den Händen, da er es auf beiden Seiten verpasste, strafbare Vergehen rechtzeitig mit Gelben Karten zu sanktionieren. Folgerichtig wurden die Zweikämpfe in der Schlussphase immer ruppiger. Höhepunkt war eine Rudelbildung nach einem harten Foulspiel an J. Papenfuß, der das Spielfeld im Anschluss ebenfalls verletzungsbedingt verlassen musste. Er wurde für die verbleibende Spielzeit durch Riethling ersetzt. Mittlerweile liefen bereits die letzten Spielminuten und der SVT warf noch einmal alles in die Waagschale. Doch die Titanen mussten dem laufintensiven Spiel nun immer mehr Tribut zollen und konnten nur noch selten ins letzte Angriffsdrittel vorrücken. Auf der Gegenseite ergaben sich für die Gäste, aufgrund der Kruger Schlussoffensive, nun große Freiräume. Konnte SVT-Schlussmann Plein eine vorzeitige Entscheidung zunächst noch mit mehreren starken Paraden verhindern, war in der 85. Spielminute auch er machtlos, als Finowfurts Stoßstürmer Rohrbeck aus Nahdistanz zum 2:4 traf und somit zeitgleich den Endstand herstellte.




 


Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,1 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Franke <-> Siewert, 46. Min. Groh <-> Wirt, 84. Min. J. Papenfuß <-> Riethling

im Kader: Müller, Weinknecht






Tore

0:1 Wehde (4. Min.), 0:2 Wegner (23. Min.), 1:2 J. Papenfuß (30. Min.), 1:3 Diezel (37. Min.), 2:3 Stegemann (55. Min.), 2:4 Rohrbeck (85. Min.)






Schiedsrichter

Guido Dauhs



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  /

Finowfurt:  Wehde (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/


 


 



 




Testspiel: SG Einheit Krewelin - SV Titania Kruge 2:3 (2:1)

 


Spielbericht

 

Das Testspiel der Vorwoche gegen den SV Grün-Weiß Niederfinow diente den Titanen nicht nur als Start in die Saisonvorbereitung, sondern auch als Bestandsanalyse. Hierbei offenbarte sich auf Kruger Seite ein deutlicher Trainingsrückstand, sodass in diesem Punkt akuter Handlungsbedarf bestand. Unter der Woche konnte Coach Prüßing schließlich auf einen Kader von 13 Spielern zurückgreifen, wobei man in der Trainingsarbeit das Hauptaugenmerk sowohl auf Kraft- und Koordinationsübungen, als auch auf spielerische Elemente legte.


Die ersten Ergebnisse daraus sollte das Testspiel gegen die SG Einheit Krewelin liefern. Dabei zeigten sich die Kruger bereits in der Anfangsphase, gegenüber dem Niederfinow-Spiel, fussballerisch stark verbessert. Infolgedessen drückten die Titanen schon in den ersten Spielminuten auf den Führungstreffer. Doch der glücklose J. Papenfuß scheiterte entweder am Aluminium oder an SG-Keeper Gundel. Trotz der Anfangsoffensive des SVT blieben auch die Gastgeber jederzeit präsent. Die Mannschaft um Spielführer Neuendorff strahlte insbesondere bei Kontersituationen viel Gefahr aus und setzte auf diesem Wege immer wieder Nadelstiche. Einen dieser Tempogegenstöße konnte Krewelins Spielmacher Hilgert in der 17. Spielminute zum 1:0 verwerten. Im Anschluss entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Torraumszenen auf beiden Seiten. Letztendlich waren es die Titanen, die in der 34. Spielminute das nächste Ausrufezeichen setzen konnten. Nach Balleroberung durch Belack rückten die Kruger bis in den gegnerischen Strafraum vor, wo Neumann nach Vorlage von Schwarz zum 1:1 traf. Auch wenn das Offensivspiel der Prüßing-Elf in dieser Begegnung wesentlich lebendiger als zuletzt wirkte, leistete man sich in der eigenen Defensive immer noch zu viele Unachtsamkeiten. Diese wurden von den Hausherren letztendlich eiskalt bestraft und so war es in der 41. Spielminute wiederum Hilgert, der nach einem langen Ball zur Stelle war und mit seinem zweiten Tor zur erneuten Führung traf. Beim Spielstand von 2:1 ging es in die Halbzeitpause.


