26. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Blau-Weiß Hirschfelde - SV Titania Kruge  1:4 (1:2)

 

 

 

Spielbericht

 

Am 26. Spieltag bestritt unsere Männermannschaft ihre vorerst letzte Partie in der 2. Kreisklasse. Dabei gastierte man beim SV Blau-Weiß Hirschfelde. Begleitet von zahlreichen Fans, wollte die Elf von Trainer Prüßing auch im letzten Saisonspiel drei Punkte einfahren und die Spielzeit mit einem weiteren Erfolg beenden.

 

Die Titanen starteten nervös in die Begegnung und zeigten sich zunächst sehr unkonzentriert. Nach 11 Spielminuten sorgte schließlich ein Eigentor von Hirschfeldes Fellberg für die glückliche Kruger Führung. Diese hatte jedoch nur kurzzeitig Bestand, denn bereits in der 14. Spielminute markierte Dreews aus Nahdistanz den Ausgleichstreffer zum 1:1. Doch der SVT hatte ebenfalls die richtige Antwort parat und ging in der 18. Spielminute erneut in Führung. Nach einem mustergültigen Angrif, war es Titanias Spielmacher Groh, der die gegnerische Defensive mit einem starken Pass aushebelte und seinen Mitspieler Neumann bediente. Dieser nutzte die Tormöglichkeit eiskalt und traf zum 2:1. Im weiteren Verlauf war es eine ausgeglichene Partie, in der beide Mannschaften große Schwächen in der Verteidigung offenbarten. Folgerichtig ergaben sich auf beiden Seiten zahlreiche Torgelegenheiten, welche allerdings allesamt nicht genutzt werden konnten. Somit blieb es bis zur Halbzeitpause beim Spielstand von 2:1.

 

Im zweiten Spielabschnitt erspielten sich die Titanen deutliche Feldvorteile. Dennoch gelang es den Krugern nicht, die eigene Überlegenheit in weitere Torerfolge umzumünzen. Schließlich dauerte es bis zur 78. Spielminute bis Neumann nach Zuspiel von Petzold den spielentscheidenden Treffer zum 3:1 erzielte. Auch in der Folge spielte der SVT befreit auf. In der 88. Spielminute war es J. Papenfuß, der mit seinem sehenswerten Distanzschuss für das 4:1 und gleichzeitig den Endstand sorgte. Im Anschluss wurde der Aufstieg und die Meisterschaft gemeinsam mit den Fans bis tief in die Nacht gefeiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufstellung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durchschnittsalter: 27,4 Jahre

 

Auswechslungen:  30. Min. Riethling <-> Stiffel, 55. Min. Groh <-> J. Papenfuß, 75. Min. Schwarz <-> Peschke

im Kader: Gallert, Wirt, Franke

 

 

 

 

 

 

 

 

Tore

0:1 Fellberg (Eigentor, 11. Min.), 1:1 Dreews (14. Min.), 1:2 Neumann (18. Min.), 1:3 Neumann (78. Min.), 1:4 J. Papenfuß (88. Min.)

 

 

 

 

 

 

 

 

Schiedsrichter

Achim Schossow

 

 

Zuschauer

50

 

 

Gelbe Karten Titania

/

 

 

Besondere Vorkommnisse

/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

FSV Lok Eberswalde III - SV Titania Kruge  1:3 (1:1)




Spielbericht


Am 24. Spieltag trat unsere Männermannschaft beim FSV Lok Eberswalde III an. Nach der Niederlage aus der Vorwoche gegen die SG Minerva Zerpenschleuse wollte das Team von Trainer Prüßing Wiedergutmachung leisten und zurück in die Erfolgsspur finden. Jedoch wurde bereits beim Aufeinandertreffen im Hinspiel deutlich, dass die Lok-Elf wesentlich besser ist, als es der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Somit war allen beim SVT klar, dass man wieder eine engagierte Leistung zeigen musste, wenn man die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten wollte.


Bei tropischen Temperaturen entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beiden Mannschaften zunächst der nötige Zug zum gegnerischen Tor fehlte. Nach 13 Spielminuten war es schließlich Titanias Neumann, der für das 1:0 aus Kruger Sicht und den ersten Treffer des Tages sorgte. Nach Zuspiel von Petzold setzte Neumann zu einem starken Dribbling an und vollendete den Angriff mit einem platzierten Schuss ins linke untere Toreck. Allerdings währte der Führungstreffer des SVT nicht lange, denn bereits in der 16. Spielminute gelang den Hausherren der Ausgleichstreffer. Nach dem die Titanen den Ball auf der rechten Außenbahn nicht entscheidend kontrollieren konnten, setzte sich der agile Mohamed gleich gegen mehrere Gegenspieler durch und suchte anschließend den Weg zum gegnerischen Tor. Auch dort behielt er die Nerven und traf aus Nahdistanz zum 1:1. Im weiteren Verlauf war es eine hart umkämpfte Begegnung, welche nur wenige fussballerische Höhepunkte zu bieten hatte. Zwar ergaben sich sowohl für die Gastgeber, als auch für die Titanen vereinzelt Torraumszenen, jedoch sorgten diese nur selten für Gefahr. Folgerichtig blieb es bis zur Halbzeitpause beim Spielstand von 1:1.


Zur zweiten Hälfte brachten die Titanen, mit der Einwechslung von J. Papenfuß für Groh, frische Kräfte in die Partie. Das Spiel der Gäste wurde nun deutlich ballsicherer, was zur Folge hatte, dass man durch ein gutes Kombinationsspiel immer wieder den Weg vor das gegnerische Tor fand. Dort erwischten die Kruger Stürmer allerdings einen gebrauchten Tag. Besonders Titanias Toptorschütze Stegemann zeigte sich an diesem Tag schwach im Torabschluss. Er scheiterte gleich mehrfach am starken Schlussmann Millarch, der seine Mannschaft durch unzählige Paraden immer wieder vor dem Rückstand bewahrte. Auf der Gegenseite war von der Lok-Elf im zweiten Durchgang kaum noch etwas zu sehen. Die große Hitze und Ungenauigkeiten im Spielaufbau sorgten dafür, dass sich der FSV nur noch gelegentlich offensiv in Szene setzte und dabei nur wenig Gefahr ausstrahlte. In der 62. Spielminute vollzogen die Kruger einen weiteren Wechsel. E. Papenfuß wurde auf dem linken Flügel durch Franke ersetzt. Nach 65 Spielminuten konnten die Titanen dann endlich den Bann brechen und den überfälligen Führungstreffer zum 2:1 markieren. Wiederum war es Neumann, der sich in den gegnerischen Strafraum tankte und im Anschluss den Torabschluss suchte. Konnte sein Schussversuch zunächst von Keeper Millarch abgewehrt werden, war Stegemann im Nachsetzen zur Stelle und drückte die Kugel über die Torlinie. Auch in der Folge beherrschte die Elf von Trainer Prüßing das Spielgeschehen und erspielte sich weitere Tormöglichkeiten. Allerdings fand man stets seinen Meister in Torhüter Millarch, wodurch man es verpasste, für die Vorentscheidung zu sorgen. In der 77. Spielminute trugen dann die Hausherren einen ihrer wenigen Angriffe vor. Nach Flanke von Kalohn setzte sich erneut Mohamed im Sturmzentrum durch und brachte den Ball im Tor der Titanen unter. Dabei nahm er jedoch deutlich sichtbar die Hand zur Hilfe, was durch den Unparteiischen Möcker mit einer Gelben Karte geahndet wurde. Nach dem Mohamed bereits kurz zuvor Gelb gesehen hatte, stellte ihn Möcker folgerichtig mit Gelb-Rot vom Platz. Dadurch ergaben sich für den SVT weitere Räume, welche man in der 85. Spielminute mit dem Torerfolg zum 3:1 nutzte. Nach einem Ballgewinn durch Derwanz, konterten die Gäste den Gegner über den rechten Flügel aus. J. Papenfuß entschied das Laufduell gegen seinen Gegenspieler für sich und erzielte mit viel Übersicht den viel umjubelten Siegtreffer.


Auf Grund der zweiten Halbzeit war es am Ende ein verdienter Sieg, der bei besserer Chancenverwertung wesentlich höher hätte ausfallen müssen. Dennoch war es für die Titanen nach der vorzeitigen Meisterschaft und der Niederlage gegen Zerpenschleuse enorm wichtig, wieder zu stärkerer Form gefunden zu haben.









Aufstellung
















Durchschnittsalter:  27,4 Jahre


Auswechslungen:  38. Min. Belack <-> Stiffel, 46. Min. Groh <-> J. Papenfuß, 62. Min. E. Papenfuß <-> Franke









Tore

0:1 Neumann (13. Min.), 1:1 Mohamed (16. Min.), 1:2 Stegemann (65. Min.), 1:3 J. Papenfuß (85. Min.)









Schiedsrichter

Hans-Georg Möcker



Zuschauer

25



Gelbe Karten Titania

Schwarz (Foulspiel), Wieland (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Osman Mohamed (FSV Lok Eberswalde III, 77. Min.) wegen absichtlichem Handspiel











23. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SG Minerva Zerpenschleuse - SV Titania Kruge  5:3 (3:2)




Spielbericht


Am 23. Spieltag gastierte unsere Männermannschaft bei der SG Minerva Zerpenschleuse und somit beim direkten Tabellennachbarn. Nach dem der 1. FC Finowfurt in der vergangenen Woche seine Reservemannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet hatte, standen die Titanen bereits im Vorfeld der Partie als Meister der 2. Kreisklasse Ost fest. Dennoch wollte man die Spannung aufrecht erhalten und die Begegnung gegen den ärgsten Verfolger erfolgreich gestalten.


Wie schwer dieses Unterfangen werden würde, offenbarte sich bereits in der Anfangsphase des Spiels. Nach dem der SVT nur schwer in die Partie fand, geriet man in der 10. Spielminute durch eine fragwürdige Strafstoßentscheidung in Rückstand. Einen Zweikampf zwischen Wieland und Bergk innhalb des Kruger Strafraums wertete der Unparteiische Pietzofski, zur Überraschung aller Beteiligten, als Foulspiel und zeigte dementsprechend auf den Punkt. Zerpenschleuses Spielführer Ludwig nahm diese Einladung dankbar an und traf zur 1:0 Führung. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Titanen nun vermehrt zu Torabschlüssen kamen. Nach dem sowohl Stegemann, als auch Groh zunächst an Schlussmann Bornstein scheiterten, rückte Schiedsrichter Pietzofski in der 27. Spielminute erneut in den Mittelpunkt. Bei einem Klärungsversuch von Zerpenschleuses Heinz im eigenen Sechzehner entschied Pietzofski fälschlicherweise auf absichtliches Handspiel, was einen weiteren Strafstoß zur Folge hatte. Stegemann legte sich den Ball zurecht und verwandelte zum 1:1. Doch dieses Ergebnis hatte nicht lange Bestand, denn durch zwei individuelle Fehler bei Standardsituationen lag die Kruger Elf innerhalb kürzester Zeit mit 3:1 hinten. Allein dem starken Sololauf von Neumann war es zu verdanken, dass man den Spielstand vor der Halbzeitpause noch einmal auf 3:2 verkürzen konnte. Er ließ Keeper Bornstein keine Abwehrchance und traf mit einem platzierten Schuss ins linke untere Toreck. 


Direkt nach Wiederanpfiff hatten die Titanen dann ihre stärkste Phase, in einer ansonsten schwachen Partie. Dabei konnte man gleich mehrere Möglichkeiten zum erneuten Ausgleich verzeichnen. Die beste Gelegenheit vergab Stegemann in der 50. Spielminute, als er nach einem Freistoß von Peschke nur den Pfosten traf. Ab der 60. Spielminute waren es schließlich die Hausherren, die das Zepter in die Hand nahmen und das Spielgeschehen fortan kontrollierten. Der SVT bekam keine Bindung zum Spiel, agierte zu häufig mit langen Bällen und hatte auch in den entscheidenden Zweikämpfen zumeist das Nachsehen. Besonders der Ausfall von Libero Derwanz (5. Gelbe Karte) machte sich bemerkbar, sodass die Kruger Hintermannschaft zu keinem Zeitpunkt sattelfest wirkte. Folgerichtig baute Minerva die eigene Führung, durch zwei Treffer von Grünwald, auf 5:2 aus. Diese Führung hätte sogar noch höher ausfallen können, doch die Gastgeber ließen gleich mehrere gute Chancen ungenutzt. Kurz vor Spielende konnten dann wiederum die Titanen etwas Ergebniskosmetik betreiben, als ein Flankenball von Schwarz am langen Pfosten bei Groh landete und dieser auf 5:3 verkürzte. Wenig später beendete der schwache Schiedsrichter Pietzofski das Spiel.


Die Titanen konnten nach der vorzeitigen Meisterschaft zu keiner Zeit ihr fussballerisches Potential abrufen und verloren diese Begegnung verdient. Jetzt heißt es noch einmal die volle Konzentration auf die letzten zwei Partien zu legen, sodass man sich als würdiger Staffelsieger in die Sommerpause verabschieden kann.









Aufstellung
















Durchschnittsalter:  27,2 Jahre


Auswechslungen:  85. Min. Riethling <-> Müller

im Kader: Wirt









Tore

1:0 Ludwig (10. Min., Foulelfmeter), 1:1 Stegemann (27. Min., Handelfmeter), 2:1 Ludwig (31. Min.), 3:1 Schalo (37. Min.), 3:2 Neumann (43. Min.), 4:2 Grünwald (72. Min.), 5:2 Grünwald (80. Min.), 5:3 Groh (85. Min.)









Schiedsrichter

Michael Pietzofski



Zuschauer

35



Gelbe Karten Titania

Peschke (Foulspiel), Müller (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/











22. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Titania Kruge - FSV Golzow  2:1 (1:1)




Spielbericht


Am 22. Spieltag stand unserer Männermannschaft, mit der Begegnung gegen den FSV Golzow, eine besondere Partie bevor. Für die Elf von Trainer Prüßing war es das letzte Heimspiel der aktuellen Saison, welches man natürlich ebenfalls erfolgreich gestalten wollte, um sich an der Tabellenspitze weiter festzusetzen. Außerdem sollte ein abschließender Heimsieg auch als Dank an die zahlreichen Zuschauern gelten, welche die Mannschaft während der kompletten Spielzeit tatkräftig unterstützt haben und stets eine zusätzliche Motivation für das gesamte Team waren. Allerdings war den Titanen im Vorfeld der Partie absolut bewusst, dass dieses Unterfangen kein leichtes werden wird. Schließlich konnten die "Löwen", mit Siegen gegen Marienwerder, den Eberswalder SC und Zerpenschleuse, zuletzt drei Erfolge in Serie verbuchen, was zur Folge hatte, dass man auch in der Tabelle einen enormen Sprung nach oben machte. Somit erwarteten viele eine hart umkämpfte Begegnung, in der eventuell kleinste Fehler über Sieg und Niederlage entscheiden können.


Diese Vermutung bestätigte sich dann bereits in der Anfangsphase des Spiels. Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften nichts und gingen engagiert zu Werke. Trotz großem Einsatzwillen hatte die Partie fussballerisch zunächst nur wenig zu bieten. Ungenauigkeiten und individuelle Fehler im Spielaufbau prägten das Geschehen in den Anfangsminuten, wodurch Torraumszenen vorerst Mangelware blieben. In der 8. Spielminute war es Titanias Petzold, der schließlich das erste offensive Achtungszeichen setzte. Nach einem Einwurf von E. Papenfuß, behauptete Groh den Ball am linken Strafraumeck und leitete ihn weiter auf Petzold. Dieser fasste sich ein Herz und suchte den direkten Torabschluss. Sein Schussversuch wurde von Golzows Abwehrspieler König entscheidend abgefälscht, sodass sich Keeper Hiller im Tor der Gäste mächtig strecken musste, um den Ball im kurzen Eck zu entschärfen. Schlussmann Hiller war es dann auch, der in der 10. Spielminute in den Mittelpunkt des Spielgeschehens rückte. Nach einem Foulspiel an Belack, bekamen die Titanen einen Freistoß in Höhe der Mittellinie zugesprochen. Diesen trat Libero Derwanz hoch in den gegnerischen Strafraum. Bei kräftigen Windverhältnissen wurde der Ball im Anschluss immer länger und landete letztendlich hinter Torwart Hiller, der sich in dieser Situation verschätzte, im Netz. Ein kurioses Tor, das den Krugern den wichtigen Führungstreffer zum 1:0 bescherte und für großen Jubel sorgte. Im weiteren Spielverlauf gewannen die Hausherren dadurch deutlich an Sicherheit und dominierten fortan die Begegnung. Gleich mehrfach bot sich der Elf von Trainer Prüßing in der Folgezeit die Möglichkeit, die eigene Führung auszubauen. In der 15. Spielminute war es J. Papenfuß, der nach Zuspiel von Groh aus Nahdistanz an Torhüter Hiller scheiterte. Wenig später führte ein Konter über Schwarz und J. Papenfuß zur nächsten Kruger Gelegenheit. Abschließend spielte man Neumann frei, aber auch er fand seinen Meister in Hiller, der erneut glänzend parierte. Von den Gästen war zu diesem Zeitpunkt nur wenig zu sehen. Zwar versuchte man stets die schnellen Stürmer Farah und Ahmed mit langen Bällen in Szene zu setzen, aber diese waren in der Offensive weitesgehend auf sich allein gestellt und konnten bis dato noch keine Durchschlagskraft entwickeln. Somit setzte sich das druckvolle Spiel der Titanen fort. In der 25. Spielminute gelangte man erneut über die linke Außenbahn vor das gegnerische Tor. Nach einem Zusammenspiel zwischen J. Papenfuß und Petzold, brachte Letzterer die Kugel im Anschluss flach vor das Gehäuse des FSV. Wurde die Hereingabe zunächst von Freund und Feind verpasst, landete der Ball schließlich am langen Pfosten bei Franke, dem sich nun die große Chance auf das 2:0 bot. Doch er zeigte sich beim Torabschluss zu unentschlossen, sodass sich auch dieser Ball wenig später in den Armen von Schlussmann Hiller wiederfand. Nach dem die Gastgeber diese Vielzahl an Tormöglichkeiten ungenutzt ließen, war ein deutlicher Bruch im eigenen Spiel zu erkennen. In der Defensive ließ man jetzt die nötige Konsequenz vermissen und auch im Angriff agierte man nicht mehr so zielstrebig, wie in den ersten 25 Spielminuten. Folgerichtig fanden die Golzower besser ins Spiel und kamen ebenfalls zu ihren ersten nennenswerten Torgelegenheiten. In 28. Spielminute behauptete der agile Ahmed das Leder gleich gegen mehrere Gegenspieler im Kruger Strafraum und suchte anschließend den Torabschluss aus spitzem Winkel. Sein Schussversuch landete allerdings lediglich am Außennetz und war nicht von Erfolg gekrönt. Die "Löwen" setzten sich nun vermehrt in der gegnerischen Spielhälfte fest und drückten auf den Ausgleichstreffer, wobei sich die Hintermannschaft der Titanen oftmals als nicht sattelfest erwies. Immer wieder sorgten hohe Hereingaben für Gefahr vor dem Kruger Kasten, sodass die Gäste gleich mehrfach den Torschrei auf den Lippen hatten. In der 35. Spielminute sollten ihre Bemühungen schließlich belohnt werden. Nach dem der SVT einen Angriffsversuch über den rechten Flügel nicht unterbinden konnte, kam der Ball über Umwege zu Golzows Stein. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte mit einem Heber den überfälligen Ausgleichstreffer zum 1:1. Ein Torerfolg, der sich abzeichnete, da die Titanen in den vergangenen Spielminuten zu wenig Eigeninitiative zeigten und die Golzower somit zurück in die Partie brachten. Die verbleibenden Spielminuten des ersten Durchgangs blieben dann recht ereignisarm, sodass beide Mannschaften beim Spielstand von 1:1 den Gang in die Halbzeitpause antraten.


Nach einer deutlichen Kabinenansprache motivierte man sich nochmals für den zweiten Spielabschnitt, was sich bereits kurz nach Wiederanpfiff auszahlte. In der 47. Spielminute konnte Neumann von Golzows Verteidigung nur per Foulspiel gestoppt werden. Den fälligen Freistoß trat Petzold aus dem Halbfeld auf den langen Pfosten, wo sich Derwanz im Kopfballduell gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und die Kugel ins Zentrum vor das gegnerische Gehäuse brachte. Dort zeigte sich Neumann handlungsschnell. Er war ebenfalls per Kopf zur Stelle und drückte den Ball aus Nahdistanz zum 2:1 unter die Torlatte, sodass Keeper Hiller diesmal keine Abwehrchance hatte. Erneut riesen Jubel bei den Hausherren, die sich mit diesem Treffer wiederum auf die Siegerstraße brachten. Leider gelang es den Krugern auch nach diesem Torerfolg nicht mehr, ihr volles fussballerisches Potential abzurufen. Nur selten lief der Ball in der Folgezeit über mehrere Stationen, sodass im Angriffsspiel vieles Stückwerk blieb. Somit musste man diese Begegnung über Kampf und Einsatzwillen für sich entscheiden und zumindest das stellten die Gastgeber unter Beweis. Schließlich steckten die Golzower auch nach dem zweiten Gegentreffer nicht auf und zeigten eine mehr als engagierte Leistung. Immer wieder setzte man Nadelstiche in der Offensive und stellte die Kruger Hintermannschaft vor Herausforderungen. In der 58. Spielminute war es Spielmacher Friese, der nach einem Pass von Schwadtke den Torabschluss von der Strafraumgrenze suchte. Doch Glücksgöttin Fortuna war ihm in dieser Szene nicht hold, sodass der Ball nur denkbar knapp am langen Pfosten vorbei strich. Nach 60 Spielminuten kamen dann wieder die Titanen zu einer ihrer wenigen Angriffsaktionen in der zweiten Spielhälfte. Nach dem Franke auf der rechten Außenbahn von Belack freigespielt wurde, setzte er sich gegen Golzows Petereit durch. Seine anschließende Flanke fand mit E. Papenfuß im Zentrum einen Abnehmer, doch Papenfuß kam einen Schritt zu spät und konnte die Hereingabe nicht entscheidend verwerten. Es sollte seine letzte Aktion des Spiels bleiben. Für ihn rückte Peschke ab der 64. Spielminute ins linke Mittelfeld. Mittlerweile war es die erwartet hart umkämpfte Begegnung. Zahlreiche Zweikämpfe und kleinere Nickligkeiten prägten fortan die Partie, sodass die teilweise hitzige Atmosphäre keinen wirklichen Spielfluss mehr zu Stande kommen ließ und dennoch lebte das Spiel von seiner Spannung. In der 72. Spielminute konnten die Gäste dann jedoch nochmals eine große Möglichkeit zum erneuten Ausgleich verzeichnen. Nach dem Titanias Schwarz den Ball im Zweikampf gegen seinen Gegenspieler Schwadtke nur ungenügend klären konnte, gelangte der Ball in den Strafraum zum ebenfalls eingewechselten Hussein. Dieser ging nun allein auf den Kruger Kasten zu, aber seine Schusschance konnte von Torwart Müller vereitelt und per Fußabwehr zur Ecke geklärt werden. Nach 80 Spielminuten bot sich auch auf der Gegenseite nochmals die Gelegenheit, einen weiteren Treffer zu erzielen. Nach einem Ballgewinn am eigenen Sechzehner, konterte der SVT die Gäste klassisch aus. Dabei enteilte der agile Neumann seinem Gegenspieler und legte den Ball am gegnerischen Strafraum quer auf den mitgelaufenen Franke. Diesem versagten allerdings die Nerven, sodass er das Leder freistehend neben das Tor des FSV schob und die mögliche Vorentscheidung verpasste. Mittlerweile lief die Schlussphase und es war eine wahre Zitterpartie. Die Golzower warfen noch einmal alles nach vorne und die Prüßing-Elf verteidigte leidenschaftlich. Zudem brachte man auf Kruger Seite, mit der Einwechslung von Michalski für J. Papenfuß, weitere frische Kräfte ins Spiel. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung brachten die Titanen den Sieg letztendlich über die Zeit und durften sich über drei enorm wichtige Punkte freuen.


