SG Brodowin - SV Titania Kruge  4:1 (3:0)



Spielbericht


Am 13. Spieltag verlor die Kruger Männermannschaft ihr Auswärtsspiel bei der SG Brodowin mit 4:1 (3:0). Dabei war eine Schwächephase in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit letztendlich spielentscheidend. Die Titanen wurden in dieser Phase zudem durch einen fragwürdigen Platzverweis geschwächt und konnten in Unterzahl lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben. Dennoch musste man der Prüßing-Elf nach der Partie eine gute Leistung bescheinigen, da die Mannschaft besonders im zweiten Durchgang sehr geschlossen auftrat und zumindest in Punkto Moral als Sieger vom Platz ging.


Die Heimniederlage gegen den OSV Eberswalde war in den Köpfen der Titanen schnell abgehakt. Zu deutlich war die Überlegenheit der Gäste gegen eine stark ersatzgeschwächte Kruger Mannschaft, die in dieser Begegnung trotz großem Engagement nur bedingt auf einen Erfolg hoffen durfte. Zudem sollten Themen wie Punkteanzahl, aktueller Tabellenstand und Abstieg in den Köpfen des SVT vorerst keine Rolle mehr spielen. Vielmehr wollte man den Fokus fortan auf andere Dinge lenken, wobei vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und die grundsätzliche Freude am Fussball spielen im Mittelpunkt stehen sollten. Mit dieser Vorgabe ging man schließlich auch die schwere Auswärtsaufgabe bei der SG Brodowin an.


Die Titanen setzten diese Marschroute in der Anfangsphase hervorragend um. Mit viel positiver Kommunikation und gegenseitiger Motivation hielt man dem Brodowiner Angriffsdruck in den ersten Spielminuten stand und verhinderte dadurch einen zeitigen Gegentreffer. Dennoch musste die Elf von Trainer Prüßing bereits früh in der Partie einen ersten Rückschlag hinnehmen. Nach dem Kruges Wirt an der eigenen Strafraumgrenze gefoult wurde, blieb Titanias Libero mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Nach einer kurzen Behandlungspause gab es schließlich die endgültige Gewissheit, dass es für ihn in dieser Begegnung nicht mehr weitergehen würde. Somit sahen sich die Gäste bereits zu diesem Zeitpunkt zu ihrem ersten Spielerwechsel gezwungen. Wirt wurde in der Folgezeit durch Derwanz ersetzt. Auch danach blieb das Spielgeschehen erst einmal unverändert. Brodowin zeigte sich mit einem hohen Anteil an Ballbesitz weiterhin spielbestimmend und drückte auf den Führungstreffer. Dabei fand man jedoch zunächst keinen Weg durch die vielbeinige Kruger Hintermannschaft, welche durch große Laufbereitschaft und viel Einsatzwillen zu überzeugen wusste. Dieser Umstand gab den Titanen scheinbar neues Selbstvertrauen, denn im Laufe der ersten Halbzeit trat der SVT vermehrt den Weg in die Offensive an und kam immer wieder über Kontersituationen vor das gegnerische Gehäuse. Besonders Rechtsverteidiger Belack mit seinen Flankenläufen war hierbei ein entscheidender Faktor. Doch letztendlich brachte man Schlussmann M. Krause im Tor der Hausherren nur selten ernsthaft in Bedrängnis. Konnten die Kruger die Partie somit lange Zeit offen gestalten, geriet man schließlich durch einen Stellungsfehler bei einer Standardsituation ins Hintertreffen. Dabei behielt Brodowins D. Krause im Kopfballduell die Oberhand und nickte die Kugel platziert zum 1:0 ein. Die Gäste verdauten diesen Gegentreffer sichtbar schlecht, denn die Titanen offenbarten im Anschluss immer weider Zuordnungsprobleme in der Verteidigung. Das machten sich die Gastgeber zu Nutze und erhöhten wenig später durch Fuchs auf 2:0. Erst danach fand die Mannschaft um Spielführer Schwarz zurück ins Spiel und stellte die eigene Ordnung im Defensivverhalten wieder her. Doch mittlerweile war auch der Unparteiische Baierl um Aufmerksamkeit bemüht und die sollte er in den nächsten Spielminuten auch bekommen. Als Titanias Torhüter Gallert die Situation nach einem Distanzschuss nicht entscheidend klären konnte, kam es zum Zweikampf zwischen Kruges Derwanz und Brodowins Wolbrink, an dessen Ende Baierl auf Foulelfmeter für die Heimelf und Gelbe Karte für Derwanz entschied. Eine durchaus harte Strafstoß Entscheidung, wie auch der "Gefoulte" selbst befand. Infolgedessen reklamierten die Gäste Baierls Entscheidung heftig, der aber natürlich keine Korrektur vornahm. Als sich die Gemüter, in der ansonsten sehr fair geführten Partie, wieder beruhigt hatten und SG-Spieler Gesse zum Strafstoß antreten wollte, rückte Schiedsrichter Baierl nochmals in den Blickpunkt. Dabei traf er seine Entscheidungen jetzt ziemlich willkürlich. Dieses Mal ahndete er eine harmlose Aussage von Derwanz erneut mit einer Gelben Karte, was einen Platzverweis für Kruges Libero zur Folge hatte. Somit bestritt der SVT die verbleibende Spielzeit in Unterzahl. Gesse war es egal, er verwandelte den Foulelfmeter sicher zum 3:0. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit wurde dann auch wieder Fussball gespielt, wobei die Titanen die Möglichkeit hatten, das Ergebnis nochmals zu verkürzen. Doch der gut getretene Freistoß von Weinknecht konnte von Keeper Krause pariert werden, sodass beide Mannschaften beim Spielstand von 3:0 den Gang in die Kabine antraten.


In der Halbzeitpause stellte die Prüßing-Elf ihre taktische Formation um und Petzold übernahm fortan die Rolle des Liberos. Zudem stand mit J. Papenfuß mittlerweile ein weiterer Wechselspieler zur Verfügung. Er ersetzte Weinknecht im zweiten Durchgang und ordnete sich für die verbleibende Spielzeit im offensiven Mittelfeld ein. Auch wenn die Entscheidung über Sieg und Niederlage in dieser Begegnung wohl bereits gefallen war, steckten die Titanen im zweiten Spielabschnitt keinesfalls auf. Lohn dafür war der Treffer zum 3:1 durch Neumann kurz nach Wiederanpfiff. Nach dem Groh einen Zweikampf im Mittelfeld für sich entscheiden konnte, leitete der den Ball auf J. Papenfuß weiter. Dieser steckte die Kugel im Anschluss auf den einlaufenden Neumann durch. Neumann bewies vor dem gegnerischen Tor viel Übersicht und überwand Torhüter Krause mit einem sehenswerten Heber. Durch den Torerfolg ging ein weiterer Ruck durch die Kruger Mannschaft, die im weiteren Spielverlauf immer wieder im Verbund verteidigte und nur noch wenig zuließ. Trotz personeller Unterzahl stemmte man sich geschlossen gegen eine höhere Niederlage, woran auch der Treffer von Fuchs zum 4:1 nichts ändern konnte. Der Wille der Gäste war ungebrochen und so konnte man zumindest in Punkto Moral einen Teilerfolg verzeichnen. In der Schlussphase hatte J. Papenfuß sogar die Gelegenheit, einen weiteren Kruger Treffer zu erzielen. Doch sein Schussversuch von der Strafraumgrenze konnte von Keeper Krause abgewehrt werden, sodass es bis zum Schlusspfiff beim Spielstand von 4:1 blieb und letztendlich ein verdienter Erfolg für die Gastgeber zu Buche stand. Wenngleich dieser durch den fragwürdigen Platzverweis einen faden Beigeschmack hatte.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,5 Jahre


Auswechslungen:  8. Min. Wirt <-> Derwanz, 46. Min. Weinknecht <-> J. Papenfuß








Tore

1:0 D. Krause (36. Min.), 2:0 Fuchs (40. Min.), 3:0 Gesse (Foulelfmeter, 43. Min.), 3:1 Neumann (49. Min.), 4:1 Fuchs (64. Min.)









Schiedsrichter

Michael Baierl



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Foulspiel), E. Papenfuß (Foulspiel)

Brodowin:  Czadseck (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Derwanz (SV Titania Kruge, Unsportliches Verhalten), 42. Min.











SV Titania Kruge - OSV Eberswalde  0:5 (0:3)



Spielbericht


Am 12. Spieltag hatte die Kruger Männermannschaft gegen den OSV Eberswalde mit 0:5 (0:3) das Nachsehen. Trotz der höchsten Saisonniederlage, zeigte die stark ersatzgeschwächte Prüßing-Elf einen couragierten Auftritt und steckte in keiner Phase der Partie auf. Ein Umstand, der den Titanen zwar nicht die nötigen Punkte bringt, aber zumindest weitere Hoffnung für die Zukunft gibt.


Enttäuschung pur ! Anders lässt sich das Gefühl, welches nach der Niederlage gegen den SSC Eberswalde auf Seiten der Kruger vorherrschte, wohl nicht beschreiben. Und dennoch galt auch nach diesem Rückschlag einmal mehr der Leitspruch "Mund abputzen und weitermachen". Schließlich war man für die Niederlage selbst verantwortlich und diese war hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass man besonders in der Schlussphase der Begegnung viel zu ängstlich agierte. Das es für dieses Verhalten überhaupt keinen Grund gibt, machte sich die Mannschaft vor dem Spiel gegen den OSV wieder bewusst:

  • Saison 2010/11 - Tabellenletzter 2. Kreisklasse ! 
  • Saison 2011/12 - Tabellenletzter 2. Kreisklasse ! 
  • Saison 2015/16 - Staffelsieg 2. Kreisklasse und nach 20 Jahren in der untersten Spielklasse die Chance zum Aufstieg. 

Diese wollte man wahrnehmen, um sich der Herausforderung 1. Kreisklasse zu stellen. Dafür wurde man von vielen belächelt und dennoch trat man die schwere Aufgabe an. 

Somit sollte nochmals allen Beteiligten klar gemacht werden, in welcher Lage sich der Verein noch vor kurzer Zeit befand und dass die Kruger in dieser Spielzeit absolut nichts zu verlieren haben. Angst ist also bei den Titanen absolut fehl am Platz.


Mit dieser Devise ging man in das Duell gegen den OSV. Leider standen die Vorzeichen für die Begegnung nicht besonders gut, da man beim SVT auf zahlreiche Stammkräfte verzichten musste. Doch die Gastgeber hatten im Vorfeld des Spiels auch positives zu berichten, denn Titanias Stegemann stand nach 11-wöchiger Verletzungspause (Außenbandriss) erstmals wieder auf dem Platz und gab sein Comeback in der Startelf.


