SV Glienicke-Nordbahn II - SV Titania Kruge  1:4 (1:1)



Spielbericht


Am 5. Spieltag gewann die Kruger Männermannschaft mit 4:1 (1:1) beim SV Glienicke-Nordbahn II und sicherte sich drei weitere Punkte, die zum Gelingen der Mission Klassenerhalt beitragen sollen. Dabei sorgte vor allem eine furiose Schlussviertelstunde für den ersten Auswärtserfolg der Prüßing-Elf in der aktuellen Saison. Auch wenn der Sieg am Ende wohl etwas zu hoch ausfiel.


Das Wort "glücklich" machte innerhalb der Kruger Männermannschaft zuletzt vermehrt die Runde, denn treffender konnte man das Unentschieden gegen den Eberswalder SC wohl nicht beschreiben. Jedoch war es nach dem Zwei-Tore-Rückstand auch ein Punktgewinn für die Moral und das eigene Selbstvertrauen und beides konnte den Titanen, für die anstehende Auswärtsaufgabe beim SV Glienicke-Nordbahn II, sicherlich von Nutzen sein. Schließlich gelten die Randberliner als enorm heimstark und so konnte der SVG bis dato auch beide Heimspiele der laufenden Saison für sich entscheiden. Doch trotz der schweren Ausgangslage sollten bei den Krugern auch in dieser Begegnung, Leidenschaft und Einsatzwillen wieder oberste Priorität haben und dafür sorgen, dass man den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lässt. Diese Vorgabe galt es umzusetzen.


Allerdings fand man auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz zunächst nur schwer in die Partie. In den ersten Spielminuten leisteten sich die Titanen zu häufig Ungenauigkeiten im Spielaufbau, sodass die Hausherren oftmals leichtfertig zu Kontersituationen kamen und über die Außenbahnen den Weg vor das Kruger Gehäuse fanden. Doch zumindest dort strahlte der SVT in der Anfangsphase Stabilität aus, sodass die Hintermannschaft um Libero Derwanz die Fehler der eigenen Vorderleute zumeist bereinigen konnte und den Gegner entscheidend am Torabschluss hinderte. Besonders Rechtsverteidiger Belack war hierbei eine wichtige Stütze und zeigte enorme Präsenz. Erst mit zunehmender Spieldauer gewann auch das Angriffsspiel der Kruger an Sicherheit, wodurch es nun den Gästen gelang, vermehrt in die gegnerische Spielhälfte vorzudringen. Dabei verpasste man es jedoch, den sich bietenden Raum konsequent zu nutzen und sich nennenswerte Chancen zu erspielen. Folgerichtig blieben Torraumszenen auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Erst nach dem die Anfangsviertelstunde absolviert war, wurde insbesondere das Offensivspiel der Heimelf zwingender, sodass die Mannschaft um Spielführer Schirmer mehrfach gefährlich vor das Kruger Tor kam. Vor allem den agilen K. Schickersinsky mit seinen schnellen Dribblings bekamen die Titanen zu diesem Zeitpunkt nur schwer in den Griff. Besagter Schickersinsky war es dann auch, der in der 19. Spielminute für den Führungstreffer der Gastgeber sorgte. Dabei hebelte ein einfacher Doppelpass an der Strafraumgrenze die komplette SVT-Verteidigung aus und so hatte Schickersinsky nur wenig Mühe, aus Nahdistanz das 1:0 zu erzielen. Auffällig war, wie die Elf von Trainer Prüßing nach dem Rückstand agierte und Ruhe bewahrte. Man versuchte weiterhin lange Bälle zu vermeiden und über sicheres Kurzpassspiel in das letzte Angriffsdrittel vorzurücken. Dafür sollte man bereits in der 22. Spielminute mit dem Ausgleichstreffer belohnt werden. Nach einer gelungenen Kombination über Kurz und Wieland, fand die abschließende Hereingabe Neumann, den derzeitigen Toptorjäger der Titanen. Doch noch bevor dieser im gegnerischen Strafraum zum Torabschluss kam, wurde er von seinem Gegenspieler Scherge regelwidrig zu Fall gebracht. Folgerichtig entschied der umsichtige Unparteiische Wieland auf Foulelfmeter. Zu diesem trat wiederum Kruges Libero Derwanz an. Derwanz brachte auch diesen ruhenden Ball sicher im gegnerischen Tor unter und markierte somit das wichtige 1:1. In der Folge wurde die Partie wesentlich abwechslungs- und temporeicher. Nach 30 Spielminuten hatte Glienickes K. Schickersinsky erneut den Führungstreffer auf dem Fuß. Jedoch scheiterte er in dieser Szene am aufmerksamen Schlussmann Gallert, der den Schuss des Mittelfeldspielers zur Ecke abwehren konnte. Aber auch die Offensivabteilung des SVT trug seinen Teil dazu bei, dass die Begegnung im weiteren Verlauf immer mehr Tormöglichkeiten zu bieten hatte. Zunächst war es J. Papenfuß, dessen Torschuss nach starkem Sololauf am langen Pfosten vorbei strich und kurze Zeit später hatte dann auch Neumann die Gelegenheit, die eigene Elf in Führung zu bringen. Sein Schussversuch aus spitzem Winkel landete allerdings lediglich am Außennetz. Somit traten beide Mannschaften beim Spielstand von 1:1 den Gang in die Kabine zur Halbzeitpause an.