Ein großer Dank geht an die zahlreichen anwesenden Zuschauer, die eine große Unterstützung für die Mannschaft waren !









Aufstellung
















Durchschnittsalter:  25,5 Jahre


Auswechslungen:  64. Min. E. Papenfuß <-> Peschke, 85. Min. J. Papenfuß <-> Michalski









Tore

1:0 Derwanz (10. Min.), 1:1 Stein (35. Min.), 2:1 Neumann (47. Min.)









Schiedsrichter

Günther Krause



Zuschauer

40



Gelbe Karten Titania

Derwanz (Unsportliches Verhalten, 5. Gelbe Karte), Groh (Unsportliches Verhalten), Schwarz (Foulspiel), Petzold (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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21. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

Eberswalder SC II - SV Titania Kruge  0:6 (0:6)




Spielbericht


Der Eberswalder SC II trat zu dieser Partie lediglich mit 7 Spielern an. Nach 20 Spielminuten hatten sich die Titanen eine komfortable 6:0 Führung erspielt. Im Anschluss musste der Torhüter der Gastgeber, welcher bereits angeschlagen ins Spiel ging, die Begegnung auf Grund einer Verletzung beenden. Somit sah sich der Unparteiische Kenig gezwungen, die Partie wegen personeller Unterlegenheit frühzeitig abzupfeifen.

Das Spiel wird nun mit 6:0 Toren und 3 Punkten für die Titanen gewertet.


Ein ausführlicher Spielbericht entfällt !









Aufstellung
















Durchschnittsalter:  25,5 Jahre


Auswechslungen:  /

im Kader:  Peschke, Stegemann









Tore

0:1 Groh (5. Min.), 0:2 J. Papenfuß (8. Min.), 0:3 Franke (11. Min.), 0:4 Petzold (13. Min.), 0:5 Petzold (16. Min.), 0:6 Franke (19. Min.)









Schiedsrichter

Torsten Kenig



Zuschauer

25



Gelbe Karten Titania

/



Besondere Vorkommnisse

Spielabbruch nach 20 Minuten wegen personeller Unterlegenheit des Eberswalder SC











20. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Titania Kruge - SV Freya Marienwerder  1:1 (1:1)




Spielbericht


Am 20. Spieltag stand für unsere Männermannschaft, mit der Begegnung gegen den SV Freya Marienwerder, das nächste Heimspiel der aktuellen Saison an. Nach der Niederlage gegen Blau-Weiß Ladeburg, wollten die Titanen möglichst schnell in die Erfolgsspur zurück finden und die Schlappe aus der Vorwoche vergessen machen. Die Gäste aus Marienwerder stellten dabei allerdings eine hohe Hürde dar, denn das Team um Spielertrainer Mallach gehört wohl zu den konterstärksten Mannschaften der Liga und hat mit Just und Sonntag zwei starke Individualisten in den eigenen Reihen. Vor der Partie hatte man auf Kruger Seite jedoch erst einmal andere Probleme zu lösen. Das leidige Thema Personalprobleme war erneut omnipräsent, sodass man letztendlich nur 11 Spieler aufbieten konnte und ohne Wechselspieler auskommen musste. Doch auch Freya musste auf einige etablierte Stammkräfte verzichten und konnte somit nicht aus dem Vollen schöpfen.


Auf dem Spielfeld war den Mannschaften die enge Personalsituation nicht anzumerken. Sowohl die Hausherren, als auch die Gäste starteten mit viel Engagement und voller Konzentration in die Partie. Wie erwartet, zog sich Marienwerder dabei weit in die eigene Spielhälfte zurück, um nach der Balleroberung über Kontersituationen zum Torerfolg zu kommen. Dadurch war der SVT gezwungen, das Zepter in die Hand zu nehmen und das Spiel zu machen. Folgerichtig hatte man in der Anfangsphase einen großen Anteil an Ballbesitz, dennoch gelang es der Elf von Trainer Prüßing zunächst nicht, sich offensiv in Szene zu setzen. Dem Kruger Spiel fehlte es offensichtlich an der nötigen Durchschlagskraft, sodass viele Angriffsbemühungen früh im Keim erstickten. Auf der Gegenseite setzte Freya die eigene Taktik konsequent um. Immer wieder stand man dicht gestaffelt in der eigenen Spielhälfte und schaltete im Anschluss schnell ins Angriffsspiel um. Infolgedessen konnte man in der 10. Spielminute die erste nennenswerte Tormöglichkeit des Spiels verzeichnen. Nach dem Ballgewinn bediente Mallach den agilen Sonntag auf der rechten Außenbahn. Dieser brachte die Kugel hoch in den Kruger Strafraum, wo Gästespieler Kosse die Lufthoheit behielt und sich im Kopfballduell gegen Peschke durchsetzte. Doch Kosse setzte seinen Torabschluss über den Querbalken und verpasste somit den frühen Führungstreffer. Im weiteren Verlauf setzten sich die Titanen vermehrt in der gegnerischen Spielhälfte fest und konnten in der 15. Spielminute ebenfalls ihre erste gefährliche Torchance verbuchen. Nach einem mustergültigen Angriff, wurde Papenfuß auf dem linken Flügel von Riethling freigespielt. Seine anschließende Hereingabe verpassten im Zentrum sowohl Neumann, als auch Petzold, sodass der Ball letztendlich am langen Pfosten bei Franke landete. Franke bot sich nun die große Gelegenheit, den Führungstreffer zu markieren, wobei ihm jedoch die Nerven versagten und er die Einschussmöglichkeit ungenutzt ließ. Aber auch nach der verpassten Chance blieb die Heimelf zwingender und erhöhte den Druck auf das gegnerische Tor. In der nächsten Szene war es Derwanz, der die Gelegenheit hatte, seine Mannschaft in Führung zu bringen. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von Groh, kam Derwanz am linken Strafraumeck zum Torabschluss. Sein Schussversuch strich allerdings am Freya Gehäuse vorbei und war somit nicht von Erfolg gekrönt. Nach 25 Spielminuten war es dann wiederum das Team aus Marienwerder, das in dieser abwechslungsreichen Begegnung die Möglichkeit hatte, den ersten Treffer des Tages zu erzielen. Nach dem die Kruger den Konter über Just nicht unterbinden konnte, bediente dieser seinen Mitspieler Dannehl, der es im Anschluss per Distanzschuss versuchte. Doch auch sein Schussversuch verfehlte den gegnerischen Kasten knapp, sodass Titanias Schlussmann Müller nicht eingreifen musste. In der 28. Spielminute sollte schließlich eine starke Einzelleistung für das Kruger Führungstor sorgen. Titanias Petzold, der sich bis dato nur selten in den Zweikämpfen behaupten konnte, setzte an der Grundlinie zu einem Sololauf an, wobei er gleich vier Gegenspieler stehen ließ. Im Anschluss brachte er die Kugel vor den Kasten der Gäste. Dort konnte Marienwerders Torhüter Kloß den Ball nicht kontrollieren, sodass sich Neumann die Chance bot, das 1:0 zu erzielen. Scheiterte Neumann vorerst noch an Keeper Kloß, war er im Nachsetzen erfolgreicher und drückte das Leder zum 1:0 über die Torlinie. Ein wichtiger Treffer, der den Gastgebern mehr Sicherheit geben sollte. Das hoffte man auf Kruger Seite zumindest. Direkt nach dem Führungstreffer zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Marienwerder veränderte nach dem Gegentor seine taktische Ausrichtung und verteidigte fortan höher, wodurch der SVT früher im Spielaufbau gestört wurde. Das bereitete den Hausherren sichtlich Probleme und führte zunächst zu Unruhe, welche sich die Gäste in der 38. Spielminute zu Nutze machten und den Ausgleichstreffer markierten. Nach dem sich für Marienwerders Sonntag große Freiräume im Mittelfeld ergaben, setzte dieser zum Dribbling an. Dabei düpierte er seinen Gegenspieler Schwarz, der sich in dieser Szene nicht aggressiv genug zeigte, und legte den Ball an der Strafraumgrenze quer auf Just. Per Doppelpass überwand man im Anschluss die Kruger Defensive, sodass Sonntag zum Torabschluss kam und dabei Torhüter Müller keine Abwehrchance ließ. Mit einem platzierten Schuss traf er zum 1:1. Allerdings schienen die Titanen diesen Gegentreffer gut zu verkraften, denn kurz vor der Halbzeitpause bot sich der Prüßing-Elf die Möglichkeit, erneut in Führung zu gehen. Nach dem Freya einen Flankenball von Peschke nur ungenügend klären konnte, versuchte es Groh aus 20 Metern per Volleyschuss. Doch Torwart Kloß war auf dem Posten und verhinderte den Rückstand mit einer starken Fußabwehr. Somit traten beide Mannschaften wenig später, beim Spielstand von 1:1, den Gang in die Kabine an.


Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst die Gäste, die die größere Präsenz zeigten und mehr Spielanteile besaßen. Doch trotz Feldüberlegenheit gelang es der Mannschaft von Spielertrainer Mallach nicht, sich entscheidende Torraumszenen zu erspielen. Und auch der SVT fand in der Anfangsphase des zweiten Durchgang nur selten den Weg vor das gegnerische Tor, sodass die Begegnung zwischenzeitlich recht ereignisarm war. Es dauerte schließlich bis zur 60. Spielminute, als eine Standardsituation für den nächsten Höhepunkt der Partie sorgte. Nach einem Eckball kam wiederum Sonntag am kurzen Pfosten freistehend zum Abschluss. Doch seine sehenswerte Direktabnahme verfehlte den Kruger Kasten und landete lediglich am Außennetz. Diese Szene schien ein Weckruf für beide Mannschaften zu sein, denn in der Folgezeit gewann das Spiel wieder an Tempo und auch an Torraumszenen mangelte es der Partie nun nicht mehr. In der 67. Spielminute waren es dann wieder die Titanen, die den Torschrei zur erneuten Führung auf den Lippen hatten. Nach einer guten Kombination zwischen Petzold und Neumann auf der rechten Außenbahn, brachte Letzterer den Ball flach vor das Gehäuse von Schlussmann Kloß. Dort kam Papenfuß lediglich einen Schritt zu spät und verpasste die Hereingabe somit nur denkbar knapp. Mittlerweile begegneten sich beide Mannschaften mit offenem Visier und waren zu jedem Zeitpunkt bemüht, das womöglich spielentscheidende 2:1 zu erzielen. Die nächste Chance konnten die Gäste in der 72. Spielminute verbuchen. Wieder drang Marienwerder über einen Konter in die Spielhälfte der Hausherren vor. Abschließend bediente man Sonntag auf der rechten Außenbahn, der die Kugel hoch in den gegnerischen Sechzehner brachte. Sein Flankenball fand in Just, der am langen Pfosten völlig freistehend zum Kopfball kam, einen Abnehmer. Doch SVT-Keeper Müller machte Freyas Hoffnungen auf einen Torerfolg mit einer bärenstarken Parade zu Nichte und verhinderte somit den Kruger Rückstand. Der offene Schlagabtausch ging auch im weiteren Spielverlauf weiter. In der 75. Spielminute waren wiederum die Titanen an der Reihe. Nach einem Ballgewinn durch Derwanz, schaltete sich der Libero mit ins Offensivspiel ein. Nach einem Doppelpass mit Groh, leitete Derwanz die Kugel in den Strafraum auf Neumann weiter. Neumann legte den Ball an seinem Gegenspieler vorbei und hatte jetzt nur noch Torhüter Kloß vor sich, aber sein anschließender Torschuss strich knapp über den Kasten der Gäste und fand nicht den Weg ins Tor. Mittlerweile lief die Schlussphase und 10 Minuten vor Spielende mussten die Gastgeber nochmals einen Rückschlag hinnehmen. Rechtsverteidiger Wirt verletzte sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers an der Wade und musste die Partie vorzeitig beenden, sodass die Titanen die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten mussten. Dennoch steckten die Kruger nicht auf und zeigten auch in der Schlussphase, wie während der kompletten Begegnung, eine kämpferische Leistung. Beiden Mannschaften sollte in den Schlussminuten noch jeweils eine Torgelegenheit vorbehalten bleiben. In der 83. Spielminute segelte ein Freistoß von Marienwerders Spielführer Dannehl nur knapp am rechten Pfosten des Kruger Tores vorbei und in der 85. Spielminute bot sich nochmals den Hausherren die Möglichkeit, den Siegtreffer zu erzielen. Nach dem Neumann beim Dribbling im Strafraum zu Fall gebracht wurde, entschied der Unparteiische Schönwetter fälschlicherweise nur auf Freistoß, was für die Titanen mehr als ärgerlich war. Der ruhende Ball wurde von Petzold hoch in den gegnerischen Sechzehner getreten, wo sich Papenfuß gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und das Leder nur knapp am langen Pfosten vorbei köpfte. Somit blieb es am Ende bei einem wohl leistungsgerechten Unentschieden.


Im Hinblick auf die schwierige Personalsituation kann man aus Kruger Sicht wohl mit dem Punktgewinn leben. Gerade weil alle Titanen an diesem Tag eine sehr engagierte Leistung abgeliefert und nach der Niederlage gegen Ladeburg Charakter gezeigt haben. Nun bleibt zu hoffen, dass für die kommenden Partien wieder ein breiterer Kader zur Verfügung steht, sodass man noch wichtige Punkte einfahren kann.









Aufstellung
















Durchschnittsalter:  28,4 Jahre


Auswechslungen:  /









Tore

1:0 Neumann (28. Min.), 1:1 Sonntag (38. Min.)









Schiedsrichter

Roger Schönwetter



Zuschauer

38



Gelbe Karten Titania

Groh (Unsportliches Verhalten), Derwanz (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/











19. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Blau-Weiß Ladeburg - SV Titania Kruge  3:1 (1:1)




Spielbericht


Am 19. Spieltag gastierte unsere Männermannschaft beim SV Blau-Weiß Ladeburg. Den Titanen war absolut bewusst, wie schwer diese Auswärtsaufgabe werden würde, denn bereits im Hinspiel bewiesen die Blau-Weißen, dass sie ein sehr unangenehmer Gegner sind. Auf Kruger Seite musste man die eigene Startformation, gegenüber der Begegnung gegen den 1. FC Finowfurt II, wiederum auf mehreren Positionen umstellen. Zudem droht Toptorschütze Stegemann (15 Saisontore) mit einer Wadenverletzung längerfristig auszufallen. Dennoch wollte die Mannschaft von Trainer Prüßing die Ausfälle möglichst gut kompensieren und die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten. 


Die Partie gestaltete sich in der Anfangsphase dann durchaus ausgeglichen. Beide Mannschaften waren um Präsenz bemüht und gingen bereits in den ersten Spielminuten engagiert zu Werke. In der Folgezeit entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem zunächst lediglich die entscheidenden Torraumszenen fehlten. Es dauerte bis zur 10. Spielminute und sich die Ladeburger erstmals offensiv in Szene setzten. Nach einem Angriff über die linke Außenbahn, war es Grams, der Keeper Gallert mit einem Torschuss vom linken Strafraumeck prüfte. Doch Titanias Schlussmann war auf dem Posten und bewahrte seine Mannschaft vor dem Rückstand. Im weiteren Verlauf ging es immer wieder zwischen den Strafräumen hin und her. In der 15. Spielminute konnte schließlich der SVT seine erste nennenswerte Tormöglichkeit verzeichnen. Nach einem Diagonalball von Derwanz, enteilte Neumann der gegnerischen Defensive und ging auf das Tor der Hausherren zu. Kurz vor dem Torabschluss versprang ihm jedoch der Ball, sodass sein Schussversuch neben dem Gehäuse der Blau-Weißen landete. Nach 20 Spielminuten sorgte dann wiederum ein Flankenball der Gastgeber für Gefahr im Kruger Sechzehner. Nach dem Koppe das Leder unter Kontrolle bringen konnte, setzte er sich im Zweikampf gegen Linksverteidiger Riethling durch. Libero Derwanz versuchte nun in höchster Not zu klären, wobei ihm allerdings ein Foulspiel unterlief. Folgerichtig zeigte der Unparteiische Plein auf den Punkt und entschied auf Strafstoß. Der Gefoulte trat selbst an, aber Koppes Schussversuch konnte von Torhüter Gallert pariert werden, sodass es vorerst weiterhin beim torlosen Unentschieden blieb. Auch danach suchten beide Mannschaften stets den Weg zum gegnerischen Tor und zeigten sich dabei im Spielaufbau durchaus konstruktiv. In der 32. Spielminute war es dann die Heimelf, die eine ihrer Offensivaktionen in einen Torerfolg ummünzen konnte. Nach einem weiten Ball der Hausherren, entwickelte sich am Strafraum der Titanen eine unübersichtliche Situation. Letztendlich reklamierten die Gäste ein Handspiel von Ladeburgs Grams, welches jedoch ungeahndet blieb. Somit behauptete Grams das Leder und schob abschließend zum 1:0 ein. Doch der SVT steckte nach dem Gegentreffer nicht auf und hatte bereits kurze Zeit später die richtige Antwort parat. Eine hohe Hereingabe von Derwanz konnten die Blau-Weißen nur ungenügend klären, sodass Groh aus 20 Metern zum Torabschluss kam. Sein anschließender Dropkick landete unhaltbar zum 1:1 im linken unteren Toreck. Mit diesem Spielstand ging es wenig später in die Halbzeitpause.


Nach dem Seitenwechsel besaßen zunächst die Titanen die besseren Möglichkeiten, um in Führung zu gehen und die Partie somit zu drehen. In der 55. Spielminute war es Wieland, der nach einem Eckstoß von Peschke zum Kopfball kam. Sein Versuch strich allerdings denkbar knapp am Kasten der Gastgeber vorbei. Nach 60 Spielminuten hatte dann auch Derwanz den Kruger Führungstreffer auf dem Fuß. Aber sein Freistoß aus dem Halbfeld konnte von Ladeburgs Torhüter Blank im letzten Moment über den Querbalken gelenkt werden. Doch auch die Blau-Weißen hätten in dieser Phase des Spiels durchaus erneut in Führung gehen können. Erst war es Heinze, der aus Nahdistanz verzog und in der 65. Spielminute scheiterte Lutze mit einem Distanzschuss an SVT-Keeper Gallert. In der 69. Spielminute vollzogen die Titanen ihren ersten Wechsel. Franke ersetzte Peschke für die verbleibende Spielzeit auf der linken Außenbahn. Der Offensivdrang beider Mannschaften ließ fortan etwas nach und vieles deutete mittlerweile auf ein leistungsgerechtes Unentschieden hin. In der 75. Spielminute bekamen die Hausherren jedoch erneut einen Strafstoß zugesprochen. Dieses Mal konnte Petzold das Dribbling vom agilen Lutze nicht unterbinden, sodass wiederum Derwanz versuchte die Situation mit einem Tackling zu klären. Dabei kam Ladeburgs Lutze zu Fall und wiederum entschied Schiedsrichter Plein auf Foulelfmeter. Eine Entscheidung, die im Anschluss für große Diskussionen sorgte und am Umstand doch nichts änderte. Nach dem Koppe im ersten Spielabschnitt verschossen hatte, trat nun der eingewechselte Herrmann zum Strafstoß an. Zwar bekam Titanias Schlussmann Gallert erneut eine Hand an den Ball, konnte den Gegentreffer aber diesmal nicht verhindern, sodass die Gastgeber mit 2:1 in Führung gingen. Die Kruger warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne und brachten mit der Einwechslung von Belack für Schwarz frische Kräfte in die Partie. Belack war es dann auch, der in der 85. Spielminute die große Chance zum Ausgleich einleitete. Sein Steilpass landete bei Neumann, der sich auf der linken Außenbahn gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und in den Strafraum zog. Dort suchte er den direkten Torabschluss, aber das Glück war ihm nicht hold, denn sein Schussversuch klatschte lediglich gegen die Latte. Aber die Titanen blieben weiterhin am Drücker und hatten durch Derwanz nochmals die Gelegenheit den erneuten Ausgleich zu markieren. Doch sein Schussversuch konnte im kurzen Eck von Torhüter Blank pariert werden. Der SVT war nun weit aufgerückt, wodurch sich auf der Gegenseite große Freiräume für die Blau-Weißen ergaben. Diese nutzte man in der 90. Spielminute für einen Konter, welcher zum 3:1 durch Grams führte. Direkt danach beendete Plein die Begegnung.


Trotz einer couragierten und fussballerisch guten Vorstellung, steht man bei den Krugern nach diesem Spiel mit leeren Händen da, weil die Ladeburger die wenigen individuellen Fehler des SVT eiskalt ausnutzten. Dennoch zeigt die Partie auch, dass man die kommenden Spiele nur gewinnen kann, wenn man über die komplette Spielzeit voll da ist und möglichst wenig Schwächen zeigt. Also Mund abputzen, seine Lehren ziehen und gleich wieder nach vorn schauen !


Da die Begegnung sonntags stattfand, entfällt ein ausführlicher Spielbericht aus zeitlichen Gründen !








Aufstellung
















Durchschnittsalter:  26,0 Jahre


Auswechslungen:  69. Min. Peschke <-> Franke, 83. Min. Schwarz <-> Belack

im Kader: Wirt









Tore

1:0 Grams (32. Min.), 1:1 Groh (40. Min.), 2:1 Herrmann (Foulelfmeter, 75. Min.), 3:1 Grams (90. Min.)









Schiedsrichter

Mario Plein



Zuschauer

30



Gelbe Karten Titania

Derwanz (Foulspiel), Stiffel (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Koppe (SV Blau-Weiß Ladeburg) verschießt Foulelfmeter (20. Min.)











18. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Titania Kruge - 1. FC Finowfurt II  5:1 (3:1)




Spielbericht


Am 18. Spieltag empfing unsere Männermannschaft den 1. FC Finowfurt II im heimischen Kruger Rund. Die Titanen wollten in dieser Begegnung zwingend Wiedergutmachung leisten. Schließlich fügten die Finowfurter, der Elf von Trainer Prüßing in der Hinrunde die erste Saison- und gleichzeitig die einzige Auswärtsniederlage zu. Dass dieses Unterfangen kein leichtes werden würde, war den Hausherren bereits im Vorfeld der Partie klar, denn der FCF bewies bereits mehrfach seine Stärken gegen die Kruger und konnte mittlerweile als eine Art "Angstgegner" bezeichnet werden. In den bisherigen drei Aufeinandertreffen beider Mannschaften konnte der SVT nie als Sieger vom Platz gehen. Zudem erhielten die Gäste an diesem Tag, mit Fred Hörnicke, namhafte Unterstützung aus ihrer 1. Mannschaft, wodurch das Kruger Team natürlich zusätzlich gewarnt war. Bei den Titanen freute man sich besonders über das Comeback von Schlussmann Chris Müller, der nach überstandenem Rippenbruch erstmals wieder das Tor der Gastgeber hütete. 