Dementsprechend motiviert starteten die Hausherren in die Partie und besaßen bereits früh die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Einen Belack-Einwurf in den gegnerischen Strafraum verlängerte Stegemann per Kopf. Seine Vorlage landete im Zentrum bei Papenfuß, der sich im Zweikampf mit seinem Gegenspieler behauptete und vor dem OSV-Tor freistehend zum Torabschluss kam. Doch sein Volleyschuss aus Nahdistanz verfehlte das Gehäuse und strich denkbar knapp über die Querlatte. Auch wenn die Kruger die erste Torgelegenheit des Spiels verzeichnen konnten, waren es im weiteren Verlauf die Gäste, die das Spielgeschehen bestimmten und folgerichtig den Führungstreffer markierten. Nach dem die Titanen im Mittelfeld keinen Zugriff auf Eberswaldes Hanov bekamen, legte dieser den Ball auf die Außenbahn. Die anschließende Flanke von Engel fand im Zentrum den Kopf von Pubanz, der überlegt zum 0:1 einnickte. Die Gastgeber schienen den frühen Rückstand jedoch gut zu verkraften und so lief die Kugel in der Folgezeit immer wieder gut durch die Kruger Reihen. Allerdings wies die defensive Grundordnung nach eigenen Ballverlusten häufig Schwächen auf, sodass der OSV im Umschaltspiel zu viele Freiräume geboten bekam. Diesen nutzte auch Tokaji, als er sich in der 13. Spielminute ein Herz fasste und es aus 20 Metern per Distanzschuss probierte. Sein Schussversuch landete schließlich unhaltbar für Kruges Schlussmann Gallert zum 0:2 im rechten oberen Toreck. Wenig später war es dann nochmals Pubanz, der seine Mannschaft mit dem Treffer zum 0:3 frühzeitig auf die Siegerstraße brachte. Wiederum war es ein Flankenball von der rechten Außenbahn, der in Pubanz einen Abnehmer fand und dieser traf erneut mit einem platzierten Kopfball ins Kruger Tor. Auch wenn ein möglicher Punktgewinn für den SVT zu diesem Zeitpunkt bereits in weite Ferne gerückt war, spielte man auf Seiten der Hausherren weiterhin unaufgeregt nach vorn und brachte sich vermehrt in Torabschlussposition. Doch die Schussversuche von Neumann und Franke brachten OSV-Keeper Falz nicht ernsthaft in Bedrängnis, sodass die deutliche Führung der Gäste weiterhin Bestand hatte. In der Defensive stand die Kruger Hintermannschaft um Ersatz-Libero Wirt nun wesentlich stabiler, sodass die Ostender nur noch selten entscheidend zum Torabschluss kamen. Beide Mannschaften neutralisierten sich jetzt weitesgehend im Mittelfeld und strahlten dabei nur wenig Torgefahr aus. Kurz vor der Halbzeitpause rückte dann noch der Unparteiische Toron in den Mittelpunkt, als Titanias Neumann im gegnerischen Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde und der fällige Pfiff und die Entscheidung auf Strafstoß ausblieb. Somit blieb es zur Halbzeitpause beim Spielstand von 0:3.


Auch nach Wiederanpfiff blieb die erste Torchance zunächst den Hausherren vorbehalten. Doch Stegemann konnte die Hereingabe von Kurz nicht im gegnerischen Tor unterbringen und setzte den Aufsetzer links neben den Kasten. Danach gestaltete sich die Begegnung zunächst ausgeglichen. Jedoch sorgte ein individueller Fehler von Verteidiger Wirt dafür, dass die Gäste ihre Führung auf 0:4 ausbauen konnten. Sein ungenaues Abspiel landete direkt vor den Füßen von Pubanz, der im Anschluss keine Mühe hatte, seinen dritten Treffer an diesem Tag zu erzielen. Kurz danach sahen sich die Titanen zum Wechseln gezwungen, sodass Weinknecht und Stegemann durch Reichow und den angeschlagenen Derwanz ersetzt werden mussten. Zwar schaffte es die Mannschaft von Trainer Prüßing auch in der Folge nur selten offensive Nadelstiche zu setzen, aber sie kämpfte auch in der verbleibenden Spielzeit mit großer Leidenschaft und Engagement. Daran konnte auch das 0:5 durch den agilen Engel nichts ändern, welches der OSV mit einer mustergültigen Kombination herausspielte. In der Schlussphase der Partie waren fussballerische Höhepunkte weiterhin rar gesät, sodass sich auch in den letzten Spielminuten nur noch wenig nennenswertes ereignete. Die Gäste taten nur noch das nötigste und der SVT zeigte sich zwar bemüht, aber letztendlich fehlte es dem Kruger Angriffsspiel eindeutig an Durchschlagskraft. Die letzte Tormöglichkeit des Spiels konnten allerdings wiederum die Titanen verzeichnen. Doch OSV-Torhüter Falz zeigte sich bei Neumanns Schussversuch von der Strafraumgrenze wachsam und parierte diesen zur Ecke, sodass es bis zum Schlusspfiff beim verdienten 0:5 Auswärtserfolg für die Ostender blieb.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,2 Jahre


Auswechslungen:  59. Min. Weinknecht <-> Derwanz, 64. Min. Stegemann <-> Reichow









Tore

0:1 Pubanz (6. Min.), 0:2 Tokaji (13. Min.), 0:3 Pubanz (18. Min.), 0:4 Pubanz (56. Min.), 0:5 Engel (69. Min.)









Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania:  /

OSV:  /



Besondere Vorkommnisse

/









SV Titania Kruge - SSC Eberswalde  1:2 (1:0)



Spielbericht


Am 11. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SSC Eberswalde mit 1:2 (1:0). Dabei gab man den eigenen möglichen Sieg in der Schlussphase noch aus der Hand und brachte sich somit um einen vermeintlichen Punktgewinn. Für die Titanen gilt es nun noch enger zusammenzurücken, die aktuelle Situation wieder offen zu analysieren und die Wende herbeizurufen, sodass die derzeitige Durststrecke endlich ein Ende findet.

 

Mit der Begegnung gegen den SSC Eberswalde stand der Elf von Trainer Prüßing erneut ein 6-Punkte-Spiel bevor. Dabei wollte man die Lehren aus den vergangenen Niederlagen ziehen und die lang ersehnte Wende schaffen, um im Abstiegskampf wieder zu punkten. Dementsprechend motiviert ging die Kruger Mannschaft in die Partie. Doch bevor auf dem Platz der Ball rollte, gedachten alle Beteiligten noch einer lokalen Fussballgröße in einer Schweigeminute. Hans Kulicke verstarb in der vergangenen Woche im Alter von 82 Jahren und nach kurzer Krankheit. Kulicke, der unter anderem als Schiedsrichter in der DDR-Oberliga aktiv war, galt im regionalen Fussball als Ikone und war für legendäre Sätze wie "Hier pfeifen nur Zwei. Der Wind und ich." bekannt. Eine echte Fussball-Type wie es sie heutzutage nur noch selten gibt. Danke Hans !

 

Im Anschluss stand dann wieder das runde Leder im Mittelpunkt. Nach einer ersten Abtastphase waren es zunächst die Gäste, die mehr Präsenz zeigten und im Spielaufbau druckvoller agierten. Allerdings kam die Mannschaft um Spielführer Neumeister dabei nicht entscheidend zum Torabschluss, sodass das Tor der Titanen zu diesem Zeitpunkt nur selten in Bedrängnis geriet. Nach der anfänglichen Überlegenheit des SSC, fiel der Kruger Führungstreffer in der 8. Spielminute zum 1:0 umso überraschender. Nach dem die Hausherren einen Freistoß an der gegnerischen Strafraumgrenze zugesprochen bekamen, legte sich Wieland die Kugel zurecht. Sein anschließender Schussversuch fand den Weg durch die Mauer und wurde dabei von einem SSC-Spieler entscheidend abgefälscht, wodurch der Ball unhaltbar im linken unteren Toreck landete. Großer Jubel bei den Titanen. Schließlich hatte man das Glück endlich mal wieder auf seiner Seite und wurde mit einem frühen Torerfolg belohnt. Doch dieser gab den Gastgebern keinesfalls Sicherheit, sodass die Gäste auch nach dem Rückstand das aktivere Team waren und in den entscheidenden Momenten zumeist die Oberhand behielten. Der schnelle Ausgleichstreffer blieb ihnen jedoch verwehrt. Dabei hatten sowohl Baatzsch, als auch Becker nach Standardsituationen gute Möglichkeiten, den Spielstand wieder zu egalisieren. Doch ihre Kopfbälle kamen zu unplatziert auf das Kruger Gehäuse und stellten somit für Titanias Schlussmann Gallert keine ernsthafte Gefahr dar. Erst ab der 25. Spielminute gelang es dem SVT, die Begegnung ausgeglichener zu gestalten, wobei man in der Folge gleich mehrfach die Gelegenheit hatte, die eigene Führung auszubauen. Doch die Hausherren fanden in SSC-Keeper Dahme immer wieder ihren Meister. Dahme parierte die Bälle in den Eins-gegen-Eins Situationen gegen Franke und Neumann stark und verhinderte dadurch einen weiteren Eberswalder Gegentreffer. Trotz der Kruger Torchancen blieb die Partie im ersten Spielabschnitt weitesgehend ereignisarm. Beide Mannschaften konnten sich offensiv nur vereinzelt in Szene setzen, sodass Torraumszenen zumeist Mangelware blieben. Folgerichtig gingen die Gastgeber mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

 

Auch nach Wiederanpfiff zeigte sich ein unverändertes Bild. Sowohl die Titanen, als auch die Gäste boten vorwiegend fussballerische Magerkost und wussten spielerisch kaum zu überzeugen. Zudem wurde deutlich, wie wichtig die Punkte für beide Mannschaften waren, denn auf beiden Seiten agierte man mittlerweile sehr vorsichtig und war darauf bedacht, eigene Fehler zu vermeiden. In der Folge wurde es in den Zweikämpfen teilweise sehr hitzig, wodurch es immer wieder zu kleineren Scharmützeln zwischen den einzelnen Beteiligten kam und der Spielfluss zusätzlich unterbrochen wurde. Dabei war es für den Unparteiischen Duwe schwer, die Übersicht zu behalten. Folgerichtig blieben Vergehen einzelner Spieler ungeahndet, sodass diese ohne einen fälligen Platzverweis davonkamen. Nach 60 Spielminuten war es schließlich Kruges Neumann, der dann mal wieder für einen fussballerischen Höhepunkt sorgte. Seinen Schussversuch aus halbrechter Position konnte Torhüter Dahme allerdings wiederum per Fußabwehr parieren. Im Anschluss vollzogen die Gastgeber ihren ersten Wechsel und J. Papenfuß betrat das Spielfeld für Wieland. Die Kruger wurden im weiteren Verlauf allerdings nachlässiger im Zweikampfverhalten und agierten hierbei oftmals zu verhalten. Der SSC fand dadurch besser ins Spiel und gewann zunehmend Feldvorteile. Diese konnten die Gäste jedoch nicht zwingend in Tormöglichkeiten ummünzen, sodass finale Torabschlüsse weiterhin eine Seltenheit blieben. Zudem zeigte sich SVT-Schlussmann Gallert an diesem Tag sehr aufmerksam und so konnte er zahlreiche Angriffsversuche der Eberswalder bereits früh im Keim ersticken. Die Titanen fanden hingegen in der Offensive kaum noch statt und kamen lediglich über Kontersituationen vor das gegnerische Tor. Doch die Papenfuß-Brüder vergaben die mögliche Vorentscheidung jeweils in aussichtsreicher Position. Mit den Einwechslungen von Wirt und Riethling sollten bei den Gastgebern nochmals frische Kräfte mobilisiert werden, aber auch diese konnten nicht verhindern, dass das Spiel der Kruger in der Schlussphase zunehmend schwächer wurde. Man konnte beim SVT die Angst vor einem erneuten Rückschlag förmlich spüren und das, obwohl die Mannschaft von Trainer Prüßing zu diesem Zeitpunkt immer noch in Führung lag. Alle Motivationsversuche innerhalb des Teams blieben wirkungslos, was die Eberswalder in der 80. Spielminute mit dem Treffer zum 1:1 bestraften. Erneut agierte man im Zweikampf zu zaghaft, was sich SSC-Spieler Jann zu Nutze machte und mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze ins linke untere Toreck traf. Dieses Tor gab den Gästen nochmals Aufschwung und folgerichtig konnte man wenig später durch Bartel sogar noch das 1:2 markieren. Auch wenn der Treffer aus abseitsverdächtiger Position fiel, fehlte den Titanen auch in dieser Szene die nötige Entschlossenheit, um die Situation entscheidend zu klären. In den Schlussminuten warf der SVT zwar nochmals alles nach vorne, aber ein weiterer Torerfolg blieb am Ende aus. Damit war die unglückliche Niederlage der Titanen besiegelt.