Kurz nach dem Wiederanpfiff folgten bei den Gästen die ersten Spielerwechsel. Mit Peschke und Siewert brachte Trainer Prüßing zwei Alternativen für das defensive Mittelfeld in die Partie. Sie ersetzten Schwarz und Kurz und sollten den eigenen Spielaufbau noch mehr beleben. Doch sowohl die Hausherren, als auch die Kruger agierten fortan etwas verhaltener und abwartender. Beide Mannschaften waren sich anscheinend bereits zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass der nächste Torerfolg womöglich für die Vorentscheidung in dieser Begegnung sorgen könnte. Torraumszenen waren in der Folgezeit erneut rar gesät und es entwickelte sich eher ein umkämpftes Spiel im Mittelfeld, sodass die jeweiligen Torhüter nur selten in den Mittelpunkt des Geschehens rückten. Erst bei einer Kontersituation in der 70. Spielminute hatten wiederum die Titanen den Torschrei auf den Lippen. Nach Zuspiel von Siewert, legte Wieland uneigennützig auf den mitgelaufenen J. Papenfuß ab, aber dessen abschließender Torschuss in aussichtsreicher Position kam zu zentral auf das gegnerische Gehäuse und war somit leichte Beute für SVG-Keeper Sobiella. Auch nach der verpassten Möglichkeit, waren es die Titanen, die mehr investierten und mehr für einen weiteren Torerfolg in diesem Spiel taten. Der Lohn für diesen Mut war der Treffer zum 2:1 in der 75. Spielminute. Ein Diagonalball von Derwanz fand in J. Papenfuß im gegnerischen Strafraum einen Abnehmer. Papenfuß legte die Kugel an Torwart Sobiella vorbei und traf schließlich per Volleyschuss ins Kruger Glück. Der Jubel der Gäste kannte im Anschluss kein Halten mehr und so lag sich beim SVT scheinbar jeder in den Armen, inklusive der mitgereisten Fans. Doch auch wenn die Freude groß war, wussten alle Titanen, welch schwere Schlussviertelstunde ihnen noch bevor stand. Mit frischen Kräften versuchte Trainer Prüßing dem entgegenzuwirken und so durfte Torschütze J. Papenfuß das Spielfeld verlassen. Er wurde für die verbleibende Spielzeit durch Riethling ersetzt. Die Hausherren agierten in den letzten Spielminuten vorwiegend mit der berühmten Brechstange und setzten hierbei vor allem auf die eigene Lufthoheit und das Kopfballspiel. Die Kruger hatten jetzt gleich mehrere kritische Situationen zu überstehen, denn sowohl der Torabschluss von Glienickes Krüger, als auch der Kopfball von C. Schickersinsky verfehlten das Tor der Gäste nur denkbar knapp. In der 87. Spielminute konnten die Titanen nochmals für Entlastung der eigenen Defensive sorgen. Durch eine starke Balleroberung von E. Papenfuß konnte der SVT den Konter einleiten. Der abschließende Torschuss von Neumann konnte zunächst von Schlussmann Sobiella pariert werden, aber Neumann setzte erfolgreich nach und erzielte ebenfalls per Volleyschuss das 3:1. Erneut riesen Jubel bei der Gästemannschaft, die damit die endgültige Vorentscheidung herbeigeführt hatte. Die Gegenwehr der Heimelf war nun gebrochen, sodass Neumann seine gute Leistung nach 89 Spielminuten mit einem weiteren Tor kröhnen konnte. Nach einem Dribbling traf er aus 16 Metern unhaltbar ins rechte untere Toreck und stellte somit den 4:1 Endstand her.








Aufstellung









Tore

1:0 K. Schickersinsky (19. Min.), 1:1 Derwanz (22. Min., Foulelfmeter), 1:2 J. Papenfuß (75. Min.), 1:3 Neumann (87. Min.), 1:4 Neumann (89. Min.)








Schiedsrichter

Uwe Wieland



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  /

Glienicke-Nordbahn:  Schirmer (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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SV Titania Kruge - Eberswalder SC  2:2 (1:2)



Spielbericht


Am 4. Spieltag erzwang die Kruger Männermannschaft mit großem Willen und viel Glück ein 2:2 (1:2) gegen den Eberswalder SC. Nach einer katastrophalen Anfangsviertelstunde, in der die Gäste das Spielgeschehen nach Belieben kontrollierten, kämpften sich die Titanen nach und nach in die Partie und sicherten sich am Ende mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Punktgewinn.