Direkt nach Anpfiff der Partie entwickelte sich ein munteres und temporeiches Spiel. Sowohl die Heimelf, als auch die Gäste spielten mutig nach vorn und suchten bereits in der Anfangsphase den Weg zum gegnerischen Tor. Folgerichtig konnten die Finowfurter bereits in der 6. Spielminute die erste Tormöglichkeit der Begegnung nutzen und den Führungstreffer markieren. Nach einem einem leichtfertigen Kruger Ballverlust im Spielaufbau, schaltete die Mannschaft um Spielführer Otto schnell um. Infolgedessen setzte sich Hörnicke auf der linken Außenbahn gleich gegen mehrere Gegenspieler durch und brachte die Kugel flach vor das Tor der Hausherren. Dort hatte der mitgelaufene Otto keine Mühe, die Hereingabe zum 0:1 zu verwerten. Mit diesem Gegentreffer mussten die Titanen schon zu einem frühen Zeitpunkt, den ersten Rückschlag des Spiels hinnehmen und dennoch schien man sich in der Folgezeit gut davon zu erholen. Bereits in der 10. Spielminute bot sich den Gastgebern die Gelegenheit, postwendend den Ausgleichstreffer zu erzielen. Nach Zuspiel von Neumann, behauptete Stegemann den Ball am rechten Strafraumeck. Im Anschluss tankte er sich zur Grundlinie durch und flankte das Leder vor das Gehäuse der Gäste. Dort zeigte sich Papenfuß schneller als der gegnerische Torhüter Schröter, sodass er den Ball am Keeper vorbeilegen konnte. Bei seinem anschließenden Torschuss hatten die Titanen den Torschrei bereits auf den Lippen, aber Finowfurts Jordan klärte den Schussversuch in höchster Not auf der Torlinie und verhinderte somit den Gegentreffer. Auch im weiteren Verlauf blieb es eine ausgeglichene Partie, in der beide Mannschaften bemüht waren, sich Feldvorteile zu erspielen. Auf Finowfurter Seite machten besonders die agilen und spielstarken Hörnicke und Otto auf sich aufmerksam, welche das Spiel ihrer Elf unermüdlich antrieben. Doch die Kruger bekamen das Offensivspiel der Gäste mit zunehmender Spielzeit immer besser in den Griff, wobei vor allem Mittelfeldspieler Neumann ein entscheidender Faktor war. Er ließ Finowfurts Kapitän Otto in der Folgezeit kaum noch zur Entfaltung kommen und war in den Zweikämpfen jederzeit präsent. Auch wenn die Mannschaft von Trainer Prüßing nun besser ins Spiel fand, fiel der Ausgleichstreffer in der 18. Spielminute dann doch ein wenig überraschend. Nach einer Balleroberung durch Groh, schaltete sich Libero Derwanz mit ins Kruger Angriffsspiel ein. Abschließend hebelte er die Hintermannschaft des FCF mit einem geschickten Pass aus. Dieses Zuspiel fand Stegemann, der am linken Strafraumeck seinen Gegenspieler aussteigen ließ und mit einem satten Schuss ins rechte untere Toreck traf. Dieser Treffer zum 1:1 war für die Hausherren enorm wichtig. Doch schon im Gegenzug hatten die Gäste die Chance, erneut in Führung zu gehen. Wie so oft, konnte Titanias Schwarz auch in dieser Situation das Dribbling seines Gegenspielers Hörnicke nicht unterbinden. Dieser narrte im Anschluss noch die komplette SVT-Hintermannschaft und setzte abschließend zum Torschuss an. Aber Petzold glänzte in dieser Szene mit einer starken Grätsche und klärte den Ball im letzten Moment zur Ecke. In der 25. Spielminute fiel dann auch der Kruger Führungstreffer wie aus dem Nichts. Nach dem die Hausherren in Höhe der Mittellinie einen Freistoß zugesprochen bekamen, wurde dieser von Derwanz hoch vor den Finowfurter Kasten getreten. Dort verschätzten sich gleich mehrere Gästespieler, sodass Papenfuß am langen Pfosten goldrichtig stand und die Kugel ungehindert zum 2:1 ins Tor schieben konnte. Großer Jubel bei der Mannschaft und den Anhängern. Doch auch nach diesem Torerfolg musste die Mannschaft von Trainer Prüßing wachsam bleiben, denn das Offensivspiel der Finowfurter birgte jederzeit Gefahren. In der 32. Spielminute war es eine Standardsituation, die den Gästen die Möglichkeit bescherte, einen weiteren Treffer zu verbuchen. Einen straffen Freistoß von Hörnicke konnte Titanias Keeper Müller nicht festhalten. Bevor er das Leder im Nachfassen sicher hatte, war FCF-Stürmer Arndt zur Stelle. Sein Zusammenprall mit Torhüter Müller wurde durch den Unparteiischen Möcker nicht als Foulspiel geahndet, sodass Arndt nun die Chance hatte, den Ball im verwaisten Tor unterzubringen. Aber Arndt schien von dieser Gelegenheit zu überrascht zu sein, wodurch sein Torabschluss letztendlich neben dem Gehäuse landete. Es blieb auch in den kommenden Spielminuten eine Begegnung, die stets hin und her wog und die sich sehr ausgeglichen gestaltete. In der 37. Spielminute waren es wieder die Gastgeber, die nach einer Kontersituation die Möglichkeit hatten, die eigene Führung auszubauen. Nach einem Eckstoß und einem Ballgewinn in der eigenen Spielhälfte, schalteten die Titanen schnell ins Angriffsspiel um. Dabei bediente Riethling seinen Mitspieler Neumann auf der linken Außenbahn mit einem Steilpass. Dieser enteilte im Anschluss der gegnerischen Verteidigung und lief auf das Tor von Schlussmann Schröter zu. Schließlich schloss Neumann die Aktion mit einem Außenristschuss ab, aber Schröter war auf dem Posten und lenkte den Ball an den Pfosten. Die Finowfurter kamen in dieser Phase des Spiels vor allem durch Standardsituationen gefährlich vor den Kasten des SVT, wo Torhüter Müller jedoch viel Ruhe ausstrahlte und ein durchaus gelungenes Comeback feierte. Nach 43 Spielminuten war es dann auf der Gegenseite soweit und die Kruger markierten den vielleicht vorentscheidenden Treffer zum 3:1. Auch in dieser Szene war es eine Kontersituation, welche die Hausherren vor das gegnerische Gehäuse brachte. Erneut drang man über die linke Außenbahn in die Spielhälfte der Finowfurter vor. Dort behielt Stegemann die Übersicht und legte die Kugel quer ins Zentrum zu Papenfuß. Dieser setzte sich im Strafraum gegen seinen Gegenspieler durch und ließ mit seinem anschließenden Torabschluss auch Torwart Schröter keine Abwehrchance, sodass es wenig später beim Spielstand von 3:1 in die Halbzeitpause ging.


In der Kabine machten sich die Kruger nochmals bewusst, dass man hier noch einen schweren zweiten Durchgang vor der Brust hat und unbedingt ein frühes Gegentor vermeiden will. Folgerichtig konzentrierten sich die Gastgeber nach Wiederanpfiff vorwiegend auf die Defensivarbeit und versuchten die Angriffsversuche des FCF früh im Keim zu ersticken. Das gelang den Titanen mit Bravour. Die Gäste fanden im zweiten Spielabschnitt offensiv kaum noch statt, was der Elf von Trainer Prüßing zusätzliches Selbstvertrauen gab. In Folge dieser taktischen Ausrichtung blieben Torraumszenen vorerst Mangelware und keine Mannschaft konnte sich nennenswerte Gelegenheiten erspielen. Es dauerte bis zur 57. Spielminute bis wiederum ein Torabschluss der Hausherren vor dem gegnerischen Tor für Gefahr sorgte. Nach einer guten Kombination zwischen Groh und Papenfuß, kam Stegemann an der Strafraumgrenze zum Torschuss. Dieser konnte von Torhüter Schröter nur ungenügend geklärt werden, sodass Riethling erfolgreich nachsetzen konnte. Doch bevor er den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte, wurde er von Schiedsrichter Möcker auf Grund einer vermeintlichen Abseitsposition zurückgepfiffen. In der 60. Spielminute vollzog der SVT seine erste Auswechslung. Für Schwarz rückte Wieland ins defensive Mittelfeld und feierte bereits nach wenigen Sekunden einen Einstand nach Maß. Erneut zeigten die Kruger eine starke Ballstaffette auf der linken Außenbahn. Über Riethling und Peschke gelangte die Kugel zu Stegemann, der den Ball ins Zentrum zu Wieland weiterleitete. Wieland behielt vor dem Tor der Gäste die Nerven und traf mit seinem ersten Ballkontakt zum 4:1. Damit war die Begegnung wohl entschieden, was die Titanen mit ihrem Jubel deutlich machten. In der 65. Spielminute kam Michalski für Stegemann ins Spiel und agierte fortan im Sturmzentrum. In der 67. Spielminute erzielten die Titanen schließlich sogar das 5:1 und machten den Sack damit endgültig zu. Ein weiter Einwurf von Wieland fand im Strafraum mit Papenfuß einen Abnehmer. Sein anschließender Kopfball klatschte an den Innenpfosten und landete letztendlich im Kasten der Gäste. Somit krönte Papenfuß seine starke Leistung an diesem Tag und schnürte einen Dreierpack. Der SVT kontrollierte das Spielgeschehen im weiteren Verlauf vollständig und ließ in der Defensive nichts mehr zu. Zudem verdeutlichte die Körpersprache der Finowfurter, dass die eigene Niederlage nun besiegelt ist. Nach 75 Spielminuten nutzte Trainer Prüßing seinen letzten Wechsel und brachte Belack für Peschke in die Partie. In der Schlussphase hatten sowohl Neumann, als auch Derwanz noch die Möglichkeit, die Kruger Führung weiter auszubauen, was aber letztendlich wohl nicht dem Spielverlauf entsprochen hätte. Unrühmlicher Höhepunkt der Begegnung war der Platzverweis von Finowfurts Christoph Wehde kurz vor Spielende. Er musste das Feld nach wiederholtem Foulspiel verlassen, wobei hier wohl der eigene Frust über die Niederlage die Ursache war. Wenig später beendete der Unparteiische Möcker die Partie und sorgte somit für glückliche Gesichter auf Seiten der Gastgeber.


Auch wenn der Sieg am Ende vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist, verdeutlicht er die gute Leistung der Titanen, die an diesem Tag auch als Mannschaft überzeugten und sich sehr geschlossen zeigten. Alle Spieler ordneten sich dem Sieg unter und nur auf diese Art und Weise wird man auch in den kommenden Partien erfolgreich sein können.









Aufstellung
















Durchschnittsalter:  27,0 Jahre


Auswechslungen:  60. Min. Schwarz <-> Wieland, 65. Min. Stegemann <-> Michalski, 75. Min. Peschke <-> Belack

im Kader:  Gallert, Wirt









Tore

0:1 Otto (6. Min.), 1:1 Stegemann (18. Min.), 2:1 J. Papenfuß (25. Min.), 3:1 J. Papenfuß (43. Min.), 4:1 Wieland (62. Min.), 5:1 J. Papenfuß (67. Min.)









Schiedsrichter

Hans-Georg Möcker



Zuschauer

32



Gelbe Karten Titania 

Stegemann (Foulspiel, 5. Gelbe Karte), Petzold (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Christoph Wehde (1. FC Finowfurt II, 83. Min.) wegen Foulspiel











17. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

FSV Kickers Oderberg II - SV Titania Kruge  1:2 (0:2)




Spielbericht


Am 17. Spieltag trat unsere Männermannschaft die Auswärtsreise zum FSV Kickers Oderberg II an. In den bisherigen Aufeinandertreffen beider Mannschaften erwiesen sich die Kickers stets als unangenehmer Gegner, der den Krugern mit körperbetontem Spiel und viel Erfahrung in den eigenen Reihen häufig Probleme bereitete. Dennoch wollte die Elf von Trainer Prüßing auch diese Partie erfolgreich gestalten und möglichst einen weiteren Sieg verbuchen. Dabei musste man jedoch erstmals in dieser Spielzeit, auf die Dienste von Toptorschütze Stegemann (14 Saisontore) verzichten. Doch auch bei den Hausherren machten sich kleinere Personalsorgen breit, da hier mit Schmaler und Kreuzer ebenfalls etablierte Kräfte ausfielen. 


Trotz dieser Umstände entwickelte sich von Beginn an eine temporeiche Begegnung, in der beide Mannschaften zunächst bemüht waren, das eigene Spiel zu ordnen. Nach gut 5 Spielminuten waren es schließlich die Gastgeber, die ein erstes offensives Achtungszeichen setzten. Ein Diagonalball von Schülke fand in Tesky einen Abnehmer, doch dessen abschließender Torschuss war zu unplatziert, sodass Titanias Schlussmann Gallert ihn problemlos parieren konnte. In der Folgezeit waren es dann allerdings die Kruger, die das Zepter in die Hand nahmen und das Geschehen mit zunehmender Spieldauer beherrschten. Auch wenn aufgrund der Platzverhältnisse nur selten ein kontrollierter Spielaufbau möglich war, behielt der SVT im Mittelfeld oftmals die Oberhand und suchte stets den direkten Weg zum gegnerischen Tor. Dabei versuchte man den Ball immer wieder schnell in die Spitze zu spielen, um dort die eigenen Tempovorteile auszunutzen. Diese Taktik schien aufzugehen, denn bereits in der 11. Spielminute war sie erstmals von Erfolg gekrönt. Nach dem sich Franke im Zweikampf gegen Oderbergs Schilling durchsetzen konnte, leitete er die Kugel auf J. Papenfuß weiter. Papenfuß schirmte den Ball geschickt gegen seinen Gegenspieler Lehmann ab und steckte ihn im Anschluss auf seinen Sturmpartner Neumann durch. Dieser enteilte der Oderberger Hintermannschaft und markierte mit einem Schuss ins kurze Eck das 1:0. Ein wichtiges Tor zum richtigen Zeitpunkt ! Auch nach dem Führungstreffer war es der agile Neumann, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Wurde er in der 15. Spielminute noch wegen einer vermeintlichen Abseitsposition zurückgepfiffen, überwand er die Abwehrreihe der Hausherren, nach Zuspiel von Petzold, wenig später erneut. Dieses Mal war es jedoch der Querbalken, der einen weiteren Kruger Torerfolg verhinderte. Die Prüßing-Elf wollte nun unbedingt den zweiten Treffer erzielen und setzte die gegnerische Verteidigung vermehrt unter Druck. In der 23. Spielminute war es Franke, der am rechten Strafraumeck einen Freistoß gegen seinen Gegenspieler erzwang. Der Freistoß von Schwarz landete über Umwege bei J. Papenfuß. Dieser fasste sich aus 16 Metern ein Herz und traf mit einem platzierten Schuss unhaltbar ins linke obere Toreck zum 2:0. Großer Jubel bei den Titanen, die damit bereits einen großen Schritt Richtung Auswärtssieg gemacht hatten ! Das dachte man zumindest. Die Kickers, die bis dato offensiv nur wenig nennenswertes zu Stande brachten, kamen nach dem Rückstand besser in die Partie. Dabei suchte man stets die ballsicheren Spieler Tesky, Weber und Koth, welche die Zuspiele anschließend clever verarbeiteten. Die Defensive der Gäste präsentierte sich in diesen Szenen oftmals zu ungeschickt und verursachte unnötige Standardsituationen. Bei den hohen Bällen des FSV brannte es anschließend immer wieder lichterloh im Kruger Strafraum. In der 28. Spielminute verpasste Oderbergs Nowak, nach einem Freistoß von Lehmann, den Anschlusstreffer am langen Pfosten nur denkbar knapp. Und auch im weiteren Verlauf waren es die Gastgeber, die jetzt mehr Präsenz zeigten und das Anschlusstor gleich mehrfach auf dem Fuß hatten. Nach 35 Spielminuten war es erneut ein ruhender Ball, der für Gefahr vor dem Titania Gehäuse sorgte. Dieses Mal brachte Schilling die Kugel hoch in den Sechzehner, wo Torhüter Gallert die Situation im letzten Moment vor dem einschussbereiten Weber klärte. Auf der Gegenseite war vom SVT zu diesem Zeitpunkt nur noch wenig zu sehen. Selten gelang es der Mannschaft den Ball in den eigenen Reihen zu halten und ihn über mehrere Stationen laufen zu lassen. Lediglich bei Kontersituationen konnte man die Oderberger Defensive ernsthaft gefährden. So geschehen auch in der 40. Spielminute. Mit einer guten Kombination zwischen Groh, Neumann und J. Papenfuß hebelte man die gegnerische Defensive aus. Schließlich war es J. Papenfuß, der nun aus spitzem Winkel zum Torabschluss kam. Doch sein Schussversuch konnte letztendlich von Keeper Kupke per Fußabwehr pariert werden. Somit ging es kurze Zeit später mit einem 2:0 aus Kruger Sicht in die Halbzeitpause.


In der Pause vollzogen die Titanen ihren ersten Wechsel. Franke, der nach einem rüden Foulspiel bereits verwarnt war, wurde durch Peschke ersetzt. Der zweite Spielabschnitt begann zunächst recht ereignisarm. Viele Ungenauigkeiten und individuelle Fehler prägten das Spielgeschehen auf beiden Seiten, wodurch Torraumszenen vorerst Mangelware blieben. Zudem verlor die Begegnung immer mehr an Tempo, was die Partie noch unansehnlicher machte. Es dauerte bis zur 58. Spielminute bis sich erstmals wieder eine Tormöglichkeit ergab. Nach einem Eckball von Peschke kam Derwanz am langen Pfosten zum Kopfball, aber erneut verhinderte das Aluminium einen Kruger Torerfolg, sodass es weiterhin beim Spielstand von 2:0 blieb. In der Folgezeit wurde deutlich, dass der SVT nur noch das nötigste tat und ausschließlich versuchte das Ergebnis zu verwalten. Dadurch brachte man die Kickers allerdings nochmal zurück ins Spiel. Die Oderberger nutzten die Passivität der Gäste und setzten zur Schlussoffensive an. Mit weiten Bällen in die Spitze setzte man die gegnerische Hintermannschaft, die jetzt nicht mehr sattelfest wirkte, unter Druck. In der 67. Spielminute bot sich Koth die große Gelegenheit, den Anschlusstreffer zu markieren. Nach einer Kopfballablage von Tesky zögerte Koth nicht lange und schloss den Angriff per Volleyschuss ab. Doch sein Torschuss strich knapp über den Querbalken des Kruger Kastens. Nach 70 Spielminuten war es dann jedoch soweit und die Gastgeber verkürzten auf 2:1. Wieder verursachten die Titanen eine absolut unnötige Standardsituation und brachten sich somit selbst in Gefahr. Der fällige Eckstoß fand am kurzen Pfosten mit Koth einen Abnehmer. Konnte sein Schussversuch zunächst noch von Riethling geblockt werden, war er letztendlich im Nachsetzen erfolgreich und brachte den Ball aus Nahdistanz über die Torlinie. Nun keimte beim FSV natürlich wieder Hoffnung auf. Gegenüber brachten die Titanen mit der Einwechslung von Stiffel für Riethling noch einmal frische Kräfte ins Spiel. Im Anschluss versuchte die Prüßing-Elf zwar wieder für etwas mehr Entlastung zu sorgen, aber das gelang nur stellenweise. Zudem präsentierte man sich im letzten Angriffsdrittel nicht zielstrebig genug. Gleich mehrfach befand man sich in aussichtsreicher Schussposition und dennoch verpasste man es, den Ball entscheidend auf das gegnerische Tor zu bringen. Infolgedessen musste man in der Schlussphase mächtig zittern. Oderberg warf alles nach vorne und kämpfte leidenschaftlich um einen weiteren Torerfolg und den möglichen Punktgewinn. Doch auch die Angriffsbemühungen der Hausherren waren nicht mehr wirklich zwingend. Bei den Titanen setzte man jetzt ausschließlich auf Befreiungsschläge und weite Bälle auf den spielstarken Neumann, der sich immer wieder aufrieb und an diesem Tag Bestnoten verdiente. Schließlich nahm man mit der Einwechslung von Wirt für Belack noch etwas Zeit von der Uhr, sodass es am Ende beim 2:1 Auswärtssieg für die Kruger Elf blieb.


Dieser Sieg wackelte nach dem Anschlusstor, weil die Gäste das Fussballspielen zu früh eingestellt haben und zu wenig für einen weiteren eigenen Treffer taten. Trotzdem ist es für die Titanen erneut ein sehr wichtiger Erfolg, der der Mannschaft weitere drei Punkte beschert.









Aufstellung
















Durchschnittsalter:  25,4 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Franke <-> Peschke, 71. Min. Riethling <-> Stiffel, 89. Min. Belack <-> Wirt









Tore

0:1 Neumann (11. Min.), 0:2 J. Papenfuß (23. Min.), 1:2 Koth (70. Min.)









Schiedsrichter

Jürgen Noack



Zuschauer

25



Gelbe Karten Titania

Franke (Foulspiel), Groh (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

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16. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Titania Kruge - SV Lichterfelde II  2:1 (1:1)




Spielbericht


Am 16. Spieltag stand für unsere Männermannschaft, mit der Partie gegen den SV Lichterfelde II, das nächste Heimspiel der aktuellen Saison an. Für die Elf von Trainer Prüßing sollte diese Begegnung richtungsweisend sein, denn nach dem wichtigen Auswärtserfolg gegen den SV Rot-Weiß Werneuchen II, wollte die Mannschaft unbedingt einen weiteren Sieg verbuchen und sich in der oberen Tabellenregion festsetzen. Dabei musste man die Startformation, auf Grund einiger personeller Ausfälle, erneut auf mehreren Positionen umstellen. Zudem gingen die Titanen mit einer neuen und offensiveren taktischen Ausrichtung in die Partie, mit der man das eigene Spiel noch druckvoller gestalten wollte. 


Diese Vorgabe konnte der SVT zumindest in den ersten Spielminuten umsetzen. Immer wieder versuchten die Kruger durch frühes Pressing, Ballverluste des Gegners zu erzwingen und sich somit auf direktem Wege Tormöglichkeiten zu erspielen. In der 5. Spielminute kam man durch diese Spielweise erstmals gefährlich vor das Lichterfelder Tor. Nach dem sich Stegemann im Zweikampf gegen Libero Beierlein durchsetzte, lief er ungehindert auf den Kasten von Keeper Wrobel zu. Dabei legte er sich die Kugel jedoch etwas zu weit vor, sodass der Ball letztendlich in den Armen des Schlussmannes landete und die Gelegenheit verpuffte. Zwar gehörte den Titanen die erste Chance des Spiels, dennoch wurde im weiteren Spielverlauf deutlich, dass die eigene offensive Aufstellung auch Probleme mit sich brachte. Im Mittelfeld erspielten sich die Lichterfelder immer wieder Überzahlsituationen und gewannen dadurch mittlerweile die Oberhand in der Begegnung. Besonders der agile Glinga und der zweikampfstarke Brack trieben das Spiel ihrer Mannschaft unermüdlich an und übten viel Druck auf das gegnerische Tor aus. Glinga war es auch, der in der 12. Spielminute den Lichterfelder Führungstreffer auf dem Fuß hatte. Nach dem die Heimelf einen Angriff des SVL wieder einmal nicht unterbinden konnte, legte Lichterfeldes Rannow den Ball an der Strafraumgrenze auf Glinga ab. Dieser fasste sich ein Herz und versuchte es per Direktabnahme. Doch sein Schussversuch strich knapp am Kruger Gehäuse vorbei und verfehlte somit sein Ziel. Die Titanen wirkten in dieser Phase des Spiels wie gehemmt. Der Mannschaft fehlte es an Aggressivität, Laufbereitschaft und Willen. Immer wieder zog man in den Zweikämpfen den Kürzeren und lief dem Gegner vorwiegend hinterher. Erfreulich war aus Kruger Sicht zu diesem Zeitpunkt nur, dass die Gäste ihre Feldvorteile bis dato nicht in etwas zählbares ummünzen konnten und die Hausherren noch nicht in Rückstand geraten waren. In der 20. Spielminute musste sich der SVT zudem wohl bei Glücksgöttin Fortuna bedanken, als der Pfiff des Unparteiischen Blum, nach einem unglücklichen Foulspiel von Groh an Brack, ausblieb und den Lichterfeldern ein vermeintlicher Strafstoß verwehrt wurde. Doch dieser Beistand war nach 23 Spielminuten dann endgültig aufgebraucht. Nach einem Konter der Gäste, wusste sich die Kruger Hintermannschaft lediglich mit einem Foulspiel zu helfen. Der fällige Freistoß wurde durch Lichterfeldes Spielführer Rannow getreten, dessen straffer Schuss schließlich zum 0:1 im rechten unteren Toreck einschlug. Eine verdiente Führung, die Titanias Trainer Prüßing dazu zwang, seine Formation wieder auf die gewohnte Taktik umzustellen, um somit mehr Zugriff im Mittelfeld zu erlangen. Die Kruger Torgelegenheit in der 28. Spielminute konnte dann wohl schon als Teilerfolg dieser Änderung bezeichnet werden. Nach einem Ballgewinn im Zentrum und einem Diagonalball von Derwanz, konnte Spielmacher Groh das Leder im gegnerischen Sechzehner behaupten und auf Stegemann ablegen. Stegemanns abschließender Torschuss strich jedoch am langen Pfosten vorbei und verpasste den Ausgleich. Dennoch wurde das Spiel der Gastgeber jetzt zwingender, was weitere Tormöglichkeiten zur Folge hatte. In der 32. Spielminute war es J. Papenfuß, der nach einem Zuspiel von Stegemann am rechten Strafraumeck freistehend zum Torabschluss kam. Doch auch sein Schussversuch war nicht von Erfolg gekrönt. Trotz aller eigener Offensivbemühungen, mussten die Kruger in der Verteidigung stets wachsam bleiben, da die Angriffe des SVL immer wieder für Gefahr sorgten. Mittlerweile stand die Abwehrreihe um Libero Derwanz jedoch weitesgehend sicher und wirkte sehr stabil, wobei besonders die Leistung von Linksverteidiger Riethling hervorzuheben ist, der in dieser Partie eine tadellose Vorstellung bot. In der 35. Minute war es eine Standardsituation, die den Lichterfeldern die Gelegenheit bot, die eigene Führung auszubauen. Dabei segelte ein Freistoß von Kuhn nur denkbar knapp über den Querbalken des Kruger Tores. Das Spielgeschehen bestimmten nun aber die Hausherren, was in der 38. Spielminute zum verdienten Ausgleichstreffer führte. Nach einem Pass von E. Papenfuß, setzte sich Stegemann gegen seine Gegenspieler Grassmann und Beierlein durch. Im Anschluss umkurvte er auch noch Torhüter Wrobel, der Stegemann bei diesem Versuch allerdings regelwidrig zu Fall brachte. Folgerichtig zeigte Schiedsrichter Blum auf den Punkt und entschied auf Elfmeter. Titanias Groh legte sich das Leder zurecht und trat zum Strafstoß an. Zwar bekam Keeper Wrobel noch die Hand an den Ball, die Kugel landete aber letztendlich zum 1:1 im Tor. Ein wichtiger Treffer kurz vor der Halbzeitpause, der dem SVT Schwung für den Rest der Begegnung geben sollte. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs geschah nur noch wenig, sodass beide Mannschaften beim Spielstand von 1:1 den Weg in die Kabine antraten.