 









Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,2 Jahre


Auswechslungen:  61. Min. Wieland <-> J. Papenfuß, 77. Min. Kurz <-> Wirt, 84. Min. Franke <-> Riethling

im Kader:  Weinknecht, Reichow








Tore

1:0 Wieland (8. Min.), 1:1 Jann (80. Min.), 1:2 Bartel (86. Min.)









Schiedsrichter

Andree Duwe



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Franke (Unsportliches Verhalten), Derwanz (Unsportliches Verhalten), Groh (Unsportliches Verhalten)

SSC:  Sharafi (Foulspiel), Becker (Unsportliches Verhalten), Neumeister (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

/











SV Titania Kruge - Friedrichswalder SV  0:4 (0:0)



Spielbericht


Am 10. Spieltag verlor die Kruger Männermannschaft ihr Heimspiel gegen den Friedrichswalder SV mit 0:4 (0:0). In einer kampfbetonten Partie mit wenigen fussballerischen Höhepunkten waren es letztendlich die Titanen, die sich die spielentscheidenden Fehler leisteten und die Gäste somit auf die Siegerstraße brachten. Nach dem engen Spielverlauf fiel der Sieg des FSV am Ende allerdings etwas zu hoch aus.


Eine turbulente Woche lag hinter der Mannschaft von Trainer Prüßing. Grund dafür war die Partie gegen Stahl Finow II und der anschließende Kruger Einspruch gegen die Spielwertung. Dieser sorgte für viel Diskussion im Umfeld des SVT und blieb letztendlich auch der lokalen Presse nicht verborgen (Hier der Artikel -> http://www.fupa.net/berichte/finower-spielt-unter-falschem-namen-583520.html). Doch der voraussichtliche Sieg am berühmten "Grünen Tisch", sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Titanen auch in der Begegnung gegen Stahl ihrer Form hinterherliefen und dabei nicht ihr volles fussballerisches Potential ausschöpften. Besonders in der Defensive wies man zuletzt eklatante Schwächen auf und bot den Gegnern zu viele Freiräume, was die Anzahl der jeweiligen Gegentore verdeutlicht. Dementsprechend eindeutig war die Marschroute für das Aufeinandertreffen mit dem Friedrichswalder SV. Man wollte das Spiel aus einer kompakten Verteidigung heraus angehen und somit Sicherheit und Stabilität gewinnen. Schließlich sollten Kontersituationen den erhofften Torerfolg bringen.


Die Titanen begannen sichtlich nervös und fanden in der Folge nur schwer ins Spiel. Zudem wurde in der Anfangsphase deutlich, dass der Elf von Trainer Prüßing momentan wohl auch ein wenig das nötige Selbstvertrauen und der Glaube an die eigene Stärke fehlt. Ein Umstand, der wohl auf die derzeitige Niederlagenserie zurückzuführen ist. Folgerichtig waren es die Gäste, die zunächst mehr Präsenz zeigten und sich leichte Feldvorteile erspielten. Im Angriffsspiel agierten die Friedrichswalder jedoch oftmals zu ungenau, sodass eigene Torabschlüsse eine Seltenheit blieben. Nach 15 Spielminuten konnten dann plötzlich die Hausherren die erste Torchance des Spiels verzeichnen. Nach einem Doppelpass zwischen Petzold und Neumann, tauchte Titanias Linksverteidiger freistehend vor dem gegnerischen Tor auf. Doch sein abschließender Torschuss strich denkbar knapp am linken Pfosten vorbei. Ein erstes Achtungszeichen, welches dafür sorgte, dass die Kruger im weiteren Verlauf mutiger auftraten und sich nun auch in den Zweikämpfen behaupteten. In der Folgezeit entwickelte sich eine hart umkämpfte Begegnung, die nur wenige fussballerische Höhepunkte zu bieten hatte. Dabei standen die Abwehrreihen beider Mannschaften gut geordnet und erstickten die Angriffsversuche des Gegners bereits früh im Keim. Es dauerte bis zur 30. Spielminute bis ein Distanzschuss von Kruges Kurz für einen Weckruf sorgte. Nach dem der FSV einen Eckball der Gastgeber nicht entscheidend klären konnte, behauptete J. Papenfuß den Ball auf der linken Außenbahn. Anschließend legte er die Kugel quer ins Zentrum zu Kurz, der sich aus 20 Metern ein Herz fasste und direkten Abschluss suchte. Sein Schussversuch klatschte an die Unterkante der Latte und der nachfolgende Abpraller landete im Anschluss wohl hinter der Torlinie. Der gute Schiedsrichter Schlünz gab den Treffer jedoch nicht, da er den Ball nicht im Tor gesehen hatte. Ärgerlich für die Titanen, dem Unparteiischen kann man hierbei allerdings keinen Vorwurf machen, da die Szene sehr schwer zu beurteilen war. Nach diesem Aufreger investierte der SVT mehr ins eigene Offensivspiel, was jedoch dazu führte, dass man die taktischen Vorgaben vernachlässigte und die eigene defensive Grundordnung zeitweise außer Acht ließ. Das machten sich die Gäste zu Nutze und so kam die Mannschaft um Spielführer Günter in der Schlussphase der ersten Halbzeit vermehrt zum Torabschluss. Zunächst war es Bertram, der per Fernschuss an Titanias Schlussmann Müller scheiterte. Und auch in der nächsten Szene geriet Keeper Müller in den Blickpunkt, als er bei einem Kopfball von Ströbele mit einem bärenstarken Reflex den Kruger Gegentreffer verhinderte. Bei dieser Rettungstat prallte Müller allerdings gegen den Pfosten, wobei er sich am Rücken verletzte. In der Halbzeitpause wurde er längere Zeit behandelt, in der Hoffnung er könne auch die zweite Halbzeit absolvieren. 


Leider verbesserte sich sein Zustand dadurch nicht, sodass er kurz nach dem Seitenwechsel das Spielfeld verlassen musste. Für ihn rückte Gallert zwischen die Pfosten des Kruger Tores. Hatte der erste Durchgang schon kaum Torraumszenen zu bieten, waren diese im zweiten Spielabschnitt noch rarer gesät. Nur selten gelang es eine Mannschaft, sich offensiv in Szene zu setzen. Zudem war mittlerweile scheinbar beiden Mannschaften klar, dass in dieser Partie womöglich das erste Tor über Sieg oder Niederlage entscheiden wird. Nach 60 Spielminuten waren es dann wiederum die Hausherren, die den Führungstreffer auf dem Fuß hatten. Nach dem E. Papenfuß mit einer starken Balleroberung eine Kontersituation der Friedrichswalder unterbinden konnte, leitete er im Anschluss mit einem Steilpass den Gegenangriff ein. Dieses Zuspiel fand Siewert, dessen Torabschluss in aussichtsreicher Position allerdings das gegnerische Gehäuse verfehlte. Wenig später konnte der FSV nach einem weiten Ball bis in den Kruger Strafraum vordringen. Bei einem Zweikampf an der Grundlinie wurde Friedrichswaldes Bertram durch Derwanz unsanft von den Beinen geholt, sodass Schiedsrichter Schlünz nichts anderes übrig blieb, als auf Strafstoß zu entscheiden. Diesen verwandelte Spielführer Günter sicher zum 0:1. Die Titanen versuchten im Anschluss mit der Einwechslung von Groh für Kurz nochmals frische Kräfte ins Spiel zu bringen. Zwar drängten die Gastgeber in der Folge auf den Ausgleichstreffer, brachten dabei aber den Kasten von Friedrichswaldes Torhüter Maaß nur selten in Gefahr. Auf der Gegenseite sorgte ein Abstimmungsfehler in der Kruger Hintermannschaft schließlich für den spielentscheidenden Treffer zum 0:2. Dabei tankte sich Heidrich bis in den gegnerischen Strafraum durch und schloss den Angriff mit einem platzierten Schuss ins linke untere Toreck ab. Damit war der Wille des SVT wohl gebrochen. Die Titanen gaben das Spiel im weiteren Verlauf komplett aus der Hand und verfielen wieder in ihr altes Muster. Folgerichtig erhöhten die Gäste das Ergebnis innerhalb kürzester Zeit durch Tore von Bertram und Heidrich auf 0:4. Erst in den Schlussminuten waren die Gastgeber wieder um eine Ergebniskorrektur bemüht. Doch bei den Torabschlüssen von Groh und Siewert blieb den Hausherren der Ehrentreffer verwehrt, sodass der Spielstand von 0:4 aus Kruger Sicht bis zum Schlusspfiff Bestand hatte.


Auch wenn einige Außenstehende die Kruger schon abgeschrieben haben, wird die Mannschaft sich noch lange nicht aufgeben. Nach dem 10. Spieltag wirft man die Brocken keineswegs hin, denn man hat sich nach dem hart erkämpften Aufstieg dazu entschieden, dass man sich der Herausforderung in der 1. Kreisklasse stellen möchte und da gehören nunmal auch Negativerlebnisse dazu. Bei der Elf von Trainer Prüßing steckt weiterhin Leben drin, das hat auch wieder einmal die Situation nach dem Spiel gezeigt. Man muss da jetzt zusammen durch und dann wird es auch endlich wieder gelingen, den Bock umzustoßen !









Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,2 Jahre


Auswechslungen:  47. Min. Müller <-> Gallert, 66. Min. Kurz <-> Groh, 88. Min. Derwanz <-> Wirt

im Kader:  Riethling, Weinknecht, Reichow









Tore

0:1 Günter (64. Min., Foulelfmeter), 0:2 Heidrich (71. Min.), 0:3 Bertram (74. Min.), 0:4 Heidrich (79. Min.)









Schiedsrichter

Frank Schlünz



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania:  /

Friedrichswalde:  Lange (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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1. FV Stahl Finow II - SV Titania Kruge  0:2 (nach Sportgerichtsurteil)



Spielbericht


Spielbericht entfällt aus folgendem Grund:

Die Partie wurde durch das Sportgericht mit 2:0 Toren und 3 Punkten für unsere Männermannschaft gewertet, da Stahl Finow in der Begegnung einen nicht spielberechtigten (gesperrten) unter falschem Namen einsetzte !









Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,6 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Weinknecht <-> Wirt, 88. Min. E. Papenfuß <-> Reichow









Schiedsrichter

Stefan Kotte



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Unsportliches Verhalten), Derwanz (Foulspiel), Siewert (Unsportliches Verhalten)

Stahl:  Weinberg (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Krell (1. FV Stahl Finow II, Wiederholtes Foulspiel), 73. Min.










SV Titania Kruge - SV Biesenthal II  2:5 (1:2)



Spielbericht


Am 8. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Biesenthal II mit 2:5 (1:2) und durchlebt somit die erste Schwächephase der aktuellen Saison. In einer zerfahrenen Partie fanden die Titanen nur selten zu ihrem eigenen Spiel und leisteten den Gästen zudem zu wenig Gegenwehr. Die Elf von Trainer Prüßing muss jetzt Teamqualitäten beweisen, um sich gemeinsam aus der misslichen Lage zu befreien und sich das nächste Erfolgserlebnis zu erarbeiten.