Spürbar groß war die Erleichterung auf Seiten der Kruger nach dem ersten Saisonerfolg gegen den SV Tornow. Sah man sich doch endlich für die vielen Mühen der vergangenen Wochen belohnt. Zudem machte der Sieg den Titanen bewusst, dass es auch in der 1. Kreisklasse Mannschaften gibt, mit denen man sich auf Augenhöhe befindet und gegen die man punkten kann. Gleichzeitig wurde allerdings auch nochmals deutlich, dass der SVT in jeder Begegnung gezwungen ist, an die eigene Leistungsgrenze zu gehen, wenn man am Ende eines Spiels nicht mit leeren Händen dastehen möchte. Dementsprechend eindeutig war die Marschroute für das Heimspiel gegen den Eberswalder SC. Mit den Grundtugenden Laufbereitschaft, Mut und Einsatzwillen wollte man sich in die Partie kämpfen und schließlich mit dem vorhandenen Selbstvertrauen zum Torerfolg kommen. 


Diese Devise schienen jedoch nur die wenigsten SVT-Akteure verinnerlicht zu haben, denn was die Elf von Trainer Prüßing in den ersten Spielminuten bot, musste schlichtweg als unterirdisch bezeichnet werden. Das Kruger Spiel kennzeichnete sich in der Anfangsphase durch fehlendes Engagement und mangelnde Aggressivität im Zweikampfverhalten und ließ wirklich jegliche Leidenschaft vermissen. Folgerichtig übernahm der Eberswalder SC von Beginn an die Spielkontrolle und rückte immer wieder mit viel Tempo in die gegnerische Spielhälfte vor. Die Titanen wirkten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt komplett überfordert und gerieten infolgedessen in der 5. Spielminute in Rückstand. Nach dem der SVT einen Angriffsversuch der Gäste wiederum nicht rechtzeitig unterbinden konnte, setzte sich ESC-Spieler Schwalm auf der linken Außenbahn gekonnt in Szene und bediente seinen Mitspieler Langanky im Sturmzentrum mit einem gut getimten Flankenball. Dieser überwand Titanias Schlussmann Weinknecht mit einem platzierten Kopfball ins rechte untere Toreck und markierte somit das 0:1 aus Kruger Sicht. Die Anhänger der Titanen hofften nun vergeblich darauf, dass dieser frühe Gegentreffer der eigenen Mannschaft als Weckruf dienen könnte, denn auch im weiteren Spielverlauf zeigte sich ein unverändertes Bild. Spielfreudige Eberswalder überrannten harmlose Kruger. So dauerte es auch nur bis zur 14. Spielminute bis der ESC seine Führung ausbaute und zum 0:2 traf. Dabei narrte Ziemann zunächst die Defensive der Hausherren und legte anschließend quer auf den mitgelaufenen Langanky, der aus Nahdistanz keine Mühe hatte, sein zweites Tor an diesem Tag zu erzielen. Mittlerweile musste man als Titane das schlimmste befürchten, denn in dieser Begegnung offenbarte sich scheinbar ein Klassenunterschied. Doch die Mannschaft um Spielführer Schwarz zeigte jetzt zumindest eine Reaktion und fand nun ebenfalls vermehrt den Weg in die gegnerische Spielhälfte. Übersah Neumann nach einem Sololauf zunächst noch den besser postierten Groh, fasste er sich wenig später ein Herz und probierte es aus der Distanz. Leider klatschte sein Schussversuch aus 20 Metern lediglich an den Außenpfosten, wobei Gästekeeper Prieß wohl machtlos gewesen wäre. Die Titanen wurden fortan deutlich mutiger im Angriffsspiel und dennoch wies das eigene Defensivverhalten weiterhin große Schwächen auf, welche sich der ESC stets zu Nutze machte. Doch mit ein wenig Glück und einem gut aufgelegten Torhüter Weinknecht gelang es, einen höheren Rückstand zu verhindern. Kurz vor der Halbzeitpause war es dann erneut der agile Neumann, der in den Mittelpunkt des Geschehens rückte. Nach dem die Gäste einen Freistoß von Petzold blocken konnten, landete der Ball im Rückraum bei Titanias Nr. 9. Wieder zögerte Neumann nicht lange und dieses Mal hämmerte er den Ball aus 25 Metern unhaltbar zum 1:2 in den linken oberen Torwinkel. Ein wahres Traumtor, welches dafür sorgte, dass bei den Gastgebern nochmals Hoffnung für den zweiten Spielabschnitt aufkeimte. 