Mit der Einwechslung von Stiffel für Franke vollzogen die Titanen zur Pause ihren ersten Wechsel. Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich die Gastgeber jetzt von Beginn an druckvoll und konzentriert. Man nahm das Zepter nun in die Hand und wollte die Partie zu seinen Gunsten entscheiden. Den dafür notwendigen Führungstreffer erzielten die Kruger schließlich in der 52. Spielminute. Nach einem Zuspiel von Stiffel auf J. Papenfuß, leitete Letzterer den Ball geschickt auf Stegemann weiter und hebelte mit diesem Pass die komplette Lichterfelder Verteidigung aus. Stegemann ließ nun auch Schlussmann Wrobel keine Abwehrchance und markierte das wichtige 2:1. Dieser Torerfolg sollte der Prüßing-Elf Auftrieb für weitere Angriffsversuche geben. In der 58. Minute musste dann Riethling auf Kruger Seite das Spielfeld verlassen. Für ihn rückte Wirt auf die Linksverteidigerposition. Die folgenden Spielminuten wurden dann zu einer Zerreißprobe für die Nerven aller Titania Anhänger. Der SVT erspielte sich nun nahezu im Minutentakt Tormöglichkeiten, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Es war einfach zum Verzweifeln. Immer wieder tauchten die Titanen freistehend vor dem gegnerischen Gehäuse auf und immer wieder ließ man die Chancen liegen. Dabei überzeugte die Heimelf durchaus mit guten Kombinationen im Spielaufbau, aber beim entscheidenden Torabschluss wies man eklatante Schwächen auf. Stegemann, Groh, J. Papenfuß, und Neumann. Sie alle verpassten es mehrfach das Ergebnis auf 3:1 zu erhöhen und die Partie somit womöglich zu entscheiden, denn die Gäste wären zu diesem Zeitpunkt des Spiels sicher nicht mehr zurückgekommen. Doch trotz klarer Kruger Überlegenheit, ließ das knappe Ergebnis noch alles offen. Somit durfte sich der SVL weiterhin berechtigte Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen. In der Schlussphase der Begegnung warfen die Lichterfelder schließlich alles nach vorne und brachten die Titanen nochmals ins Wanken. Die Gastgeber waren jetzt sogar drauf und dran den Sieg herzuschenken. In der 84. Spielminute hatten die Gäste den Torschrei bereits auf den Lippen, aber Glingas Torschuss konnte von SVT-Keeper Gallert im letzten Moment zur Ecke geklärt werden. Auf Kruger Seite versuchte man mit der Einwechslung von Michalski für E. Papenfuß für etwas Entlastung zu sorgen. Dies gelang nur bedingt, denn die komplette Titania Mannschaft stand in den Schlussminuten tief in der eigenen Hälfte und betrieb eine wahre Abwehrschlacht. Immer wieder klärte man Situationen in höchster Not und wehrte die Bälle ab, sodass man sich am Ende zu seinem Sieg zitterte, der auf Grund der vergebenen Chancen eigentlich weitaus höher hätte ausfallen müssen.


Dennoch war es für die Titanen ein enorm wichtiger Erfolg, besonders im Hinblick auf die künftigen Partien, die den Krugern ebenfalls alles abverlangen werden und wo wahrscheinlich eine weitere Leistungssteigerung nötig sein wird, wenn man auch diese Begegnungen erfolgreich gestalten will.









Aufstellung
















Durchschnittsalter: 27,2 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Franke <-> Stiffel, 58. Min. Riethling <-> Wirt, 85. Min. E. Papenfuß <-> Michalski









Tore

0:1 Rannow (23. Min.), 1:1 Groh (Foulelfmeter, 38. Min.), 2:1 Stegemann (52. Min.)









Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

25



Gelbe Karten Titania

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Besondere Vorkommnisse

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15. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Rot-Weiß Werneuchen II - SV Titania Kruge  2:3 (1:0)




Spielbericht


Am 15. Spieltag gastierte unsere Männermannschaft beim SV Rot-Weiß Werneuchen II. Nach dem die Titanen den Rückrundenauftakt, in der Partie gegen den SV Grün-Weiß Niederfinow, erfolgreich gestalten konnten, wollte die Elf von Trainer Prüßing nun auch im Auswärtsspiel bei den spielstarken und erfahrenen Werneuchnern punkten. Dabei hatte der SVT eine hohe Hürde zu meistern, denn bereits beim 2:2 im Hinspiel bewiesen die Rot-Weißen, dass sie ein unangenehmer Gegner sind. Auf Gastgeberseite hatte man vor der Begegnung mit Personalsorgen zu kämpfen. Ganz anders sah es bei den Krugern aus. Sie reisten mit einem gut besetzten Kader nach Werneuchen. Zudem gab Paul Franke bei den Titanen sein Pflichtspieldebüt und stand erstmals in der Startelf.


Beide Mannschaften starteten zunächst recht verhalten in die Partie und waren darauf bedacht, keine Fehler zu verursachen und den Gegner dadurch ins Spiel zu bringen. Nach einer kurzen Abtastphase waren es die Hausherren, die sich offensiv in Szene setzten und die erste Tormöglichkeit des Spiels verzeichnen konnten. Dabei setzte sich Heinick am linken Strafraumeck gegen Titanias Verteidigung durch und suchte im Anschluss den direkten Torabschluss. Auch wenn die Rot-Weißen bereits den Torschrei auf den Lippen hatten, strich Heinicks Schuss am linken Pfosten vorbei und verfehlte das Kruger Gehäuse. Durchaus ein erstes Achtungszeichen, welches den Gastgebern scheinbar Mut für weitere Angriffsversuche gab, denn bereits wenig später bot sich den Werneuchnern die nächste Torgelegenheit. Dieses Mal war es Dreger, dessen Sololauf die SVT-Hintermannschaft nicht stoppen konnte. Doch auch sein abschließender Schussversuch blieb erfolglos und fand sich letztendlich am Außennetz wieder. Auf der Gegenseite war von den Gästen bis dato nur wenig zu sehen. Zwar war die Prüßing-Elf im Spielaufbau sichtlich bemüht Ideen zu entwickeln, dennoch waren Torraumszenen Mangelware und vieles blieb am Ende Stückwerk. In der 15. Spielminute sorgte dann eine Standardsituation für den verdienten Führungstreffer der Heimelf. Nach dem die Kruger einen Freistoß von Lüdeke nur ungenügend klären konnten, landete der Abpraller bei Buchholz, der die Kugel aus Nahdistanz über die Torlinie drückte und somit das 1:0 erzielte. Nach dem Torerfolg veränderten die Hausherren ihre taktische Ausrichtung und verlagerten ihr Spiel vorwiegend auf Konter. Die Titanen waren nun gezwungen das Spiel zu machen, wobei man sich schwer tat, einen Weg durch die dicht gestaffelte Werneuchner Hintermannschaft zu finden. Die erste Kruger Möglichkeit ergab sich schließlich nach einer Standardsituation. Ein Eckball von Groh fand in Derwanz einen Abnehmer, aber sein anschließender Kopfball sorgte letztendlich nur für wenig Gefahr. In der Folgezeit hatte die Begegnung nur selten Höhepunkte zu bieten. Im Minutentakt versuchten die Gäste das rot-weiße Abwehrbollwerk zu durchbrechen. Dieses Unterfangen scheiterte jedoch häufig und verursachte immer wieder Ballverluste, die im Anschluss zu Kontersituationen für die Werneuchner führten. Doch auch diese blieben durchweg harmlos. Somit dauerte es bis zur 35. Spielminute bis ein Kopfball von Papenfuß für den nächsten Aufreger sorgte. Nach einer starken Kombination zwischen Franke und Neumann auf der rechten Außenbahn, brachte Letzterer den Ball hoch vor das Tor der Gastgeber. Dort stand Papenfuß goldrichtig und köpfte das Leder per Aufsetzer auf das gegnerische Gehäuse. Als alle bereits mit einem Torerfolg rechneten, kratzte Schlussmann Ast den Ball noch aus dem Winkel und verhinderte mit dieser starken Rettungstat den Kruger Ausgleichstreffer. Es sollte die letzte nennenswerte Szene des ersten Durchgangs bleiben und somit ging es mit einem Spielstand von 1:0 in die Halbzeitpause.


Mit der Einwechslung von J. Papenfuß für Franke brachten die Titanen zur zweiten Halbzeit frische Kräfte ins Spiel. Zudem richteten die Gäste ihre Formation fortan offensiver aus, um mehr Druck auf das gegnerische Tor zu erzeugen. Diese taktische Änderung war direkt nach Wiederbeginn von Erfolg gekrönt. Nach dem die Rot-Weißen den Ball zu ihrem Keeper Ast zurückgespielt hatten, wurde dieser von Kruges Stürmer Stegemann attackiert. Ast überschätzte dabei wohl seine fussballerischen Fähigkeiten und verlor die Kugel im Zweikampf an Stegemann, der den Ball schließlich zum 1:1 über die Torlinie schob. Damit war der SVT zurück im Spiel und durfte sich wieder berechtigte Hoffnungen auf einen Auswärtssieg machen, denn auch in den folgenden Spielminuten waren es die Titanen, die das Spielgeschehen bestimmten. Die Elf von Trainer Prüßing überzeugte mittlerweile durch starkes Kombinationsspiel und eine enorme Zweikampfstärke. Um so überraschender war es dann, dass die Hausherren in der 55. Spielminute zur erneuten Führung trafen. Nach dem die Werneuchner in Höhe des gegnerischen Sechzehners einen Einwurf zugesprochen bekamen, führten sie diesen schnell aus. Der Einwurf fand letztendlich den aufgerückten Dreger, welcher das Leder per Direktabnahme von der Strafraumgrenze zum 2:1 ins Tor hämmerte. Doch es spricht für die Kruger, dass sich die Mannschaft auch nach diesem Rückschlag wieder aufbäumte und direkt an das gute Offensivspiel der Anfangsminuten anknüpfte. Dabei kam man über die Außenbahnen immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. In der 60. Spielminute ersetzten die Titanen Rechtsverteidiger Wirt durch Stiffel und versuchten auch somit nochmals neue Impulse zu setzen. Nach 65 Spielminuten führte dann ein mustergültiger Kruger Angriff zum erneuten Ausgleichstreffer. Einen Doppelpass mit J. Papenfuß leitete Groh abschließend mit dem Kopf auf Stegemann weiter. Dieser ließ sich wiederum nicht bitten und markierte aus spitzem Winkel das 2:2. Nun besaß der SVT deutlich die Oberhand und war drauf und dran die Partie zu drehen. In der 72. Spielminute verpasste Neumann den Kruger Führungstreffer, als er nach gutem Zuspiel von Petzold am herauslaufenden Torhüter Ast scheiterte. Eine Elfmetersituation sollte in der 75. Spielminute schließlich zum überfälligen 3:2 aus Kruger Sicht führen. Nach dem den Titanen der Elfmeter bei einem Foulspiel von Werneuchens Buchholz an Neumann noch verwehrt blieb, entschied der Unparteiische Schmidt in der nächsten Szene auf Strafstoß. Dieses Mal kam Petzold im Strafraum zu Fall, wobei die Aktion des Werneuchner Verteidigers wohl nicht unbedingt regelwidrig war. Viel mehr war es wohl eine Konzessionsentscheidung von Schiedsrichter Schmidt, die zu diesem Foulelfmeter führte. Bei den Titanen trat Libero Derwanz an den Punkt. Sein schwacher Strafstoß konnte allerdings von Schlussmann Ast abgewehrt werden. Glück für Titania, dass sich E. Papenfuß handlungsschnell zeigte und den Ball im Nachschuss im gegnerischen Kasten unterbrachte. Natürlich herrschte nun großer Jubel bei den Gästen, die in den folgenden Spielminuten gleich mehrfach die Gelegenheit hatten, die Partie endgültig zu entscheiden. Zunächst war es ein Flankenversuch von E. Papenfuß, der gegen den Querbalken klatschte und wenig später spielten die Kruger ihre Kontersituationen schlecht aus, sodass die Hausherren in den Schlussminuten nochmals zu ihren Möglichkeiten kamen. Doch die Schussversuche von Dreger verfehlten ihr Ziel dann letztendlich doch deutlich. Die Einwechslung von Michalski für Stegemann auf Kruger Seite nahm noch etwas Zeit von der Uhr. Somit blieb es beim 3:2 für die Titanen, die sich diesen Sieg durch eine enorme Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt absolut verdienten und weitere wichtige drei Punkte einfahren konnten.









Aufstellung
















Durchschnittsalter: 27,7 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Franke <-> J. Papenfuß, 60. Min. Wirt <-> Stiffel, 89. Min. Stegemann <-> Michalski

im Kader: Riethling









Tore

1:0 Buchholz (15. Min.), 1:1 Stegemann (48. Min.), 2:1 Dreger (55. Min.), 2:2 Stegemann (65. Min.), 2:3 E. Papenfuß (75. Min.)









Schiedsrichter

Andreas Schmidt



Zuschauer

25



Gelbe Karten Titania

Derwanz (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Derwanz verschießt Foulelfmeter (75. Min.)











14. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Titania Kruge - SV Grün-Weiß Niederfinow  1:0 (0:0)




Spielbericht


Zum Rückrundenauftakt empfing unsere Männermannschaft den SV Grün-Weiß Niederfinow im heimischen Kruger Rund. Nach dem die Vorbereitungsphase Verletzungssorgen hervorrief und verdeutlichte, dass die Elf von Trainer Prüßing die eigenen Erwartungen momentan noch nicht erfüllt, wollte man in dieser Partie nun den nächsten Schritt gehen und wieder an die Stärken der Hinrunde anknüpfen. Dabei hatte man mit der Mannschaft aus Niederfinow eine schwere Aufgabe vor der Brust. Die Grün-Weißen beweisen immer wieder, dass sie fussballerisch zu den besten Teams der Liga zählen, welches mit Steven Jelonek einen wahren Spielmacher in den eigenen Reihen hat. Und auch die Testspielergebnisse der Gäste während der Winterpause ließen aufhorchen und deuteten vorab auf eine hart umkämpfte Begegnung hin.


Der Beginn der Partie verlief für die Titanen dann durchaus vielversprechend. Der SVT agierte mit hohem Tempo und suchte bereits in der Anfangsphase stets den Weg zum gegnerischen Tor. Leider hatte dieses druckvolle Angriffsspiel nur kurzzeitg Bestand. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Grün-Weißen die Kontrolle über die Begegnung. Dabei überzeugte man mit einem ballsicheren und konstruktiven Spielaufbau, mit dem es den Gästen oftmals gelang, Lücken in die Kruger Hintermannschaft zu reißen. Diese nutzte man anschließend immer wieder für gezielte Vorstöße. Folgerichtig konnten die Niederfinower in der 10. Spielminute die erste nennenswerte Möglichkeit des Spiels verzeichnen. Nach einem abgefälschten Torschuss von Kurrasch, bot sich Springer am langen Pfosten die Gelegenheit, die Führung zu markieren. Doch sein Abschluss war zu unplatziert, sodass Titanias Schlussmann Gallert den Ball mühelos parieren konnte. Trotz der verpassten Chance entwickelte sich die Partie auch in der Folgezeit weiterhin in eine Richtung. Die Titanen präsentierten sich zu diesem Zeitpunkt erschreckend schwach und teilweise lethargisch. Ein ungenaues Passspiel und fehlende Laufbereitschaft kennzeichneten das Kruger Spiel, wodurch man letztendlich nur selten für Entlastung der eigenen Defensive sorgen konnte. Ganz anders hingegen die Grün-Weißen. Sie ließen mittlerweile Ball und Gegner laufen und drangen immer wieder gefährlich in die gegnerische Spielhälfte vor. Lediglich beim finalen Pass wies man Schwächen auf und brachte den entscheidenden Ball häufig nicht an den Mitspieler. Somit bestimmten die Gäste zwar deutlich das Spielgeschehen, kamen dabei aber zumeist nicht zum Torabschluss. In der 20. Spielminute war es dann der SVT, der plötzlich vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchte und die Chance zur Führung hatte. Dabei profitierten die Hausherren von einem Stockfehler von Niederfinows Libero Dühring. Dieser verlor die Kugel schließlich an Titanias Stegemann, der den Ball auf den mitgelaufenen Groh querlegte. Sein anschließender Torschuss landete aber letztendlich in den Armen von Keeper Krause. Dieser Kruger Angriff blieb aber ein Strohfeuer, denn im Gegenzug hatten die Grün-Weißen bereits wieder den Torschrei auf den Lippen. Nach dem die SVT-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte, fasste sich Niederfinows Pinske am Strafraum ein Herz und suchte den direkten Torabschluss. Sein Schussversuch konnte jedoch im letzten Moment von Torhüter Gallert per Fußabwehr zur Ecke geklärt werden. Und auch beim nächsten Gästeangriff brannte es lichterloh im Kruger Sechzehner. Dieses Mal war es der linke Mittelfeldspieler Kroll, der sich in den Strafraum tankte und dessen Torschuss erst kurz vor der Torlinie von Titanias Libero Derwanz abgewehrt werden konnte. Generell konnte sich die Mannschaft von Trainer Prüßing in dieser Phase der Partie bei ihrem Abwehrchef bedanken, dass man hier noch nicht in Rückstand geraten war. Derwanz klärte zahlreiche Situationen in höchster Not und bereinigte oftmals die Ungenauigkeiten seiner Mitspieler. Zudem war er wohl einer der wenigen SVT-Spieler, die sich an diesem Tag in Normalform präsentierten. Mittlerweile waren 30 Minuten gespielt und das Bild blieb unverändert. Die Niederfinower dominierten das Spiel und die Titanen fanden nur über individuelle Fehler des Gegners und Standardsituationen den Weg vor das gegnerische Tor. Eine solche Standardsituation sorgte dann auch für die nächste Kruger Torgelegenheit. Nach dem Petzold einen Freistoß in den Strafraum brachte, stieg Stegemann am langen Pfosten am höchsten und köpfte das Leder nur knapp über den Querbalken. Die Titanen erhöhten nun etwas den Druck auf die Niederfinower Verteidigung, allerdings ohne dabei spielerisch zu überzeugen. Wieder war es eine Unachtsamkeit der gegnerischen Hintermannschaft, die für eine Kruger Torchance sorgte. Nach einem Fehlpass von Rechtsverteidiger Diepold, ging Stürmer Stegemann alleine auf das Tor von Keeper Krause zu. Bei schlechten Platzverhältnissen versprang jedoch ihm der Ball, sodass er ihn nur noch in die Arme des Schlussmannes spitzeln konnte. Auf der Gegenseite konnten die Gäste in der 40. Spielminute die größte Torgelegenheit der ersten Halbzeit verbuchen. Nach einem weiten Pass in den Kruger Strafraum, gingen sowohl Titanias Torhüter Gallert und Verteidiger Belack, als auch Niederfinows Zamzow zum Ball. Dabei prallten Gallert und Belack unglücklich zusammen, sodass beide angeschlagen liegen blieben. Gallert ließ die Kugel im Anschluss fallen, wodurch der freistehende Zamzow an den Ball kam und ihn eigentlich nur noch ins verwaiste Tor schieben musste. Doch im letzten Moment grätschte SVT-Spieler Derwanz in den Schuss und wehrte ihn zur Ecke ab. Leider verletzte sich Kruges Belack in dieser Situation am Knie, sodass er den Platz verlassen musste. Wie schwer die Verletzung ist, konnte nach der Partie noch nicht festgestellt werden. Für Belack rückte Wirt auf die Linksverteidigerposition. Wenig später beendete der Unparteiische Patzelt die erste Halbzeit und bat beide Mannschaften in die Kabine.


Nach einer deutlichen Halbzeitansprache wollten sich die Titanen im zweiten Spielabschnitt wesentlich engagierter und entschlossener zeigen. Das stellten die Gastgeber bereits mit dem ersten Angriff unter Beweis. Direkt nach dem Anstoß drangen die Kruger über die linke Außenbahn in die Niederfinower Spielhälfte vor. Dabei wurde Papenfuß von Peschke bedient. Papenfuß setzte sich im Anschluss gegen seinen Gegenspieler Drafz durch und flankte das Leder hoch in den Strafraum. Dort kam erneut Stegemann zum Kopfball, setzte diesen aber wiederum über das Gehäuse. Die Partie gestaltete sich mittlerweile ausgeglichener. Zwar präsentierten sich die Titanen fussballerisch weiterhin ziemlich schwach, aber die Einsatzbereitschaft stieg bei den Hausherren nun zunehmend. Wie in der Kabine besprochen, wollte man über Kampf und Leidenschaft in die Begegnung finden und das schien zu gelingen. Bereits in der 55. Spielminute konnte der SVT die nächste Tormöglichkeit verzeichnen. Nach einem Steilpass von Petzold, suchte Neumann den direkten Torabschluss. Sein Schussversuch strich allerdings knapp über das gegnerische Tor. Auch wenn die Kruger Angriffsversuche zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Erfolg gekrönt waren, wurde deutlich, dass das Spiel der Gastgeber von Minute zu Minute zielstrebiger wurde. Doch auch die Grün-Weißen waren weiterhin bemüht, den womöglich spielentscheidenden Führungstreffer zu erzielen. Die nächste Chance bot sich den Gästen in der 60. Spielminute. Nach dem die Titania Verteidigung einen Flankenball nur ungenügend klären konnte, kam Pinske am kurzen Pfosten zum Torschuss. Dieser verfehlte den Kruger Kasten aber doch deutlich, sodass Torhüter Gallert nicht eingreifen musste. Auf der Gegenseite blieben für die Prüßing-Elf vor allem Standardsituationen ein probates Mittel. Im Spielverlauf zeigte sich immer wieder, dass die Titanen hier die Lufthoheit besaßen und somit häufig für Gefahr sorgten. So geschehen auch in der 63. Spielminute. Ein Freistoß von Peschke fand in Derwanz einen Abnehmer, der die Kugel nur denkbar knapp über das Tor köpfte und somit den Kruger Führungstreffer verpasste. Die Partie wog nun hin und her und schließlich sollte es in der 70. Spielminute zur entscheidenden Szene kommen. Gästespieler Zamzow, der bereits im ersten Durchgang nach einem absichtlichen Handspiel die Gelbe Karte gesehen hatte, ging im Mittelfeld mit einem recht rüden Foulspiel zu Werke. Schiedsrichter Patzelt, der im übrigen eine ordentliche Leistung zeigte, blieb nichts anderes übrig, als Zamzow mit Gelb-Rot vom Platz zu stellen. Den fälligen Freistoß trat Petzold im Anschluss hoch in den gegnerischen Sechzehner, wo erneut Derwanz am höchsten stieg und den Ball auf das Tor brachte. Sein Kopfball klatschte an den linken Innenpfosten und sprang von dort ins Feld zurück. Titanias Neumann reagierte am schnellsten und schob den Abpraller mit seinem schwachen linken Fuß zum 1:0 über die Torlinie. Der anschließende Jubel offenbarte, welche Last mit diesem Treffer von der Mannschaft fiel. Der SVT blieb auch nach dem Torerfolg am Drücker und hätte die Führung schon in der 76. Spielminute ausbauen können. Wieder war es ein Freistoß von Petzold, der zur Kruger Torchance führte. Der hohe Ball wurde von Stegemann auf Groh abgelegt, der allerdings einen Schritt zu spät kam und im letzten Moment von Torwart Krause am Torschuss gehindert wurde. Somit blieb es vorerst beim 1:0 für die Hausherren. In der verbleibenden Spielzeit war es eine wahre Zitterpartie. Die Grün-Weißen warfen noch einmal alles nach vorne und die Titanen verteidigten ihre Führung mit aller Macht. Letztendlich herrschte bei den Gastgebern große Erleichterung als der Schlusspfiff ertönte und man die ersten drei Punkte der Rückrunde sicher hatte.