Auch wenn sich die Anfangsphase der Begegnung recht ausgeglichen gestaltete und die Titanen bei Torabschlüssen von Wieland und Petzold durchaus die Möglichkeit besaßen in Führung zu gehen, musste man bereits früh im Spiel feststellen, dass den Hausherren an diesem Tag die nötige Leidenschaft und Aggressivität fehlte. Hinzu kam, dass man fussballerisch nur selten zu überzeugen wusste und nur wenige Ideen im Spielaufbau entwickelte. Dennoch war der Treffer, der Mitte der ersten Halbzeit zum 0:1 Rückstand führte, mehr als unglücklich. Dabei fand ein abgefälschter Schuss von T. Müller den Weg ins Kruger Tor. Die Titanen hatten jedoch zunächst die richtige Antwort parat und so glich Neumann wenig später per Kopf zum 1:1 aus. In der Folge nahmen die Gäste wieder das Zepter in die Hand und blieben insbesondere bei Kontersituationen gefährlich. Doch auch der SVT hatte die Chance zur Führung, aber Groh vergab in aussichtsreicher Position. Als dann alle Beteiligten bereits mit dem Pausenpfiff rechneten, sorgte ein ungeschicktes Rückspiel für den zweiten Kruger Gegentreffer zum 1:2. Dabei traf Reimold aus Nahdistanz.


Die Mannschaft um Spielführer Schwarz startete motiviert in den zweiten Durchgang. Allerdings änderte sich im Spiel der Titanen nur wenig. Weiterhin hatte man in den Zweikämpfen das Nachsehen und schaffte es kaum, die gegnerische Defensive unter Druck zu setzen. Das machte sich Biesenthal zu Nutze und erhöhte per Doppelschlag von Edel und F. Müller auf 1:4. Damit sorgte man zeitgleich wohl für die Vorentscheidung in dieser Partie. Erst jetzt erwachten die Gastgeber und zeigten zumindest in der Schlussphase eine ansprechende Leistung. Der Lohn war das Tor zum 2:4 durch Wieland. Im weiteren Verlauf hätte man den Spielstand noch weiter verkürzen können, jedoch blieben weitere Gelegenheiten ungenutzt. In der Schlussminute traf Biesenthals T. Müller nach einer Standardsituation zum 2:5 Endstand und sicherte seiner Mannschaft den verdienten Auswärtssieg.


Ein ausführlicher Spielbericht entfällt dieses Mal aus zeitlichen Gründen !









Aufstellung



Durchschnittsalter:  25,5 Jahre


Auswechslungen:  68. Min. Kurz <-> Riethling, 78. Min. Schwarz <-> Franke

im Kader:  Wirt, Reichow









Tore

0:1 T. Müller (24. Min.), 1:1 Neumann (27. Min.), 1:2 Reimold (45. Min.), 1:3 Edel (60. Min.), 1:4 F. Müller (64. Min.), 2:4 Wieland (80. Min.), 2:5 T. Müller (90. Min.)









Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  /

Biesenthal:  /



Besondere Vorkommnisse

/










SG Einheit Zepernick II - SV Titania Kruge  2:1 (1:0)



Spielbericht


Am 7. Spieltag hatte die Kruger Männermannschaft im Auswärtsspiel bei der SG Einheit Zepernick II mit 2:1 (1:0) das Nachsehen. Dabei zeigte sich die Elf von Trainer Prüßing, gegenüber der letzten Partie, stark verbessert und betrieb einen enormen Aufwand. Dennoch blieb man am Ende des Tages ohne Punktgewinn, da sich Zepernick als die clevere Mannschaft erwies.


Das spielfreie Wochenende sollte bei den Titanen genutzt werden, um nach den ersten absolvierten Pflichtspielen ein wenig den Kopf frei zu bekommen. Schließlich offenbarten die ersten Begegnungen, dass die Liga sehr ausgeglichen ist und daher auch die mentale Stärke hin und wieder über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Dementsprechend gewappnet wollte man für die kommenden Aufgaben sein. Die nächste hohe Hürde stellte die Partie bei der SG Einheit Zepernick II dar. Die Panketaler gelten als enorm heimstark und waren bis dato zu Hause noch ungeschlagen. Folgerichtig rangierte man nach dem 6. Spieltag auf dem dritten Tabellenplatz. Ungeachtet dessen, wollten sich die Kruger auch in diesem Spiel keineswegs verstecken und den Gastgebern möglichst viel Paroli bieten.


Diesen Plan setzten die Titanen von Beginn an in die Tat um. Immer wieder behielt man in den Zweikämpfen die Oberhand und ließ den Ball anschließend gut durch die eigenen Reihen laufen. Dabei trat man den Hausherren mit großer Präsenz und viel Ballsicherheit entgegen. Zepernick tat sich in der Anfangsphase mit dem druckvollen Spiel der Gäste sichtlich schwer und konnte sich selbst nur vereinzelt in Szene setzen. Folgerichtig war es der SVT, der die ersten Tormöglichkeiten verzeichnen konnte. Dabei brachte Neumann die gegnerische Hintermannschaft nach 10 Spielminuten gleich zweimal in Bedrängnis. Zunächst scheiterte er, nach Zuspiel von Wieland, per Volleyschuss am Zepernicker Schlussmann Sieling. In der nächsten Situation erlief er einen Steilpass von Schwarz, umkurvte Keeper Sieling und setzte die Kugel im Anschluss nur knapp neben das verwaiste Tor. Die Gastgeber schienen in der Folge gewarnt zu sein, sodass sie ihre Gangart änderten. Es mehrten sich die harten Foulspiele, mit denen man häufig Kruger Kontersituationen unterband. Leider verpasste es der Unparteiische Schönwetter hier frühzeitig ein Zeichen zu setzen, sodass die SG-Spieler nur selten regelkonform für ihre Vergehen bestraft wurden und weitere überharte Foulspiele im weiteren Verlauf nicht ausblieben. Dennoch fanden die Titanen weiterhin fussballerische Mittel, um sich Torchancen zu erspielen. Infolgedessen blieb man die spielbestimmende Mannschaft, denn Zepernick strahlte auch nach 20 Spielminuten nur wenig Torgefahr aus. Die nächste Gelegenheit zum Kruger Führungstreffer besaß Groh, als einen Freistoß von Derwanz mit dem Hinterkopf verlängerte. Doch auch in dieser Szene war Torhüter Sieling zur Stelle und parierte den Ball im letzten Moment zur Ecke. Aber die Gäste setzten nach und hatten wenig später erneut den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Sololauf von J. Papenfuß und anschließender Hereingabe, verpasste Neumann die Kugel am langen Pfosten jedoch denkbar knapp. Nach einer guten halben Stunde setzten dann schließlich auch die Hausherren ihr erstes offensives Achtungszeichen. Nach einem starken Dribbling, flankte Werdin den Ball abschließend in den gegnerischen Strafraum, wo Kähms, der aktuelle Toptorjäger der 1. Kreisklasse Ost, allerdings ebenfalls einen Schritt zu spät kam und die Führung für sein Team vergab. Die Begegnung wurde fortan immer abwechslungsreicher. Bei einsetzendem Nieselregen entwickelte sich jetzt eine umkämpfte Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Eine Standardsituation sollte kurz vor der Halbzeitpause zur nächsten Kruger Chance führen. Erneut war es ein Freistoß von Derwanz, der vor dem gegnerischen Gehäuse für Gefahr sorgte. Doch der Kopfball von E. Papenfuß strich knapp am linken Pfosten vorbei. Im direkten Gegenzug traf dann Einheit, mit dem eigentlich ersten eigenen Torabschluss, zum 1:0 und stellte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Nach dem die Titanen einen gegnerischen Eckball abwehren konnten und anschließend ins Offensivspiel umschalten wollten, sorgte ein unnötiger Ballverlust auf der linken Außenbahn dafür, dass die SVT-Verteidigung plötzlich in Not geriet. Zepernick nutzte diesen Umstand und brachte das Leder direkt in den gegnerischen Sechzehner, wo Kähms mit einem artistischen Seitfallzieher sein 10. Saisontor erzielte und Torhüter Weinknecht keine Abwehrchance ließ. Mit diesem Spielstand ging es kurze Zeit später in die Halbzeitpause.


Trotz des Rückstandes wollten die Titanen auch nach Wiederanpfiff die Geduld bewahren, auf eigene Torgelegenheiten lauern und den Gastgebern nicht zu viel Raum zum Kontern bieten. Das gelang der Elf von Trainer Prüßing in den ersten Spielminuten des zweiten Durchgangs nur bedingt, denn zu viele leichte Ballverluste in der eigenen Vorwärtsbewegung führten dazu, dass Einheit immer wieder über Kontersituationen in die Kruger Spielhälfte vorrücken konnte. Glück für die Gäste, dass Zepernick diese Angriffe häufig nicht konsequent zu Ende spielte und die SVT-Defensive somit nicht ernsthaft in Bedrängnis brachte. Es dauerte bis zur 55. Spielminute bis die Titanen ihr eigenes Offensivspiel wieder geordnet hatten und in der Folge wieder zielstrebiger nach vorne spielten. Verpasste Titanias Kurz mit einem Kopfball zunächst noch den Ausgleichstreffer, machte es J. Papenfuß wenig später besser und traf nach 60 Spielminuten zum 1:1. Nach dem sich Wieland auf dem rechten Flügel gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte und den Ball im Anschluss in den gegnerischen Strafraum flankte, konnten die Hausherren seine Hereingabe nicht entscheidend klären. Der Abpraller landete bei J. Papenfuß, der den Ball aus 16 Metern ins linke obere Toreck schlenzte. Großer Jubel bei den Gästen, aber die Freude sollte nur kurz währen, denn bereits mit dem nächsten Angriff ging die SG wiederum in Führung. Bei einem weiten Einwurf stimmte die Zuordnung in der Kruger Hintermannschaft nicht. Zepernicks Hirche legte den Ball anschließend quer auf den eingewechselten Viertel. Dieser enteilte nun der Titania Defensive und schob überlegt zum 2:1 ein. Ein Rückschlag für den SVT, von dem man sich aber relativ schnell erholte, denn auch in der Folgezeit steckten die Kruger nicht auf und waren bemüht, den erneuten Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch auch wenn man im Spielaufbau weiterhin gut kombinierte, wurde deutlich, dass bei der Mannschaft von Trainer Prüßing zunehmend die Kräfte schwanden. Das Spiel auf dem tiefen Geläuf hatte offensichtlich seine Spuren hinterlassen. Zudem zog sich Titanias Belack in der 73. Spielminute nach einem Zweikampf mit Gegenspieler Kähms eine Knöchelverletzung zu, sodass er das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen musste. Er wurde für die verbleibende Spielzeit durch Wirt ersetzt, der an diesem Tag der einzige Kruger Ersatzspieler war. Glück für Belack, dass seine verbale Entgleisung in Richtung Kähms nach dem Zweikampf von Schiedsrichter Schönwetter nur mit der Gelben Karte geahndet wurde. Anschließend wurde wieder Fussball gespielt und der SVT warf in der Schlussviertelstunde nochmals alles nach vorne. Dadurch boten sich vermehrt Räume für die Zepernicker Offensivabteilung, die nun gleich mehrfach die Möglichkeit hatte, für die Vorentscheidung in dieser Partie zu sorgen. Doch Torjäger Kähms fand seinen Meister in Keeper Weinknecht, der die Kruger mit starken Paraden im Spiel hielt. Mittlerweile liefen die letzten Spielminuten und den Titanen bot sich noch eine letzte Gelegenheit. Nach einem weiten Ball von Derwanz, kam J. Papenfuß im gegnerischen Sechzehner freistehend zum Abschluss, aber sein Volleyschuss aus Nahdistanz wurde vom Zepernicker Schlussmann Sieling ebenfalls glänzend pariert, sodass es schließlich beim 2:1 für die Gastgeber blieb und der SVT letztendlich für seine gute Leistung nicht belohnt wurde.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  25,5 Jahre


Auswechslungen:  73. Min. Belack <-> Wirt









Tore

1:0 Kähms (40. Min.), 1:1 J. Papenfuß (60. Min.), 2:1 Viertel (62. Min.)