Dieser begann für den SVT verheißungsvoll. Nach dem die Gäste in der Halbzeit einen Torwartwechsel vollzogen hatten und Prieß durch Mittelstädt ersetzt wurde, schien es so, als ob der neue Mann zwischen den Pfosten in der 52. Spielminute nocht nicht im Spiel angekommen war. Anders lässt sich die Situation, welche zum Kruger Ausgleich führte, nicht erklären. Ein scheinbar harmloser weiter Ball aus der Spielhälfte der Gastgeber landete in den Armen des Gästekeepers. Trotz dessen setzte Titanias Spielmacher Groh energisch nach, wofür er auch belohnt werden sollte, denn Torhüter Mittelstädt ließ den Ball unverhofft nach vorne prallen, sodass Groh doch noch an die Kugel kam. Groh zeigte sich im Anschluss handlungsschnell und köpfte das Leder über Mittelstädt hinweg. Doch bevor er den Ball ins leere Tor schieben konnte, wurde er vom Schlussmann des ESC zu Boden gerissen. Folgerichtig entschied der Unparteiische Burdajewicz auf Strafstoß. Diesen führte Kruges Libero Derwanz aus und er traf ins rechte untere Toreck zum glücklichen 2:2. Der Treffer gab der Heimelf neues Selbstvertrauen, denn direkt nach dem Ausgleich hatte die Elf von Trainer Prüßing sogar die Möglichkeit in Führung zu gehen. Zunächst wurde ein Schuss von Wieland vor der Torlinie geblockt und wenig später verfehlte J. Papenfuß nach einem starken Dribbling das gegnerische Tor nur denkbar knapp. In der 65. Spielminute betrat Riethling das Spielfeld für Kurz und übernahm seine Position im defensiven Mittelfeld. In der Folge kontrollierte der ESC wieder das Spielgeschehen und drückte auf den erneuten Führungstreffer. Die Titanen konnten im Angriff kaum noch für Entlastung sorgen und sahen sich in der verbleibenden Spielzeit ausschließlich in der Defensive beschäftigt. Dabei war insbesondere das Eberswalder Angriffstrio um Ziemann, Langanky und Schulze ein stetiger Unruheherd, welches die Titania Hintermannschaft nur schwer in den Griff bekam. Es entwickelte sich eine dramatische Schlussphase, in der die Gäste alles versuchten, um die drei Punkte einzufahren. Doch der SVT zeigte nun die wichtige Einsatzbereitschaft und stemmte sich geschlossen und mit aller Macht gegen den dritten Gegentreffer. Dabei hatte man auch das nötige Quäntchen Glück, als der ESC gleich mehrfach in bester Position vergab bzw. am starken Torhüter Weinknecht scheiterte. Schließlich retteten die Titanen das Unentschieden über die Zeit und sicherten sich einen glücklichen und nicht mehr für möglich gehaltenen Punktgewinn. 








Aufstellung









Tore

0:1 Langanky (5. Min.), 0:2 Langanky (14. Min.), 1:2 Neumann (43. Min.), 2:2 Derwanz (52. Min., Foulelfmeter)








Schiedsrichter

Thomas Burdajewicz



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Unsportliches Verhalten), Belack (Unsportliches Verhalten)

ESC:  Mittelstädt (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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SV Titania Kruge - SV Tornow  2:0 (2:0)



Spielbericht


Am 3. Spieltag bezwang die Kruger Männermannschaft den SV Tornow mit 2:0 (2:0) und sicherte sich die ersten Punkte der Saison 2016/17. Dabei avancierte Marcel Stegemann mit zwei Toren und einer schweren Bänderverletzung zum tragischen Helden des Spiels.


Nicht wenige behaupteten vor der Partie gegen den SV Tornow, dass die Titanen schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison mit dem Rücken zur Wand stehen würden. Nach zwei Auftaktniederlagen gegen den SV Waldhof Spechthausen und den SV Rüdnitz/Lobetal II fand sich die Elf von Trainer Prüßing am Tabellenende wieder und bereits jetzt wurden viele kritische Stimmen im Kruger Umfeld laut, dass die Entscheidung zum Aufstieg wohl eine Fehlentscheidung war. Umso erstaunlicher war es, wie gut die eigene Mannschaft die ersten Misserfolge einordnete und verarbeitete. Fehler wurden intern klar angesprochen und mithilfe einzelner Trainingsübungen nochmals analysiert. Dabei war insbesondere die hohe Trainingsbeteiligung ein wichtiger Grundstein, welche wohl auch für die Zukunft und das Unterfangen Klassenerhalt ein entscheidender Faktor sein könnte. Zudem sollte ein gemeinsamer Mannschaftstag das Team für die kommenden Aufgaben wappnen und als Einstimmung auf die Begegnung gegen Tornow dienen.