Auch wenn es für die Kruger ein glücklicher Heimerfolg war und die Mannschaft mit ihrer Leistunng definitiv nicht zufrieden war, wird dieser Sieg hoffentlich allen Titanen Auftrieb und Selbstvertrauen für die künftigen Aufgaben geben.

Ein großer Dank geht an die zahlreichen Zuschauer, die an diesem Tag den Weg zum Sportplatz gefunden haben und an die eigenen Spieler, die in diesem Spiel nicht zum Einsatz kommen konnten/durften und mit ihrer Anwesenheit dennoch großen Teamgeist bewiesen haben !









Aufstellung
















Durchschnittsalter: 26,6 Jahre


Auswechslungen:  40. Min. Belack <-> Wirt

im Kader:  Riethling









Tore

1:0 Neumann (71. Min.)









Schiedsrichter

Ingo Patzelt



Zuschauer

50



Gelbe Karten Titania

Groh (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Marcel Zamzow (SV Grün-Weiß Niederfinow, 70. Min.) wegen Foulspiel











Testspiel Saison 2015/16

SG Klosterdorf - SV Titania Kruge  1:3 (1:1)




Spielbericht


Eine Woche vor dem Rückrundenauftakt bestritt unsere Männermannschaft bei der SG Klosterdorf ihr letztes Testspiel der Vorbereitung. Mit Anpfiff der Partie bestimmten die Hausherren das Spielgeschehen und erspielten sich deutliche Feldvorteile. Allein in der Chancenverwertung wiesen die Gastgeber Schwächen auf, sodass es vorerst beim torlosen Unentschieden blieb. Auf der Gegenseite fanden die Titanen nur mühsam in die Begegnung. Die Elf von Trainer Prüßing sah sich vorwiegend in der Defensive beschäftigt. Lediglich über Kontersituationen fand man hin und wieder den Weg vor das gegnerische Tor, wo man allerdings nur wenig Gefahr ausstrahlte bzw. die Torabschlüsse von Stegemann ihr Ziel verfehlten. Nach 30 Minuten markierten die Klosterdorfer schließlich den verdienten Führungstreffer. Bei einem Eckball nutzte Zühlke eine Unachtsamkeit der Gäste und traf per Kopf zum 1:0. Der Gegentreffer sorgte dafür, dass die Titanen fortan mutiger in ihrem Angriffsspiel wurden. Folgerichtig erzielte man kurz vor der Halbzeitpause den Ausgleichstreffer zum 1:1. Nach dem Michalski den Flankenball von Groh noch verpasste, war es am langen Pfosten Rau, der das Leder kontrollierte und mit einem satten Schuss vollendete. Und der SVT hätte das Spiel vor dem Seitenwechsel sogar noch drehen können. Doch Stegemann gelang es nicht, die Kugel nach Zuspiel von Schwarz im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Im zweiten Spielabschnitt übernahmen schließlich die Kruger das Zepter und erhöhten den Druck auf das Klosterdorfer Tor. Das Aufbauspiel der Titanen wirkte mittlerweile wesentlich konstruktiver, wodurch man vermehrt zu Torchancen kam. Nach 60 Minuten nutzte der SVT eine dieser Möglichkeiten und traf zum 1:2. Ein weiter Ball von Derwanz fand Groh am gegnerischen Sechzehner, der das Leder im Anschluss per Kopf auf Stegemann ablegte. Dieser ließ nun zwei Gegenspieler aussteigen und schloss den Angriff erfolgreich mit einem Heber ab. Jetzt hatten die Gäste die Partie im Griff und es bot sich gleich mehrfach die Gelegenheit, die eigene Führung auszubauen. Doch in dieser Phase ließ man zahlreiche Chancen ungenutzt. Es dauerte bis zur 85 Minute bis J. Papenfuß mit seinem Tor zum 1:3 für die Vorentscheidung sorgte. Er nutzte einen kapitalen Abspielfehler der Klosterdorfer Defensive und überwand den gegnerischen Keeper im Nachschuss. Auch wenn bei den Titanen an diesem Tag bei weitem noch nicht alles funktionierte wie erhofft, war es ein wichtiges Erfolgserlebnis zum Abschluss der Rückrundenvorbereitung, welches hoffentlich für weiteres Selbstvertrauen sorgt.







Testspiel Saison 2015/16

SG Brodowin - SV Titania Kruge  2:1 (2:0)




Spielbericht


Zum ersten Testspiel der Rückrundenvorbereitung trat unsere Männermannschaft bei der SG Brodowin an. Die lange Winterpause sorgte dafür, dass beide Mannschaften nur schwer in die Partie fanden. Nach einem zerfahrenen Start übernahmen die Hausherren zunehmend die Spielkontrolle und setzten die Titanen vermehrt unter Druck. Nur mit viel Mühe und Glück gelang es dem SVT, den eigenen Rückstand zu verhindern. Wie aus dem Nichts verzeichneten dann aber die Titanen die große Möglichkeit, den Führungstreffer zu markieren. Doch Stegemann scheiterte nach Vorarbeit von Petzold am Aluminium. Leider sollte es vorerst die einzige Möglichkeit für die Kruger bleiben, denn im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bestimmten die Gastgeber wieder das Spielgeschehen. Diese Überlegenheit münzten die Brodowiner schließlich auch in Tore um und gingen nach zwei Treffern mit einer 2:0 Führung in die Pause. Dabei profitierte man unter anderem von kapitalen Fehlern in der SVT-Defensive. Kurz nach dem Seitenwechsel stockte dann allen Beteiligten kurzzeitig der Atem. Nach einem Zusammenprall mit seinem Gegenspieler krümmte sich Titanias Schlussmann Müller vor Schmerzen und musste mit dem Rettungswagen den Weg ins Krankenhaus antreten. Dort stellte man später einen Rippenbruch fest. Der SVT, der lediglich mit 11 Spielern angereist war, erhielt nun Unterstützung von den Hausherren. Sie stellten einen Ersatzkeeper zur Verfügung, sodass man die Begegnung vollzählig beenden konnte. Die Mannschaft von Trainer Prüßing fand nun immer besser in die Partie und erzielte folgerichtig den 2:1 Anschlusstreffer. Nach starker Vorarbeit von Petzold, drückte Stegemann die Kugel schließlich über die Torlinie. Auch in der Folgezeit blieben die Gäste am Drücker und hatten gleich mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß. Dabei traf Stegemann unter anderem erneut den Pfosten. Doch ein weiterer Torerfolg blieb den Titanen an diesem Tag verwehrt, sodass am Ende ein 2:1 Sieg für die Gastgeber zu Buche stand. Für die Kruger war es dennoch ein wichtiger Test, der offenbarte wieviel Arbeit noch bis zum Rückrundenstart geleistet werden muss.

Die Mannschaft wünscht ihrem Torhüter Chris Müller Gute Besserung und eine schnelle Genesung !







11. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Titania Kruge - FSV Lok Eberswalde III  2:1 (1:0)




Spielbericht


Am 11. Spieltag empfing unsere Männermannschaft den FSV Lok Eberswalde III im Kruger Rund. Bereits vor dem Spiel war klar, dass es für die Titanen die vermeintlich schwerste Begegnung der Hinserie werden würde. Schließlich trafen in dieser Partie der derzeitige Spitzenreiter und das Schlusslicht der Liga aufeinander. Seitens der Kruger bestand somit die Gefahr, dass man den Gegner unterschätzt und die nötige Konzentration vermissen lässt.


Leider bewahrheitete sich das und die Titanen zeigten, zumindest im ersten Spielabschnitt, ihre schwächste Saisonleistung. Dem Kruger Spiel fehlte es an Laufbereitschaft und Engagement. Zudem machte man im Spielaufbau haarsträubende Fehler und fand nur selten den Weg vor das gegnerische Tor. Ganz anders präsentierten sich die Gäste. Lok spielte mutig nach vorn und bestätigte somit nochmals, dass man in dieser Begegnung nichts zu verlieren hatte. Dabei kam man immer wieder zu Torabschlüssen und die Titanen mussten sich bei Glücksgöttin Fortuna bedanken, dass man nicht in Rückstand geriet. In der 20. Spielminute war es dann einer der wenigen lichten Momente, die den Hausherren die glückliche Führung bescherrte. Nach dem E. Papenfuß auf der linken Außenbahn von Schwarz freigespielt wurde, legte er den Ball in den Rücken der Abwehr, wo J. Papenfuß den Angriff mit einem satten Torschuss zum 1:0 abschloss. Doch auch danach blieb Lok das agilere Team und machte den Gastgebern das Leben schwer. Somit konnte der SVT die eigene Führung nur mit viel Mühe in die Halbzeitpause retten.


Nach dem Seitenwechsel brachte Trainer Prüßing mit Wirt und Peschke frische Kräfte in die Partie. Das Spiel der Titanen wurde nun wesentlich stabiler. Vor allem im Spielaufbau zeigte man sich stark verbessert und erspielte sich zahlreiche Tormöglichkeiten. Doch ein bärenstarker Lok-Schlussmann Kriesten und das Aluminium verhinderten mehrfach eine höhere Kruger Führung. In der 60. Spielminute bot sich den Hausherren die wohl größte Gelegenheit zum 2:0. Nach einem klaren Foulspiel an Wieland, bekamen die Titanen einen Strafstoß zugesprochen. Allerdings versagten Libero Derwanz die Nerven, sodass er den Ball neben das Gehäuse der Gäste setzte. Dennoch blieb der SVT in der Folgezeit am Drücker und ein weiterer Torerfolg schien nur eine Frage der Zeit zu sein. In der 66. Spielminute war es dann schließlich soweit und die Gastgeber erhöhten auf 2:0. Nach einem Foul an Stegemann entschied der Unparteiische Bikszadi erneut auf Elfmeter. Dieses Mal legte sich Routinier Wirt die Kugel zurecht und verwandelte eiskalt. In der 70. Spielminute rückte Petzold für Schwarz ins defensive Mittelfeld. Trotz des Anschlusstreffers der Gäste, kurz vor Ende der Begegnung, und einer wackligen Schlussphase, brachten die Titanen den Sieg über die Zeit und sicherten sich die drei Punkte.


Ein hart umkämpfter Sieg, der eine gute Hinrunde krönte und über den, aufgrund der schwachen Leistung, noch reichlich diskutiert wurde.









Aufstellung















Durchschnittsalter:  26,9 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Riethling <-> Wirt, 46. Min. Weinknecht <-> Peschke, 70. Min. Schwarz <-> Petzold

im Kader:  Müller








Tore

1:0 J. Papenfuß (20. Min.), 2:0 Wirt (Foulelfmeter, 66. Min.), 2:1 Mohamed (87. Min.)








Schiedsrichter

Andras Bikszadi



Zuschauer

25



Gelbe Karten Titania

Derwanz (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

Derwanz verschießt Foulelfmeter (60. Min.)











10. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Titania Kruge - SG Minerva Zerpenschleuse  2:2 (2:0)




Spielbericht


Am 10. Spieltag stand unserer Männermannschaft ein wahres "Spitzenspiel" bevor. Mit der SG Minerva Zerpenschleuse gastierte der ärgste Verfolger der Titanen im Kruger Rund und somit kam es zum direkten Duell der beiden Tabellenführer. Die Elf von Trainer Prüßing, die im Vorfeld der Saison von solch einem Spitzenspiel nur träumen konnte, wollte den Favoriten in dieser Begegnung möglichst lange ärgern und am Ende zumindest nicht als Verlierer vom Platz gehen.


Dementsprechend motiviert starteten die Hausherren in die Partie und konnten in der 5. Spielminute bereits die erste Torgelegenheit des Spiels verzeichnen. Dabei war es Peschke, der einen Freistoß aus dem Halbfeld hoch in den gegnerischen Sechzehner trat. Am langen Pfosten behielt Libero Derwanz die Lufthoheit und köpfte den Ball aus Nahdistanz auf das Tor der Gäste. Als die Kruger bereits den Torschrei auf den Lippen hatten, riss Zerpenschleuses Torwart Busse im letzten Moment noch die Fäuste hoch und verhinderte einen frühen Rückstand. Trotz der verpassten Chance, blieben die Titanen in der Anfangsphase das agilere Team und schienen dem Führungstreffer näher zu sein. Dabei erwiesen sich vor allem Standardsituationen als probates Mittel, um die gegnerische Defensive zu überwinden. In der 8. Spielminute kam Wieland, nach einem Eckball von Schwarz, im Strafraum zum Torabschluss. Dieser konnte allerdings von einem Minerva-Verteidiger vor der Torlinie geblockt werden, sodass es vorerst beim torlosen Spielstand blieb.

In der Folgezeit verflachte das Spielgeschehen immer mehr. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass man möglichst keine eigenen Fehler verursachen und den Gegner somit leichtfertig zu Tormöglichkeiten kommen lassen wollte. Zudem offenbarten sowohl die Kruger, als auch die Gäste Schwächen im Spielaufbau. Dieser war stets von Ungenauigkeiten und individuellen Fehlern geprägt, wodurch man nur selten den Weg vor das gegnerische Gehäuse fand. In der 17. Spielminute dann mal ein lichter Moment der SG. Nach dem die Titanen den Sololauf von Schmitz nicht unterbinden konnten, drang dieser bis zum Kruger Strafraum vor. Dort legte er das Leder auf Ludwig ab, dessen anschließender Torschuss das Tor von Schlussmann Gallert dann aber doch deutlich verfehlte. In der 20. Spielminute war es schließlich eine Slapstick-Einlage von Zerpenschleuses Keeper Busse, die den Gastgebern die Führung bescherrte. Einen Freistoß aus der eigenen Spielhälfte trat Titanias Derwanz weit in den gegnerischen Sechzehner. Dort verpassten Freund und Feind den Ball, sodass sich Torhüter Busse gezwungen sah, aus dem eigenen Kasten zu eilen. Dabei verschätzte er sich jedoch und trat den Rückweg ins Tor an, wobei er letztendlich stolperte. Die Kugel setzte vor Busse auf und sprang über ihn hinweg ins Tor. Ein kurioser Treffer zum 1:0, der auf Kruger Seite dennoch für viel Freude sorgte. Das es durchaus noch kurioser geht, bewiesen die Gäste schließlich in der 27. Spielminute. Während sich Zerpenschleuse im Spielaufbau befand, wurde Verteidiger Würfel von den Titanen unter Druck gesetzt. Dieser wollte den Ball im Anschluss auf Libero Dettmann zurückspielen. Sein Abspiel fand allerdings nicht Dettmann, sondern Kruges Stegemann, der nun ungehindert auf das gegnerische Tor zulaufen konnte und keine Mühe hatte, das 2:0 zu erzielen. Der zweite krasse Fehler der Minerva-Defensive, den die Hausherren eiskalt ausnutzten. Aufgrund des Rückstandes richteten die Gäste ihr Spiel in der Folge wesentlich offensiver aus und versuchten die Kruger Hintermannschaft vermehrt unter Druck zu setzen. Diese meisterte die Aufgabe jedoch mit Bravour und ließ nur wenig zu. Immer wieder kamen die Titanen geschlossen hinter den Ball und erstickten somit die Zerpenschleuser Angriffsversuche früh im Keim. Somit war es weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich bis zur Halbzeitpause aber keine Mannschaft mehr gefährlich in Szene setzen konnte, sodass es vorerst beim 2:0 blieb.


Nach dem Seitenwechsel erwischte die SG den besseren Start und kam mit viel Engagement aus der Kabine. Dabei behielt man vor allem im Mittelfeld die Oberhand, wodurch sich die Kruger vermehrt in der Defensive beschäftigt sahen. In der 50. Spielminute war es Ziebarth, der den Zerpenschleuser Anschlusstreffer auf dem Fuß hatte. Doch sein Schussversuch von der Strafraumgrenze strich letztendlich am gegnerischen Gehäuse vorbei. Den Titanen fiel es sichtlich schwer zurück in die Partie zu finden. In den entscheidenden Zweikämpfen hatte man nun meist das Nachsehen und in der Offensive gelang es nur selten für Entlastung zu sorgen. Und dennoch blieben auch den Gästen, weitere klare Chancen vorerst verwehrt. Es dauerte schließlich bis zur 66. Spielminute, als Minerva aus einer vermeintlichen Abseitspositon das 2:1 markierte. Nach dem die Kruger es gleich mehrfach verpassten die Situation zu klären, gelangte der Ball über Ziebarth zu Würfel, der sich wohl im Abseits befand. Würfel musste den Ball abschließend nur noch zum 2:1 über die Torlinie drücken. Die Titanen waren von diesem Torerfolg sichtlich geschockt und mussten bereits kurze Zeit später den Ausgleichstreffer zum 2:2 hinnehmen. Ein weiter Einwurf in den Kruger Strafraum wurde von Sauck auf Würfel verlängert. Dieser war erneut zur Stelle und köpfte den Ball am kurzen Pfosten ins Netz. Damit war der Spielstand egalisiert. In der 71. Spielminute brachte Trainer Prüßing mit der Einwechslung von Petzold noch einmal frische Kräfte ins Spiel. Er rückte für Peschke ins defensive Mittelfeld. Im weiteren Verlauf blieb die Begegnung hart umkämpft. Zahlreiche Spielunterbrechungen sorgten dafür, dass kein Spielfluss mehr zu Stande kam und Torraumszenen Mangelware blieben. Immer wieder ging es zwischen den Strafräumen hin und her, aber keine Mannschaft konnte sich offensiv nochmals entscheidend in Szene setzen, sodass es am Ende beim 2:2 und einer Punkteteilung blieb.


Für die Titanen ist es nach der Führung sicher etwas schade, dass man keinen Sieg einfahren konnte. Hier fehlt es der Mannschaft wohl noch an der nötigen Cleverness. Dennoch hat man dem Favoriten ordentlich Paroli geboten und zumindest einen Punkt erkämpft, worüber die Mannschaft nach dem Spiel auch stolz sein durfte. Kleinere Rückschläge werden stets dazu gehören. Viel wichtiger ist, dass man trotz dessen immer wieder einen großen Fortschritt im Spiel der Mannschaft sieht.


Ein besonderer Dank gilt dieses Mal den, für unsere Verhältnisse, zahlreichen Zuschauern, die den Weg zum Sportplatz gefunden haben und somit auch die guten Mannschaftsleistungen der letzten Monate würdigen. Vielen Dank !









Aufstellung










 


Durchschnittsalter:  29,2 Jahre


Auswechslung:  71. Min. Peschke <-> Petzold

im Kader:  Weinknecht








Tore

1:0 Derwanz (20. Min.), 2:0 Stegemann (27. Min.), 2:1 Würfel (66. Min.), 2:2 Würfel (67. Min.)








Schiedsrichter

Andree Duwe



Zuschauer

50



Gelbe Karten Titania

Wieland (Foulspiel), E. Papenfuß (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/











9. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

FSV Golzow - SV Titania Kruge  0:3 (0:1)




Spielbericht


Am 9. Spieltag trat unsere Männermannschaft die Auswärtsreise zum FSV Golzow an. Dabei wollte die Elf von Trainer Prüßing, Wiedergutmachung für die verlorene Partie aus der Vorwoche leisten. Die Vorzeichen standen gut, denn der Kader war an diesem Tag wieder breiter aufgestellt und mit Wieland und Peschke kehrten zwei Stammkräfte in die Startformation zurück. Die Gastgeber aus Golzow blieben im bisherigen Saisonverlauf hinter den Erwartungen zurück. Ursache könnten die zahlreichen personellen Ausfälle sein, mit denen man immer wieder zu kämpfen hat. Dabei fällt der langfristige Ausfall von Verteidiger Hinderlich sicher am schwersten ins Gewicht. Er wird nach einer Knie Operation erst wieder zur Rückserie auf den Platz zurückkehren. Dennoch war man sich auf Kruger Seite auch über die vorhandenen Stärken der Hausherren bewusst und erwartete ein hart umkämpftes Spiel.