Schiedsrichter

Roger Schönwetter



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Belack (Unsportliches Verhalten), Groh (Unsportliches Verhalten), Derwanz (Foulspiel)

Einheit:  Schnittke (Foulspiel), Krüger (Foulspiel), Kähms (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

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SV Titania Kruge - FSV Lok Eberswalde II  0:3 (0:2)



Spielbericht


Am 6. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem FSV Lok Eberswalde II mit 0:3 (0:2) und blieb, nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage, erstmals wieder ohne Punktgewinn. Dabei war für die Elf von Trainer Prüßing in dieser Begegnung durchaus mehr möglich. Doch trotz einer couragierten Leistung, fehlte den Titanen an diesem Tag im Angriff das nötige Quäntchen Glück. Hinzu kamen zu viele individuelle Fehler in der Defensive, welche letztendlich auch die Ursache für die Niederlage waren. 


Eine enorme Freude herrschte bei den Titanen nach der Partie beim SV Glienicke-Nordbahn II. Grund war der überraschende Auswärtssieg gegen die heimstarken Randberliner, den die Elf von Trainer Prüßing mithilfe einer geschlossenen Mannschaftsleistung einfahren konnte. Doch auf Kruger Seite war man sich recht schnell darüber bewusst, dass auch dieser Erfolg nur ein Etappensieg für das Saisonziel Klassenerhalt sein kann. Dementsprechend frühzeitig richtete man den Blick auf die kommende Begegnung gegen den FSV Lok Eberswalde II. Schließlich gilt die Lok-Reserve bei den Titanen mittlerweile als eine Art Angstgegner, denn in den bisherigen drei Duellen beider Mannschaften behielten die Eberswalder stets die Oberhand und gingen jeweils als verdienter Sieger vom Platz. Diese Serie wollte der SVT nun endlich beenden, auch wenn einem vor der Begegnung Offensivprobleme plagten.


Mit Stegemann (2 Saisontore),Neumann (5 Saisontore) und J. Papenfuß (1 Saisontor) mussten die Gastgeber zunächst auf alle ihre etatmäßigen Stürmer verzichten. Daraus resultierte eine defensive taktische Ausrichtung, welche die Grundlage sein sollte, um nach der Balleroberung schnell ins eigene Angriffsspiel umzuschalten. Jedoch fiel es den Titanen zunächst sichtlich schwer, diese Vorgabe umzusetzen. Zu selten konnte man den Ball im Zweikampf mit dem Gegner behaupten, sodass die Gäste ihr eigenes Spiel stets neu ordnen konnten und in der Anfangsphase der Begegnung kaum ernsthaft in Bedrängnis gebracht wurden. Gegenüber suchte Lok immer wieder Lücken in der dicht gestaffeleten Kruger Hintermannschaft, was ihnen allerdings nur vereinzelt gelang. Folgerichtig blieb es lange Zeit ein Spiel ohne nennenswerte Torraumszenen. In der 19. Spielminute sollte dann eine Einzelaktion von Eberswaldes Kollin für den ersten Höhepunkt der Partie und den Führungstreffer der Gäste sorgen. Dabei ließ Kollin auf der linken Kruger Abwehrseite gleich mehrere Gegenspieler stehen und vollendete den Angriff mit einem platzierten Schuss in den rechten oberen Torwinkel zum 0:1. Auch nach dem Gegentreffer änderte sich die taktische Marschroute des SVT nicht. Man blieb weiterhin geduldig und versuchte über Kontersituationen zum Torerfolg zu kommen. Doch wenngleich das Kruger Offensivspiel in der Folge ballsicherer wurde und man vermehrt über den lauffreudigen Rechtsaußen Wieland in die gegnerische Spielhälfte vorrücken konnte, strahlte man nur wenig Torgefahr aus. Einzig nach Standardsituationen fand man hin und wieder den Weg vor das gegnerische Tor, jedoch waren die Kopfballversuche von Derwanz und E. Papenfuß leichte Beute für Lok-Schlussmann Beyfuss. Auch im weiteren Spielverlauf blieb die Begegnung relativ ereignisarm. Lok tat nach der Führung nur das nötigste und den Titanen fehlte die entscheidende Durchschlagskraft um zum Ausgleich zu kommen. In der 43. Spielminute begünstigte ein ungenaues Zuspiel in der Kruger Vorwärtsbewegung den zweiten Treffer für die Gäste. Nach der Balleroberung schalteten die Eberswalder schnell um und bedienten am Ende Spielführer M. Horstmeyer, der aus Nahdistanz das 0:2 markierte. Kurz vor dem Seitenwechsel ein weiterer Rückschlag für die Hausherren, den man in der Halbzeitpause erst einmal verdauen musste.


Nach Wiederanpfiff betraten auf Kruger Seite mit J. Papenfuß und Siewert zwei frische Kräfte das Spielfeld. Sie ersetzten in der Folge Riethling und Kurz. Beide belebten das Angriffsspiel sichtlich und läuteten eine erste Drangphase der Gastgeber ein. Dabei hatten die Titanen gleich mehrfach die Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen und nochmals für Spannung in dieser Begegnung zu sorgen. Zunächst war es ein Torabschluss von J. Papenfuß, der am rechten Pfosten landete und wenig später sollte auch Siewert die Gelegenheit haben, den Spielstand zu verkürzen. Sein Kopfball, nach einem Eckball von Schwarz, konnte auf der Torlinie von einem Lok-Spieler abgewehrt werden. Im Anschluss kam Franke an den Ball und setzte den Abpraller an die Oberkante der Querlatte. Auch im weiteren Spielverlauf blieb der SVT das spielbestimmende Team. Lok versuchte das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt lediglich zu verwalten und grenzte die eigenen Offensivbemühungen bis auf das nötigste ein. Die Angriffe der Kruger wurden nun immer zwingender, wobei die Anhänger der Titanen gleich mehrfach den Torschrei auf den Lippen hatten. In der nächsten Szene war es ein Sololauf von J. Papenfuß, der wieder für eine Kruger Torchance sorgte. Doch den abschließenden Torschuss aus spitzem Winkel konnte Torhüter Beyfuss im letzten Moment zur Ecke klären. Und auch in der nächsten Situation war Beyfuss zur Stelle, als er einen Freistoß von Siewert ebenfalls zur Ecke parierte. Bereits zu diesem Zeitpunkt musste die Mannschaft von Trainer Prüßing konsterniert feststellen, dass im Torabschluss heute auch ein wenig das nötige Quäntchen Glück fehlte. Dennoch steckte die Heimelf nicht auf und kämpfte verbissen um den Anschlusstreffer. Dadurch, dass die Titanen ihr Spiel nun immer mehr in die gegnerische Spielhälfte verlagerten, boten sich den Gästen in der Folge vermehrt Räume bei Kontersituationen. Diese nutzte man jedoch nicht effektiv, sodass Titanias Keeper Gallert nur noch selten ernsthaft geprüft wurde. Nach 71 Spielminuten vollzogen die Kruger ihren letzten Wechsel und brachten mit Peschke für Wieland einen weiteren Spieler von der Ersatzbank in die Partie. Die Hausherren setzten jetzt zur Schlussoffensive an und versuchten im weiteren Verlauf mit allen möglichen Mitteln zum Torerfolg zu kommen. Dabei erspielte man sich erneut eine Vielzahl an Torgelegenheiten. Zunächst vergab Groh in aussichtsreicher Positon und setzte seinen Schussversuch am langen Pfosten vorbei. Wenig später war es E. Papenfuß, der nach Pass von Siewert in einer Eins-gegen-Eins Situation am herauseilenden Torwart Beyfuss scheiterte. Dieser rückte auch in der nächsten Szene in den Mittelpunkt, als er einen Distanzschuss von Siewert nach vorne prallen ließ. Titanias Franke kam im Anschluss jedoch einen Schritt zu spät und konnte die Kugel im Nachsetzen nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. In einer Phase, in der die Kruger nochmals alles nach vorne warfen und alles auf eine Karte setzten, unterlief Rechtsverteidiger Stiffel einen langen Ball der Lok-Defensive und besiegelte somit den Sieg der Gäste, denn im Anschluss hatte der aufgerückte Pubanz keine Mühe aus Nahdistanz das 0:3 zu erzielen. Damit war dann auch der letzte Willen des SVT gebrochen. Die letzte Szene des Spiels stand dann beispielhaft dafür, dass der Fussballgott an diesem Tag ein Eberswalder war. Erneut konnte Torhüter Beyfuss einen Distanzschuss von Siewert nicht festhalten, sodass dieser ihm schließlich durch die Beine rutschte. Aber bevor die Titanen doch noch einen Treffer verzeichnen konnten, blieb der Ball auf der Torlinie liegen und fand nicht den Weg ins Tor. Kurze Zeit später beendete der gute Unparteiische Lehr die fair geführte Partie, womit die Kruger, nach drei Spielen ohne Niederlage, erstmals wieder ohne Punktgewinn blieben.









Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,8 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Riethling <-> J. Papenfuß, 57. Min. Kurz <-> Siewert, 71. Min. Wieland <-> Peschke

im Kader:  Weinknecht, Wirt, Reichow








Tore

0:1 Kollin (19. Min.), 0:2 M. Horstmeyer (43. Min.), 0:3 Pubanz (85. Min.)








Schiedsrichter

Sigmund Lehr



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  /

Lok:  /



Besondere Vorkommnisse

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SV Glienicke-Nordbahn II - SV Titania Kruge  1:4 (1:1)



Spielbericht


Am 5. Spieltag gewann die Kruger Männermannschaft mit 4:1 (1:1) beim SV Glienicke-Nordbahn II und sicherte sich drei weitere Punkte, die zum Gelingen der Mission Klassenerhalt beitragen sollen. Dabei sorgte vor allem eine furiose Schlussviertelstunde für den ersten Auswärtserfolg der Prüßing-Elf in der aktuellen Saison. Auch wenn der Sieg am Ende wohl etwas zu hoch ausfiel.


Das Wort "glücklich" machte innerhalb der Kruger Männermannschaft zuletzt vermehrt die Runde, denn treffender konnte man das Unentschieden gegen den Eberswalder SC wohl nicht beschreiben. Jedoch war es nach dem Zwei-Tore-Rückstand auch ein Punktgewinn für die Moral und das eigene Selbstvertrauen und beides konnte den Titanen, für die anstehende Auswärtsaufgabe beim SV Glienicke-Nordbahn II, sicherlich von Nutzen sein. Schließlich gelten die Randberliner als enorm heimstark und so konnte der SVG bis dato auch beide Heimspiele der laufenden Saison für sich entscheiden. Doch trotz der schweren Ausgangslage sollten bei den Krugern auch in dieser Begegnung, Leidenschaft und Einsatzwillen wieder oberste Priorität haben und dafür sorgen, dass man den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lässt. Diese Vorgabe galt es umzusetzen.