Was auch immer letztendlich die Ursache war, die Titanen wirkten von Beginn an hochmotiviert und starteten druckvoll in die Partie. Dieses Engagement sollte sich schon früh auszahlen und so markierte Stegemann bereits in der 3. Spielminute den Führungstreffer zum 1:0. Ursprung war ein weiter Abstoß von Torhüter Müller, der für Abstimmungsprobleme in der Tornower Hintermannschaft sorgte. Diese machte sich Stegemann zu Nutze. Er erlief den weiten Ball und traf mit einem Heber von der Strafraumgrenze ins verwaiste Tor der Gäste. Damit war auch bei Stegemann endlich der Knoten geplatzt, denn nun hatte auch er seinen ersten Treffer in der höheren Spielklasse erzielt. Die frühe Führung sollte den Hausherren Sicherheit und zusätzliches Selbstvertrauen geben. Das wurde bereits in den folgenden Spielminuten sichtbar. Immer wieder spielten die Titanen ihre Tempovorteile aus und drangen über ihre Flügelspieler Neumann und Franke in die gegnerische Spielhälfte vor. Dort agierte man jedoch nicht zielstrebig genug, sodass die Kruger Angriffsversuche häufig noch unterbunden werden konnten. Die Tornower brachten in der Offensive zunächst nur wenig zu Stande. Lediglich bei Standardsituationen besaß man die Lufthoheit und kam vereinzelt zum Torabschluss. Die beste Gelegenheit besaß Kapitän Vorpal in der 20. Spielminute, als sein Kopfball, nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, das Kruger Tor nur knapp verfehlte. Im weiteren Verlauf bestimmte die Elf von Trainer Prüßing allerdings zunehmend die Partie und drückte auf den zweiten Treffer. Besonders der reaktivierte Kurz bot bei seinem Startelfdebüt im defensiven Mittelfeld eine couragierte Leistung, wobei er die gegnerische Verteidigung immer wieder mit klugen Pässen aushebelte und seine Mitspieler gut in Szene setzte. Schließlich sollte es bis zur 42. Spielminute dauern, bis den Titanen der zweite Torerfolg an diesem Tag gelang. Wiederum war es der agile Neumann, der auf der linken Außenbahn gleich mehrere Gegenspieler stehen ließ und in die Spielhälfte der Gäste vorrückte. Dort steckte er den Ball geschickt auf J. Papenfuß durch. Dessen abschließender Torschuss konnte zunächst von Tornows Schlussmann Thiemann abgewehrt werden und auch der Nachschuss von Neumann wurde nochmals geblockt. Erst der dritte Versuch von Stegemann war von Erfolg gekröhnt. Er traf freistehend am langen Pfosten zum 2:0 und sorgte für großen Jubel bei der Heimelf. Mit diesem Ergebnis ging es für beide Mannschaften wenig später in die Halbzeitpause.


Zur Halbzeit wurde auf Kruger Seite der angeschlagene Kurz durch Peschke ersetzt. Nach dem Seitenwechsel taten sich die Titanen zunächst schwer darin, an das schwungvolle Spiel des ersten Durchgangs anzuknüpfen. Folgerichtig wurde das Angriffsspiel der Tornower zwingender und man setzte die Hausherren vermehrt unter Druck. Jedoch blieben die Torabschlüsse der Gäste weiterhin weitesgehend harmlos, sodass Titanias Keeper Müller nur selten ernsthaft geprüft wurde. Ab der 60. Spielminute wurden schließlich auch die Gastgeber wieder mutiger im Spiel nach vorn und Tornows Torhüter Thiemann sollte fortan vermehrt in den Mittelpunkt rücken. Die Titanen erspielten sich in der Folge eine Vielzahl an hochkarätigen Chancen, scheiterten aber entweder am starken Schlussmann oder am eigenen Unvermögen. Groh, Neumann, Stegemann, Franke und Petzold, sie alle vergaben in aussichtsreicher Position und verpassten es, für die mögliche Vorentscheidung zu sorgen. Nach dem man diese Tormöglichkeiten ungenutzt ließ, wurde man im Spielaufbau zunehmend passiver und ließ den Gegner nochmals zurück ins Spiel kommen. Die Einwechslung von E. Papenfuß für Franke sollte dem entgegenwirken. Dennoch setzte Tornow zur Schlussoffensive an und kam dabei gleich mehrfach gefährlich vor das Gehäuse der Kruger. Doch auch die Gäste offenbarten Schwächen im Torabschluss und so vergaben Folgmann und Vorpal die Gelegenheiten zum Anschlusstreffer, wobei das Abwehrverhalten der Titanen in diesen Szenen als mangelhaft bezeichnet werden konnte. In der 77. Spielminute dann ein bitterer Moment für alle Titanen. Nach einem Einwurf und ohne Einwirkung des Gegners blieb Stegemann mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Wie sich später herausstellte zog sich Stegemann in dieser Situation einen Außenbandriss zu und wird mindestens 6 Wochen ausfallen. Eine genauere MRT-Untersuchung steht noch aus und wird hoffentlich keine noch schlimmere Diagnose hervorbringen. In jedem Fall eine große Schwächung für den SVT  im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Bleibt zu hoffen, dass Titanias Stürmer eine gute Genesung wiederfährt und er schnell wieder auf den Beinen ist ! Für die verbleibenden Spielminuten wurde Stegemann durch Riethling ersetzt. Es geschah allerdings nur noch wenig nennenswertes, sodass der gute Unparteiische Lemke die Begegnung kurze Zeit später beim Stand von 2:0 für die Gastgeber beendete und den ersten Sieg der Kruger in der 1. Kreisklasse besiegelte.