Nach dem Seitenwechsel waren es dann von Beginn an die Gäste, die das Spielgeschehen bestimmten und den Angriffsdruck auf das gegnerische Gehäuse mit zunehmender Spieldauer erhöhten. Lediglich in der Chancenverwertung wies der SVT zu diesem Zeitpunkt Schwächen auf. Dabei ließen sowohl Stegemann, als auch Neumann beste Tormöglichkeiten ungenutzt und verpassten es somit, den erneuten Ausgleich zu markieren. Doch auch im weiteren Verlauf blieben die Kruger das dominantere Team, da die Gastgeber in der Offensive mittlerweile nur noch wenige Ideen entwickelten. Folgerichtig traf die Prüßing-Elf in der 73. Spielminute zum überfälligen 2:2. Am Ende eines mustergültigen Angriffs war es Riethling, der die Kugel in den gegnerischen Sechzehner flankte und dort in Wieland einen geeigneten Abnehmer fand. Dieser köpfte den Ball schließlich zum verdienten Ausgleich ins Netz. Die Titanen waren nun drauf und dran die Partie zu drehen, denn auf der Gegenseite fand Krewelin jetzt kaum noch in die Zweikämpfe, sodass sich den Gästen immer häufiger Freiräume boten. Klatschte ein Distanzschuss von Stegemann zunächst nur an den Querbalken, brachte sich Kruges Stürmer wenig später erneut in Position und stellte nach einem individuellen Fehler in der gegnerischen Defensive mit seinem Tor zum 3:2 den Endstand her.






Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  27,9 Jahre


Wechselspieler:  Stegemann, Derwanz, Wirt, L. Wieland, Prüßing (beide Mannschaften einigten sich im Vorfeld der Partie darauf, dass Spielerwechsel unbegrenzt möglich sind)






Tore

1:0 Hilgert (17. Min.), 1:1 Neumann (34. Min.), 2:1 Hilgert (41. Min.), 2:2 L. Wieland (73. Min.), 2:3 Stegemann (84. Min.)






Schiedsrichter

Reno Helm










Testspiel: SV Grün-Weiß Niederfinow - SV Titania Kruge 2:2 (1:0) 



Spielbericht 


Mit dem Testspiel gegen den SV Grün-Weiß Niederfinow begann für die Kruger Männermannschaft die Vorbereitung auf die Saison 2017/18. Dabei war der Trainingsrückstand der Prüßing-Elf, gegenüber den Gastgebern, bereits in der Anfangsphase der Partie erkennbar. Die Grün-Weißen, die sich schon seit einigen Wochen im Trainingsbetrieb befinden und an diesem Wochenende ein Trainingslager auf eigenem Platz absolvierten, erspielten sich im ersten Durchgang deutliche Feldvorteile. Immer wieder ließ die Mannschaft um Spielführer Kostrikov Ball und Gegner laufen. Lediglich die Niederfinower Abschlussschwäche und Titanias Keeper Müller verhinderten vorerst einen Kruger Rückstand. Auf der Gegenseite hatten die Titanen, bei denen die Juniorenspieler Prüßing und Angres ebenfalls zum Einsatz kamen, nur wenig entgegen zu setzen. Die Angriffsversuche des SVT waren vorwiegend von Einzelaktionen geprägt, die jedoch stets erfolglos oder ohne Durchschlagskraft blieben. Nach 30 Minuten erzielte Niederfinows Arndt schließlich per Distanzschuss die überfällige Führung für die Hausherren. Mit dem schmeichelhaften 0:1 aus Kruger Sicht ging es in die Halbzeitpause.


Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der SVT zunächst mutlos und ohne Spielideen. Folgerichtig baute der Gastgeber die eigene Führung aus und erhöhte nach Kopfball von Jelonek auf 2:0. Erst jetzt traten die Titanen engagierter auf und fanden allmählich zu ihrem Spiel. Lohn dafür war der 2:1 Anschlusstreffer durch Gallert, der die Kugel nach einem Flankenball von Rau unhaltbar in die Maschen köpfte. Die Gäste nahmen fortan das Zepter in die Hand und drückten im weiteren Verlauf auf den Ausgleichstreffer. Dabei profitierte man zudem von zahlreichen Ungenauigkeiten der gegnerischen Defensive, die dem intensiven Training der letzten Tage nun scheinbar Tribut zollen musste. Scheiterte Kruges Schwarz noch am Aluminium, war es wenig später Rau, der nach Balleroberung von Gallert mit einem sehenswerten Volleyschuss das 2:2 markierte. Auch wenn beide Mannschaften in der Schlussphase noch durchaus gute Möglichkeiten besaßen, um die Begegnung für sich zu entscheiden, blieb es letztendlich beim 2:2 Unentschieden.






Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Prüßing <-> Gallert, 46. Min. Wirt <-> Angres






Tore

1:0 Arndt (30. Min.), 2:0 Jelonek (50. Min.), 2:1 Gallert (60. Min.), 2:2 Rau (73. Min.)





Schiedsrichter

Henryk Maron