Allerdings fand man auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz zunächst nur schwer in die Partie. In den ersten Spielminuten leisteten sich die Titanen zu häufig Ungenauigkeiten im Spielaufbau, sodass die Hausherren oftmals leichtfertig zu Kontersituationen kamen und über die Außenbahnen den Weg vor das Kruger Gehäuse fanden. Doch zumindest dort strahlte der SVT in der Anfangsphase Stabilität aus, sodass die Hintermannschaft um Libero Derwanz die Fehler der eigenen Vorderleute zumeist bereinigen konnte und den Gegner entscheidend am Torabschluss hinderte. Besonders Rechtsverteidiger Belack war hierbei eine wichtige Stütze und zeigte enorme Präsenz. Erst mit zunehmender Spieldauer gewann auch das Angriffsspiel der Kruger an Sicherheit, wodurch es nun den Gästen gelang, vermehrt in die gegnerische Spielhälfte vorzudringen. Dabei verpasste man es jedoch, den sich bietenden Raum konsequent zu nutzen und sich nennenswerte Chancen zu erspielen. Folgerichtig blieben Torraumszenen auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Erst nach dem die Anfangsviertelstunde absolviert war, wurde insbesondere das Offensivspiel der Heimelf zwingender, sodass die Mannschaft um Spielführer Schirmer mehrfach gefährlich vor das Kruger Tor kam. Vor allem den agilen K. Schickersinsky mit seinen schnellen Dribblings bekamen die Titanen zu diesem Zeitpunkt nur schwer in den Griff. Besagter Schickersinsky war es dann auch, der in der 19. Spielminute für den Führungstreffer der Gastgeber sorgte. Dabei hebelte ein einfacher Doppelpass an der Strafraumgrenze die komplette SVT-Verteidigung aus und so hatte Schickersinsky nur wenig Mühe, aus Nahdistanz das 1:0 zu erzielen. Auffällig war, wie die Elf von Trainer Prüßing nach dem Rückstand agierte und Ruhe bewahrte. Man versuchte weiterhin lange Bälle zu vermeiden und über sicheres Kurzpassspiel in das letzte Angriffsdrittel vorzurücken. Dafür sollte man bereits in der 22. Spielminute mit dem Ausgleichstreffer belohnt werden. Nach einer gelungenen Kombination über Kurz und Wieland, fand die abschließende Hereingabe Neumann, den derzeitigen Toptorjäger der Titanen. Doch noch bevor dieser im gegnerischen Strafraum zum Torabschluss kam, wurde er von seinem Gegenspieler Scherge regelwidrig zu Fall gebracht. Folgerichtig entschied der umsichtige Unparteiische Wieland auf Foulelfmeter. Zu diesem trat wiederum Kruges Libero Derwanz an. Derwanz brachte auch diesen ruhenden Ball sicher im gegnerischen Tor unter und markierte somit das wichtige 1:1. In der Folge wurde die Partie wesentlich abwechslungs- und temporeicher. Nach 30 Spielminuten hatte Glienickes K. Schickersinsky erneut den Führungstreffer auf dem Fuß. Jedoch scheiterte er in dieser Szene am aufmerksamen Schlussmann Gallert, der den Schuss des Mittelfeldspielers zur Ecke abwehren konnte. Aber auch die Offensivabteilung des SVT trug seinen Teil dazu bei, dass die Begegnung im weiteren Verlauf immer mehr Tormöglichkeiten zu bieten hatte. Zunächst war es J. Papenfuß, dessen Torschuss nach starkem Sololauf am langen Pfosten vorbei strich und kurze Zeit später hatte dann auch Neumann die Gelegenheit, die eigene Elf in Führung zu bringen. Sein Schussversuch aus spitzem Winkel landete allerdings lediglich am Außennetz. Somit traten beide Mannschaften beim Spielstand von 1:1 den Gang in die Kabine zur Halbzeitpause an.


Kurz nach dem Wiederanpfiff folgten bei den Gästen die ersten Spielerwechsel. Mit Peschke und Siewert brachte Trainer Prüßing zwei Alternativen für das defensive Mittelfeld in die Partie. Sie ersetzten Schwarz und Kurz und sollten den eigenen Spielaufbau noch mehr beleben. Doch sowohl die Hausherren, als auch die Kruger agierten fortan etwas verhaltener und abwartender. Beide Mannschaften waren sich anscheinend bereits zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass der nächste Torerfolg womöglich für die Vorentscheidung in dieser Begegnung sorgen könnte. Torraumszenen waren in der Folgezeit erneut rar gesät und es entwickelte sich eher ein umkämpftes Spiel im Mittelfeld, sodass die jeweiligen Torhüter nur selten in den Mittelpunkt des Geschehens rückten. Erst bei einer Kontersituation in der 70. Spielminute hatten wiederum die Titanen den Torschrei auf den Lippen. Nach Zuspiel von Siewert, legte Wieland uneigennützig auf den mitgelaufenen J. Papenfuß ab, aber dessen abschließender Torschuss in aussichtsreicher Position kam zu zentral auf das gegnerische Gehäuse und war somit leichte Beute für SVG-Keeper Sobiella. Auch nach der verpassten Möglichkeit, waren es die Titanen, die mehr investierten und mehr für einen weiteren Torerfolg in diesem Spiel taten. Der Lohn für diesen Mut war der Treffer zum 2:1 in der 75. Spielminute. Ein Diagonalball von Derwanz fand in J. Papenfuß im gegnerischen Strafraum einen Abnehmer. Papenfuß legte die Kugel an Torwart Sobiella vorbei und traf schließlich per Volleyschuss ins Kruger Glück. Der Jubel der Gäste kannte im Anschluss kein Halten mehr und so lag sich beim SVT scheinbar jeder in den Armen, inklusive der mitgereisten Fans. Doch auch wenn die Freude groß war, wussten alle Titanen, welch schwere Schlussviertelstunde ihnen noch bevor stand. Mit frischen Kräften versuchte Trainer Prüßing dem entgegenzuwirken und so durfte Torschütze J. Papenfuß das Spielfeld verlassen. Er wurde für die verbleibende Spielzeit durch Riethling ersetzt. Die Hausherren agierten in den letzten Spielminuten vorwiegend mit der berühmten Brechstange und setzten hierbei vor allem auf die eigene Lufthoheit und das Kopfballspiel. Die Kruger hatten jetzt gleich mehrere kritische Situationen zu überstehen, denn sowohl der Torabschluss von Glienickes Krüger, als auch der Kopfball von C. Schickersinsky verfehlten das Tor der Gäste nur denkbar knapp. In der 87. Spielminute konnten die Titanen nochmals für Entlastung der eigenen Defensive sorgen. Durch eine starke Balleroberung von E. Papenfuß konnte der SVT den Konter einleiten. Der abschließende Torschuss von Neumann konnte zunächst von Schlussmann Sobiella pariert werden, aber Neumann setzte erfolgreich nach und erzielte ebenfalls per Volleyschuss das 3:1. Erneut riesen Jubel bei der Gästemannschaft, die damit die endgültige Vorentscheidung herbeigeführt hatte. Die Gegenwehr der Heimelf war nun gebrochen, sodass Neumann seine gute Leistung nach 89 Spielminuten mit einem weiteren Tor kröhnen konnte. Nach einem Dribbling traf er aus 16 Metern unhaltbar ins rechte untere Toreck und stellte somit den 4:1 Endstand her.








Aufstellung









Tore

1:0 K. Schickersinsky (19. Min.), 1:1 Derwanz (22. Min., Foulelfmeter), 1:2 J. Papenfuß (75. Min.), 1:3 Neumann (87. Min.), 1:4 Neumann (89. Min.)








Schiedsrichter

Uwe Wieland



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  /

Glienicke-Nordbahn:  Schirmer (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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SV Titania Kruge - Eberswalder SC  2:2 (1:2)



Spielbericht


Am 4. Spieltag erzwang die Kruger Männermannschaft mit großem Willen und viel Glück ein 2:2 (1:2) gegen den Eberswalder SC. Nach einer katastrophalen Anfangsviertelstunde, in der die Gäste das Spielgeschehen nach Belieben kontrollierten, kämpften sich die Titanen nach und nach in die Partie und sicherten sich am Ende mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Punktgewinn.


Spürbar groß war die Erleichterung auf Seiten der Kruger nach dem ersten Saisonerfolg gegen den SV Tornow. Sah man sich doch endlich für die vielen Mühen der vergangenen Wochen belohnt. Zudem machte der Sieg den Titanen bewusst, dass es auch in der 1. Kreisklasse Mannschaften gibt, mit denen man sich auf Augenhöhe befindet und gegen die man punkten kann. Gleichzeitig wurde allerdings auch nochmals deutlich, dass der SVT in jeder Begegnung gezwungen ist, an die eigene Leistungsgrenze zu gehen, wenn man am Ende eines Spiels nicht mit leeren Händen dastehen möchte. Dementsprechend eindeutig war die Marschroute für das Heimspiel gegen den Eberswalder SC. Mit den Grundtugenden Laufbereitschaft, Mut und Einsatzwillen wollte man sich in die Partie kämpfen und schließlich mit dem vorhandenen Selbstvertrauen zum Torerfolg kommen. 


Diese Devise schienen jedoch nur die wenigsten SVT-Akteure verinnerlicht zu haben, denn was die Elf von Trainer Prüßing in den ersten Spielminuten bot, musste schlichtweg als unterirdisch bezeichnet werden. Das Kruger Spiel kennzeichnete sich in der Anfangsphase durch fehlendes Engagement und mangelnde Aggressivität im Zweikampfverhalten und ließ wirklich jegliche Leidenschaft vermissen. Folgerichtig übernahm der Eberswalder SC von Beginn an die Spielkontrolle und rückte immer wieder mit viel Tempo in die gegnerische Spielhälfte vor. Die Titanen wirkten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt komplett überfordert und gerieten infolgedessen in der 5. Spielminute in Rückstand. Nach dem der SVT einen Angriffsversuch der Gäste wiederum nicht rechtzeitig unterbinden konnte, setzte sich ESC-Spieler Schwalm auf der linken Außenbahn gekonnt in Szene und bediente seinen Mitspieler Langanky im Sturmzentrum mit einem gut getimten Flankenball. Dieser überwand Titanias Schlussmann Weinknecht mit einem platzierten Kopfball ins rechte untere Toreck und markierte somit das 0:1 aus Kruger Sicht. Die Anhänger der Titanen hofften nun vergeblich darauf, dass dieser frühe Gegentreffer der eigenen Mannschaft als Weckruf dienen könnte, denn auch im weiteren Spielverlauf zeigte sich ein unverändertes Bild. Spielfreudige Eberswalder überrannten harmlose Kruger. So dauerte es auch nur bis zur 14. Spielminute bis der ESC seine Führung ausbaute und zum 0:2 traf. Dabei narrte Ziemann zunächst die Defensive der Hausherren und legte anschließend quer auf den mitgelaufenen Langanky, der aus Nahdistanz keine Mühe hatte, sein zweites Tor an diesem Tag zu erzielen. Mittlerweile musste man als Titane das schlimmste befürchten, denn in dieser Begegnung offenbarte sich scheinbar ein Klassenunterschied. Doch die Mannschaft um Spielführer Schwarz zeigte jetzt zumindest eine Reaktion und fand nun ebenfalls vermehrt den Weg in die gegnerische Spielhälfte. Übersah Neumann nach einem Sololauf zunächst noch den besser postierten Groh, fasste er sich wenig später ein Herz und probierte es aus der Distanz. Leider klatschte sein Schussversuch aus 20 Metern lediglich an den Außenpfosten, wobei Gästekeeper Prieß wohl machtlos gewesen wäre. Die Titanen wurden fortan deutlich mutiger im Angriffsspiel und dennoch wies das eigene Defensivverhalten weiterhin große Schwächen auf, welche sich der ESC stets zu Nutze machte. Doch mit ein wenig Glück und einem gut aufgelegten Torhüter Weinknecht gelang es, einen höheren Rückstand zu verhindern. Kurz vor der Halbzeitpause war es dann erneut der agile Neumann, der in den Mittelpunkt des Geschehens rückte. Nach dem die Gäste einen Freistoß von Petzold blocken konnten, landete der Ball im Rückraum bei Titanias Nr. 9. Wieder zögerte Neumann nicht lange und dieses Mal hämmerte er den Ball aus 25 Metern unhaltbar zum 1:2 in den linken oberen Torwinkel. Ein wahres Traumtor, welches dafür sorgte, dass bei den Gastgebern nochmals Hoffnung für den zweiten Spielabschnitt aufkeimte. 