Aufstellung









Tore

1:0 Stegemann (3. Min.), 2:0 Stegemann (42. Min.)








Schiedsrichter

Rico Lemke



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Belack (Foulspiel), Schwarz (Foulspiel), Peschke (Foulspiel), Müller (Unsportliches Verhalten)

Tornow:  Zielke (Foulspiel), Stolle (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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SV Rüdnitz/Lobetal II - SV Titania Kruge  5:1 (3:1)



Spielbericht

 

Am 2. Spieltag der Saison 2016/17 verlor die Kruger Männermannschaft beim SV Rüdnitz/Lobetal II mit 5:1 (3:1). Bei tropischen Temperaturen verhinderten eine schwache Chancenverwertung und eine zu hohe Anzahl an individuellen Fehlern, einen möglichen Punktgewinn.

 

 

Nach der Auftaktniederlage gegen den SV Waldhof Spechthausen, stand für die Titanen am 2. Spieltag das erste Auswärtsspiel der aktuellen Saison an. Dabei traf man mit dem SV Rüdnitz/Lobetal II auf einen alten Bekannten. Bereits in der Saison 2013/14, zu diesem Zeitpunkt noch in der 2. Kreisklasse, kreuzten sich die Wege beider Mannschaften. In den damaligen Begegnungen setzten sich die Rüdnitzer mit zwei deutlichen Siegen durch und krönten ihre erfolgreiche Saison am Ende mit dem Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Und auch in der aktuellen Partie nahmen die Gastgeber die Favoritenrolle gegenüber den Kruger Aufsteigern ein. Dennoch wollte die Elf von Trainer Prüßing beweisen, dass man in der neuen Spielklasse Schritt halten kann und nicht nur als Kanonenfutter dient.

 

Bei Temperaturen über der 30 Grad Marke zeigte sich prompt, dass die Titanen an diesem Tag über sich hinaus wachsen müssen, wenn man am Ende des Spiels nicht mit leeren Händen da stehen möchte. Druckvoll und mit hohem Tempo trugen die Hausherren ihre Angriffe vor, wodurch sich die Kruger von Beginn an in der Defensive beschäftigt sahen. Dabei fehlte es den Titanen vor allem an der nötigen Handlungsschnelligkeit, sodass man oftmals den einen berühmten Schritt zu spät kam. Konnte der SVT die ersten Offensivaktionen der Rüdnitzer zunächst noch im entscheidenden Moment unterbinden, war es schließlich ein klassischer Sonntagsschuss, der für den Kruger Rückstand sorgte. Eine Bogenlampe vom Rüdnitzer Trapp schlug in der 11. Spielminute im linken oberen Eck des Titania Tores ein und brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Auch danach konnten die Kruger nur vereinzelt für die notwendige Entlastung sorgen. Zwar kombinierte man stellenweise sehr ansehnlich, jedoch ließ man im letzten Angriffsdrittel die nötige Konsequenz vermissen und bereitete der gegnerischen Hintermannschaft dadurch kaum Probleme. So blieb ein Distanzschuss von Stegemann lange  Zeit das einzige offensive Achtungszeichen. Ein leichtfertiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung verursachte in der 20. Spielminute schließlich das zweite Kruger Gegentor und machte das Unterfangen Punktgewinn somit um ein vielfaches schwerer. Dieses Mal war der Rüdnitzer Köhler zur Stelle und vollendete aus Nahdistanz zum 2:0. Immerhin schien dieser Treffer den Titanen als Weckruf zu dienen, denn das Angriffsspiel des SVT wirkte in der Folgezeit wesentlich zielstrebiger. Gleich mehrfach kam man nun zum Torabschluss und besaß die Möglichkeit, durch einen eigenen Torerfolg zurück ins Spiel zu finden. Verpasste J. Papenfuß nach starkem Sololauf zunächst noch den Anschlusstreffer, war es wenig später Neumann, der nach mustergültigem Pass von Stegemann für das 2:1 sorgte und wieder Hoffnung im Kruger Lager aufkeimen ließ. Doch diese sollte nur kurz währen, denn ein erneuter unnötiger Fehler in der eigenen Vorwärtsbewegung brachte die Rüdnitzer wiederum mit 3:1 in Front. Wieder war es Köhler, der sich vor dem gegnerischen Tor eiskalt zeigte und für den dritten Treffer der Heimelf sorgte. In den verbleibenden Spielminuten des ersten Durchgangs hatten die Gastgeber durchaus die Gelegenheit, die eigene Führung weiter auszubauen. Dabei ließ man allerdings eine Vielzahl an Chancen ungenutzt, sodass beide Mannschaften beim Spielstand von 3:1 den Gang in die Halbzeitpause antraten.