Diese Erwartungen wurden bereits in der Anfangsphase der Partie erfüllt. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und gingen von Beginn an couragiert zu Werke. Dabei waren sowohl die Gastgeber, als auch die Titanen bemüht, Ordnung in das eigene Spiel zu bringen und somit die Grundlage für einen konstruktiven Spielaufbau zu schaffen. Das gelang auf beiden Seiten nur bedingt, wozu auch der schlechte Platzzustand seinen Teil beitrug. Somit steckte zwar viel Leben in der Begegnung, fussballerisch hatte die Partie bis dato aber nur wenig zu bieten. Das erste Ausrufezeichen setzte schließlich der FSV in der 10. Spielminute. Nach dem Richter den agilen Ahmed in Szene gesetzt hatte, suchte dieser den direkten Weg zum Tor. Titanias Belack konnte den Sololauf nicht unterbinden, sodass Ahmed an der Strafraumgrenze zum Torabschluss kam. Sein Schussversuch war allerdings zu unplatziert und landete letztendlich in den Armen von Torhüter Gallert. Auf der Gegenseite taten sich die Gäste sichtlich schwer ins Spiel zu finden. Zu selten brachte man den Ball kontrolliert an den Mitspieler, wodurch das Kruger Spiel wenig zwingend wirkte. Auch wenn man hin und wieder über Einzelaktionen den Weg vor das gegnerische Tor fand, blieb vieles Stückwerk. Folgerichtig waren es die Golzower, die ein leichtes Chancenplus verbuchen konnten. In der 17. Spielminute hätte die Heimelf dann sogar in Führung gehen müssen. Nach einem weiten Einwurf von Neils brannte es im Kruger Strafraum lichterloh. Der Einwurf wurde von Klingebiel per Kopf verlängert und am langen Pfosten musste Richter die Kugel eigentlich nur noch über die Torlinie drücken. Doch ihm versagten die Nerven, sodass E. Papenfuß die Situation in höchster Not klären konnte. Diese Szene diente dem SVT scheinbar als Weckruf, denn in der Folgezeit übernahm man zunehmend die Spielkontrolle. In der 20. Spielminute hatten die Titanen nach einem Konter die Möglichkeit, die Führung zu markieren. Nach dem Ballgewinn verlagerte man das Spiel über Wieland und Peschke auf die linke Außenbahn. Dort behielt E. Papenfuß die Übersicht und bediente Stegemann mit einem Querpass. Dieser scheiterte jedoch am stark agierenden Schlussmann Hiller, der Stegemanns Schuss per Fußabwehr parierte. Trotz der vergebenen Gelegenheit, kam das Spiel der Kruger nun immer mehr ins Rollen. In der 25. Spielminute war es dann schließlich soweit und die Prüßing-Elf erzielte den verdienten Führungstreffer. Wieland behauptete den Ball im Mittelfeld und leitete ihn weiter zu Riethling, der sich mit ins Offensivspiel eingeschaltet hatte. Sein Zuspiel fand J. Papenfuß, der das Leder an der Strafraumgrenze quer zu Neumann legte. Neumann zögerte nicht lange und versuchte sein Glück aus der Distanz. Sein platzierter Torschuss senkte sich letztendlich unhaltbar zum 1:0 ins Netz. Dieser Treffer gab den Gästen die nötige Sicherheit, was sich im weiteren Spielverlauf bemerkbar machte. Bereits kurz nach Neumanns Torerfolg, bot sich den Krugern die Chance, die Führung auszubauen. Dabei drangen die Titanen über die linke Außenbahn in die gegnerische Spielhälfte vor. Im Strafraum steckte Neumann den Ball auf J. Papenfuß durch, aber auch er fand seinen Meister in Torhüter Hiller, der erneut sensationell parierte. Auch wenn der SVT das Spielgeschehen jetzt dominierte, musste man jederzeit wachsam sein, denn die Hausherren setzten stets Nadelstiche über ihre Sturmspitzen Ahmed und Schwadtke. Diese wurden vorwiegend mit langen Bällen bedient, was die Kruger Hintermannschaft immer wieder vor eine Herausforderung stellte. Dennoch blieben diese Angriffsversuche weitesgehend harmlos, da man vor allem beim Torabschluss wenig Gefahr ausstrahlte. In der 35. Spielminute hatten dann wiederum die Titanen die Möglichkeit, den zweiten Treffer zu erzielen. Nach einem Flankenball von Peschke, stieg Stegemann am langen Pfosten am höchsten und köpfte die Kugel gegen die Laufrichtung von Schlussmann Hiller. Doch dieser erreichte selbst diesen Ball, kratzte ihn von der Linie und zeichnete sich abermals aus. Die Kruger hätten zu diesem Zeitpunkt durchaus höher führen müssen, wobei man große Schwächen in der Chancenverwertung offenbarte. Dadurch verpasste man auch eine mögliche frühzeitige Vorentscheidung und somit besaß der FSV vor der Halbzeitpause nochmals die Gelegenheit, den Spielstand auszugleichen. Nach dem die Gastgeber am gegnerischen Strafraum einen Freistoß zugesprochen bekamen, legte sich Klingebiel die Kugel zurecht. Sein anschließender Torschuss strich nur denkbar knapp am Kruger Gehäuse vorbei, wobei Titanias Keeper Gallert hier wohl machtlos gewesen wäre. Somit blieb es zur Halbzeit bei einer knappen Kruger Führung.


Zur Halbzeitpause vollzogen die Titanen ihren ersten Wechsel. Dabei rückte Wirt für Belack auf die Rechtsverteidigerposition. Nach dem Seitenwechsel erwischten die Kruger den besseren Start und erzielten in der 52. Spielminute das überfällige 2:0. Ein Einwurf wurde von Libero Derwanz schnell ausgeführt. Dieser fand J. Papenfuß auf der linken Außenbahn. Von dort aus zog Papenfuß in den gegnerischen Strafraum, wo er seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung stehen ließ. Anschließend vollendete er den Angriff mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck, der auch dem starken Torwart Hiller keine Chance mehr ließ. Das 2:0 und großer Jubel bei den Gästen. Trotz der komfortablen Führung, richtete der SVT sein Spiel weiterhin offensiv aus und versuchte den Druck auf die gegnerische Verteidigung aufrecht zu erhalten. In der 60. Spielminute wurde den Krugern dann ein klarer Strafstoß verwehrt, der womöglich für die endgültige Vorentscheidung gesorgt hätte. Nach einem Steilpass enteilte Stegemann der Golzower Defensive und ging mit dem Ball am Fuß in den gegnerischen Sechzehner, wo er nur noch per Foulspiel gestoppt werden konnte. Für alle offensichtlich, nur nicht für Schiedsrichter Heitmann, der die Szene anders bewertete. Infolgedessen wurde die Begegnung zunehmend ruppiger. Der Unparteiische Heitmann, der wieder einmal komplett auf Gelbe Karten verzichtete, wurde nun nicht mehr Herr der Lage und gab die Partie allmählich aus der Hand, was zu Unmutsbekundungen auf beiden Seiten führte. Somit rückte der Fussball in den Hintergrund, wodurch sich nur wenige Torraumszenen ergaben. In der 65. Spielminute wechselten die Titanen dann erneut. Peschke wurde durch Petzold ersetzt, der sich nahtlos ins Kruger Spiel einfügte. Nach 70 Spielminuten schließlich mal wieder ein fussballerischer Höhepunkt. Nach dem J. Papenfuß am rechten Strafraumeck von Wieland freigespielt wurde, narrte er die Golzower Hintermannschaft und schloss den Angriff mit einem satten Spannschuss ab. Doch Torwart Hiller, der definitiv der beste Akteur auf Seiten der Gastgeber war, war erneut zur Stelle und lenkte die Kugel um den Pfosten. Gegenüber blieben die Hausherren im zweiten Spielabschnitt offensiv weitesgehend harmlos. Die Kruger Verteidigung verrichtete gute Arbeit und ließ kaum noch etwas anbrennen. Ein Kopfball von Klingebiel in der 75. Spielminute war bereits die letzte Möglichkeit der Heimelf, die im Spielaufbau keine Ideen mehr entwickeln konnte. Dennoch versuchte man in der Schlussviertelstunde noch einmal alles nach vorn zu werfen. Für die Kruger ergaben sich dadurch allerdings auch vermehrt Räume zum Kontern. Die Elf von Trainer Prüßing verpasste es jedoch mehrfach, diese konsequent zu Ende zu spielen und somit den Sieg vorzeitig zu besiegeln. In der 85. Spielminute brachte man mit Weinknecht nochmals frische Kräfte in die Partie. Er rückte für Schwarz ins defensive Mittelfeld. Ließ man zuvor mehrere Gelegenheiten ungenutzt, traf Stegemann in der 88. Spielminute endlich zum 3:0 und belohnte sich damit gleichzeitg für seine gute Leistung. Nach einem Querpass von Neumann, musste er den Ball am langen Pfosten nur noch über die Torlinie drücken. Wenig später beendete Schiedsrichter Heitmann die Begegnung und sorgte dafür, dass sich die Titanen über drei Punkte und ihren ersten "zu Null" Saisonsieg freuen durften.









Aufstellung
















Durchschnittsalter:  26,9 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Belack <-> Wirt, 65. Min. Peschke <-> Petzold, 85. Min. Schwarz <-> Weinknecht








Tore

0:1 Neumann (25. Min.), 0:2 J. Papenfuß (52. Min.), 0:3 Stegemann (88. Min.)








Schiedsrichter

Jürgen Heitmann



Zuschauer

25



Gelbe Karten Titania

/



Besondere Vorkommnisse

/











8. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Titania Kruge - Eberswalder SC II  2:3 (2:3)




Spielbericht


Am 8. Spieltag empfing unsere Männermannschaft den Eberswalder SC II im Kruger Rund. Für die Titanen rückte das fussballerische Geschehen im Vorfeld der Partie in den Hintergrund. Mit großer Trauer erfuhr man in der vergangenen Woche, dass ein Spieler der D-Junioren plötzlich und unerwartet verstorben ist. An dieser Stelle möchte der Verein, der Familie und den Angehörigen nochmals sein tiefstes Beileid aussprechen. Die Männermannschaft gedachte dem Spieler vor der Begegnung in einer Schweigeminute und spielte mit einem Trauerflor.


Trotz der traurigen Umstände, sollte im Anschluss noch Fussball gespielt werden. Dabei verschliefen die Titanen den Start in die Partie komplett und gerieten bereits früh in Rückstand. In der 6. Spielminute wurde Eberswaldes Vierich im Kruger Strafraum freigespielt. Nach dem die Kruger Hintermannschaft ihn nicht vom Ball trennen konnte, behielt Vierich die Übersicht und legte die Kugel quer auf den besser postierten Mechelke. Dieser ließ Titanias Keeper Gallert bei seinem Torabschluss keine Chance und erzielte das 0:1. Die Elf von Trainer Prüßing zeigte sich nach diesem frühen Gegentreffer sichtlich geschockt und agierte völlig kopflos. Folgerichtig konnten die Gäste das Ergebnis bereits in der 10. Spielminute auf 0:2 erhöhen. In dieser Situation wurden die Titanen nach einem eigenen Eckball klassisch ausgekontert. Über Schäfer drang der ESC in die gegnerische Spielhälfte vor. Mit einem präzisen Pass bediente er seinen Mitspieler Vierich, der zunächst an Torhüter Gallert scheiterte. Doch der Abpraller landete erneut bei Vierich, der nun im zweiten Versuch erfolgreich war und das 0:2 markierte. Damit befanden sich die Gäste bereits zu diesem Zeitpunkt auf der Siegerstraße und der SVT musste sich jetzt mächtig strecken, um die Begegnung noch einmal zu drehen. Im weiteren Verlauf war die Heimelf zumindest bemüht in die Partie zu finden. Dabei brachte man im Spielaufbau jedoch nur wenig konstruktives zu Stande. In der 20. Spielminute war es schließlich eine Einzelaktion von Stegemann, die den Titanen die erste Tormöglichkeit bescherrte. Nach dem sich Stegemann am rechten Strafraumeck gegen zwei Verteidiger durchsetzen konnte, flankte er das Leder vor den gegnerischen Kasten. Dort konnte Eberswaldes Schlussmann Mittelstädt den Ball nicht festhalten, sodass sich Neumann die Chance bot, den Anschlusstreffer zu erzielen. Aber Neumanns Schussversuch konnte im letzten Moment von Mittelstädt geblockt werden. Trotz der verpassten Gelegenheit wurde das Spiel der Gastgeber fortan zwingender, was in der 24. Spielminute mit dem Treffer zum 1:2 belohnt wurde. Nach einer Kombination zwischen Petzold und Stegemann, fanden die Kruger den Weg in den gegnerischen Strafraum. Stegemann legte den Ball zurück an die Strafraumgrenze zu Schwarz, der ihn weiter ins Zentrum leitete. Dort war E. Papenfuß zur Stelle und traf mit einem platzierten Schuss zum 1:2. Bei den Hausherren keimte nach diesem Tor wieder Hoffnung auf. Auch wenn in der Offensive oftmals vieles Stückwerk blieb, versuchte man nun vermehrt sich Tormöglichkeiten zu erspielen. In der 30. Spielminute war es schließlich J. Papenfuß, der den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Nach einem Ballgewinn durch Neumann, schalteten die Titanen schnell ins Angriffsspiel um. Der abschließende Diagonalpass von Schwarz fand J. Papenfuß, dessen Direktabnahme allerdings über das gegnerische Gehäuse strich. Auf der Gegenseite beschäftigten die Gäste, die Kruger Abwehrreihe immer wieder mit weiten Bällen in die Spitze, wo Vierich oder Schäfer die Bälle sicherten und auf ihre Mitspieler ablegten. Die Titanen taten sich schwer darin, diese Angriffe zu unterbinden, sodass sich der ESC häufig in Szene setzen konnte. In der 33. Spielminute war einer dieser Versuche wiederum von Erfolg gekrönt, wobei dieser Treffer durchaus für Diskussionsstoff sorgte. Nach dem die Eberswalder an der Strafraumgrenze zum Torabschluss kamen, wurde der Schussversuch von Titanias Libero Derwanz geblockt und landete beim Gegenspieler Schäfer. Dieser hatte keine Mühe, den Ball aus Nahdistanz zum 1:3 einzuschieben. Das Tor sorgte im Anschluss für Aufregung, da Schäfer wohl zuvor bereits im Abseits stand. Dabei mussten noch einmal die unterschiedlichen Ansichten der Regelauslegung ausgetauscht werden. Doch das Reklamieren der Kruger bewirkte nichts und der Treffer zählte, womit man erneut einem zwei Tore Rückstand hinterherlief. Dem SVT musste man in der Folgezeit zu Gute halten, dass man Moral bewies und unermüdlich versuchte, einen weiteren Treffer zu erzielen. Hierbei gelang es allerdings nur selten, die gegnerische Defensive durch ein gutes Kombinationsspiel auszuhebeln. Vielmehr spielte man die Kugel immer wieder schnell in die Spitze, ohne dabei zündende Ideen zu entwickeln. Dennoch gelang es den Gastgebern in der 40. Spielminute erneut, den Anschlusstreffer zu markieren. Mit großem Willen setzte sich Stegemann an der Grundlinie gegen seinen Gegenspieler durch und brachte den Ball im Anschluss flach vor das gegnerische Tor. Die scharfe Hereingabe wurde von Torhüter Mittelstädt wiederum zu kurz abgewehrt, sodass E. Papenfuß den Abpraller verwerten und zum 2:3 über die Torlinie drücken konnte. Ein wichtiger Treffer kurz vor der Halbzeitpause. Die letzte Gelegenheit der ersten Spielhälfte blieb dann aber den Eberswaldern vorbehalten. Nach einem Einwurf in den Kruger Strafraum, behauptete ESC-Spieler Mechelke den Ball und schloss den Angriff mit einem sehenswerten Volleyschuss ab. Sein Schussversuch verfehlte das Tor der Hausherren nur denkbar knapp und strich am linken Pfosten vorbei. Dann beendete der Unparteiische Möcker den ersten Durchgang und beide Mannschaften traten den Gang in die Kabine an.


Nach dem Seitenwechsel wurde deutlich, dass beide Teams darauf bedacht waren, möglichst wenige Fehler zu produzieren. Sowohl die Gäste, als auch die Gastgeber zeigten sich nun nicht mehr so mutig im Spiel nach vorn. Der ESC verteidigte die Führung geschickt und setzte hin und wieder Nadelstiche in der Offensive. Die Titanen besaßen fortan zwar einen wesentlich höheren Anteil an Ballbesitz, schafften es aber nicht, diesen in Torraumszenen umzumünzen. Somit entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Es dauerte bis zur 65. Spielminute bis man wieder eine nennenswerte Torchance verzeichnen konnte. Dabei war es die Heimelf, die die Möglichkeit hatte, den Spielstand zu egalisieren. Nach dem sich J. Papenfuß an der Strafraumgrenze gegen zwei Verteidiger durchsetzen konnte, steckte er das Leder auf Neumann durch. Dieser hatte jetzt nur noch Keeper Mittelstädt vor sich, aber im letzten Moment versprang ihm der Ball und die Chance blieb ungenutzt. In der 70. Spielminute sorgten dann auch die Eberswalder wieder mal für Gefahr vor dem Kruger Tor. Nach dem Stürmer Vierich nur per Foulspiel gestoppt werden konnte, bekamen die Gäste einen Freistoß in Strafraumnähe zugesprochen. Diesen trat Vierich selbst, aber Titanias Schlussmann Gallert war auf dem Posten und lenkte die Kugel über den Querbalken. Es sollte für lange Zeit eine der letzten Eberswalder Offensivaktionen bleiben, denn der ESC war in der Folge vorwiegend bemüht, aus einer sicheren Defensive heraus zu agieren. Gegenüber rannten die Titanen stetig an und wollten zumindest noch einen Punktgewinn sichern. Doch fussballerisch war es definitiv zu wenig, was die Gastgeber an diesem Tag boten. Nur selten konnte man die gegnerische Hintermannschaft dauerhaft unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. Mittlerweile lief bereits die Schlussphase und der SVT warf noch einmal alles nach vorn. In der 80. Spielminute setzte sich Stegemann nochmals auf der rechten Außenbahn durch und bediente im Anschluss J. Papenfuß im Sturmzentrum. Doch er scheiterte mit seinem Schussversuch an Torhüter Mittelstädt, der im kurzen Eck zur Stelle war. Wenig später dann die gleiche Szene: Pass Stegemann, Torschuss J. Papenfuß. Aber wieder warf sich ein ESC-Spieler im letzten Moment in den Schuss und klärte zur Ecke. Die Titanen versuchten es in den Schlussminuten mit der Brechstange, haderten aber immer wieder mit sich selbst oder mit Schiedsrichter Möcker, der nun oftmals das Ventil für die eigene enttäuschende Leistung war. Am Ende blieb es beim 2:3 aus Kruger Sicht und einem Auswärtssieg für den ESC.


Die Titanen konnte in dieser Partie bei weitem nicht ihr fussballerisches Potential abrufen. Zudem fand man kein geeignetes Mittel gegen eine gute Eberswalder Defensive. Der ESC präsentierte sich vor dem gegnerischen Tor sehr effektiv und stellte bereits in der Anfangsphase die Weichen auf Sieg, als Kruger einfach überhaupt nicht anwesend waren. Dennoch ist beim SVT nicht plötzlich alles schlecht, was vorher gut war. Also Köpfe hoch und mutig und optimistisch in das nächste Spiel gehen.








Aufstellung











Durchschnittsalter:  26,3 Jahre


Auswechslung:  46. Min. Weinknecht <-> Wirt








Tore

0:1 Mechelke (6. Min.), 0:2 Vierich (10. Min.), 1:2 E. Papenfuß (24. Min.), 1:3 Schäfer (33. Min.), 2:3 E. Papenfuß (40. Min.)








Schiedsrichter

Hans-Georg Möcker



Zuschauer

15



Gelbe Karten Titania

Derwanz (Unsportliches Verhalten), Stegemann (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/












13. Spieltag (vorverlegt) 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Titania Kruge - SV Blau-Weiß Hirschfelde  6:2 (4:1)

 

 

 

Spielbericht


Auf Antrag unseres Vereins, wurde die Partie des 13. Spieltages gegen den SV Blau-Weiß Hirschfelde auf den 10. Oktober vorverlegt. Dabei ging es für unsere Männermannschaft darum, weiterhin in der Erfolgsspur zu bleiben und sich wiederum drei wichtige Punkte zu sichern. Die Gäste aus Hirschfelde sind mittlerweile zur wahren Wundertüte avanciert. Belegte man in der vergangenen Spielzeit noch abgeschlagen den letzten Tabellenplatz, konnte man in dieser Saison bereits mehrere Siege einfahren und rangiert im Mittelfeld der Tabelle. Für die Kruger Elf war somit völlig unklar, wie spielstark man die Blau-Weißen einschätzen musste und dementsprechend wachsam wollte man die Begegnung bestreiten.

 

Es waren gerade einmal 14 Sekunden (!) gespielt, da markierten die Gastgeber bereits den Führungstreffer zum 1:0. Direkt nach Anpfiff der Partie setzte man die Hintermannschaft der Gäste unter Druck und versuchte das Leder durch frühes Pressing zu erobern. Dieser Versuch war von Erfolg gekrönt und so gewann Stegemann den Ball, im Zweikampf mit Hirschfeldes Libero. Im Anschluss legte Stegemann die Kugel quer zu J. Papenfuß, der keine Mühe hatte, den Ball im gegnerischen Tor zum 1:0 unterzubringen. Dieser frühe Treffer verschaffte dem SVT zunächst die nötige Sicherheit im Spielaufbau. Immer wieder schaltete man schnell ins Angriffsspiel um und zeigte gute Ballstaffetten. Folgerichtig bot sich der Elf von Trainer Prüßing im weiteren Verlauf die Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen. Dabei nutzte man die eigenen Chancen jedoch nicht konsequent und ein weiterer Torerfolg blieb vorerst aus. Nach 15 Spielminuten schien es, als hätten sich die Blau-Weißen vom Schock des Gegentreffers erholt. Man präsentierte sich in der Offensive nun wesentlich zielstrebiger und agierte dabei vorwiegend mit langen Bällen in die Spitze. Die Kruger Verteidigung wirkte in diesen Spielsituationen teilweise etwas indisponiert. Oftmals übte man zu wenig Druck auf den Gegenspieler aus und ließ diesen leichtfertig gewähren. In der 16. Spielminute erzielten die Gäste schließlich den Ausgleichstreffer zum 1:1, was zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient war. Wieder zeigten sich die Titanen zu unentschlossen und verpassten es gleich mehrfach, die Situation zu klären. Über Umwege landete der Ball bei Hirschfeldes Dreews, der aus Nahdistanz zum 1:1 traf. Im Anschluss versuchten die Hausherren wieder ihren Spielrhythmus zu finden, taten sich hierbei allerdings schwer. Doch auch die Angriffsversuche der Hirschfelder blieben weitesgehend Stückwerk und sorgten kaum für Gefahr. Ein Distanzschuss von Ecker in der 20. Spielminute kann hier schon als Höhepunkt gewertet werden. Die Titanen besaßen deutlich die Spielkontrolle, schafften es aber nur selten Torgelegenheiten zu kreieren. In der 26. Spielminute war es dann aber ein genialer Pass von Wieland, der die komplette Hirschfelder Defensive lahm legte und Stegemann den Weg zum gegnerischen Tor ebnete. Dieser präsentierte sich im Strafraum eiskalt und vollendete mit einem satten Schuss zum 2:1. Eine sehr ansehnliche Kombination, wodurch der SVT jetzt wieder mehr Zugriff auf das Spiel bekam. In der 29. Spielminute waren die Gastgeber erneut zur Stelle und erhöhten auf 3:1. Nach dem E. Papenfuß auf der linken Außenbahn freigespielt wurde, bewies er viel Übersicht und bediente Neumann mit einer mustergültigen Flanke. Neumann traf im Zentrum mit einem platzierten Schuss zum 3:1 und stellte die Weichen auf Sieg. Die Titanen überrannten die Gäste nun förmlich und markierten in der 32. Spielminute bereits den nächsten Treffer. In dieser Szene setzte sich Neumann an der gegnerischen Strafraumgrenze gleich gegen mehrere Hirschfelder Verteidiger durch und suchte anschließend den Torabschluss. Seinen Schussversuch konnte Schlussmann Camin nur ungenügend abwehren, sodass Stegemann im Nachsetzen nochmals zum Abschluss kam. Doch auch dieser Schuss wurde von Camin pariert. Dennoch war die Situation noch nicht bereinigt. Der Ball landete jetzt bei J. Papenfuß, der Camin keine Chance mehr ließ und das 4:1 erzielte. In der Folgezeit spielten sich die Kruger in einen wahren Rausch. Man dominierte das Spielgeschehen vollständig und setzte die gegnerische Hintermannschaft dauerhaft unter Druck. Einzig und allein in der Chancenverwertung offenbarte man Schwächen, wobei zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt blieben. In der 35. Spielminute vergaben sowohl Wieland, als auch Neumann beste Gelegenheiten und wenig später war es ein Heber von J. Papenfuß, der von Hirschfeldes Fellberg auf der Torlinie geklärt werden konnte. Somit blieb es zur Halbzeitpause beim Spielstand von 4:1.