Dieser begann für den SVT verheißungsvoll. Nach dem die Gäste in der Halbzeit einen Torwartwechsel vollzogen hatten und Prieß durch Mittelstädt ersetzt wurde, schien es so, als ob der neue Mann zwischen den Pfosten in der 52. Spielminute nocht nicht im Spiel angekommen war. Anders lässt sich die Situation, welche zum Kruger Ausgleich führte, nicht erklären. Ein scheinbar harmloser weiter Ball aus der Spielhälfte der Gastgeber landete in den Armen des Gästekeepers. Trotz dessen setzte Titanias Spielmacher Groh energisch nach, wofür er auch belohnt werden sollte, denn Torhüter Mittelstädt ließ den Ball unverhofft nach vorne prallen, sodass Groh doch noch an die Kugel kam. Groh zeigte sich im Anschluss handlungsschnell und köpfte das Leder über Mittelstädt hinweg. Doch bevor er den Ball ins leere Tor schieben konnte, wurde er vom Schlussmann des ESC zu Boden gerissen. Folgerichtig entschied der Unparteiische Burdajewicz auf Strafstoß. Diesen führte Kruges Libero Derwanz aus und er traf ins rechte untere Toreck zum glücklichen 2:2. Der Treffer gab der Heimelf neues Selbstvertrauen, denn direkt nach dem Ausgleich hatte die Elf von Trainer Prüßing sogar die Möglichkeit in Führung zu gehen. Zunächst wurde ein Schuss von Wieland vor der Torlinie geblockt und wenig später verfehlte J. Papenfuß nach einem starken Dribbling das gegnerische Tor nur denkbar knapp. In der 65. Spielminute betrat Riethling das Spielfeld für Kurz und übernahm seine Position im defensiven Mittelfeld. In der Folge kontrollierte der ESC wieder das Spielgeschehen und drückte auf den erneuten Führungstreffer. Die Titanen konnten im Angriff kaum noch für Entlastung sorgen und sahen sich in der verbleibenden Spielzeit ausschließlich in der Defensive beschäftigt. Dabei war insbesondere das Eberswalder Angriffstrio um Ziemann, Langanky und Schulze ein stetiger Unruheherd, welches die Titania Hintermannschaft nur schwer in den Griff bekam. Es entwickelte sich eine dramatische Schlussphase, in der die Gäste alles versuchten, um die drei Punkte einzufahren. Doch der SVT zeigte nun die wichtige Einsatzbereitschaft und stemmte sich geschlossen und mit aller Macht gegen den dritten Gegentreffer. Dabei hatte man auch das nötige Quäntchen Glück, als der ESC gleich mehrfach in bester Position vergab bzw. am starken Torhüter Weinknecht scheiterte. Schließlich retteten die Titanen das Unentschieden über die Zeit und sicherten sich einen glücklichen und nicht mehr für möglich gehaltenen Punktgewinn. 








Aufstellung









Tore

0:1 Langanky (5. Min.), 0:2 Langanky (14. Min.), 1:2 Neumann (43. Min.), 2:2 Derwanz (52. Min., Foulelfmeter)








Schiedsrichter

Thomas Burdajewicz



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Unsportliches Verhalten), Belack (Unsportliches Verhalten)

ESC:  Mittelstädt (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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SV Titania Kruge - SV Tornow  2:0 (2:0)



Spielbericht


Am 3. Spieltag bezwang die Kruger Männermannschaft den SV Tornow mit 2:0 (2:0) und sicherte sich die ersten Punkte der Saison 2016/17. Dabei avancierte Marcel Stegemann mit zwei Toren und einer schweren Bänderverletzung zum tragischen Helden des Spiels.


Nicht wenige behaupteten vor der Partie gegen den SV Tornow, dass die Titanen schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison mit dem Rücken zur Wand stehen würden. Nach zwei Auftaktniederlagen gegen den SV Waldhof Spechthausen und den SV Rüdnitz/Lobetal II fand sich die Elf von Trainer Prüßing am Tabellenende wieder und bereits jetzt wurden viele kritische Stimmen im Kruger Umfeld laut, dass die Entscheidung zum Aufstieg wohl eine Fehlentscheidung war. Umso erstaunlicher war es, wie gut die eigene Mannschaft die ersten Misserfolge einordnete und verarbeitete. Fehler wurden intern klar angesprochen und mithilfe einzelner Trainingsübungen nochmals analysiert. Dabei war insbesondere die hohe Trainingsbeteiligung ein wichtiger Grundstein, welche wohl auch für die Zukunft und das Unterfangen Klassenerhalt ein entscheidender Faktor sein könnte. Zudem sollte ein gemeinsamer Mannschaftstag das Team für die kommenden Aufgaben wappnen und als Einstimmung auf die Begegnung gegen Tornow dienen.


Was auch immer letztendlich die Ursache war, die Titanen wirkten von Beginn an hochmotiviert und starteten druckvoll in die Partie. Dieses Engagement sollte sich schon früh auszahlen und so markierte Stegemann bereits in der 3. Spielminute den Führungstreffer zum 1:0. Ursprung war ein weiter Abstoß von Torhüter Müller, der für Abstimmungsprobleme in der Tornower Hintermannschaft sorgte. Diese machte sich Stegemann zu Nutze. Er erlief den weiten Ball und traf mit einem Heber von der Strafraumgrenze ins verwaiste Tor der Gäste. Damit war auch bei Stegemann endlich der Knoten geplatzt, denn nun hatte auch er seinen ersten Treffer in der höheren Spielklasse erzielt. Die frühe Führung sollte den Hausherren Sicherheit und zusätzliches Selbstvertrauen geben. Das wurde bereits in den folgenden Spielminuten sichtbar. Immer wieder spielten die Titanen ihre Tempovorteile aus und drangen über ihre Flügelspieler Neumann und Franke in die gegnerische Spielhälfte vor. Dort agierte man jedoch nicht zielstrebig genug, sodass die Kruger Angriffsversuche häufig noch unterbunden werden konnten. Die Tornower brachten in der Offensive zunächst nur wenig zu Stande. Lediglich bei Standardsituationen besaß man die Lufthoheit und kam vereinzelt zum Torabschluss. Die beste Gelegenheit besaß Kapitän Vorpal in der 20. Spielminute, als sein Kopfball, nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, das Kruger Tor nur knapp verfehlte. Im weiteren Verlauf bestimmte die Elf von Trainer Prüßing allerdings zunehmend die Partie und drückte auf den zweiten Treffer. Besonders der reaktivierte Kurz bot bei seinem Startelfdebüt im defensiven Mittelfeld eine couragierte Leistung, wobei er die gegnerische Verteidigung immer wieder mit klugen Pässen aushebelte und seine Mitspieler gut in Szene setzte. Schließlich sollte es bis zur 42. Spielminute dauern, bis den Titanen der zweite Torerfolg an diesem Tag gelang. Wiederum war es der agile Neumann, der auf der linken Außenbahn gleich mehrere Gegenspieler stehen ließ und in die Spielhälfte der Gäste vorrückte. Dort steckte er den Ball geschickt auf J. Papenfuß durch. Dessen abschließender Torschuss konnte zunächst von Tornows Schlussmann Thiemann abgewehrt werden und auch der Nachschuss von Neumann wurde nochmals geblockt. Erst der dritte Versuch von Stegemann war von Erfolg gekröhnt. Er traf freistehend am langen Pfosten zum 2:0 und sorgte für großen Jubel bei der Heimelf. Mit diesem Ergebnis ging es für beide Mannschaften wenig später in die Halbzeitpause.


Zur Halbzeit wurde auf Kruger Seite der angeschlagene Kurz durch Peschke ersetzt. Nach dem Seitenwechsel taten sich die Titanen zunächst schwer darin, an das schwungvolle Spiel des ersten Durchgangs anzuknüpfen. Folgerichtig wurde das Angriffsspiel der Tornower zwingender und man setzte die Hausherren vermehrt unter Druck. Jedoch blieben die Torabschlüsse der Gäste weiterhin weitesgehend harmlos, sodass Titanias Keeper Müller nur selten ernsthaft geprüft wurde. Ab der 60. Spielminute wurden schließlich auch die Gastgeber wieder mutiger im Spiel nach vorn und Tornows Torhüter Thiemann sollte fortan vermehrt in den Mittelpunkt rücken. Die Titanen erspielten sich in der Folge eine Vielzahl an hochkarätigen Chancen, scheiterten aber entweder am starken Schlussmann oder am eigenen Unvermögen. Groh, Neumann, Stegemann, Franke und Petzold, sie alle vergaben in aussichtsreicher Position und verpassten es, für die mögliche Vorentscheidung zu sorgen. Nach dem man diese Tormöglichkeiten ungenutzt ließ, wurde man im Spielaufbau zunehmend passiver und ließ den Gegner nochmals zurück ins Spiel kommen. Die Einwechslung von E. Papenfuß für Franke sollte dem entgegenwirken. Dennoch setzte Tornow zur Schlussoffensive an und kam dabei gleich mehrfach gefährlich vor das Gehäuse der Kruger. Doch auch die Gäste offenbarten Schwächen im Torabschluss und so vergaben Folgmann und Vorpal die Gelegenheiten zum Anschlusstreffer, wobei das Abwehrverhalten der Titanen in diesen Szenen als mangelhaft bezeichnet werden konnte. In der 77. Spielminute dann ein bitterer Moment für alle Titanen. Nach einem Einwurf und ohne Einwirkung des Gegners blieb Stegemann mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Wie sich später herausstellte zog sich Stegemann in dieser Situation einen Außenbandriss zu und wird mindestens 6 Wochen ausfallen. Eine genauere MRT-Untersuchung steht noch aus und wird hoffentlich keine noch schlimmere Diagnose hervorbringen. In jedem Fall eine große Schwächung für den SVT  im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Bleibt zu hoffen, dass Titanias Stürmer eine gute Genesung wiederfährt und er schnell wieder auf den Beinen ist ! Für die verbleibenden Spielminuten wurde Stegemann durch Riethling ersetzt. Es geschah allerdings nur noch wenig nennenswertes, sodass der gute Unparteiische Lemke die Begegnung kurze Zeit später beim Stand von 2:0 für die Gastgeber beendete und den ersten Sieg der Kruger in der 1. Kreisklasse besiegelte.








Aufstellung









Tore

1:0 Stegemann (3. Min.), 2:0 Stegemann (42. Min.)








Schiedsrichter

Rico Lemke



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Belack (Foulspiel), Schwarz (Foulspiel), Peschke (Foulspiel), Müller (Unsportliches Verhalten)

Tornow:  Zielke (Foulspiel), Stolle (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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SV Rüdnitz/Lobetal II - SV Titania Kruge  5:1 (3:1)



Spielbericht

 

Am 2. Spieltag der Saison 2016/17 verlor die Kruger Männermannschaft beim SV Rüdnitz/Lobetal II mit 5:1 (3:1). Bei tropischen Temperaturen verhinderten eine schwache Chancenverwertung und eine zu hohe Anzahl an individuellen Fehlern, einen möglichen Punktgewinn.

 

 

Nach der Auftaktniederlage gegen den SV Waldhof Spechthausen, stand für die Titanen am 2. Spieltag das erste Auswärtsspiel der aktuellen Saison an. Dabei traf man mit dem SV Rüdnitz/Lobetal II auf einen alten Bekannten. Bereits in der Saison 2013/14, zu diesem Zeitpunkt noch in der 2. Kreisklasse, kreuzten sich die Wege beider Mannschaften. In den damaligen Begegnungen setzten sich die Rüdnitzer mit zwei deutlichen Siegen durch und krönten ihre erfolgreiche Saison am Ende mit dem Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Und auch in der aktuellen Partie nahmen die Gastgeber die Favoritenrolle gegenüber den Kruger Aufsteigern ein. Dennoch wollte die Elf von Trainer Prüßing beweisen, dass man in der neuen Spielklasse Schritt halten kann und nicht nur als Kanonenfutter dient.