 

Nach dem Seitenwechsel rückte Wieland für Peschke ins Mittelfeld, wodurch man sich mehr Unterstützung für die eigene Offensivabteilung erhoffte. Diese Taktik schien zunächst aufzugehen, denn bereits kurz nach Wiederanpfiff war es Wieland, der auf der rechten Außenbahn von Neumann freigespielt wurde und den Ball im Anschluss auf Stegemann weiterleitete. Dieser musste die Kugel am langen Pfosten eigentlich nur noch über die Torlinie drücken, doch er scheiterte am Rüdnitzer Schlussmann Vieweg. Mittlerweile musste man feststellen, dass sich die Titanen an diesem Tag selber schlagen. Denn in der 55. Spielminute machten sich die Hausherren erneut einen haarsträubenden Abspielfehler der Kruger zu Nutze, suchten mit viel Tempo den Weg zum gegnerischen Tor und trafen abschließend durch Klimek aus Nahdistanz zum 4:1. Auch wenn dieser Treffer gleichzeitig die Vorentscheidung bedeutete, steckten die Titanen nicht auf und waren in den folgenden Spielminuten zumindest um Ergebniskosmetik bemüht. Dabei wusste man im Angriffsspiel durchaus zu überzeugen und fand vermehrt den Weg vor das Gehäuse der Gastgeber. Dennoch blieb die eigene Chancenverwertung ein großes Manko in dieser Partie. Und so vergaben sowohl Stegemann, als auch der eingewechselte Franke beste Möglichkeiten, um den Abstand nochmals zu verkürzen. Die Begegnung verlor im weiteren Verlauf zunehmend an Tempo, was vor allem den tropischen Temperaturen geschuldet war. Somit plätscherte das Spiel lange Zeit ohne nennenswerte Ereignisse dahin. Dem bereitete der Rüdnitzer Köhler in der 78. Spielminute ein Ende, als er mit seinem dritten Tor an diesem Tag das 5:1 markierte. Nach einem ungeschickten Klärungsversuch der Kruger Hintermannschaft war Köhler zur Stelle und traf von der Strafraumgrenze mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Toreck. Damit befanden sich die Hausherren endgültig auf der Siegerstraße. Dennoch blieb die letzte Torgelegenheit des Spiels den Titanen vorbehalten und diese Szene kennzeichnete eigentlich den kompletten Spielverlauf aus Kruger Sicht. Nach einem Steilpass von Schwarz lief Stegemann allein auf das gegnerische Tor zu und hatte nur noch Keeper Vieweg vor sich. Doch anstatt den Angriff gezielt abzuschließen, setzte Stegemann zum Dribbling an und verpasste es, den Ball im Kasten der Gastgeber unterzubringen. Wenig später beendete der Unparteiische Kotte die Partie und besiegelte den 5:1 Erfolg der Rüdnitzer.








Aufstellung

 









Tore

1:0 Trapp (11. Min.), 2:0 Köhler (20. Min.), 2:1 Neumann (30. Min.), 3:1 Köhler (33. Min.), 4:1 Klimek (55. Min.), 5:1 Köhler (78. Min.)









Schiedsrichter

Stefan Kotte



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania: Groh (Unsportliches Verhalten), E. Papenfuß (Unsportliches Verhalten)

Rüdnitz/Lobetal:  /



Besondere Vorkommnisse

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SV Titania Kruge - SV Waldhof Spechthausen  1:4 (1:1)

 

 

 

 

 

Spielbericht


Am 1. Spieltag der Saison 2016/17 unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Waldhof Spechthausen mit 1:4 (1:1). Trotz großem Engagement und einer guten kämpferischen Leistung, hatte man am Ende das Nachsehen, da Waldhof die Fehler der Titanen eiskalt bestrafte.


Der 13.08.2016 wird als historisches Datum in die Geschichtsbücher des SV Titania Kruge eingehen. Nach 20 Jahren in der 2. Kreisklasse und einer starken Aufstiegssaison, endete die scheinbar ewige Durststrecke der Titanen und man konnte am 1. Spieltag der Saison 2016/17 erstmals wieder eine Partie in einer höheren Spielklasse bestreiten. Somit wird die kommende Spielzeit für die Elf von Trainer Prüßing eine ganz besondere werden, in die man als klarer Außenseiter geht und für die man den Klassenerhalt als wichtigstes Saisonziel ausgegeben hat.