 

Leider schafften es die Titanen nach dem Seitenwechsel nicht, an die gute Leistung des ersten Spielabschnitts anzuknüpfen. Man schaltete nun sichtlich einen Gang zurück und ließ die nötige Entschlossenheit vermissen. Zudem zeigte man viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau, wodurch man nur noch gelegentlich den Weg vor das Hirschfelder Tor fand. Ganz anders die Blau-Weißen. Sie setzten jetzt alles auf eine Karte, spielten mutig nach vorn und profitierten auch von den Fehlern der Titanen. In der 55. Spielminute war es SVT-Keeper Gallert, der einen weiteren Treffer der Gäste verhinderte. Beim Torschuss von Fischer präsentierte er sich hellwach und machte die Chance mit einer Fußabwehr zu Nichte. In der 60. Spielminute war es dann erneut Fischer, der die Möglichkeit hatte, seine Mannschaft zurück ins Spiel zu bringen. Nach einer Kopfballverlängerung von Müller, kam Fischer im Kruger Sechzehner zum Abschluss. Doch sein Volleyschuss strich über den Querbalken des Tores. Die Heimelf wurde nach den guten Gelegenheiten der Gäste allmählich wach und beteiligte sich fortan wieder am Spielgeschehen. Dabei glänzte man allerdings nur noch selten. Auf der Gegenseite waren die Hirschfelder weiterhin bemüht nochmal in die Partie zurückzukommen, aber trotz großem Engagement, fehlten den Blau-Weißen die zündenden Ideen und wohl auch die spielerischen Mittel. Somit plätscherte die Begegnung lange Zeit ohne nennenswerte Ereignisse vor sich hin. In der 75. Spielminute zog dann Titanias Stegemann die volle Aufmerksamkeit auf sich, als er die wohl größte Chance des Spiels kläglich vergab und den Ball aus Nahdistanz neben den gegnerischen Kasten setzte. Mittlerweile war es wirklich fussballerische Magerkost, was beide Mannschaften boten und alle Beteiligten sehnten sich scheinbar schon nach dem Schlusspfiff, als Hirschfeldes Jäkel mit einem sehenswerten Distanzschuss auf 4:2 verkürzte und noch einmal Leben in die Partie brachte. Doch die Gäste hofften vergebens, denn es sollte ihre letzte gelungene Aktion in diesem Spiel bleiben. Auf Kruger Seite kamen schließlich noch Wirt und Weinknecht zu ihrer Einsatzzeit. Sie ersetzten Belack und Wieland. In den Schlussminuten war es dann Kruges Stegemann, der mit zwei abgeklärten Toren den 6:2 Endstand herstellte und seiner Mannschaft somit die drei Punkte sicherte.  

 

Mit diesem Sieg fahren die Titanen drei wichtige Punkte ein - nicht mehr und nicht weniger. Nach einer sehr starken ersten Halbzeit, hat die zweite Spielhälfte deutlich gezeigt, wieviel Arbeit noch geleistet werden muss, um auch in den künftigen Spielen Erfolg zu haben.

 

Abschließend noch ein Gruß nach Hirschfelde ! Der SV Titania Kruge bedankt sich dafür, dass man dem Wunsch der Spielverlegung nachgekommen ist und sich so kooperativ gezeigt hat. Vielen Dank.

Schade nur, dass die Partie dann bereits mit dem Anpfiff entschieden war. Wie in der vergangenen Spielzeit, setzte wiederum eine Mannschaft einen gesperrten Spieler unter falschem Namen gegen uns ein. Aufgrund unseres Sieges werden wir der Sache nicht weiter nachgehen. Dennoch ist es eine absolute Unsportlichkeit und wir machen hiermit nochmals deutlich, dass uns das nicht entgangen ist.

 

 

 

 

 

 

 

Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  25,3 Jahre

 

Auswechslungen:  88. Min. Belack <-> Wirt, 89. Min. Wieland <-> Weinknecht

 

 

 

 

 

 

 

Tore

1:0 J. Papenfuß (1. Min.), 1:1 Dreews (16. Min.), 2:1 Stegemann (26. Min.), 3:1 Neumann (29. Min.), 4:1 J. Papenfuß (32. Min.), 4:2 Jäkel (82. Min.), 5:2 Stegemann (90. Min.), 6:2 Stegemann (90+1 Min.)

 

 

 

 

 

 

 

Schiedsrichter

Dieter Blum

 

 

Zuschauer

40

 

 

Gelbe Karten Titania

/

 

 

Besondere Vorkommnisse

/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Freya Marienwerder - SV Titania Kruge  2:4 (1:1)

 

 

 

Spielbericht


Am 7. Spieltag trat unsere Männermannschaft die Auswärtsreise zum SV Freya Marienwerder an. Die Gastgeber rangierten vor der Begegnung auf dem 2. Tabellenplatz und galten nach dem bisherigen Saisonverlauf als Überraschungsmannschaft der Liga. Die Titanen waren dementsprechend gewarnt und stellten sich auf eine schwere Partie ein. Trotz allem wollte der SVT den Rückweg keinesfalls mit leeren Händen antreten und den Aufwärtstrend aus der Vorwoche fortsetzen. Dabei konnte Trainer Prüßing nahezu die gleiche Startformation aufbieten. Einzige Änderung: Derwanz, der seine Sperre nach der Gelb-Roten Karte abgesessen hatte, kehrte ins Team zurück und ersetzte Weinknecht.

 

Auf Kruger Seite erwartete man einen Gegner, der das Zepter in die Hand nimmt und um Spielkontrolle bemüht ist. Um so überraschter war man dann in den Anfangsminuten der Partie. Die Hausherren zogen sich weit in die eigene Spielhälfte zurück und richteten ihr Spiel auf Konter, über die schnellen Stürmer Vogt und Teichmann, aus. Die Titanen waren also gezwungen das Spiel zu machen, womit man in der Anfangsphase gut zurecht kam. Dabei profitierte man zunächst aber auch vom schwachen Abwehrverhalten der Gastgeber. Folgerichtig hatte der SVT bereits in der 5. Spielminute erstmals den Torschrei auf den Lippen. Nach dem J. Papenfuß an der gegnerischen Strafraumgrenze von Wirt angespielt wurde, ließ er seinen Gegenspieler aussteigen und schloss den Angriff mit einem satten Schuss ab. Dieser klatschte jedoch lediglich an den rechten Innenpfosten, wobei Marienwerders Schlussmann Kloß keine Chance hatte an den Ball zu kommen. Der Abpraller landete im Anschluss bei Stegemann, der das Leder allerdings ebenfalls nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. Doch die Kruger drückten auch in der Folgezeit auf den Führungstreffer und erspielten sich gute Tormöglichkeiten. In der 8. Spielminute tankte sich Stegemann, nach Zuspiel von E. Papenfuß, auf der linken Außenbahn durch und suchte den direkten Weg zum Tor. Er fand jedoch in Torhüter Kloß seinen Meister, der Stegemanns Schuss im kurzen Eck glänzend parierte. Nach 10 Spielminuten waren die Titanen dann auf den Beistand von Glücksgöttin Fortuna angewiesen. Dabei drang Freya erstmals gefährlich in die Kruger Spielhälfte vor. Im Strafraum setzte sich Vogt schließlich gleich gegen mehrere Verteidiger durch und legte die Kugel anschließend quer zu Teichmann. Dieser wurde beim Torabschluss aber von Kruges Belack behindert und zu Fall gebracht. Glück für den SVT, dass der Unparteiische Klebs in dieser Szene nicht auf Strafstoß entschied. Wenig später konnten die Gäste auf der Gegenseite die 1:0 Führung markieren. Nach dem die Titanen in Höhe des gegnerischen Sechzehners einen Einwurf zugesprochen bekamen, zeigte sich Wieland handlungsschnell und bediente Stegemann an der Grundlinie. Dort behauptete Stegemann das Leder gegen zwei Gegenspieler und legte den Ball in den Rücken der Abwehr. Neumann stand im Zentrum goldrichtig und schob überlegt zum 1:0 aus Kruger Sicht ein. Zu diesem Zeitpunkt eine verdiente Führung, die der SVT im weiteren Verlauf ausbauen wollte. Die Gelegenheit dazu bot sich in der 17. Spielminute. Wieder war es eine Kombination zwischen Neumann und Stegemann im gegnerischen Strafraum. Letzterer kam freistehend zum Torabschluss, scheiterte aber wiederum am starken Keeper Kloß. Leider ebbte der Angriffsdruck der Gäste in der Folgezeit immer mehr ab und die Hausherren fanden zunehmend besser in die Partie. Marienwerder präsentierte sich in der Offensive nun wesentlich mutiger und kam vermehrt zum Torabschluss. In der 20. Spielminute hatte man schließlich die große Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen. Nach dem sich Grünwald auf dem rechten Flügel durchgesetzt hatte, flankte er den Ball vor den Kruger Kasten. Dort stieg Dannehl am höchsten und köpfte die Kugel gegen den Querbalken. Freya bestimmte jetzt das Spielgeschehen und wurde in der 25. Spielminute mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Dieses Mal war es ein Freistoß aus dem Halbfeld, der für Gefahr im Strafraum der Titanen sorgte. Dabei gingen gleich mehrere SVT-Spieler zu unentschlossen zum Ball. Schließlich konnte Marienwerders Teichmann das Leder per Kopf auf Dannehl ablegen. Dieser vollendete mit einem platzierten Volleyschuss zum 1:1. Die Gastgeber witterten nun ihre Chance und versuchten weiterhin über Konter, Nadelstiche zu setzen. So geschehen auch in der 30. Spielminute. Wieder schickte Marienwerder den agilen Teichmann steil. Er fasste sich aus halblinker Position ein Herz und suchte den Torabschluss. Dabei musste sich Titanias Schlussmann Gallert mächtig strecken, um Teichmanns Schussversuch noch zu entschärfen. Letztendlich hatte er ihn im Nachfassen sicher. Die Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit gestaltete sich dann weitesgehend ereignisarm. Die Heimelf stand immer wieder dicht gestaffelt in der eigenen Spielhälfte und lauerte auf Konter. Auf der Gegenseite probierte der SVT das Abwehrbollwerk zu durchbrechen. Das Spiel der Kruger war aber oftmals zu statisch und man entwickelte nur selten Ideen im Angriff, sodass man im ersten Spielabschnitt keine nennenswerten Torgelegenheiten mehr kreieren konnte. Somit blieb es zur Halbzeitpause beim 1:1.

 

Zur zweiten Halbzeit vollzog Trainer Prüßing den ersten Wechsel. Er brachte Petzold für Wirt in die Begegnung, wodurch das eigene Spiel etwas temporeicher werden sollte. Gegenüber hatten die Hausherren ihre taktische Ausrichtung nun verändert und stellten sich fortan offensiver auf. Davon profitierten die Titanen, denn im Mittelfeld bot sich nun weitaus mehr Platz. Folgerichtig hatte man kurz nach Wiederbeginn die Möglichkeit erneut in Führung zu gehen. Wieder war es das Kruger Angriffstrio J. Papenfuß, Stegemann und Neumann, dass für Unruhe in der gegnerischen Hintermannschaft sorgte. Nach einer gelungenen Kombination war es Neumann, der an der Strafraumgrenze zum Torabschluss kam. Leider geriet er dabei zu sehr in Rücklage, sodass sein Schussversuch über den Querbalken strich. Trotz der verpassten Gelegenheit, wirkte das Offensivspiel der Gäste jetzt wieder lebendiger. Der Ball lief flüssiger durch die eigenen Reihen und die Stürmer Stegemann und J. Papenfuß wurde besser in Szene gesetzt. In der 57. Spielminute erzielten die Titanen schließlich den ersehnten Treffer zum 2:1. Dieser resultierte allerdings nicht aus einem guten Kombinationsspiel, sondern aus einem Stellungsfehler der gegnerischen Defensive. Libero Derwanz trat einen Freistoß lang in die Spielhälfte der Gastgeber. Marienwerders Wegener verlängerte den Ball per Kopf und schaltete somit die eigene Abwehr, welche weit aufgerückt war, aus. Schließlich konnte sich Kruges Stegemann die Kugel sichern und allein auf das Tor der Heimelf zulaufen. Dort behielt er die Nerven, umspielte Torwart Kloß und schob zum 2:1 ein. Den Auftrieb des erneuten Führungstreffers nutzte der SVT und legte bereits mit dem nächsten Angriff nach. In dieser Situation setzte sich Wieland auf der rechten Außenbahn durch und bediente Stegemann im Zentrum. Dieser scheiterte zunächst wieder an Keeper Kloß, aber der Abpraller konnte von J. Papenfuß verwertet werden. Er traf mit einem platzierten Schuss zum 3:1. Die Titanen besaßen in der Folgezeit deutlich die Oberhand und kontrollierten das Spielgeschehen. Freya tat sich zu diesem Zeitpunkt sichtlich schwer neue Impulse zu setzen und ließ die Elf von Trainer Prüßing häufig leichtfertig gewähren. In der 67. Spielminute bot sich für die Kruger schließlich die Chance, für die Vorentscheidung zu sorgen. E. Papenfuß machte das Spiel mit einem Einwurf schnell und suchte Stegemann. Dieser setzte sich wiederum in gewohnter Manier gegen seinen Gegenspieler durch. Doch Kloß, Marienwerders starker Rückhalt, machte die Möglichkeit wieder zu Nichte und wehrte Stegemanns Torschuss ab. Hatten es die Titanen noch verpasst die eigene Führung weiter auszubauen, präsentierten sich die Hausherren auf der Gegenseite eiskalt. Nach einem Abspielfehler im Kruger Spielaufbau, behauptete Freyas Vogt die Kugel. Mit enormer Willenskraft setzte er sich im Anschluss gegen die komplette SVT-Defensive durch und verkürzte mit einem Schuss ins linke untere Eck auf 2:3. Bei den Gastgebern keimte nun wieder Hoffnung auf und Titania geriet noch einmal ins Wanken. In der 75. Spielminute war es dann Marienwerders Grünwald, der die Gelegenheit hatte, den Spielstand zu egalisieren. Nach Zuspiel von Just, ging er mit viel Tempo in den gegnerischen Strafraum und versuchte es per Volleyschuss. Doch Schlussmann Gallert zeigte sich wachsam und hielt die Führung fest. Nach 78 Spielminuten war es dann soweit und die Gäste konnten mit dem entscheidenden Tor zum 4:2 endgültig den Sack zumachen. Wieder war die Hintermannschaft der Heimelf weit aufgerückt. Nach einem Ballgewinn durch Petzold, schalteten die Titanen schnell um. Letztendlich steckte J. Papenfuß die Kugel auf Neumann durch. Er lief Freund und Feind davon und markierte mit einem starken Schuss das 4:2. Damit war auch der letzte Wille der Hausherren gebrochen und die Kruger konnten den Ball in den Schlussminuten sicher durch die eigenen Reihen laufen lassen. Dabei hatte man durchaus noch Möglichkeiten weitere Tore zu erzielen, was aber am Ende wohl auch nicht dem Spielverlauf entsprochen hätte. Mit der Einwechslung von Weinknecht für Neumann nahm man zudem noch etwas Zeit von der Uhr und sicherte sich mit einem 4:2 Auswärtssieg drei wichtige Punkte. Unrühmlicher Höhepunkt war dann der Platzverweis gegen Marienwerders Just nach Abpfiff der Partie. Just, der bereits während des Spiels etwas übermotiviert wirkte, richtete noch einige unangebrachte Worte an den Unparteiischen Klebs und sah folgerichtig die Gelb-Rote Karte. Das sollte die Freude der Titanen über den Sieg allerdings nicht schmählern. 

 

 

 

 

 

 

 

Aufstellung


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durchschnittsalter:  28,8 Jahre

 

Auswechslungen:  46. Min. Wirt <-> Petzold, 88. Min. Neumann <-> Weinknecht

 

 

 

 

 

 

 

Tore

0:1 Neumann (14. Min.), 1:1 Dannehl (25. Min.), 1:2 Stegemann (57. Min.), 1:3 J. Papenfuß (59. Min.), 2:3 Vogt (73. Min.), 2:4 Neumann (78. Min.)

 

 

 

 

 

 

 

Schiedsrichter

Maik Klebs

 

 

Zuschauer

34

 

 

Gelbe Karten Titania

/

 

 

Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Patrick Just (SV Freya Marienwerder, 90. Min.) wegen unsportlichem Verhalten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Titania Kruge - SV Blau-Weiß Ladeburg  2:2 (2:0)

 

 

 

Spielbericht


Am 6. Spieltag empfing unsere Männermannschaft den SV Blau-Weiß Ladeburg im Kruger Rund. Aufgrund zahlreicher personeller Ausfälle stellte sich die Elf von Trainer Prüßing quasi von allein auf und ging dementsprechend, mit einer gedämpften Erwartungshaltung in die Partie. Der einzige Lichtblick war die Rückkehr von Torhüter Gallert, der nach einer 8-wöchigen Sprunggelenksverletzung erstmals wieder im Kader der Titanen stand und Müller zwischen den Pfosten ersetzte. Die Gäste aus Ladeburg nehmen seit dieser Saison erstmals wieder am Spielbetrieb teil und waren den Hausherren somit absolut unbekannt. Die Ergebnisse während der Saisonvorbereitung ließen allerdings aufhorchen und so wurde die Mannschaft durchaus als Mitfavorit um den Aufstieg in die 1. Kreisklasse gehandelt.

 

Diese Favoritenrolle unterstrichen die Blau-Weißen dann bereits in den Anfangsminuten. Von Beginn an hielt man das Tempo hoch und suchte stets den direkten Weg zum Tor. Mit dieser taktischen Ausrichtung stellte man die Kruger sichtlich vor Probleme. Die Gastgeber taten sich schwer mit dem Offensivfussball der Gäste und offenbarten dabei immer wieder Schwächen in der Zuordnung. Folgerichtig spielte sich das Geschehen vorwiegend in der Hälfte der Titanen ab, deren eigenes Spiel ausschließlich auf Konter ausgelegt war. Wie aus dem Nichts war es dann auch die Heimelf, die in der 10. Spielminute die erste Chance des Spiels verzeichnen konnte. Weinknecht steckte den Ball an der rechten Außenlinie auf J. Papenfuß durch. Dieser enteilte im Anschluss seinem Gegenspieler Lindhorst und brachte die Kugel flach in den gegnerischen Strafraum. Dort schloss Neumann den Angriff per Direktabnahme ab, aber Ladeburgs Schlussmann Geske zeigte sich wachsam und lenkte Neumanns Schuss per Fußabwehr an den Querbalken. Im direkten Gegenzug erspielten sich dann auch die Gäste ihre erste eigene Torgelegenheit. Dabei setzte sich Lutze auf der linken Außenbahn durch und bediente anschließend seinen Mitspieler Herrmann an der Strafraumgrenze. Dieser zögerte nicht lange und zog trocken ab. Doch auch Titanias Keeper war auf dem Posten und parierte Herrmanns Schussversuch per Faustabwehr. In der Folgezeit entwickelte sich eine zerfahrene Begegnung, in der die Ladeburger die Oberhand behielten, aber nur selten gefährlich zum Torabschluss kamen. Der Schuss von Pietrucha in der 17. Spielminute konnte da schon als Höhepunkt gewertet werden. Dieser strich allerdings am langen Eck des Kruger Tores vorbei. Nach 20 Spielminuten bewiesen die Titanen dann Kaltschnäuzigkeit und erzielten völlig unverhofft den Führungstreffer zum 1:0. Neumann trat einen Eckstoß hoch vor das gegnerische Tor, wo Stegemann am höchsten stieg und den Ball auf den langen Pfosten verlängerte. Dort stand E. Papenfuß goldrichtig und nickte zum 1:0 ein. Torhüter Geske bekam zwar noch die Hand an den Ball, konnte den Gegentreffer aber nicht mehr verhindern. Dadurch war der bisherige Spielverlauf auf den Kopf gestellt und die Blau-Weißen, die die Partie bis dato dominierten, liefen einem Rückstand hinterher. Leider ereignete sich im weiteren Verlauf nur noch wenig sportliches. Vielmehr waren es die Entgleisungen der Ladeburger Spieler, die in den Mittelpunkt rückten. Der Unparteiische Heitmann, der bekanntermaßen viel kommuniziert und erst spät zur Karte greift, ahndete diese zu keinem Zeitpunkt und bewies ein besonders dickes Fell. Dabei hatten die Gäste das Glück in jedem Fall auf ihrer Seite, da wohl nicht jeder Schiedsrichter, bei Beleidigungen gegen die eigene Person, so rücksichtsvoll ist. Da die Ladeburger nun mehr mit dem Mund, als mit dem Fuß agierten, bekam der SVT das Spiel zunehmend besser in den Griff. Die eigene Abwehrreihe wirkte mittlerweile weitesgehend sattelfest, wobei besonders Wirt, der den gesperrten Libero Derwanz ersetzte, eine starke Leistung bot und sich stets kompromisslos zeigte. In der 35. Spielminute hatte man auf Kruger Seite dann erneut den Torschrei auf den Lippen, wobei es wiederum ein Eckball war, der für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgte. Nach der Hereingabe von Schwarz, behielt Wieland im Zentrum die Lufthoheit und kam zum Kopfball. Diesen setzte er jedoch rechts neben den Pfosten und verpasste es somit, die Führung auszubauen. Doch wenig später war es schließlich soweit und die Titanen erhöhten auf 2:0. Dabei leiteten Belack und Wieland zunächst einen Angriff über die rechte Außenbahn ein. Wieland passte das Leder anschließend zu Neumann, der direkt in den gegnerischen Sechzehner ging. Dort behielt er die Übersicht und spielte den Ball quer auf J. Papenfuß. Bevor J. Papenfuß zum Torabschluss kommen konnte, wurde er von seinem Gegenspieler regelwidrig zu Fall gebracht. Folgerichtig entschied Schiedsrichter Heitmann auf Foulelfmeter. Nach kurzer Abstimmung zwischen Stegemann und Wirt, legte sich Letzterer die Kugel zurecht und trat zum Strafstoß an. Diesen verwandelte er sich ins rechte Eck zum 2:0. Mit diesem Spielstand ging es schließlich für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

 

Direkt nach dem Seitenwechsel wollten die Titanen mit viel Cleverness das 3:0 markerien, was wohl auch gleichzeitig die Vorentscheidung bedeutet hätte. Nach dem die Gastgeber einen Freistoß in Höhe der Mittellinie zugesprochen bekamen, bemerkte Weinknecht, dass Ladeburgs Schlussmann Geske zu weit vor dem Tor stand. Infolgedessen brachte Weinknecht den ruhenden Ball direkt auf den gegnerischen Kasten und verfehlte diesen nur denkbar knapp. Das war zugleich Weinknechts letzte Aktion, denn in der 55. Spielminute vollzogen die Hausherren ihren einzigen möglichen Wechsel. Für Weinknecht spielte fortan Peschke im defensiven Mittelfeld. Auf der Gegenseite wurden die Blau-Weißen jetzt wieder präsenter und setzten sich vermehrt offensiv in Szene. In der 60. Spielminute war es Titanias Keeper Gallert, der den Anschlusstreffer der Gäste verhinderte. Den Torschuss von Herrfurth klärte er glänzend zur Ecke. Doch Ladeburg blieb weiter am Drücker und hatte in der 62. Spielminute erneut die Möglichkeit zu verkürzen. Dieses Mal setzte Herrmann einen Kopfball freistehend neben das Kruger Gehäuse. Der SVT tat sich mittlerweile schwer darin, im Angriff für Entlastung zu sorgen. Zu häufig agierte man mit langen Bällen in die Spitze, anstatt die Kugel in den eigenen Reihen zu behaupten. In der 65. Spielminute konnte die Elf von Trainer Prüßing erstmals wieder eine eigene Torchance verzeichnen. Dabei wurde Stegemann linksaußen von E. Papenfuß freigespielt. Stegemann ließ im Anschluss seinen Gegenspieler stehen und sucht den direkten Weg zum Tor. Aus spitzem Winkel versuchte er nun zum Torerfolg zu kommen, aber Torwart Geske wehrte seinen Schuss zur Ecke ab und verhinderte dadurch einen höheren Rückstand. Somit blieben die Gäste weiterhin im Spiel und drückten fortan wieder auf den Anschlusstreffer. Diesen konnten sie schließlich in der 70. Spielminute erzielen. Die Titanen kämpften in der Defensive verbissen um jeden Ball und konnten oftmals nur in höchster Not klären. Bei diesem Angriff der Blau-Weißen klärte man an der eigenen Strafraumgrenze nur ungenügend, sodass Ladeburgs Lindhorst zum Torabschluss kam. Sein Schussversuch wurde gleich mehrfach von Kruger Spielern abgefälscht, wodurch Torhüter Gallert keine Möglichkeit mehr hatte an den Ball zu kommen und die Kugel zum 2:1 einschlug. Damit hatten die Gäste für die verbleibende Spielzeit natürlich einen moralischen Vorteil. Zudem schienen die Kräfte bei den Hausherren immer mehr zu schwinden. Dennoch bot sich den Titanen in der 75. Spielminute nochmals eine Kontergelegenheit. In dieser Szene war es J. Papenfuß, der Freund und Feind davon und auf das gegnerische Tor zulief. Beim Abschluss zeigte er sich allerdings zu unentschlossen, sodass die Ladeburger Abwehrreihe nachrücken konnte und die Chance verpuffte. Diese Möglichkeit sollte für lange Zeit die letzte im Kruger Spiel bleiben, denn in der Folgezeit spielten nur noch die Blau-Weißen. Unermüdlich trugen sie ihre Angriffe vor und versuchten den Ausgleich zu erzwingen. Die Titanen mussten dem laufintensiven Spiel immer mehr Tribut zollen, wobei man zumeist nur noch hinterher lief. Zusätzlich schien auch die Konzentration zu schwinden, denn man machte mittlerweile sehr leichtfertige Fehler. In der 80. Spielminute brachten die Gäste einen Einwurf in den Kruger Strafraum. Dort agierte Verteidiger Riethling viel zu ungestüm gegen seinen Gegenspieler und legte diesen per Foulspiel. Dem Unparteiischen Heitmann blieb wiederum nichts anderes übrig, als auf Strafstoß zu entscheiden. Ladeburgs Herrfurth trat an, aber sein Schuss konnte von Schlussmann Gallert gehalten und an den Querbalken gelenkt werden. Somit blieb es vorerst beim 2:1 für die Gastgeber. Es war jedoch noch genügend Zeit auf der Uhr und in der 85. Spielminute sollte letztendlich eine Standardsituation das 2:2 herbeiführen. Ladeburgs Spielführer Dziemballa brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld auf den Kasten des SVT. Der Ball wurde immer länger und senkte sich ins lange Eck zum 2:2. Zwar wankte das Spielgeschehen in den Schlussminuten nochmal hin und her, aber am Ende blieb es beim Unentschieden und einer Punkteteilung.