 

Bei Temperaturen über der 30 Grad Marke zeigte sich prompt, dass die Titanen an diesem Tag über sich hinaus wachsen müssen, wenn man am Ende des Spiels nicht mit leeren Händen da stehen möchte. Druckvoll und mit hohem Tempo trugen die Hausherren ihre Angriffe vor, wodurch sich die Kruger von Beginn an in der Defensive beschäftigt sahen. Dabei fehlte es den Titanen vor allem an der nötigen Handlungsschnelligkeit, sodass man oftmals den einen berühmten Schritt zu spät kam. Konnte der SVT die ersten Offensivaktionen der Rüdnitzer zunächst noch im entscheidenden Moment unterbinden, war es schließlich ein klassischer Sonntagsschuss, der für den Kruger Rückstand sorgte. Eine Bogenlampe vom Rüdnitzer Trapp schlug in der 11. Spielminute im linken oberen Eck des Titania Tores ein und brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Auch danach konnten die Kruger nur vereinzelt für die notwendige Entlastung sorgen. Zwar kombinierte man stellenweise sehr ansehnlich, jedoch ließ man im letzten Angriffsdrittel die nötige Konsequenz vermissen und bereitete der gegnerischen Hintermannschaft dadurch kaum Probleme. So blieb ein Distanzschuss von Stegemann lange  Zeit das einzige offensive Achtungszeichen. Ein leichtfertiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung verursachte in der 20. Spielminute schließlich das zweite Kruger Gegentor und machte das Unterfangen Punktgewinn somit um ein vielfaches schwerer. Dieses Mal war der Rüdnitzer Köhler zur Stelle und vollendete aus Nahdistanz zum 2:0. Immerhin schien dieser Treffer den Titanen als Weckruf zu dienen, denn das Angriffsspiel des SVT wirkte in der Folgezeit wesentlich zielstrebiger. Gleich mehrfach kam man nun zum Torabschluss und besaß die Möglichkeit, durch einen eigenen Torerfolg zurück ins Spiel zu finden. Verpasste J. Papenfuß nach starkem Sololauf zunächst noch den Anschlusstreffer, war es wenig später Neumann, der nach mustergültigem Pass von Stegemann für das 2:1 sorgte und wieder Hoffnung im Kruger Lager aufkeimen ließ. Doch diese sollte nur kurz währen, denn ein erneuter unnötiger Fehler in der eigenen Vorwärtsbewegung brachte die Rüdnitzer wiederum mit 3:1 in Front. Wieder war es Köhler, der sich vor dem gegnerischen Tor eiskalt zeigte und für den dritten Treffer der Heimelf sorgte. In den verbleibenden Spielminuten des ersten Durchgangs hatten die Gastgeber durchaus die Gelegenheit, die eigene Führung weiter auszubauen. Dabei ließ man allerdings eine Vielzahl an Chancen ungenutzt, sodass beide Mannschaften beim Spielstand von 3:1 den Gang in die Halbzeitpause antraten.

 

Nach dem Seitenwechsel rückte Wieland für Peschke ins Mittelfeld, wodurch man sich mehr Unterstützung für die eigene Offensivabteilung erhoffte. Diese Taktik schien zunächst aufzugehen, denn bereits kurz nach Wiederanpfiff war es Wieland, der auf der rechten Außenbahn von Neumann freigespielt wurde und den Ball im Anschluss auf Stegemann weiterleitete. Dieser musste die Kugel am langen Pfosten eigentlich nur noch über die Torlinie drücken, doch er scheiterte am Rüdnitzer Schlussmann Vieweg. Mittlerweile musste man feststellen, dass sich die Titanen an diesem Tag selber schlagen. Denn in der 55. Spielminute machten sich die Hausherren erneut einen haarsträubenden Abspielfehler der Kruger zu Nutze, suchten mit viel Tempo den Weg zum gegnerischen Tor und trafen abschließend durch Klimek aus Nahdistanz zum 4:1. Auch wenn dieser Treffer gleichzeitig die Vorentscheidung bedeutete, steckten die Titanen nicht auf und waren in den folgenden Spielminuten zumindest um Ergebniskosmetik bemüht. Dabei wusste man im Angriffsspiel durchaus zu überzeugen und fand vermehrt den Weg vor das Gehäuse der Gastgeber. Dennoch blieb die eigene Chancenverwertung ein großes Manko in dieser Partie. Und so vergaben sowohl Stegemann, als auch der eingewechselte Franke beste Möglichkeiten, um den Abstand nochmals zu verkürzen. Die Begegnung verlor im weiteren Verlauf zunehmend an Tempo, was vor allem den tropischen Temperaturen geschuldet war. Somit plätscherte das Spiel lange Zeit ohne nennenswerte Ereignisse dahin. Dem bereitete der Rüdnitzer Köhler in der 78. Spielminute ein Ende, als er mit seinem dritten Tor an diesem Tag das 5:1 markierte. Nach einem ungeschickten Klärungsversuch der Kruger Hintermannschaft war Köhler zur Stelle und traf von der Strafraumgrenze mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Toreck. Damit befanden sich die Hausherren endgültig auf der Siegerstraße. Dennoch blieb die letzte Torgelegenheit des Spiels den Titanen vorbehalten und diese Szene kennzeichnete eigentlich den kompletten Spielverlauf aus Kruger Sicht. Nach einem Steilpass von Schwarz lief Stegemann allein auf das gegnerische Tor zu und hatte nur noch Keeper Vieweg vor sich. Doch anstatt den Angriff gezielt abzuschließen, setzte Stegemann zum Dribbling an und verpasste es, den Ball im Kasten der Gastgeber unterzubringen. Wenig später beendete der Unparteiische Kotte die Partie und besiegelte den 5:1 Erfolg der Rüdnitzer.








Aufstellung

 









Tore

1:0 Trapp (11. Min.), 2:0 Köhler (20. Min.), 2:1 Neumann (30. Min.), 3:1 Köhler (33. Min.), 4:1 Klimek (55. Min.), 5:1 Köhler (78. Min.)









Schiedsrichter

Stefan Kotte



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania: Groh (Unsportliches Verhalten), E. Papenfuß (Unsportliches Verhalten)

Rüdnitz/Lobetal:  /



Besondere Vorkommnisse

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SV Titania Kruge - SV Waldhof Spechthausen  1:4 (1:1)

 

 

 

 

 

Spielbericht


Am 1. Spieltag der Saison 2016/17 unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Waldhof Spechthausen mit 1:4 (1:1). Trotz großem Engagement und einer guten kämpferischen Leistung, hatte man am Ende das Nachsehen, da Waldhof die Fehler der Titanen eiskalt bestrafte.


Der 13.08.2016 wird als historisches Datum in die Geschichtsbücher des SV Titania Kruge eingehen. Nach 20 Jahren in der 2. Kreisklasse und einer starken Aufstiegssaison, endete die scheinbar ewige Durststrecke der Titanen und man konnte am 1. Spieltag der Saison 2016/17 erstmals wieder eine Partie in einer höheren Spielklasse bestreiten. Somit wird die kommende Spielzeit für die Elf von Trainer Prüßing eine ganz besondere werden, in die man als klarer Außenseiter geht und für die man den Klassenerhalt als wichtigstes Saisonziel ausgegeben hat.


Die Begegnung gegen den Vorjahressiebenten Waldhof Spechthausen begann durchaus vielversprechend. Nach dem die Titanen dem ersten Angriffsdruck der Gäste standhalten konnten, nutzte man auf der Gegenseite die erste eigene Tormöglichkeit zum frühen Führungstreffer. Dabei erlief Neumann einen Steilpass von Franke, narrte im Anschluss die gegnerische Verteidigung und traf mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 1:0. Ein Auftakt nach Maß für den SVT, der sich im Anschluss vorwiegend in der Defensive beschäftigt sah. Mit großem Tempo im Offensivspiel fand Waldhof immer wieder den Weg vor das Tor Hausherren, wo man jedoch an der vielbeinigen Hintermannschaft der Titanen oder am aufmerksamen Schlussmann Müller scheiterte. Die Kruger konnten in dieser Phase der Partie nur selten für Entlastung sorgen. Lediglich bei einem Distanzschuss von Groh in der 22. Spielminute hatten die Anhänger des SVT erneut den Torschrei auf den Lippen. Grohs Versuch strich allerdings denkbar knapp über das Gehäuse der Gäste. Zudem musste Titanias Weinknecht die Begegnung, nach einer Oberschenkelverletzung, in der 25. Spielminute frühzeitig beenden. Für ihn rückte Gallert ins defensive Mittelfeld. Mit enormer Laufbereitschaft und viel Einsatzwillen gelang es der Elf von Trainer Prüßing die eigene Führung bis zur 40. Spielminute zu verteidigen. Dann zeigte sich Spechthausen eiskalt, nutzte eine Kontersituation und markierte durch Beimler den Ausgleich zum 1:1.


In der Halbzeitpause klagte Kruges Wirt über Wadenbeschwerden, wodurch man sich auf Seiten der Gastgeber zur nächsten Auswechslung gezwungen sah. Wirt wurde fortan durch Torjäger Stegemann ersetzt. Stegemann war es auch, der direkt nach Wiederanpfiff in den Mittelpunkt des Geschehens rückte. Nach einer mustergültigen Flanke von Gallert, musste er den Ball am langen Pfosten eigentlich nur noch per Kopf über die Torlinie drücken. Stegemann versagten jedoch die Nerven, sodass sein Kopfball den gegnerischen Kasten verfehlte und er die erneute Kruger Führung verpasste. In der Folge dominierten weiterhin die Gäste das Spielgeschehen, wobei man gleich mehrfach die Gelegenheit hatte, die Partie zu drehen und erstmals die eigene Führung zu erzielen. Doch Titanias Keeper Müller präsentierte sich in großartiger Verfassung und bewahrte seine Mannschaft mit starken Paraden vor dem Rückstand. In der 55. Spielminute ereignete sich dann eine kuriose Szene. Nach einem Torabschluss der Spechthausener klatschte der Ball gegen den Querbalken und sprang zurück ins Feld, ohne die Torlinie dabei überschritten zu haben. Zur Überraschung aller Beteiligten entschied Schiedsrichter Toron dennoch auf Tor, was die Spieler des SVT natürlich heftig reklamierten. Nach einer langen Diskussion revidierte Toron seinen Fehler und nahm den Treffer zurück, sodass das Unentschieden vorerst weiterhin Bestand hatte. Trotz dieses Rückschlages spielte Waldhof weiter zielstrebig nach vorn und wurde in der 64. Spielminute mit dem überfälligen Führungstreffer belohnt. Bei einem Eckball verlor Kruges Schwarz seinen Gegenspieler Klatt aus den Augen, der diesen Fehler direkt bestrafte und mit einem satten Volleyschuss zum 1:2 traf. In der 65. Spielminute vollzogen die Titanen ihren letzten Wechsel. Dabei betrat Kurz das Spielfeld für Peschke. Kruge war in der verbleibenden Spielzeit zwar bemüht offensiv neue Akzente zu setzen, aber den Hausherren fehlte die nötige Spielidee und auch der Kräfteverschleiß wurde nun deutlich sichtbar. Infolgedessen konnte man nur noch vereinzelt für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen, jedoch ohne dabei einen weiteren Treffer zu markieren. In der Schlussphase warf der SVT dann nochmals alles nach vorn, in der Hoffnung doch noch den begehrten Punktgewinn zu schaffen. Das machten sich die Spechthausener wiederum zu Nutze und erhöhten das Ergebnis in den letzten Spielminuten auf 1:4, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.









Aufstellung












Tore

1:0 Neumann (9. Min.), 1:1 Beimler (40. Min.), 1:2 Klatt (64. Min.), 1:3 Beimler (81. Min.), 1:4 Klatt (88. Min.)








Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

30



Gelbe Karten

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Besondere Vorkommnisse

Schiedsrichter Toron entscheidet in der 55. Spielminute auf Tor für Spechthausen, nimmt diesen Treffer nach langem Reklamieren der Kruger aber wieder zurück