Die Begegnung gegen den Vorjahressiebenten Waldhof Spechthausen begann durchaus vielversprechend. Nach dem die Titanen dem ersten Angriffsdruck der Gäste standhalten konnten, nutzte man auf der Gegenseite die erste eigene Tormöglichkeit zum frühen Führungstreffer. Dabei erlief Neumann einen Steilpass von Franke, narrte im Anschluss die gegnerische Verteidigung und traf mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 1:0. Ein Auftakt nach Maß für den SVT, der sich im Anschluss vorwiegend in der Defensive beschäftigt sah. Mit großem Tempo im Offensivspiel fand Waldhof immer wieder den Weg vor das Tor Hausherren, wo man jedoch an der vielbeinigen Hintermannschaft der Titanen oder am aufmerksamen Schlussmann Müller scheiterte. Die Kruger konnten in dieser Phase der Partie nur selten für Entlastung sorgen. Lediglich bei einem Distanzschuss von Groh in der 22. Spielminute hatten die Anhänger des SVT erneut den Torschrei auf den Lippen. Grohs Versuch strich allerdings denkbar knapp über das Gehäuse der Gäste. Zudem musste Titanias Weinknecht die Begegnung, nach einer Oberschenkelverletzung, in der 25. Spielminute frühzeitig beenden. Für ihn rückte Gallert ins defensive Mittelfeld. Mit enormer Laufbereitschaft und viel Einsatzwillen gelang es der Elf von Trainer Prüßing die eigene Führung bis zur 40. Spielminute zu verteidigen. Dann zeigte sich Spechthausen eiskalt, nutzte eine Kontersituation und markierte durch Beimler den Ausgleich zum 1:1.


In der Halbzeitpause klagte Kruges Wirt über Wadenbeschwerden, wodurch man sich auf Seiten der Gastgeber zur nächsten Auswechslung gezwungen sah. Wirt wurde fortan durch Torjäger Stegemann ersetzt. Stegemann war es auch, der direkt nach Wiederanpfiff in den Mittelpunkt des Geschehens rückte. Nach einer mustergültigen Flanke von Gallert, musste er den Ball am langen Pfosten eigentlich nur noch per Kopf über die Torlinie drücken. Stegemann versagten jedoch die Nerven, sodass sein Kopfball den gegnerischen Kasten verfehlte und er die erneute Kruger Führung verpasste. In der Folge dominierten weiterhin die Gäste das Spielgeschehen, wobei man gleich mehrfach die Gelegenheit hatte, die Partie zu drehen und erstmals die eigene Führung zu erzielen. Doch Titanias Keeper Müller präsentierte sich in großartiger Verfassung und bewahrte seine Mannschaft mit starken Paraden vor dem Rückstand. In der 55. Spielminute ereignete sich dann eine kuriose Szene. Nach einem Torabschluss der Spechthausener klatschte der Ball gegen den Querbalken und sprang zurück ins Feld, ohne die Torlinie dabei überschritten zu haben. Zur Überraschung aller Beteiligten entschied Schiedsrichter Toron dennoch auf Tor, was die Spieler des SVT natürlich heftig reklamierten. Nach einer langen Diskussion revidierte Toron seinen Fehler und nahm den Treffer zurück, sodass das Unentschieden vorerst weiterhin Bestand hatte. Trotz dieses Rückschlages spielte Waldhof weiter zielstrebig nach vorn und wurde in der 64. Spielminute mit dem überfälligen Führungstreffer belohnt. Bei einem Eckball verlor Kruges Schwarz seinen Gegenspieler Klatt aus den Augen, der diesen Fehler direkt bestrafte und mit einem satten Volleyschuss zum 1:2 traf. In der 65. Spielminute vollzogen die Titanen ihren letzten Wechsel. Dabei betrat Kurz das Spielfeld für Peschke. Kruge war in der verbleibenden Spielzeit zwar bemüht offensiv neue Akzente zu setzen, aber den Hausherren fehlte die nötige Spielidee und auch der Kräfteverschleiß wurde nun deutlich sichtbar. Infolgedessen konnte man nur noch vereinzelt für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen, jedoch ohne dabei einen weiteren Treffer zu markieren. In der Schlussphase warf der SVT dann nochmals alles nach vorn, in der Hoffnung doch noch den begehrten Punktgewinn zu schaffen. Das machten sich die Spechthausener wiederum zu Nutze und erhöhten das Ergebnis in den letzten Spielminuten auf 1:4, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.









Aufstellung












Tore

1:0 Neumann (9. Min.), 1:1 Beimler (40. Min.), 1:2 Klatt (64. Min.), 1:3 Beimler (81. Min.), 1:4 Klatt (88. Min.)








Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

30



Gelbe Karten

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Besondere Vorkommnisse

Schiedsrichter Toron entscheidet in der 55. Spielminute auf Tor für Spechthausen, nimmt diesen Treffer nach langem Reklamieren der Kruger aber wieder zurück