 

Die Titanen haben in diesem Spiel enorm viel Willen und Einsatzbereitschaft gezeigt. Leider hat man in der zweiten Halbzeit das Fussballspielen zu früh eingestellt. Dennoch war es eine Leistungssteigerung gegenüber der letzten Partie und darauf lässt sich aufbauen.

 

 

 

 

 

 

 

Aufstellung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durchschnittsalter: 28,5 Jahre

 

Auswechslungen: 55. Min. Weinknecht <-> Peschke

 

 

 

 

 

 

 

Tore

1:0 E. Papenfuß (20. Min.), 2:0 Wirt (Foulelfmeter, 40. Min.), 2:1 Lindhorst (70. Min.), 2:2 Dziemballa (85. Min.)

 

 

 

 

 

 

 

Schiedsrichter

Jürgen Heitmann

 

 

Zuschauer

45

 

 

Gelbe Karten Titania

/

 

 

Besondere Vorkommnisse

80. Min. Gallert (SV Titania Kruge) hält Foulelfmeter von Herrfurth (SV Blau-Weiß Ladeburg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

1. FC Finowfurt II - SV Titania Kruge  2:1 (1:1)

 

 

 

Spielbericht


Am 5. Spieltag gastierte unsere Männermannschaft beim 1. FC Finowfurt II. Die Elf von Trainer Prüßing war in den bisherigen Begegnungen noch ungeschlagen und wollte diese Serie natürlich weiter ausbauen. Bei den Hausherren musste man hingegen von einem missglückten Saisonstart sprechen. Die Gastgeber konnten bis dato noch keinen Punktgewinn verzeichnen, auch wenn man zuletzt eine ansteigende Form zeigte. Somit gingen die Titanen wiederum als leichter Favorit in die Partie und schienen erneut gezwungen zu sein, das Spiel zu machen.

 

Die Anfangsminuten der Begegnung bestätigten diesen Verdacht jedoch in keinster Weise, denn es waren die Finowfurter, die das Zepter in die Hand nahmen und das Spielgeschehen bestimmten. Von Beginn an setzte man die Titanen unter Druck und drängte auf den Führungstreffer. Dabei profitierte die Heimelf zudem vom schwachen Defensivverhalten des SVT. Die Gäste ließen jede Präsenz vermissen und agierten in den Zweikämpfen viel zu harmlos. Verfehlte der Kopfball von Finowfurts Döbel in der 5. Spielminute noch das Kruger Tor, war sein Mitspieler Diezel in der 8. Spielminute erfolgreicher und markierte das 1:0. Nach einem weiten Abschlag entschied Arndt das Kopfballduell gegen Kruges Belack für sich und verlängerte die Kugel. Im Anschluss zeigten sich die Titanen im eigenen Strafraum erneut zu unentschlossen, wodurch Diezel freistehend zum 1:0 einschießen konnte. SVT-Schlussmann Müller blieb dabei chancenlos. Nach dem frühen Rückstand erwachten die Kruger allmählich und nahmen das Spiel der Hausherren an. Zwar wirkte der Spielaufbau stellenweise noch zu behebig, dennoch erspielte man sich in der 12. Spielminute die erste eigene Tormöglichkeit. Nach Zuspiel von Petzold, setzte sich Stegemann gegen Verteidiger Schmiele durch und schloss den Angriff von der Strafraumgrenze ab. Sein Torschuss strich allerdings denkbar knapp am linken Pfosten vorbei. Bei der nächsten Offensivaktion der Gastgeber hatten die Titanen dann Glücksgöttin Fortuna auf ihrer Seite. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schaltete der FCF schnell über ihren Rechtsaußen Sonntag ins Angriffsspiel um. Dieser lief nun der kompletten Kruger Verteidigung davon, sodass Libero Derwanz sich im eigenen Sechzehner zu einem Foulspiel gezwungen sah. Doch auch dieses Tackling konnte Sonntag nicht stoppen, der auf den Beinen blieb und den anschließenden Torschuss an das Außennetz des Kruger Gehäuses setzte. Der Unparteiische Lipp machte in dieser Situation von der Vorteilsregel Gebrauch und entschied aus diesem Grund nicht auf Strafstoß. In der Folgezeit entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, die fussballerisch nur wenige Höhepunkte zu bieten hatte und ausschließlich von der Spannung lebte. Die Finowfurter agierten vorwiegend mit lange Zuspiele auf Stürmer Arndt und versuchten danach die zweiten Bälle zu verwerten. Auf der Gegenseite zogen die Gäste ihr Spiel über die Außenbahnen auf, wobei der finale Pass oftmals zu unpräzise gespielt wurde. Somit geschah lange Zeit wenig nennenswertes, bis den Titanen in der 25. Spielminute der Ausgleichstreffer zum 1:1 gelang. Mit einem Diagonalball wurde Wieland im gegnerischen Strafraum von Neumann freigespielt. Wieland bewies im Anschluss viel Übersicht und leitete die Kugel weiter ins Zentrum zu Stegemann, der per Kopf zur Stelle war und das 1:1 erzielte. Nach diesem mustergültigen Angriff war der SVT zurück im Spiel und hatte direkt nach Wiederanpfiff sogar die Gelegenheit, das Spiel zu drehen. Finowfurts Wehde wurde von Stegemann früh unter Druck gesetzt, wobei Stegemann die Oberhand behielt und den Zweikampf für sich entschied. Im Anschluss drangen die Titanen, mithilfe eines Doppelpasses zwischen Stegemann und Neumann, in den gegnerischen Sechzehner vor. Doch Stegemanns Torschuss konnte von Keeper Lüders pariert werden. Aber auch für die Gastgeber ergaben sich Chancen zur erneuten Führung. In der 35. Spielminute verfehlte ein Distanzschuss von Lonski nur knapp den Kruger Kasten und wenig später war es Spielführer Otto, der an Titanias Torhüter Müller scheiterte. Dennoch blieb es weitesgehend Stückwerk, was beide Mannschaften boten. Viele kleine Fouls und Abspielfehler kennzeichneten das Spiel, wodurch nur selten ein flüssiges Kombinationsspiel zu Stande kam. Die letzte Möglichkeit der ersten Spielhälfte blieb dann wiederum der Prüßing-Elf vorbehalten und es sollte zugleich eine Großchance sein. Nach einem Fehler im Finowfurter Spielaufbau, attackierte Stegemann die Defensivreihe der Gastgeber früh und erzwang somit einen Ballgewinn. Anschließend ließ er noch seinen Gegenspieler Schmiele aussteigen und ging allein auf das Tor der Hausherren zu. Dabei zeigte er sich jedoch zu zögerlich, sodass er den Ball letztendlich nur noch in die Arme von Schlussmann Lüders spitzeln konnte. Somit blieb es zur Halbzeitpause beim 1:1.

 

Nach dem Seitenwechsel war es zunächst der FCF, der besser ins Spiel fand und das Geschehen kontrollierte. Dabei hatte man in der 50. Spielminute gleich zweimal die Gelegenheit das 2:1 zu markieren. Erst lenkte Titanias Müller einen Schuss von Sonntag um den Pfosten und beim anschließenden Eckball konnten die Kruger den Kopfball von Döbel im letzten Moment auf der eigenen Torlinie klären und dadurch einen Rückstand verhindern. Nach 55 Spielminuten kam bei den Titanen, Riethling für Wirt in die Partie. Leider gelang es der Elf von Trainer Prüßing in der Folgezeit nur noch selten, sich offensiv in Szene zu setzen. Zwar ging man immer wieder weite Wege, schaffte es aber nicht den Ball über längere Zeit in den Reihen zu halten und eigene Chancen zu kreieren. Somit waren Angriffsaktionen zumeist Zufallsprodukte, die letztendlich nichts einbrachten. In der 67. Spielminute erlitt das Kruger Spiel schließlich einen weiteren Rückschlag. Nach einem Flankenball kam es zum Zweikampf zwischen Derwanz und Schmiele. Direkt im Anschluss gab es ein kurzes Wortgefecht beider Spieler, was der Unparteiische Lipp mit einer Gelben Karte sowohl für Derwanz, als auch für Schmiele ahndete. Folgerichtig musste Derwanz, der bereits im ersten Durchgang den Gelben Karton gesehen hatte, den Platz mit Gelb-Rot verlassen. Leider übersah Schiedsrichter Lipp, der ansonsten eine fehlerfreie Leistung ablieferte, dass auch Schmiele bereits verwarnt war und zeigte ihm erneut nur die Gelbe Karte, anstatt ihn ebenfalls des Feldes zu verweisen. Somit mussten die Titanen die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten, was das Unterfangen keinesfalls erleichterte. Der SVT stand fortan dicht gestaffelt in der eigenen Spielhälfte und wollte den Punktgewinn mit aller Macht erzwingen. Es entwickelte sich nun ein Spiel auf ein Tor und ein Torerfolg der Hausherren schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch die Kruger kämpften verbissen um jeden Ball und hielten das Unentschieden vorerst aufrecht. In der 71. Spielminute brachte man mit Michalski nochmals frische Kräfte ins Spiel. Er ersetzte Petzold im defensiven Mittelfeld. Finowfurt lief nun immer mehr die Zeit davon und es stand weiterhin 1:1. In der Schlussphase vergab man gleich eine Vielzahl an hochkarätigen Möglichkeiten, wobei vor allem Sonntag oftmals an den eigenen Nerven zu scheitern schien. Mittlerweile lief bereits die letzte Spielminute und den Titanen versagten vermehrt die Kräfte. Man schleppte sich nur noch in die Zweikämpfe und hatte nur noch wenig entgegenzusetzen. Das machten sich die Gastgeber zu Nutze und erzielten mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer zum 2:1.

 

Letztendlich ist der Zeitpunkt des entscheidenden Gegentreffers und der Umstand der Unterzahl durchaus ärgerlich, trotzdem ist der Sieg der Finowfurter wohl verdient. Die Titanen haben an diesem Tag einfach zu wenig für das eigene Spiel getan und verdeutlicht, dass man die Spiele nur gewinnen kann, wenn alle ihr Potenzial abrufen. Dennoch sollte man auch nach dieser Niederlage den eingeschlagenen Weg weiter gehen und versuchen, die gesteckten Ziele gemeinsam zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

Aufstellung


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durchschnittsalter: 28,2 Jahre

 

Auswechslungen: 55. Min. Wirt <-> Riethling, 71. Min. Petzold <-> Michalski

 

 

 

 

 

 

 

Tore

1:0 Diezel (8. Min.), 1:1 Stegemann (25. Min.), 2:1 Otto (90. Min.)

 

 

 

 

 

 

 

Schiedsrichter

Patrick Lipp

 

 

Zuschauer

25

 

 

Gelbe Karten Titania

Schwarz (Handspiel), E. Papenfuß (Foulspiel), Neumann (Foulspiel)

 

 

Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Patrick Derwanz (SV Titania Kruge, 67. Min.) wegen unsportlichem Verhalten,

Schiedsrichter Patrick Lipp zeigte Stefan Schmiele (1. FC Finowfurt II) zweimal die Gelbe Karte ohne ihn vom Platz zu stellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Spieltag 2. Kreisklasse Ost Saison 2015/16

SV Titania Kruge - FSV Kickers Oderberg II  5:3 (2:0)

 

 

 

Spielbericht


Am 4. Spieltag stand für unsere Männermannschaft die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Dieses Mal gastierte der

FSV Kickers Oderberg II im Kruger Rund und hatte die Zielsetzung, die drei Punkte zu entführen. Die Elf von Trainer Prüßing wollte in dieser Begegnung den ersten Heimsieg der aktuellen Saison einfahren und an die relativ gute Leistung aus dem Spiel gegen den SV Lichterfelde anknüpfen. Spannung war geboten, denn die Aufeinandertreffen beider Mannschaften waren bis dato immer sehr tor- und ereignisreich. So entschieden die Kickers das Hinspiel der vergangenen Saison mit 5:3 für sich und die Titanen gewannen die Rückrundenbegegnung mit 4:3. Somit konnte man erneut eine tempogeladene Partie erwarten.

 

Diese Erwartungen sollten sich dann auch früh bestätigen. Der Zeiger der Uhr hatte noch keine volle Umdrehung hinter sich, da trafen die Titanen bereits zur 1:0 Führung. Nach dem Anstoß bauten die Kruger den Angriff über ihre Defensivreihe auf. Libero Derwanz verlagerte das Spiel auf die Außenbahn zu Rechtsverteidiger Wirt. Sein Steilpass in die Spitze fand Neumann, der den Ball behauptete und aus gut 20 Metern den Torabschluss suchte. Konnte sein erster Schussversuch noch von Oderbergs Nowak geblockt werden, zögerte Neumann im Anschluss nicht lange und setzte wiederum zum Torschuss an. Dieser fand den Weg ins Tor und schlug im linken Eck zum 1:0 ein. Ein Auftakt nach Maß für den SVT, der in den folgenden Spielminuten sehr selbstbewusst auftrat und die Gäste zunehmend unter Druck setzte. Dabei hatten die Kickers vor allem mit den, von Peschke getretenen, Standardsituationen arge Probleme. Immer wieder klärte man in höchster Not und verhinderte somit nur knapp einen höheren Rückstand. Doch in der 11. Spielminute war man schließlich machtlos und musste das 2:0 hinnehmen. In dieser Situation war es ein Eckball von Peschke, der zunächst von Freund und Feind verpasst wurde und letztendlich von einem Oderberger Spieler ins eigene Tor gelenkt wurde. Damit hatten die Titanen die Begegnung nun vollständig im Griff. Auf der Gegenseite fiel den Gästen nicht fiel ein. Lediglich die Routiniers Mattuschka und Marschke zeigten gute Ansätze im Offensivspiel und versuchten ihre Mannschaft mitzureißen. Dabei fehlte es aber schlussendlich an der nötigen Genauigkeit im Passspiel, sodass Torraumszenen Mangelware blieben. Aber auch für die Kickers, schienen Standardsituationen ein probates Mittel zu sein, denn die Freistöße von Libero Lehmann sorgten stets für Gefahr vor dem Kruger Gehäuse. Die beste Gelegenheit zum Anschlusstreffer bot sich dem FSV in der 20. Spielminute. Erneut trat Lehmann einen ruhenden Ball gefühlvoll vor das Tor der Hausherren. Dort zeigten sich die Titanen viel zu unentschlossen, sodass Oderbergs Tesky freistehend zum Torschuss kam. Glück für die Gastgeber, dass Belack den Volleyschuss noch zur Ecke abfälschen konnte. Titania verstand es in der Folgezeit nicht, den Ball sicher laufen zu lassen und die Führung zu verwalten. Immer wieder schaltete man überhastet ins Angriffsspiel um, wo der Mannschaft dann die Ideen fehlten und die Kugel leichtfertig verloren ging. Es blieben weiterhin Standardsituationen, wodurch die Kruger den Weg vor das gegnerische Tor fanden und zum Torabschluss kamen. In der 25. Spielminute scheiterte Derwanz gleich zweimal per Kopf an FSV-Keeper Kupke. Allerdings wirkte allein das wenig konstruktiv. Hinzu kam, dass sich die Kickers die leichtfertigen Ballverluste der Hausherren zu Nutze machten und den SVT auskonterten. So geschehen auch in der 32. Spielminute. Die Titanen hofften vergeblich auf einen Freistoßpfiff vom Unparteiischen Pissarius und schenkten die Kugel erneut zu einfach her. Nach dem Ballgewinn machten die Gäste das Spiel schnell und setzten zum Gegenangriff an. Abschließend wurde Zielinski von Tesky im Kruger Strafraum freigespielt. Doch anstatt den Torabschluss zu suchen, vertändelte Zielinski den Ball und ließ die Chance ungenutzt. Der FSV witterte nun aber scheinbar seine Möglichkeit, denn auch wenn die Titanen weiterhin mehr Ballbesitz hatten und spielbestimmend waren, wirkte das Spiel der Prüßing-Elf mittlerweile einfach zu statisch und somit kamen die Gäste vermehrt zu Torraumszenen. Nach 35 Spielminuten trat Oderbergs Kollatz einen Eckball auf den kurzen Pfosten, wo Mittelfeldspieler Schich zur Direktabnahme kam. Doch Titanias Schlussmann Schwarz zeigte sich wachsam und entschärfte Schichs Torschuss ins kurze Eck. In der 38. Spielminute trugen die Kruger dann erstmals wieder einen gelungenen Spielzug vor. Nach dem Spielaufbau über Belack und Peschke, war es Papenfuß, der den Ball auf Stegemann durchsteckte. Stegemann, der bis dato wenig in Erscheinung getreten war, setzte sich gegen seinen Gegenspieler Bruschat durch und ging direkt auf das gegnerische Tor zu. Sein abschließender Schussversuch landete allerdings lediglich am Außennetz. Auch in den verbleibenden Spielminuten der ersten Halbzeit blieb es eine Partie, in der sich beide Seiten mit offenem Visier begegneten und stets offensiv ausgerichteten Fussball zeigten. Die letzte Gelegenheit der ersten Spielhälfte blieb dann wiederum dem FSV vorbehalten. Nach einem Freistoß von Lehmann, stieg Tesky im Zentrum am höchsten und köpfte den Ball auf den Kruger Kasten. Doch sein Kopfball konnte von Torhüter Schwarz per Fußabwehr pariert werden, sodass es zur Halbzeitpause beim Spielstand von 2:0 blieb.

 

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber erneut hellwach. Folgerichtig konnte die Heimelf bereits kurz nach Wiederbeginn auf 3:0 erhöhen. Neumann wurde von Wieland bedient und brach anschließend bis zur Grundlinie durch. Mit viel Übersicht legte er den Ball quer auf den mitgelaufenen Petzold, der keine Mühe hatte, das Leder mit einem platzierten Schuss im Oderberger Tor unterzubringen und somit das 3:0 zu erzielen. Dieser Treffer schien im ersten Moment eine Art Vorentscheidung zu sein, denn auf Kruger Seite hoffte man nun, die Begegnung fortan mit mehr Ruhe am Ball gestalten und sie dadurch in ruhige Fahrwasser bringen zu können. Das war jedoch ein Irrtum, denn die Kickers konnten nur wenig später wieder auf 3:1 verkürzen. Ein Eckball der Oderberger sorgte für Chaos im Strafraum des SVT. Letztendlich gelang der Ball zu FSV-Spieler Maasch, der einfach mal draufhielt. Sein Schuss wurde unhaltbar zum 3:1 ins gegnerische Tor abgefälscht und ließ die Hoffnung bei den Gästen wieder aufkeimen. Auch bei den Titanen zeigte der Gegentreffer seine Wirkung, denn die Hausherren hatten zu diesem Zeitpunkt offensiv nicht viel zu bieten. Gegenüber wurden die Kickers jetzt mutiger und starteten vermehrt Angriffe auf das Kruger Tor. Dabei waren es erneut die Routiniers Mattuschka und Marschke, die Akzente setzten und das Spiel der eigenen Mannschaft vorantrieben. Besonders Marschke war für die Titania Hintermannschaft stets eine Herausforderung. In der 63. Spielminute ließ er bei seinem Dribbling zunächst Wieland stehen und narrte schließlich auch noch Wirt und Derwanz. Gekrönt wurde diese starke Szene mit einem präzisen Pass zu Kollatz, der die Kugel am langen Pfosten nur noch zum 3:2 über die Linie drücken musste. Damit waren die Kickers wieder "Back in Business" und der SVT musste sich fragen, wie es eigentlich dazu kommen konnte. Doch wenn die Titanen an diesem Tag eines stark machte, dann das man immer zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle war. So erzielte die Elf von Trainer Prüßing schon mit dem nächsten Angriff das 4:2. Nach dem die Gastgeber den Anstoß ausgeführt hatten, lief der Ball über die Stationen Peschke und Papenfuß. Mit einem Steilpass bediente man auf der linken Außenbahn Stegemann, der das Leder geschickt in den Rücken der Oderberger Abwehr zu Wieland legte. Dieser überwand FSV-Schlussmann Kupke mit einer Direktabnahme und traf zum 4:2 ins rechte Toreck. Die Euphorie des FSV konnte dadurch wieder etwas gebremst werden und beide Mannschaften mussten nun auch dem hohen Tempo der ersten 65. Spielminuten Tribut zollen. Somit waren fussballerische Höhepunkte in der Folgezeit rar gesät. Auf Kruger Seite brachte man mit den Einwechslungen von Riethling und Weinknecht noch einmal frische Kräfte ins Spiel. Der Sieg der Titanen zeichnete sich jetzt allmählich ab, denn die Kickers konnten sich in der Schlussphase der Begegnung nur noch selten offensiv in Szene setzen, wodurch die Hausherren die Partie weitesgehend kontrollierten. In der 85. Spielminute hatten die Gäste bei einem Freistoß von Schilling nochmals den Torschrei auf den Lippen, aber Titanias Torhüter Schwarz bekam noch die Fingerspitzen an den Ball und lenkte Schillings Schuss über den Querbalken. Kurze Zeit später konnten die Kruger dann endgültig die Entscheidung herbeiführen. Ein Freistoß in Höhe der Mittellinie wurde von Derwanz schnell ausgeführt und im Anschluss hatte Stegemann keine Mühe das 5:2 zu markieren. Direkt danach durfte Stegemann das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Huke in die Partie. Leider konnte Huke seine engagierte Leistung nicht mehr mit einem Torerfolg krönen, denn bei seinem Torschuss in der 90. Spielminute zeigte Oderbergs Keeper Kupke eine starke Reaktion und klärte den Ball zur Ecke. Den Schlusspunkt der Begegnung setzte dann Marschke, der sich an diesem Tag wirklich Bestnoten verdiente. Erneut lief der allen Krugern davon und traf zum 5:3 Endstand. Dann beendete Schiedsrichter Pissarius die Partie und besiegelte den Sieg der Gastgeber.

 

Letztendlich war es ein verdienter Erfolg der Titanen, da man fussballerisch mehr für das Spiel tat und die Treffer zur richtigen Zeit erzielte. Dennoch zeigte man sich auf Kruger Seite mit der eigenen Leistung nicht ganz zufrieden, denn man hat zuletzt wesentlich bessere Spiele gezeigt. Wichtig sind am Ende aber die drei Punkte. Zudem ist es durchaus positiv zu bewerten, wenn man auch die eigene Leistung kritisch hinterfragt. Und wer hätte vor ein paar Jahren noch daran geglaubt, dass der Tag wieder kommen würde, an dem man sich in Kruge nicht nur mit drei Punkten zufrieden gibt, sondern dazu noch besseren Fussball spielen will. Also Mund abputzen und weiter arbeiten !

 

 

 

 

 

 

 

Aufstellung

 

 

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